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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    @ihr seid ja schneller als die polizei erlaubt

    Ich antworte zusammenfassend ohne direkte zitate, falls jemand falsch zitiert wurde: Sorry, sofort sagen

    Also @blila, ja, batist. Sieht zumindest exakt aus wie auf deinem link.
    Ausser batist war damals teuer. Das kommt von armen leuten. Mindestens mal die blümchen sind selber genäht und selber angenäht.
    @flau, genau wie du das beschrieben hast. Vielleicht gab es dazu auch ein blaues unterkleid und blaue Blümchen. Es ist nämlich vom stil her recht schlicht.
    @spadina:
    Ich habe es von einer gestandenen hausfrau bekommen. Aber ich weiss nun nicht, ob jemand versucht hat, die flecken vor ca. 60-70 jahren rauszubekommen und es nicht geschafft hat oder...
    Es war angeblich seither unbenutzt. Und seither nicht mehr gewaschen.
    Auch nicht mit dem beschriebenen seidenpapier gelagert, einfach nur zusammen gelegt.

    Chemische reinigung reinigt chemisch, nehme ich auch an.

    Das fände ich bei einem taufkleid nicht so toll.

    Für mohrrüben sind die flecken zu gelb, finde jedenfalls ich. Einweichen und immer wieder auswringen macht der stoff, glaube ich, maximal 1-2 mal mit. Es wirkt zwar völlig stabil und intakt, also nicht irgendwie "brüchig" aber mein bauch sagt, danach ist es völlig zerknittert o.ä.

    @ schafwolle: Berechtigter einwand. Ich werde das auch erst bzw nur selber versuchen, wenn ich mir so sicher als möglich bin, was und wie, daher hier die fragen an die "selbermacherinnen".

    Und einfach waschen nachdem motto versuch macht kluch........ist mir deutlich zu gewagt in dem fall. Daher hier meine frage.

    Ein An alle, auch die nicht erwähnten. Jeder input ist mmn hilfreich.
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Für mohrrüben sind die flecken zu gelb, finde jedenfalls ich. Einweichen und immer wieder auswringen macht der stoff, glaube ich, maximal 1-2 mal mit. Es wirkt zwar völlig stabil und intakt, also nicht irgendwie "brüchig" aber mein bauch sagt, danach ist es völlig zerknittert o.ä.
    Du mußt den Stoff doch nicht auswringen, wenn du das nicht willst. Dann nimmst du eben ein Badelaken und rollst das Kleidchen auf.... Läßt es danach lufttrocknen....

    Woher die Angst, es könne etwas passieren? Dann wäre das Teil auch jetzt schon morsch und dann könntest du es eh wegwerfen.....

    Batist ist doch nicht automatisch instabil....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Du mußt den Stoff doch nicht auswringen, wenn du das nicht willst. Dann nimmst du eben ein Badelaken und rollst das Kleidchen auf.... Läßt es danach lufttrocknen....

    Woher die Angst, es könne etwas passieren? Dann wäre das Teil auch jetzt schon morsch und dann könntest du es eh wegwerfen.....

    Batist ist doch nicht automatisch instabil....
    Ist jetzt zwar in dieses post hier geantwortet, aber wenn ich sicher wüsste das es baumwolle ist, hätte ich hochwahrscheinlich den thread nicht eröffnet.
    Und ja, ich muss nicht wringen, ich hatte mich eh vertan beim lesen, du hattest ja nicht "wringen wringen wringen" geschrieben
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    ......

    Woher die Angst, es könne etwas passieren? .. : :...
    weil ich es schade um das schöne kleidchen fände und grundsätzlich kein fan von unbedachtem verschlimmbessern bin
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    weil ich es schade um das schöne kleidchen fände und grundsätzlich kein fan von unbedachtem verschlimmbessern bin

    Dann würde ich an Deiner Stelle die Idee aufgreifen, das Kleid mal zur "Materialbestimmung" einem Schneider zu zeigen. (Wie Blila würde ich auf Batist tippen - der hält was aus.)

    Und dann würde ich auf Reinigungsmethoden setzen, die es zur (mutmaßllichen) Entstehungszeit schon gab. Meine Wahl wäre wahrscheinlich auch Soda.


    I am the master of my fate: I am the captain of my soul.

    William E. Henley

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Es erinnert mich stark an unser Familientaufkleid (handgenäht ca. 1920). Das ist aus feinem Baumwollbatist und auch so transparent, wie Du es beschreibst. Das musste es sein, weil darunter eben das Unterkleidchen gehört (wir haben ein rosa und ein blaues). Ich halte Kunstfaser auch für unwahrscheinlich, da würde ich Deinem Gefühl trauen.

    Verfärbungen treten in meiner begrenzten Erfahrung vielmals unregelmäßig auf. Es kann auch sein, dass an der Stelle eine Verschmutzung war, die wiederum die Verfärbung begünstigt hat.

    Unser Taufkleidchen wird ganz normal gewaschen und gebügelt, bei 40 Grad mein ich. Wir hatten allerdings noch keine fiesen Flecken. Wir bewahren es in einer Pappschachtel zwischen Seidenpapier auf. Ich würde es zunächst normal mit Hand oder ohne Schleudern waschen und, wenn das Wetter es zulässt, mal draußen bei Sonnenschein aufhängen. Das macht manchmal viel aus. Wenn der Fleck immer noch da ist, die Profis in der Reinigung befragen bzw. machen lassen. (Sind die denn gerade offen?)
    Jetzt häng ich beim lesen nochmal "an dir".
    Genau so ist meines, nur mein bauch sagt, und auch meine augen: Das wurde nicht gebügelt. Ist aber auch nicht in sich total verknittert....
    Doch synthetische fasern bei?

    Frag ich mal laut denkend.
    Und nochmal die frage:
    Wenn, dann was?
    Weniger heiss?
    Hätte ich jetzt eh erstmal probiert, bei ca. 40 grad.

    Also gut, ich mach dann mal die blümchen ab und probiere es vorsichtig wie von dir beschrieben.
    ausser jemand schreit schnell noch:

    Blos nicht, weil.......
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von ikara Beitrag anzeigen
    Dann würde ich an Deiner Stelle die Idee aufgreifen, das Kleid mal zur "Materialbestimmung" einem Schneider zu zeigen. (Wie Blila würde ich auf Batist tippen - der hält was aus.)

    Und dann würde ich auf Reinigungsmethoden setzen, die es zur (mutmaßllichen) Entstehungszeit schon gab. Meine Wahl wäre wahrscheinlich auch Soda.
    Letzteres geht genau in meine denkrichtung, nur weiss ich halt nicht genau wie alt und auch nicht, was es schon gab.
    Soda bietet sich also definitiv an

    Was ersteres betrifft, ja wenn halt jetzt nicht corona-lockdown wäre..........aber, das rennt ja nicht davon, das kleidchen
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Flecken grundsätzlich vor dem Waschen behandeln, aber auf keinen Fall mit C(h)lorirgendwas! Gerade nicht bei alten und zarten Stoffen, sollte tatsächlich eine Chemiefaser schon mit verarbeitet sein, gibt das eine ganz eigene Art von Flecken!

    Wenn keines der Hausmittel hilft (Soda, Sonne, evtl leicht verdünnter Zitronensaft) und auch nix aus dem gängigen Flecken-Baukasten der Drogerien wäre Sauerstoff-Bleiche eine Möglichkeit: ganz simpel mit einem Brei aus einer zerbröselten Gebissreiniger-Tabette. Kann sein, dass dann erst mal ein blauer Fleck statt eines gelben ist, das geht aber beim Waschen raus. Außerdem sollte man das in Abständen kontrollieren

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Flecken grundsätzlich vor dem Waschen behandeln, aber auf keinen Fall mit C(h)lorirgendwas! Gerade nicht bei alten und zarten Stoffen, sollte tatsächlich eine Chemiefaser schon mit verarbeitet sein, gibt das eine ganz eigene Art von Flecken!

    Wenn keines der Hausmittel hilft (Soda, Sonne, evtl leicht verdünnter Zitronensaft) und auch nix aus dem gängigen Flecken-Baukasten der Drogerien wäre Sauerstoff-Bleiche eine Möglichkeit: ganz simpel mit einem Brei aus einer zerbröselten Gebissreiniger-Tabette. Kann sein, dass dann erst mal ein blauer Fleck statt eines gelben ist, das geht aber beim Waschen raus. Außerdem sollte man das in Abständen kontrollieren
    Diese tabs habe ich mir mal extra zugelegt, um gilb aus der oberfläche von bisquit-vasen zu kriegen

    Jetzt also doch nochmal in die details:

    Du schreibst die flecken vorher.....die fleckige fläche ist ca. 30mal 20 cm. Nur vorne nur oben. Aber definitiv nicht durchgängig fleckig. Aber so unabgegrenzt fleckig bzw überwiegend so hell, dass ich einfach nicht nur die verfärbungen einzeln im sinne von separat behandeln könnte.

    Mal kurz noch den gedanken: Manchmal waschen sich flecken tatsächlich erst so richtig rein, wenn man nicht vorbehandelt, daher schreibst du ja auch vorbehandeln...

    Jetzt stehe ich also vor der frage, was tun......also was zuerst?

    Weil vorne oben wäre eben der definitiv blödeste platz ums zu verhauen
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Taufkleid aus den 50ern "retten" - wer hat tips?

    wenns meines wär, würde ich mit Sodabrei anfangen. ggf mit. Vollwaschmittel weitermachen, aber erst mal gründlich einweichen., evtl auch Brei auftragen: die haben optische Aufheller (früher nahm man Waschblau, wird schwer zu kriegen sein). Je nach Ergebnis evt wiederholen, dann Gebiss. Bei der Größe der Verfärbung in konzentrierte Lösung legen, wenn sich nix tut, testweise den Brei an einem Randbereich der Verfärbung: dann siehst du, ob überhaupt was passiert.

    was mir grade noch einfällt: Wasserstoffperoxid aufsprühen (! Brille aufsetzen+Handschuhe, ist zu Stoff trotzdem nicht so aggressiv, wie sich das liest)

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