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  1. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Hallo Viktorija,

    keine Haue, keine Sorge. ;-) Aber eine eindeutigere Aufgabenstellung wäre schon hilfreich, zumindest sollte man den Schülern, die diese Aufgabe eben nicht so gelöst haben, wie es der Lehrerin vorschwebte, nicht mit einen "falsch" benachteiligen.

    Die ganz korrekte Lösung wäre wohl gewesen zu schreiben:

    Vorausgesetzt, dass die in C genannte Gesamtsumme auch Voraussetzung zur Lösung der Teilaufgabe B ist, ist der Kauf eines Gürtel auf jeden Fall möglich.

    Warum ist es so schwierig, eindeutige Fragestellungen zu formulieren? Mich hat es immer geärgert, wenn meine Kinder mit Aufgaben kamen, die nicht mal mir als erwachsener und nicht minderbemittelter Frau sofort klar waren. Auch mein Mann (und der kann Mathe) machte oft genug solche Augen und fragte: Was soll das? Was wollen die denn jetzt wissen?

    Manchmal habe ich das Gefühl, es wird nach dem Prinzip "warum einfach, wenn es auch kompliziert geht" agiert, und das ist ärgerlich und wenig produktiv.

    Kleiner Ausflug meinerseits, sorry. :-)

    LG,
    Zuza

  2. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Viktorija1
    Als Mathelehrerin sehe ich es auch so, dass man bei genauem Durchlesen der gesamten Aufgabe den Teilbereich b lösen kann. Das ist nicht ungeschickt formuliert, sondern bewusst so gemacht. Ein Schüler der vierten Klasse sollte diese Aufgabe lösen können! Jetzt bitte nicht hauen!
    Ich bin sonst keine Freundin des Zitierens ganzer Postings. In diesem Fall muss es aber sein und es ist ja auch kurz

    Zudem bin ich feig, denn ich hätte mich nicht getraut, das so zu schreiben (bin ja auch keine Mathelehrerin ) auch aus Angst vor schlimmer Haue. Jetzt Viktorija, teilen wir uns die Schläge, den ich sehe es genau so wie du. Man hat definitiv alle Informationen die man braucht, um alle Teilaufgaben zu lösen.

    Wo genau und in welcher Reihenfolge die Informationen in die Textaufgabe eingebaut sind, ist auch m. E. zweitrangig.

    Es ist wohl wirklich so gedacht, dass ein Viertklässler auch eine etwas verdrehte Aufgabenstellung entwirren können sollte.


  3. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Mr_McTailor
    Klar, kann sie!

    Ob sie ihn auch bezahlen könnte, war nicht gefragt.
    Diese Antwort wäre mindestens 2 Punkte extra wert.

  4. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Da soll also eine Famile Müller einen Anzug ( wohl für Herrn Müller ) und zwei Paar Schuhe kaufen ( für wen ? ) und man fragt, ob Frau Müller sich für läppische 9 Euro wohl einen Plastikgürtel leisten darf, während Herr Müller sich für 29 Euro eine Krawatte leisten möchte..

    Oha..das sind eine Famile..

    Zum Glück fragt mein Viertklässler-Sohn mich selten etwas zu seinen Textaufgaben..

    Zur Problematik: es gibt alle Informationen : doch die Formulierung macht es unnötig schwer..

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    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Viktorija,

    Aber eine eindeutigere Aufgabenstellung wäre schon hilfreich, zumindest sollte man den Schülern, die diese Aufgabe eben nicht so gelöst haben, wie es der Lehrerin vorschwebte, nicht mit einen "falsch" benachteiligen.

    Die ganz korrekte Lösung wäre wohl gewesen zu schreiben:

    Vorausgesetzt, dass die in C genannte Gesamtsumme auch Voraussetzung zur Lösung der Teilaufgabe B ist, ist der Kauf eines Gürtel auf jeden Fall möglich.

    Warum ist es so schwierig, eindeutige Fragestellungen zu formulieren? Mich hat es immer geärgert, wenn meine Kinder mit Aufgaben kamen, die nicht mal mir als erwachsener und nicht minderbemittelter Frau sofort klar waren. Auch mein Mann (und der kann Mathe) machte oft genug solche Augen und fragte: Was soll das? Was wollen die denn jetzt wissen?

    Manchmal habe ich das Gefühl, es wird nach dem Prinzip "warum einfach, wenn es auch kompliziert geht" agiert, und das ist ärgerlich und wenig produktiv.

    Kleiner Ausflug meinerseits, sorry. :-)

    LG,
    Zuza
    Platte Antwort: Eine ganz eindeutige Aufgabenstellung regt die Schüler nicht so zum Denken an, wie eine Aufgabe, die oben beschrieben wurde. Schüler sollen nicht immer nach Schema F vorgehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Viktorija1
    Platte Antwort: Eine ganz eindeutige Aufgabenstellung regt die Schüler nicht so zum Denken an, wie eine Aufgabe, die oben beschrieben wurde. Schüler sollen nicht immer nach Schema F vorgehen.
    ..andererseits wurde meinem Sohn die Hölle heiß gemacht weil er " auf seine Art denkt und rechnet " und nicht " die vorgeschriebenen vereinfachten " Rechenschritte so marschiert, wie erwünscht..

    Es ist vieles was als didaktisch wertvoll daherkommt, nicht immer wirklich von Wert..

  7. User Info Menu

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Hallo Klee,
    hier geht es erstmal um das Verstehen der Aufgabe. Die Rechenschritte, wie eine Aufgabe dann gelöst wird, hat damit nichts zu tun.

  8. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Klar, Viktorija. Aber so formuliert regt die Aufgabe zwar Schüler zum Denken an, hinterlässt bei ihnen aber dieses unsichere Gefühl, ob sie nun richtig oder doch falsch gedacht und entsprechend gelöst haben.

    Diese Aufgabe hier ist noch vergleichsweise harmlos im Vergleich zu dem, was ich in den Mathebüchern meiner Kinder, als sie mich noch um Rat fragten, manchmal las.

    Und es kann doch nicht sein, dass - wenn ich manche Schulanekdoten befreundeter Eltern höre oder auch Äußerungen von Eltern hier in der Bricom lese - inzwischen immer häufiger Eltern mit in die Hausaufgabenlösung einbezogen werden, weil die Kinder es nicht verstehen. Da läuft doch was schief.

  9. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Viktorija1
    Schüler sollen nicht immer nach Schema F vorgehen.
    Darf ich dich bei den Lehrern meines Sohnes zitieren??

    Ich denke aber doch, dass man unterscheiden muss:

    Natürlich können Viertklässler rein rechnerisch die Aufgabe b lösen -

    wenn sie denn auf die Idee kommen, dass die Vorgabe des Budgets für die gesamte Aufgabe Gültigkeit haben soll.

    Und rein systematisch ist dies eben nicht so.

  10. Inaktiver User

    AW: Matheaufgabe 4. Klasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Darf ich dich bei den Lehrern meines Sohnes zitieren??

    Ich denke aber doch, dass man unterscheiden muss:

    Natürlich können Viertklässler rein rechnerisch die Aufgabe b lösen -

    wenn sie denn auf die Idee kommen, dass die Vorgabe des Budgets für die gesamte Aufgabe Gültigkeit haben soll.

    Und rein systematisch ist dies eben nicht so.
    Aber dazu ist Unterricht ja u.a. auch da: den Kindern beizubringen, dass nicht immer alles systematisch funktioniert, sondern man eben auch mal mitdenken muss.

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