Hallo,
muss fuer eine Hausarbeit noch acknowledgements (also eher in Englisch, aber deutsche HIlfe ist auch toll) schreiben. Habt ihr eine Idee, was man da schreibt? Nenne ich die Dozenten die mich betreut/unterstuetzt haben, und deren Uni oder nur die Namen mit Dank? Und wo kommt das in die Hausarbeit? Erste Seite vor Inhaltsangabe? Letzte Seite?
Carolly
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Ergebnis 1 bis 7 von 7
Thema: acknowledgements
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29.10.2007, 13:01
acknowledgements
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01.11.2007, 18:17
AW: acknowledgements
Schau dir doch ein paar Doktorarbeiten online an. Da kann man ja immer ganz gut sehen, was drin sein sollte.
Grundsaetzlich sollte man zuerst dem betreuenden Prof danken, da er einen so unterstuetzt hat, Freiraum gelassen hat usw...
Dann den Kollegen und Mitarbeitern am Lehrstuhl/oder der Firma und am Ende dem persoenlichen Umfeld.
Was schreiben denn deine Kommilitonen?Rom wurde auch nicht in 3 Monaten erbaut
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02.11.2007, 08:12Inaktiver User
AW: acknowledgements
Bitte NUR denen, die wirklich beigetragen haben zur Arbeit - die Mama fürs Kuchenbacken und das Pferd für die tolle Entspannung (beides in juristischen Doktorarbeiten) gehen gar nicht. Ich würde nur die Dozenten nennen, nicht die Uni: letztere hat ja nichts getan.
Auch Interviewpartner/Behördenansprechpartner, falls du die gehabt hast, freuen sich über Erwähnung.
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02.11.2007, 12:39
AW: acknowledgements
Es geht um eine Hausarbeit? Also 20-30 Seiten und ein recht überschaubarer Zeit- und Arbeitsaufwand. Ich fände eine lange Latte Danksagungen da ziemlich schrullig oder ist dir das von der Universität vorgegeben worden?
Ich würde also höchstens in der Fußnote Danksagungen aussprechen, dem Dozenten und vielleicht noch anderen Wissenschaftlern, mit denen du - wenn überhaupt - über das Ding diskutiert hast. Wenn es doch eine längere Arbeit ist: auf jeden Fall die persönliche (LG, Eltern) und praktische (Sekretariat, Korrektur...) Hilfstationen miterwähnen, ist absolut üblich.Sehnsucht............... Weltschmerz...............Eleganz
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02.11.2007, 21:38Inaktiver User
AW: acknowledgements
Bei uns im Fachbereich ist es auch erst ab der Promotion üblich, Danksagungen zu schreiben. Soweit ich mal gelesen habe, steckt dahinter der in früheren Zeiten übliche Brauch des Mäzenatentums. Man bedankte sich damals im vollendeten Werk bei seinen Unterstützern und ließ diese dadurch am eigenen Ruhm teilhaben. Insofern macht es wenig Sinn, in einer Haus- oder Diplomarbeit eine Danksagung zu schreiben, denn üblicherweise werden diese ja nicht veröffentlicht.
Aber andere Fächer, andere Sitten. Falls es bei Euch üblich ist, würde ich wie folgt vorgehen: an erster Stelle die wichtigste Person, idealerweise mit Titel. Dann nachfolgend in Abhängigkeit von deren Bedeutung, die Leute, die fachlich zum Gelingen beigetragen haben. Zum Schluss dann die, denen Du aus Verbundenheit dankst (Eltern, Partner, Korrekturleser), wobei üblicherweise die zuletzt genannte Person wieder besonderen Stellenwert hat.
(Meine Lieblingsformulierung stammt aus einer medizinischen Dissertation: "Last not least danke ich meinem Mann, Herrn Prof. Dr. XXX, der diese Arbeit kontinuierlich mit unbilliger Härte vorangetrieben hat." Wow, müssen die ne tolle Ehe führen! Sorry für OT)
Ich persönlich würde die Danksagung zum Schluss bringen, es ist aber auch üblich, sie an den Anfang zu stellen (zwischen Inhaltsverzeichnis und Einleitung).
Wenn Du nur wenigen Personen danken möchtest, kannst Du auch in der Einleitung einen Absatz dafür schreiben oder an passender Stelle eine Fußnote einfügen.
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04.11.2007, 13:47
AW: acknowledgements
Bei meiner DA steht die Danksagung zwischen eidesstattlicher Erklärung und Inhaltsverzeichnis.
In DA und Diss mit denen ich gearbeitet habe, war die Danksagung z.T. auch geteilt: vorne als Danksagung an den Betreuer etc., hinten ohne das Wort "Danksagung" für die Familie.
An meiner Alma Mater haben fast alle eine eher ausführliche Danksagung an das private Umfeld geschrieben.
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04.11.2007, 16:43
AW: acknowledgements
bei mir an der Uni gibt es keine Vorgaben, und ich komme dort in den folgenden 2-3 Monaten nur noch einmal hin, um mein Diplom abzuholen. Die Arbeit ist knapp 65 Seiten lang und mein Betreuuer war ein Prof der damals noch an einer anderen Uni beschaeftigt war jetzt aber an meiner arbeitet. Unterstuetzt haben mich ausserdem ein Kollege von ihm und eine Studentin von der urspruenglichen Uni. Eine Danksagung habe ich bis jetzt auch nie geschrieben, aber da dieses projekt ja auf internationaler Zusammenarbeit beruhte und wohl in die Bib von der anderen Uni kommt ist es warscheinlich doch besser.
Carolly


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