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Thema: Sprachen

  1. Inaktiver User

    Kuss Sprachen

    Hallo,

    wie seht ihr das mit den Fremdsprachen?

    Viele Sprachen ein wenig können und wenige/eine Sprache richtig gut können ?

    Bei mir geht es darum zu wissen was Euch da wichtiger ist. Lieber Englisch wirklich gut als etwas Englisch, etwas Französich, etwas Spanisch ??

    Lerne schon lange Englisch und bin da schon ziemlich gut - aber natürlich nicht perfekt - war nie länger als 2-3 Wochen im Ausland - kann aber Nachrichten/Filme verstehen, lese alle Bücher in Englisch, kann einer Konversation folgen und meine Meinung äußern usw.

    Nun könnte ich ja versuchen ein Englisches Diplom zu machen - das Cambridge Proficiency ist schon sehr anspruchsvoll und würde von mir noch einiges an Einsatz fordern um es überhaupt zu packen. Im Moment habe ich aber das Gefühl es geht nix mehr - jetzt müßte ich echt mal für längere Zeit ins Land um noch wahrhafte Fortschritte zu machen.

    Ich stelle mir die Frage ob ich lieber versuchen sollte mein Englisch noch zu verbessern oder ob ich eine andere Sprache lernen soll - Spanisch würde mich interessieren. Ich bin definitiv kein Sprachgenie - muß also wirklich pauken.

    Ich brauche Sprachen derzeit nicht beruflich - aber ich muß ja
    noch jahrelang arbeiten - man weiß halt nie was noch kommt.

    Wie seht ihr das - eher eine Sprache richtig gut oder mehrere Sprache so ein wenig ?? Kann man in Deutschland eine Sprache richtig gut lernen oder kommt irgendwann der Punkt wo man ins Land muß um noch weiter zu kommen?

    Würdet ihr lieber Geld investieren um beim Englisch noch weiter zu kommen oder in einen neuen Sprachkurs - in meinem Fall in einen Spanischkurs??

    Vielen Dank für Eure Meinungen zum Thema.

    Gruss
    Harry

  2. Inaktiver User

    AW: Sprachen

    Hallo,

    ich bin mehr der Typ ein bisschen was von allen Sprachen. Versuche gerade jemand zu finden der mir Arabisch beibringt, da ich eine Kameltour durch die Wüste machen möchte. Es ist immer hilfreich wenn man etwas die Landessprache beherrscht. Allerdings habe ich bisher noch keine Verständigungsschwierigkeiten gehabt. Werde mal darüber nachdenken auch mein Englisch zu verbessern.

    Liebe Grüße

  3. User Info Menu

    AW: Sprachen

    Ich denke, in anspruchsvollen Positionen im (wirtschaftsnahen) Bereich wird man um sattelfestes Englisch wohl nicht drumrum kommen.

    Auf beruflicher Ebene sich unterhalten können, Telefongespräche annehmen, an Konferenzen teilnehmen und folgen können.....sollte möglich sein.

    Ich hab mal irgentwo gehört, dass das Englische eigentlich garnicht mehr als Fremdsprache angesehen wird(v.a. wirtschaftlichen Bereich)

    Dies würde ja heissen,das die Englischkenntnisse annähernd dem Niveau der (deutschen) Muttersprache entsprechen sollten.

    Privat bin ich auch eher für die Variante:

    mehrere Sprachen und Kenntnisse im geringeren Umfang

  4. User Info Menu

    AW: Sprachen

    Eine Sprache gut, und ein oder zwei (drei, vier...) weitere ein bißchen, das kann man ja dann nach Bedarf auch ausbauen. Und je mehr Sprachen man kann, desto leichter wird das lernen, das Hirn kapiert nämlich irgendwann quasi auf der Metaebene, wie Sprachen funktionieren...

    Allerdings hab ich gut reden, ich lerne gern (und relativ leicht) Sprachen und mein Englisch ist schon wirklich gut. Obwohl ein Aufenthalt im Lande ihm nur nützen kann, das ist klar.
    Und meiner Erfahrung nach bringt das ab einem bestimmten Level viel mehr, als noch ein Sprachkurs. Es ist einfach effektiver, in der Fremdsprache zu leben, richtig einzutauchen in die Sprache.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

  5. Inaktiver User

    AW: Sprachen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Viele Sprachen ein wenig können und wenige/eine Sprache richtig gut können ?
    Pauschal würde ich sagen: ein bis zwei gut können, weitere dann "ausbaufähig"

    Aber es kommt ja darauf an, wofür man sie braucht. Oft reicht es, wenn man über gutes Leseverstehen verfügt, in manchen Fällen ist das Sprechenkönnen wichtiger.
    Englisch sollte man heute schon so gut wie möglich können, die meisten überschätzen ihre Fertigkeiten da jedoch sehr.
    Wenn du im Augenblick keine Sprache so wirklich brauchst, würde ich an deiner Stelle mein Englisch aufpolieren und/oder eine zweite Sprache lernen - vielleicht etwas "Exotisches", was nicht jeder kann und vielleicht ein bisschen mehr Aufwand erfordert, dafür aber ggf. auch mehr Eindruck macht

  6. Inaktiver User

    AW: Sprachen

    Lieber eine Sprache richtig!! Englisch ist unheimlich wichtig- ich merke das gerade selbst. Bin auf Jobsuche (Marketing etc.) und min. 50% der Bewerbungsgespräche werden teilweise oder ganz auf Englisch abgehalten. Nach meinen zusätzlichen Schwedisch-, Italienisch und Franze-Kenntnissen fragt übrigens kaum mal jemand.
    Und, ja, ich denke, um eine Sprache wirklich gut / fließend zu können, - also, dass man sprechen kann ohne groß drüber nachdenken zu müssen - , das schafft man nur, wenn man längere Zeit im Ausland war. Bei mir ist es mit Englisch so, Italienisch habe ich 4 Jahre an der Uni gepaukt u brauche jetzt noch eine halbe Ewigkeit um einen Satz zusammenzukriegen.
    Lillan

  7. Inaktiver User

    AW: Sprachen

    Nunja, kommt drauf an, wie du die Sprachen einsetzen willst. Wenn du gern im Urlaub ein bisschen in der Landessprache sprechen willst, reicht sicherlich ein bisschen Spanisch hier und ein bisschen Italienisch dort. Allerdings kommt man mittlerweile auch überall mit Englisch durch, auch wenn's manchmal etwas mühsam ist.

    Im Beruf sehe ich das anders. Was nutzen mir dort Sprachfetzen in allen möglichen Sprachen? Wenn ich in einer Konferenz mit Amerikanern zusammensitze, dann muss ich mich schnell, verständlich und fachgerecht ausdrücken können. Da kann ich nicht pausenlos über das Wetter reden und Kaffee anbieten, und es ist dort auch kein Platz für "lustige Missverständnisse".

    Wenn im Job ernsthafte Englischkenntnisse verlangt werden, dann solltest du die Sprache auch sicher beherrschen.

    Mit Leute, die 5 Sprachen in ihrem Lebenslauf aufzählen, dann aber nur Platitüden und oberflächlichste Konversation von sich geben können, kann ich persönlich nix anfangen. Mit so etwas kann man auch so richtig ins Klo greifen, wenn Cheffe den Lebenslauf dann wörtlich nimmt

    Also: Lieber eine Sprache richtig und vielleicht ein, zwei andere Hobbysprachen auf leichter Konversationsebene, als von fünf Sprachen nur Kleckerkram.

  8. User Info Menu

    AW: Sprachen

    Schließe mich letzterem an. 3 Fremdsprachen kann ich schon beruflich anwenden. Geplänkel in den 2 weiteren erwähne ich nicht mal annäherend, weil ich sie erst fließend können will. Finde ich schon lustig, wenn manche Spanisch erwähnen, weil sie es mal Jahre in der Schule hatten, obwohl sie keinen Satz zusammen kriegen. Da du Englisch konkret nicht brauchst, würde ich erstmal von einem Zertifikat absehen, weil es wenn du es dann wirklich mal brauchst, nicht mehr so "strahlt" nach 7 Jahren. ;). Auf dem Papier kann ich auch viel besser Französisch als Englisch und Spanisch nur Basis, eigentlich ist es genau umgekehrt und einfach im Gespräch herauszufinden. Wenn du dich z. B. demnächst bewerben will, würde ich schon eher Englisch machen, andere Sprachen lernst du dann erstmal eh nicht so schnell. Auch wenn du in Zukunft sicher Englisch nicht im Büro brauchen wirst, würde ich ne neue Sprache lernen, weil du ja schon gut bist.

  9. Inaktiver User

    AW: Sprachen

    Also, ich spreche Spanisch mittlerweile so, ohne ueber Grammatik etc. nachzudenken (insgesamt 4 Jahre in spanischsprechenden Ländern verbracht) darüber hinaus noch ein Englisch, mit dem ich gut weiterkomme, aber welches nicht verhandlungssicher ist. Ausserdem kann ich Italienisch gut verstehen. Das war es eigentlich schon. Aber wenn ich heute nochmal eine Sprache erlernen wollen wuerde, dann wuerde ich lieber mein vorhandenes Englisch auffrischen, definitiv. Weil, das ist nie verkehrt !! Meine Zeit in Mexiko war uebrigens super, dort habe ich Spanisch gelernt !!!

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Sprachen

    Warum fängst Du nicht erst einmal eine Stufe tiefer an? Das CAE (Cambridge Advanced Englisch) ist nicht ganz so schwer. Trotzdem bestätigt es recht gute englische Sprachkenntnisse.

    Einige Volkshochschule bieten Vorbereitungskurse an, die nicht besonders viel kosten. Meine Englischlehrerin meint (ich selbst besuche einen solchen Kurs), das CAE würden die meisten Teilnehmer relativ problemlos schaffen, Proficiency wäre aber um einiges anspruchsvoller und es wäre wirklich harte Arbeit. Mit einem Augenzwinkern sagt sie, dass viele Muttersprachler es ohne Vorbereitung vermutlich auch nicht schaffen würden.

    Nach dem Test werde ich mir überlegen, ob ich Lust auf mehr habe und mich für den Proficiency-Kurs anmelde, oder ob ich es erst mal dabei belasse und mein Englisch durch Bücher und Filme "frisch" halte. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, Proficiency anzugreifen, wenn man nicht mehr die rechte Lust dazu hat.

    Aber was hindert Dich daran, zusätzlich auch noch Spanisch anzufangen? Es ist nicht so, dass sich die Sprachen so ähnlich sind, dass man ständig etwas verwechseln würde. Meiner Meinung nach ist es möglich, sie problemlos am selben Abend hintereinander zu belegen (wenn man nicht zu müde ist). Gymnasiasten lernen auch mehrere Sprachen gleichzeitig. Das geht!

    Ich glaube, es ist einfacher, sich für eine Sprache zu entscheiden, wenn man dafür nicht auf eine andere Wunschsprache verzichten muss. Wenn Deine Zeit nicht für zwei Kurse reicht, beginne beim Spanischen doch erst mal mit einem Selbstlernkurs, während Du Dein Englisch-Zertifikat machst. Im ersten Lernjahr werden schließlich hauptsächlich die ersten Sätze gelernt und grundlegende Grammatik geübt. Das geht auch ohne Lehrer verhätlnismäßig gut. Dann, wenn es an's freie Sprechen geht, ist aber ein richtiger Lehrer vorzuziehen.

    Vom beruflichen Standpunkt aus betrachtet, hängt es vor allem vom Job ab, ob man besser eine Sprache perfekt oder mehrere einigermaßen beherrschen sollte. Wenn man ständig mit Muttersprachlern verhandelt, lohnt es sich wohl, ihre Sprache möglichst gut zu beherrschen. Ist die Sprache für sie aber auch eine Fremdsprache, würde ich es für ausreichend halten, wenn alle ungefähr auf dem selben Niveau sprechen. Dann bleibt es beim Grundwortschatz und keiner muss die Vokabeln des anderen hinterfragen. Zusätzlich freut sich der Gesprächspartner sicher darüber, wenn man ein paar nette Sätze auch in seiner Sprache kann.

    Es gibt aber auch Berufe, in denen häufig die benötigten Sprachen wechseln, es aber fast nie zu einem mündlichen Kontakt kommt. Wenn also nur kurze Beschriftungen oder Texte in den verschiedensten Fremdsprachen benötigt werden, ist es sicher günstiger, mehrere Sprachen auf unterem Niveau zu meistern. Dann muss man nicht für jedes Wort den Übersetzer fragen und kann schneller und unabhängiger arbeiten. Schließlich muss nicht jeder komplizierte Verhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern führen können.

    Grundsätzlich denke ich, dass es besser ist, heute ein Zertifikat zu machen, auch wenn man es nicht direkt braucht. In Deutschland liebt man schriftliche Nachweise - von allem und jedem. Heute bin ich im Englischen relativ fit und motiviert. Jetzt kostet es nicht besonders viel zusätzliche Mühe, eine Zertifikatsprüfung zu bestehen.

    Aber ob das in ein paar Jahren noch genau so aussieht? Das weiß ich heute doch noch gar nicht! Aber vielleicht brauche ich genau dann dieses Zertifikat ganz dringend. Vielleicht habe ich dann gar keine Lust, Englisch zu lernen? Dann kann ich froh sein, wenn ich das Zertifikat nur hervorziehen muss - auch wenn es dann vielleicht schon 5 Jahre alt ist. Mir ist das lieber, als wenn ich dann wieder neu mit der Vorbereitung anfangen müsste. Schließlich sind die Cambridge-Zertifikate unbegrenzt gültig. Und es ist sicher leichter, sein Englisch dann mit Lektüren und Filmen wieder ein wenig aufzupeppen, anstatt sich aufwendig auf eine Prüfung vorzubereiten.

    Man weiß doch nie, was mal kommt!

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