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  1. Inaktiver User

    Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    Hallo,

    kann mir jemand sagen, wie sich der Abschluß Bachelor vom Abschluß Diplom unterscheidet?

    Ist es richtig, daß ein Bachelor der niedrigste zu erreichende Abschluß an einer Hoch- bzw. Fachhochschule ist, vergleichbar mit einem Vordiplom oder einer Zwischenprüfung?

    Und ist der Anschluß eines Masterstudiengangs notwendig für spätere Jobchancen?

    Die Tochter einer Freundin möchte gerne in Richtung Pädagogik studieren, ist sich allerdings nicht sicher, ob sie sich an einer Uni (die noch bis zum WS das Diplom anbietet) für Erziehungswissenschaften oder an einer FH für Soziale Arbeit auf Bachelor bewerben soll.
    Sie wünscht sich eigentlich ein praxisnahes Studium, aber will eben hinterher auch einen guten Abschluß haben.

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    AW: Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    Hallöchen!
    Also ich studiere Sozialpädagogik in Holland. Wir kriegen später den Bachelor-Abschluss.
    Meiner Information nach ist der Bachelor etwas niedriger als ein Diplom und der Master etwas höher gestuft.
    Allerdings zählt der Bachelor schon mehr als ein Vordiplom, ist ja ein richtiger Abschluss.
    Es ist sicher ratsam, den Master dran zu hängen, aber nicht notwendig.

    LG moony
    "Die Dummheit der Menschen und das Weltall sind unendlich, wobei ich mir beim Weltall nicht sicher bin" (A.Einstein)

    Sei entweder Hammer oder Amboss, aber niemals das Metall dazwischen!

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    AW: Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    Also an unsrer uni entsprich der Master einem Diplom, ausser das den nicht mehr jeder machen darf, sondern man muss bei den meisten Studiengängen einen Bachelordurchschnitt von 2 haben.
    Bachelor gilt in Deutschland wirklich noch nicht sehr viel, natürlich braucht man 3 Jahre, für das Vordiplom nur 2, aber ja, es ist der niedrigste Abschluss. Kann sie denn an den Bachelor keinen Master anhängen? vl sollte sie sich informieren, ob sie den auch noch woanders machen könnte, dann halte ich das schon auch für sinnvoll, da eben praxisnäher. Aber der Notengrenze sollte man sich bewusst sein.
    lG
    Tin
    Ich geh jetzt in mich, und wenn ich wieder rauskomm bin ich außer mir,
    und bei dir
    noch heute Abend und, dann den Rest unsres Lebens
    mediomelo - Dota die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten

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    AW: Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    Hallo Haewelfrau!

    Ich weiss, dass ich mir jetzt hier viele Feinde mache, aber sags trotzdem: Bachelor (FH) in sozialer Arbeit ist eine Kombination von drei Dingen, die akademisch als ausgesprochenes Leichtgewicht gelten: FH, Soziale Arbeit und noch Bachelor dazu. Wenn die Tochter deiner Freundin nur schnell in einen Beruf mit "irgendwas Sozialem" will, okay. Aber wenn sie akademisch auf hohem Level ausgebildet sein will, ist der Weg über Pädagogik an der Uni unbedingt zu empfehlen.

    Viele Grüße
    BlauerHimmel

  5. gesperrt

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    AW: Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    Zitat Zitat von BlauerHimmel
    Hallo Haewelfrau!

    Ich weiss, dass ich mir jetzt hier viele Feinde mache, aber sags trotzdem: Bachelor (FH) in sozialer Arbeit ist eine Kombination von drei Dingen, die akademisch als ausgesprochenes Leichtgewicht gelten: FH, Soziale Arbeit und noch Bachelor dazu. Wenn die Tochter deiner Freundin nur schnell in einen Beruf mit "irgendwas Sozialem" will, okay. Aber wenn sie akademisch auf hohem Level ausgebildet sein will, ist der Weg über Pädagogik an der Uni unbedingt zu empfehlen.

    Viele Grüße
    BlauerHimmel
    Ich weiß nicht, ob du von Deutschland sprichst. Hier endet das FH-Studium der Sozialarbeit nach 8 Semestern mit dem Diplom. Des Weiteren kann man in zusätzlichen 4 Semestern seinen Master machen.
    Von >schnell< und unakademisch kann also kaum die Rede sein. Vor allem sind die Chancen, später auch einen Job zu bekommen, um Einiges höher als bei einem Uni-Studium im Bereich Pädagogik, denn da ist das Stellenangebot schon immer ganz mager gewesen.

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    AW: Bachelor vs. Diplom (Erziehungswiss./Soziale Arbeit)

    also generell: Der BA-Abschluss gilt in D deshalb nicht viel,da mit Absolventen dieses Abschlusstyps noch nicht soviel Erfahrung vorhanden ist auf AG Seite.

    Da in D "der bauer nicht isst,was er nicht kennt" wird der BA erstmal kleingeredet.
    Wohl auch um Dipl-Absolventen nicht zu verunsichern und auch als Rechtfertigung dafür(von U/FH-Seite) am alten Modell festzuhalten.
    Die Umstellung ist nämlich gwaltig und mit einem verändertem Selbstverständnis der Professoren verbunden.

    Die Scheu vor Veränderung ist wohl bei vielen grösser als auch die Chancen in dem neuen Modell zu sehen.

    Letztendlich wird es so sein wie beim Dipl. auch: nämlich,dass die Qualität des Lehrangebots der jeweiligen FH entscheidet ob ein BA(das angebot desselben) gut ist oder nicht.

    Laut der Bolognabeschlüsse,auf denen die Einführung von BA/MA-Abschlüssen beruht, soll BA dem FH-Diplom gleicghgestellt sein in Bezahlung und Positionierungsmöglichkeit auf dem Arbeitsmarkt.
    Der MA dementsprechend dem Uni-Diplom.

    Im Bereich Sozialarbeit war es schon immer einfacher mit FH Abschluss einen dem Abschluss adäquat vergütetem Job zu finden.
    1. sind auf ein Uni-Päd-Studium zugeschnittene Stellen eh sehr rar.
    2. sind FH-Absolventen billiger
    3. FH-ler sind praxisorientiert ausgebildet.

    Und es gibt ne Menge Uni Dipl-Päds die auf Fh-ler Stellen sitzen.

    Das FH-Studium basiert im Übrigen genauso auf akademischen Studien/wissenschaftlicher Forschung wie das Uni-Studium.

    Der Unterschied ist der,dass das Studienangebot der FH berufsorientiert ist im Gegensatz zur Uni.
    Der FH-Abschluss ist berufsqualifizierend,der Uni_abschluss lässt diesen Punkt offen.

    Weder das einer noch das andere ist besser.

    die Studienentscheidung sollte man unter anderem daran festmachen,ob man nun einen Hang zum theoriegeleitetem Lernen hat und sich eher abstrakt mit soz./päd.Themen auseinandersetzen will,oder

    ob man mehr Spass daran hat,an Praxisbeispielen zu lernen.

    Das FH-Studium ist deshalb aber nicht eine Billigvariante des Unistudiums.

    @Blauer Himmel:
    Du hast einfach eine andere Meinung als andere.
    Deshalb Feindschaft:NÖ
    Geändert von Joanna-Maire (26.04.2007 um 23:53 Uhr)

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    AW: Bachelor (Soziale Arbeit)

    Hallo Jaonna-Maire,
    ich gebe dir in allen Punkten recht, ein Unterschied zwischen FH und Uni ist aber noch, dass es die Forschung nur an der Uni gibt.
    LG Sabbi
    - Lerne nur das Glück ergreifen
    denn das Glück ist immer da -

  8. Inaktiver User

    AW: Bachelor (Soziale Arbeit)

    Soweit ich weiß forscht meine FH auch?!?! Naja, aber davon mal abgesehen...

    wenn Du eine Reihenfolge erstellen magst, dann wäre die aus meiner Sicht ungefähr so:

    oben: Master - Der dauert insgesamt (mit Bachelor vorneweg) länger als das Diplom (ich spreche hier natürlich gerade vom Durchschnittsfall - weiß, dass manche Studiengänge auch mit Diplom über mehr als 10 Semester gehen). Zudem machen immer mehr den Master nach etwas Berufserfahrung, das könnte auch ein Grund sein, warum er gelegentlich etwas höher angesiedelt wird

    auf gleicher Stufe oder knapp drunter:Diplom (Meist eher Uni) (mit durchschnittlich 9 Semestern)

    Dann das FH-Diplom, das häufig als "weniger wertvoll" angesehen wurde - je nach Fach. Aber wie schon gesagt stehen da trotzdem die Chancen manchmal besser, einen passenden Job zu finden. Durchschnittlich verdienen Uni-Absolventen aber zumindest am Anfang mehr (wenn sie nen passenden Job finden)

    Darunter der Bachelor, denn der hat oft nur 6 Semester, daher "weniger wert" als das Diplom

    und darunter das abgeschlossene Grunstudium, nach 3-4 Semestern, mit dem man ja praktisch gar nix in der Hand hat.

    "Nachteil" beim Bachelor ist, dass er meist über nur 6 Semester geht und er noch nicht sehr erprobt ist

    zweiter Nachteil: Um den "vollen Abschluss" Master zu bekommen, muss man nun i.d.R. länger studieren als fürs Diplom

    Vorteile:
    mit einem FH-Diplom konnte man an Unis wenig ausrichten, bspw. promovieren - das war schwer mit FH-Diplom. Mit dem FH-Master kann man auch promovieren, weil es jetzt egal ist, woher der Master stammt.

    Mit dem FH-Bachelor kann man auch an der Uni einen Master machen - es kommt auf die Note an, nicht mehr auf die besuchte Hochschulart.

    Man hat i.d.R. nach 3 Jahren den ersten Abschluss, danach kann man immernoch sehen, was man draufsetztn möchte (Teilweise kann man auch fachlich noch ein wenig die Richtung wechseln).

    Nochmal ein paar Fakten aus meiner Sicht:

    -Ich finde den Bachelor keine schlechte Sache.
    -Obwohl ich auch auf Bachelor studiere, bin ich der Meinung, er ist weniger Wert als ein Diplom.
    -Dafür bin ich mit dem Bachelor erstmal flexibler.
    -Mein Studiengang ist selten, da steht der Bachelor glücklicherweise erst mal nicht in so viel Diplom-Konkurrenz
    -ich kann später (Noten müssen natürlich stimmen) auch "einfach" an die Uni/ins Ausland
    -oder ich lasse es und habe nach 3 Jahren trotzdem einen ganz guten Abschluss
    -Fühle mich gut mit meinem Studiengang!

    Und wie oben beschrieben: Uni ist wissenschaftlicher und theoretischer - ja, auf jeden Fall! FH praxisorientiert - stimmt auch :)
    Joanna-Marie, ich stimme Dir ebenfalls in allen Punkten voll zu!
    Geändert von Inaktiver User (29.04.2007 um 00:23 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Bachelor (Soziale Arbeit)

    kleiner Nachtrag: Diplom an der Uni ist auch ne feine Sache, wenn es einem liegt -wollte ich nur noch hinzufügen, weil mein Beitrag nun doch etwas FH-lastig war ;)

  10. User Info Menu

    AW: Bachelor (Soziale Arbeit)

    Zitat Zitat von Sabbi
    Hallo Jaonna-Maire,
    ich gebe dir in allen Punkten recht, ein Unterschied zwischen FH und Uni ist aber noch, dass es die Forschung nur an der Uni gibt.
    LG Sabbi


    Stimmt nicht!

    es wird ebenso an FH's geforscht.

    Der Unterschied ist der,dass an FH's die Forschung anwendungsorientiert betrieben wird.

    LG Joanna

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