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  1. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Hmm......

    Wie wahrscheinlich gar nicht so wenige Informatiker will ich aktuell bitte nicht in den Datenschutz.


    Was mir aktuell noch Sorge bereitet, aber das sind ungelegte Eier, darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist: Man muss anscheinend 2x 6 Wochen Praxis machen während des Studiums.

    Eher ungünstig für mich, da ich ja einen regulären Job habe. Was das angeht, bleibe ich vermutlich am besten beim aktuellen AG und hoffe, dass der sich auf unbezahlten Urlaub einlässt.

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    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke!


    Erststudium ist Informatik.
    Cool. Ist doch gefragt wie nie. Wir haben im Unternehmen große Bereiche, die hier in der Beratung etc. sind.

    Was willst Du werden? Rechtsanwalt oder "Firmenanwalt"? Steht Dir doch alles offen. Das Thema ist ja auf jeden Fall zukunftsorientiert!

  3. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Ich kenne keinen, der je diese Praxiswochen gemacht hätte. Das stempelt jeder (!), weil er dereinst auch von irgendeinem Anwalt den Stempel bekommen hat.

    Rückblickend würde ich raten sofort mit Materialien von den großen Repetitorien zu arbeiten (Jura für Dummies/Fall Fallag und was es da alles gibt + Alpmann/Schmidt oder Hemmer).

  4. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Zum Jobaspekt:

    Alle Konzerne haben Positionen, wo sich Recht und IT treffen.
    Ich habe gerade im Zuge eines konzernübergreifenden IT-Projekts viel mit solchen Leuten zu tun. Das sind z.Tl. studierte Juristen, z.Tl. ITler, z.Tl. beides. Sie sind involviert in die vertraglichen Aspekte meines Projekts.

    Heisst für Dich: Dein Plan, bald in einen Konzern zu wechseln, kommt Deiner Jura-Idee doch eigentlich eher zu Pass. Womöglich könntest Du sogar die Praxisphasen im Konzern machen oder sofort dort in die Rechtsabteilung gehen.

    Zum Hobbyaspekt:


    Ich kenne sehr viele Menschen (vom Typ "Scanner" --> Barbara Sher), deren Hobby Fortbildungen sind, die mit Abschlüssen, Zertifikaten, o.ä. enden. Mich eingeschlossen.
    Die Motive dieser Menschen sind primär Spaß und Interesse an den Themen, und die Fortbildungen kanalisieren und strukturieren die Beschäftigung mit diesen Interessen.
    Rückblickend beobachte ich bei diesen Menschen, dass sie aus diesem Hobby sehr viel persönliche Erfüllung gezogen haben und immer weiter ziehen.
    Allerdings ist bei all diesen Menschen die monetäre Nutzbarmachung dieser Fähigkeiten und Kenntnisse nie wesentlich gewesen; sie war/ist immer nur ein zusätzliches Sahnehäubchen.

    Heisst für Dich: Frage Dich mal selbst, ob Dir Spaß und Interesse als Motivation ausreichen, oder ob der neue, lukrativere Job am Horizont das ist, was Dich primär reizt. Je nach Antwort bietet sich ein anderes Vorgehen an.

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    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Jobaspekt:

    Alle Konzerne haben Positionen, wo sich Recht und IT treffen.
    Fängt tatsächlich bereits beim Lizenzmanagement an. Das kann je nach Branche etliche Leute in der Firma ausgiebig beschäftigen. Seufz....
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

  6. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Heisst für Dich: Frage Dich mal selbst, ob Dir Spaß und Interesse als Motivation ausreichen, oder ob der neue, lukrativere Job am Horizont das ist, was Dich primär reizt. Je nach Antwort bietet sich ein anderes Vorgehen an.
    Der monetäre Aspekt reizt mich nicht so sehr, und ja, die "Zerifikatejagd weil es Spaß macht" kenne ich auch.

    Allerdings möchte ich dann das so erjagte Zertifikat auch irgendwie nutzen können, daher gleich ein Fernstudium und nicht einfach nur Gasthörer sein.

    Ob das mehr Geld bringt ist nicht sooooo erheblich, aber: Ich möchte mich ungern verschlechtern. Aktuell spuckt google als Einstiegsgehalt für Volljuristen Werte aus die niedriger sind als mein aktuelles Gehalt, und dabei bin ich bei einem kleinen AG


    Was noch reizt, ist die theoretische Möglichkeit zur Selbstständigkeit. Bis vor wenigen Jahren hätte ich gesagt: "Ich will nie nie nie selbstständig sein, man muss doch verrückt sein, wenn man dieses Risiko in Kauf nimmt!"


    Na gut, das war Uni-Mrs.Bingley.


    Seitdem ist mir bewusst geworden, dass ich als Angestellte zwangsläufig in die Tasche von jemand anderem arbeite, und Selbstständigkeit fängt an mich zu reizen. Ich habe aber nicht wirklich eine Idee, was ich denn verkaufen könnte.




    Eine Anwaltskanzlei wäre sicher ein Risiko, aber überschaubarer als ein klassisches Startup, bei dem man vorher nicht weiß, ob das Produkt überhaupt jemand haben will.


    Das mit der praktischen Phase.....wie realistisch das ist, die zu "faken", kann ich gerade gar nicht einschätzen, und selbst wenn, fände ich das durchaus interessant. Wie gesagt: ungelegte Eier.

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    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Cool. Ist doch gefragt wie nie. Wir haben im Unternehmen große Bereiche, die hier in der Beratung etc. sind.

    Was willst Du werden? Rechtsanwalt oder "Firmenanwalt"? Steht Dir doch alles offen. Das Thema ist ja auf jeden Fall zukunftsorientiert!
    Mir fällt noch ein: alles, was mit Software und Textverarbeitungs-/Datenverarbeitung für Juristen zu tun hat, es sollen ja auch Bereiche der juristischen Entscheidungsfindung an Programme ausgelagert werden, Stichwort „Legal Techs“.

    Oder Softwareauswertung zB für Ermittlungsbehörden oder Internetermittlungen, das BKA, die LKAs haben da sicher einen stark steigenden Bedarf.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  8. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Die elf (?) Wochen Pflichtpraktikum im Studium sind nur ein Papiertiger.
    Im Referendariat musst Du ran, aber es ist Usus, dass man im letzten Vierteljahr vor dem Examen "tauchen" kann, sprich der Ausbilder verlangt nichts von Dir, stellt Dir aber Infrastruktur zur Verfügung.

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    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur, mal angenommen, das klappt wirklich: welche Möglichkeiten hat man denn als sehr später Jurist?
    Fernuni? Mit dem Abschluss dort bist Du aber doch kein Volljurist, oder? Das macht ja schon einen entscheidenden Unterschied, wenn es um die beruflichen Perspektiven geht.

  10. Inaktiver User

    AW: Spätes Jurastudium

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Fernuni? Mit dem Abschluss dort bist Du aber doch kein Volljurist, oder? Das macht ja schon einen entscheidenden Unterschied, wenn es um die beruflichen Perspektiven geht.
    Doch, mit dem Abschluss dort ist man Volljurist, man macht dort ein ganz reguläres erstes Staatsexamen und muss dann natürlich noch das Referendariat und das zweite Staatsexamen machen.

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