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    Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Hallo,

    ich habe im letzten Jahr angefangen Soziale Arbeit zu studieren. Mir macht das Studium auch viel Spaß und ich komme mit dem lernen und allem auch sehr gut zurecht. Nun mache ich mir allerdings Gedanken, wie es nach dem Studium für mich weitergehen könnte. Denn ich habe Depressionen und war deswegen auch in psychologischer Behandlung.
    Mir geht es mittlerweile ganz gut. Ich komme ohne Medikamente aus (habe auch noch nie welche nehmen müssen).
    Nach meinem Studium möchte ich gerne in der Schulsozialarbeit arbeiten oder beim Jugendamt. Ich befürchte allerdings, dass ich da mit meiner psychischen Erkrankung keine Chance haben werde. Ich gehe mal davon aus, dass solche Sachen nachgefragt werden, oder?
    Ich habe jetzt keine Lust das Studium durchzuziehen und am Ende nicht in meinem gewünschten Bereich arbeiten zu können. Studiert hier vielleicht auch jemand SA und kennt sich da aus? Oder kennt sich aus anderen Gründen aus? Ich frage mich halt wirklich, ob es die Zeit und das Geld wert ist, die ich in das Studium stecken muss und am Ende macht mir meine "Vergangenheit" einen Strich durch die Rechnung.

    Vielen Dank

  2. Inaktiver User

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Hast du aufgrund der Erkrankung eine Lücke in deinem Lebenslauf? Falls nicht, wieso sollte nachgefragt werden? Der Psychologe unterliegt der Schweigepflicht.

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Nein, ich habe keine Lücke im Lebenslauf. Aber ich meine, dass man zum Amtsarzt muss, wenn man zum Beispiel beim Amt arbeiten möchte und ich denke da wird so etwas wohl nachgefragt

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Zur Einstellungsuntersuchung muss man wohl bei jedem Job, dafür muss es kein Amt sein. Ich weiß allerdings nicht, wie die Gesundheitsprüfung bei einer anstehenden Verbeamtung aussieht, da könnte es vielleicht Schwierigkeiten geben.

    Viel wichtiger finde ich die Frage, welche Aufgabenbereiche Du Dir mit Deiner Erkrankung zutrauen kannst.

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Du meinst eine Untersuchung beim Amtsarzt. Die wird nur gemacht, falls du eine Verbeamtung anstrebst bzw. bevorsteht.

    Schulsolzialarbeit wird zwar an der Schule praktiziert, aber von öffentlichen Trägern (AWO, Cariatas, ....) geleistet, dafür brauchst du gar keine amtsärztliche Untersuchung.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Es kommt sicher auf den Bereich an, mir wurde mal gesagt, dass ich meine Diagnose (immer mal depressive Phasen seit 30 Jahren) nicht großartig erzählen soll, ich arbeite im pädagogischen Bereich. Es hat aber nie jemand danach gefragt.

    Wenn Du ohne Medikamente auskommst, ist das keine schwere Depression, daher würde ich es max. als "leichte Phasen" deklarieren.

    Was allerdings bedenklich sein KANN, Du musst mehr auf Dich aufpassen und manche Bereiche sind halt mehr belastend als andere. Ich würde mich mit so einer Vorerkrankung weniger im akuten Krisendienst das JA sehen. Meine Schwiegertochter arbeitet in der Nachsorge von Suchtkranken und findet das nicht so belastend, einige Monate als stellvertr. Kitaleitung waren hingegen ein kompletter Fehlschlag.

    Ich würde Dir also raten, das Studium auf jeden Fall zu Ende zu machen und dann die Stellensuche gezielter angehen. Diese Studienrichtung ist dermaßen breit aufgestellt, dass Du auch Deine Nische finden kannst.
    Geändert von Uni-Corn (10.04.2020 um 11:24 Uhr)
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Zur Einstellungsuntersuchung muss man wohl bei jedem Job, dafür muss es kein Amt sein. Ich weiß allerdings nicht, wie die Gesundheitsprüfung bei einer anstehenden Verbeamtung aussieht, da könnte es vielleicht Schwierigkeiten geben.

    Viel wichtiger finde ich die Frage, welche Aufgabenbereiche Du Dir mit Deiner Erkrankung zutrauen kannst.
    Einstellungsuntersuchungen gibt es soweit ich weiß, nur bei Lehrstellenantritt und Verbeamtung. In unserem Bereich gab es nur eine Augenuntersuchung durch den Betriebsarzt, wegen spezieller Arbeits- und Arbeitsschutzbrillen. Früher mussten zukünftige Lehrer Stimmuntersuchungen machen lassen, das ist heute wohl auch nicht mehr so.
    Einfach machen...wird gut

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    In meinem gelernten Beruf hat es bisher niemanden interessiert und ich musste noch nie zu einer ärztlichen Untersuchung vor einer Einstellung.
    Gerade im sozialen Bereich kann ich mir vorstellen, dass die Frage nach psychischen Vorerkrankungen kommt und dann bin ich ja wahrscheinlich raus und sie nehmen lieber eine(n) anderen Bewerber*in.

    Wie gesagt es geht mir gut, ich weiß die Ursache für meine Depression (habe auch nur eine leichte), weiß was ich für mich tun kann und komme seit mehreren Jahren damit jetzt super zurecht. Ich traue mir die Arbeit im sozialen Bereich auf jeden Fall zu

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Im Bereich Soziale Arbeit gibt es keine allg. Einstellungsuntersuchungen. Verbeamtung ist ein anderes Thema, aber bei den öffentlichen oder kirchlichen Trägern, gibt es ggf. spezifische Sachen, wie o.g., aber genrelle Untersuchungen nicht.

    Die Frage nach psychischen Erkrankungen ist im Vorstellungsgespräch gar nicht zulässig.

    Du solltest allerdings selbst darauf achten, dir Bereiche zu suchen, die nicht zu belastend sind, denn Selbstfürsorge ist gerade bei Sozialer Arbeit ein ganz wesentlicher Aspekt!
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Einstellungsuntersuchungen gibt es soweit ich weiß, nur bei Lehrstellenantritt und Verbeamtung.
    Nö, ich war schon mehrmals bei Einstellungsuntersuchungen, selbst bei einer Einstellung als Werkstudentin. Hängt vielleicht von der Betriebsgröße ab.

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