+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 16 von 16

  1. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    8.477

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Es stimmt übrigens nicht, dass man in jedem job zur einstellungsuntersuchung muss, ich musste z.b. zu keiner. Mein Mann (oeffentlicher Dienst) konnte die Untersuchung bei einem facharzt seiner wahl machen lassen.


  2. Registriert seit
    10.04.2020
    Beiträge
    4

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    @Uni-Corn da gebe ich dir schon recht. Sicherlich gibt es viele sehr belastende oder anstrengende Bereiche, da muss man natürlich gucken was man leisten kann oder auch nicht. Mit psychisch erkrankten Menschen würde ich jetzt nicht arbeiten wollen. Es kommen im Laufe meines Studiums ja auch noch ein paar Praktika, die ich machen muss, um zu sehen was passen könnte

  3. Avatar von Uni-Corn
    Registriert seit
    09.07.2019
    Beiträge
    1.098

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Zitat Zitat von Juli202 Beitrag anzeigen
    @Uni-Corn da gebe ich dir schon recht. Sicherlich gibt es viele sehr belastende oder anstrengende Bereiche, da muss man natürlich gucken was man leisten kann oder auch nicht. Mit psychisch erkrankten Menschen würde ich jetzt nicht arbeiten wollen. Es kommen im Laufe meines Studiums ja auch noch ein paar Praktika, die ich machen muss, um zu sehen was passen könnte
    Genau, nutze diese Möglichkeit, um reinzuschnuppern.

    Ich habe ja nochmal Pädagogik studiert, ein Studienfreund arbeitet gerade in der akuten Familienkrisenintervention, ist ein privater Träger, er macht das seit gerade mal 10 Wochen und ist völlig fertig. Psychisch top gesund übrigens....
    Er hat einen ganz entscheidenden Fehler gemacht, er will alles gleich machen und achtet in seiner Anfangseuphorie nicht auf sich. Ich habe ihm letzte Woche mal gepflegt die Meinung gesagt, wir sind eng befreundet.

    (Ich neige auch dazu , bin eben im Homeoffice und mache Online Unterricht, an Tag 1 hab ich 12 h am Schreibtisch gesessen und weder gegessen noch was getrunken, war ja soviel zu tun, nun ja, nach 3 Wochen mache ich Punkt 14 Uhr mein Diensthandy aus, logge mich aus dem Netzwerk aus und bin privat, achte auf Pausen usw.)

    Was ich sagen will, trainiere Dir rechtzeitig eine gute Balance zwischen Work und Life an, dann kann auch soziale Arbeit ein richtig guter Job sein, weiter alles Gute für Dich.

    Und Falls Du den Therapeuten noch siehst, versuche mal, Deine Trigger/Stellschrauben rauszufinden.

    LG
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!
    Geändert von Uni-Corn (10.04.2020 um 11:24 Uhr)

  4. Moderation Avatar von Charlotte03
    Registriert seit
    03.05.2010
    Beiträge
    20.693

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Ich habe nicht soziale Arbeit studiert, arbeite aber in diesem Komplex. Psychohygiene finde ich eine ganz wichtige Sache und bin froh, dass ich dazu einen Lehrgang bekam.

    Das Mitnehmen davon macht etwas mit einem...
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin


  5. Registriert seit
    29.08.2004
    Beiträge
    216

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Ich arbeite als Sozialarbeiterin im Jugendamt und musste vor der Einstellung zum Amtsarzt des Gesundheitsamts. Für eine Anstellung im öffentlichen Dienst ist eine psychische Vorerkrankung sicher nicht unbedingt ein KO- Kriterium, für eine Verbeamtung ganz sicher.

    Die Frage wird auch sein, fühlst du sich psychisch Stabil um dauerhaft Kindern und Familien in z. T. extremen Lebenssituationen Hilfestellung geben zu können?

    Aber selbst wenn du die Frage mit nein beantwortest, gibt es nach meiner mehr als 20 jährigen Berufserfahrung genügend Stellen, in denen du außerhalb des Jugendamtes eine gute und interessante Tätigkeit wirst haben können. Deshalb würde ich mein Studium auf jeden Fall fertig machen - zumal es dir ja auch Freude macht. Es gibt mittlerweile sehr viele Beschäftigungsfelder als Sozialarbeiterin - deutlich mehr als zu meinem Berufsbeginn.
    Nichts bleibt so wie es ist, alles unterliegt der Veränderung.


  6. Registriert seit
    12.07.2010
    Beiträge
    7

    AW: Studium (Soziale Arbeit) trotz psychischer Erkrankung, Probleme nach dem Studium?

    Ich stimme Stresspustel zu. Auch ich weiß aus eigener Anschauung, dass im öffentlichen Dienst bei Angestellten und bei Beamten eine Einstellungsuntersuchung duchgeführt wird. Das sind so allgemeine Sachen wie Abhorchen von Herz und Lunge, Blutdruck, Diabetes, Urinprobe, Hörtest, Sehtest, etc. Es wird aber auch gezielt nach Vorerkrankungen (auch auskurierte wie Krebs, Unfälle) gefragt, darunter auch psychische Erkrankungen. Außerdem wird nach Alkohol-, Drogen-, Medikamenten gefragt.

    Eine psychische Erkrankung dürfte einer Verbeamtung ziemlich sicher entgegenstehen.

    Es ist ja schon so, dass deutlich übergewichtige Leute (adipositas) nicht verbeamtet werden, auch wenn sie nur allgemeinen Verwaltungsdienst machen. Das gilt nicht nur für Polizisten und Feuerwehrleute.

    Ein Dienstherr muss auf Basis einer gesundheitlichen Untersuchung abwägen, wie wahrscheinlich ein Beamtenanwärter aufgrund seines Übergewichts oder durch eventuelle Folgeerkrankungen vor Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand treten wird. Es ist ja so, dass dienstunfähige Beamte mit sehr großzügigen Pensionen zu versorgen sind.

    Wird eine Vorerkrankung nicht angegeben und der Bewerber zunächst als gesundheitlich geeignet eingestuft, kann eine nicht angegebene Vorerkrankung später zum Verlust des Beamtenstatus führen.

    Auch bei Angestellten gibt es die gleichen Untersuchungen wie bei Beamten, da wird es ein bißchen anders gewertet. Falls du allerdings einen Schwerbehinderungsgrad hast, kannst du evtl. bevorzugt eingestellt werden.

    Ich weiß übrigens auch von großen Unternehmen, dass sie Einstellungsuntersuchungen durchführen, in denen gesundheitliche Risiken betrachtet werden. Da gehört es auch dazu, dass Blutproben auf Drogen, Alkohol, Medikamente gescreent werden. Man setzt die Bewerber darüber in Kenntnis und der muss zustimmen. Was passiert, wenn man die Zustimmung nicht erteilt, kann man sich ja vorstellen...

    Aber es wird nicht bei allen Arbeitgebern eine solche Untersuchung gemacht. Fazit: Überlege genau, ob du die angestrebten Berufsfelder Jugendamt oder Schulsozialarbeit machen kannst, wenn sie dich in der Einstellungsuntersuchung für die angestrebten Aufgaben eventuell ablehnen.

+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •