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  1. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Liebes Forum.

    Mein 11.-Klässler möchte nächstes Jahr für ein Jahr nach Frankreich und hat sich bei YFU und AFS beworben, beide haben grundsätzlich zugesagt.

    Wir müssen uns nun entscheiden, auf welche Organisation wir setzen. Uns geht es vor allem um die Organisation rund um die Gastfamilie, also generell, wie gut ist das organisiert, wie zeitig bekommt man "seine" Familie bzw muss man erst mal provisorisch unterkommen, wie gut kümmert sich die Organisation bei Problemen vor Ort?

    Ich wäre an euren eventuellen Erfahrungen mit den beiden genannten Organisationen interessiert, insbesondere auch bei Austausch in europäische Länder. Weil ja die USA das klassische Land ist, aber wie läuft es mit anderen Ländern? Und habt ihr sonst noch Tips, was wichtig sein kann und wir vielleicht noch nicht auf dem Schirm haben?
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"

  2. Avatar von Mambi
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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Mein Sohn war mit AFS im Ausland, ich fand sowohl das Auswahlprozedere als auch die Vorbereitung der Jugendlichen und der Eltern super.
    Besonders gut fand ich, dass Jugendliche, die ihr Auslandsjahr schon hinter sich hatten, dabei waren und ihre Erfahrungen sozusagen 1:1 den nächsten Teilnehmern weiter gaben.
    Vor Ort Betreuung und auch noch das Jahr danach, in dem er als "Rückkehrer" dann seinerseits die nächsten Reisenden bei deren Vorbereitung geholfen hat, waren ebenfalls absolut super.
    Alles in allem ein sehr freundlicher und familiärer Umgang auch mit den offiziellen Mitarbeitern.
    Würde ich also durchaus empfehlen.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Mambi, darf ich fragen, ob es sich um ein europäisches Land gehandelt hat? Hat er einen Austausch ins Land seiner Wahl bekommen? Und war das sehr kurzfristig oder wusste er schon einige Zeit vor der Abreise, wohin er kommt?

  4. Avatar von Mambi
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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Nein, nicht Europa.
    Er wollte damals ursprünglich in die USA, hat sich dann aber nach dem Auswahlwochenende für Südamerika entschieden und auf seinem "Favoriten-Bogen" alle spanisch sprechenden Länder angekreuzt.
    Es wurde dann Panama.
    Auswahlwochenende war im Oktober, im Dezember gab es den Brief mit der Bekanntgabe des Austauschlandes und erster Infos, die weitere Vorbereitung lief dann noch mit mehreren Wochenenden, Info Veranstaltungen und Treffen und immer wieder Papierkram noch bis zum Sommer nächsten Jahres bis zum Abflug.
    Der genaue Ort und die Gastfamilie gab es erst kurz vorher, manche wussten es auch schon früher.
    Nach Ankunft im Land waren erst alle zusammen für ein paar Tage untergebracht und wurden von dort aus "verteilt" oder abgeholt.

    Als Eltern habt ihr immer Ansprechpartner in Deutschland, mit denen Du alle Fragen klären kannst, sofern sie nicht im Rahmen der Vorbereitungen vorher bereits besprochen wurden.
    Es gibt einige Treffen für die Entsende-Eltern, auch da sind Eltern dabei, deren Kinder entweder ihr Jahr schon hinter sich haben oder die gerade unterwegs sind.

  5. Avatar von Horus
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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Ich kann mich Mambis Infos und Beschreibungen aus den Posts #2 und #4 in allen Punkten anschliessen, lief bei mir, ebenfalls AFS, genauso, vor ………. jetzt auch schon 27 Jahren.

    Allerdings nicht europäisches Ausland, sondern Japan.
    Hatte mich für Kanada angemeldet, da gabs allerdings wenig Plätze und viel zu viele Interessenten, deshalb hat die Organisation bei allen Kanada-Wünschern nachgefragt, ob auch was anderes in Frage käme, Thailand und Japan hätten noch viele freie Plätze …. Da ich von Anfang an sowieso eigentlich nach Japan gewollt hätte und Kanada der Kompromiss mit meiner Mutter war (Japan fand sie zuerst doch etwas exotisch), war für mich eine Wunschlandänderung kein Problem. Die Organisation hat dann meiner Mutter sehr gute Infos in einem persönlichen Gespräch geliefert, so dass sie sich schliesslich auch mit Japan anfreunden konnte.

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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Hallo Mary,

    ich war vor inzwischen 22 Jahren mit AFS im Ausland, allerdings auch nicht in Europa sondern in Südamerika. Ursprüngliche hatte ich nach Neuseeland gewollt, aber auch dort war die Nachfrage größer als die Anzahl der Plätze, und so musste ich auch noch 2 weitere mögliche Länder angeben.
    Meine Eltern, speziell meine Mutter, waren nicht begeistert, allerdings konnten ihre Bedenken ausgeräumt werden durch Erfahrungsberichte anderer Eltern und die Organisation selbst.

    Ich war in der Februar-Abreise, meine Gastfamilie bekam ich Anfang Januar genannt. Einige meiner mit Austauschler bekamen das viel knapper vor der Abreise gesagt, einige schon früher.
    Die Vorbereitung war schon echt gut, mit diversen Wochenenden, an denen man mit den anderen Austauschlern zusammenkam und vieles auch aus Erfahrungsberichten anderer gehört hat.
    Ich selbst war mit der Betreuung vor Ort auch sehr zufrieden, es war ein wirklich großartiges Jahr!


    Mein Bruder war drei Jahre zuvor mit YFU in den USA. Auch er war bei YFU und AFS angenommen worden, "musste" dann wg. eines Stipendiums mit YFU fahren. Wenn ich mich recht erinnere, war mit der Betreuung vor Ort auch alles in Ordnung, die Vorbereitung zu Hause prinzipiell ähnlich, nur fand mein Bruder eigentlich AFS toller, weil die Organisation irgendwie familiärer war.


  7. Registriert seit
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    AW: Schüleraustausch: Erfahrungen mit YFU oder ASF?

    Hallo,
    Ich kann nur von YFU berichten -und leider nichts Gutes.
    Allerdings USA -und da soll die Partnerorganisation einfach katastrophal sein.
    Es gibt spezielleForen für Eltern von Austauschschülern, da habe ich damals fleißig gelesen. Da schnitt YFU besser ab.
    Im Endeffekt hängt es wohl hauptsächlich von der Gastfamilie ab.

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