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  1. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    BWL-Studium ist nicht überall gleich, auch wenn "BWL" draufsteht. Ich würde mir ansehen, was die bisherigen Absolventen des Studiengangs an der Hochschule, die Dich interessiert, hinterher machen. Und zwar auch über Studi-Plattformen zum Erfahrungsaustausch, nicht nur die "Werbefiguren" mit denen die Hochschule gerne aufwartet (wenn man ins Familienunternehmen einsteigt, wird man auch CEO, wenn der Abschluss von der FH Posemuckel ist, böse gesagt). Wenn also Ottilie-Normalstudentin ohne offensichtlichen Rückenwind von daheim einen guten Job landet, ist das ein gutes Zeichen.

    Ich war die letzten Jahre mal bei einem Gespräch mit einem IHK-Chef dabei, der sagte "früher habe ich Industriekaufleute eingestellt. Heute nehme ich für diese Stellen BWLer". Damit meinte er nicht die promovierten BWLer aus Köln oder Mannheim, sondern die aus den umliegenden kleinen Hochschulen. Und ich nehme an, diese sind dann nicht diejenigen auf dem Fast Track in die Führungsetagen. Ob diese Jobs so interessant sind, dass es sich lohnt, jahrelang nebenberuflich gebüffelt zu haben - bin mir nicht sicher...


  2. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Chloe,
    was mich noch interessieren würde?
    Hast du denn nicht spätestens während des Studium fest stellen können wo dein Schwerpunkt liegt, was dir liegt, was dir leicht fällt, wo du gut oder besser als die Anderen bist?

    An deiner Stelle würde ich einfach da ansetzen.
    BWL wird ja auch oft kombiniert.

    Wenn es da so ein kleines Pflänzchen bei dir gäbe dann würde ich das zumindest mal thematisieren.
    In der Regel denkt man meist, das was man gut kann ist nicht so was Besonderes.

    Weil es ja so leicht erscheint.
    Auf jeden Fall wünsche ich viel Glück
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  3. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Unayza Beitrag anzeigen
    Ich war die letzten Jahre mal bei einem Gespräch mit einem IHK-Chef dabei, der sagte "früher habe ich Industriekaufleute eingestellt. Heute nehme ich für diese Stellen BWLer". Damit meinte er nicht die promovierten BWLer aus Köln oder Mannheim, sondern die aus den umliegenden kleinen Hochschulen. Und ich nehme an, diese sind dann nicht diejenigen auf dem Fast Track in die Führungsetagen. Ob diese Jobs so interessant sind, dass es sich lohnt, jahrelang nebenberuflich gebüffelt zu haben - bin mir nicht sicher...
    Die interessante Frage dabei ist: Wieso nimmt er keine Industriekaufleute mehr? Sind die ihm nicht mehr gut genug und warum?


  4. Registriert seit
    28.12.2018
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Ich würde auch zum Studium vor den Kindern raten. So habe ich mich jedenfalls für mich selbst entschieden, berufsbegleitend sind die Studiengänge wirklich sehr zeitaufwendig.

    Freitag abends und samstags ganztägig hatte ich Vorlesungen, das mit Vollzeit Job und lernen für die Uni kombiniert. Das hätte ich mit Kind nicht geschafft - unser Kleiner kam bewusst danach :)

    Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

  5. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Wenn du parallel zur Familiengründung studieren würdest, wie steht der potentielle Vater deiner Kinder dazu? Ist er auch bereit in Elternzeit oder ähnliches zu gehen?
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin


  6. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Die interessante Frage dabei ist: Wieso nimmt er keine Industriekaufleute mehr? Sind die ihm nicht mehr gut genug und warum?
    Ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich läuft wie bei meinem Arbeitgeber--Du lädst die Industriekaufleute und die frischen BAs in BWL zum Vorstellungsgespräch für eine Sachbearbeiterstelle ein, was Durchschnittliiches, "Mitarbeiter im Controlling" zum Beispiel.
    Auf dieser Ebene gibt es klare Vorgaben, wie breit der Verhandlungsspielraum fürs Gehalt ist.

    Das Industriekaufleut sagt dir klipp und klar, er/sie möchte die Summe X. Liegst du darunter, lehnt er/sie das Angebot einfach ab.
    Der frische BA fängt meist bei niedrigeren Angebot an.

    Es gibt deutlich weniger Industriekaufleute als es BWler von "Wald und Wiesenhochschulen" gibt, zumindest bei den Einsteigern. Die Abiturquote liegt seit etlichen Jahren schon sehr hoch, die meisten möchten dann auch studieren, BWL ist ein beliebtes Fach, deshalb gibt es viele Absolventen.
    Wir bilden selbst Industriekaufleute aus, bei Interesse und Eignung bekommen sie hinterher ein duales Studium angeboten. Andere studieren nach ein paar Jahren berufsbegleitend. Beide Gruppen fangen nach dem absolvierten Studium auf Abteilungsleiterebene an-für den Unterbau müssen wir von auswärts holen oder jemanden mit allgemeiner Büroausbildung einsetzen. Oder Berufsrückkehrerinnen.

    Ich kann keine Statistik liefern, aber es gibt weniger junge Fachkräfte mit Ausbildungsabschluss in diesem Bereich als es junge BAs gibt.


  7. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Abgesehen von der Frage der Reihenfolge (ich würde immer erst Ausbildung, dann Kinder angehen - aber das ist eine Frage dessen, wie wichtig einem Kinder sind. Kann dann auch zu spät sein), wäre bei der Frage nach dem Studium v.a. relevant, in welche Richtung du möchtest. Davon hängt auch ab, ob es Sinn macht und wie man das angeht. Es sollte mit einem klaren Ziel sein, und entsprechend sollten dann auch neben dem Studium Praxiserfahrungen gesammelt werden. BTW., dass Buchhaltung (im Thread genannt) so besonders aussichtsreich wäre, kann ich nicht bestätigen. Das wird häufig von ausgebildeten Kaufleuten und nicht Akademikern gemacht und spielt sich auf der Sachbearbeiterebene ab. Die TE klang für mich nicht, als wollte sie das. Zudem gibt es aktuell den Trend, die Buchhaltung auszulagern, z. B. nach Osteuropa.
    Mein Tip wäre daher, erst einen Traumberuf zu definieren (gern auch mit Coach) und dann drauf hinzuarbeiten. Das kann ein BWL Studium beinhalten, muss aber nicht.
    Geändert von Convallaria (28.09.2019 um 20:17 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Danke ihr lieben.

    Ich bin mir mittlerweile bzgl. meiner Zukunft völlig verunsichert.

    Ich weiß, dass ich Kinder haben will. Ohne jeden Zweifel.

    Was ich aber nicht weiß ist, was ich eigentlich beruflich machen will. Ich hab mir schon immer so etwas mit Buchhaltung oder Recht (in den Fächern war ich besonders gut) vorgestellt, aber ob ich da mit bwl Studium weiterkomme, kann mir ja niemand garantieren.

    Da der ÖD sehr sicher ist, steht auch zweifelsfrei fest. Dass die Arbeit nicht komplett daneben ist und der Verdienst in Ordnung ist, auch.

    Die Option bestünde, alles beim alten zu lassen. Im Moment keine Kinder und kein Studium. Zufrieden bin ich damit nicht, sehe es aber letzen Endes als das vernünftigste. Bevor ich Geld, Zeit und Lebensjahre an ein Studium vergeude, mit dem ich womöglich nichts anfangen werde.

    Die Unentschlossenheit bleibt...


  9. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Chloe93 Beitrag anzeigen
    Die Unentschlossenheit bleibt...
    Dann würde ich mich wirklich mal umhören, ob irgendwer einen guten Coach kennt. Wie schon jemand schrieb, es tummeln sich leider auch viele unfähige Menschen auf diesem Markt, und ich weiß auch nicht, wie man einen guten findet. (Unsere Nachbarin macht das, die ist gut, deren Dienste hat mein Mann schon mal in Anspruch genommen, aber eben auch nur, weil er sie schon kannte und sich sicher war, dass sie das gut macht. Hat ihm viel Klarheit verschafft. Aber ich weiß eben nicht, wie man einfach so jemanden auf dem freien Martk findet.)

  10. Moderation
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Eine Art Coaching zu machen, finde ich auch sinnvoll. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Unzufriedenheit von alleine nicht weggehen wird. Mir ging es ähnlich. Ich hatte schon nach einigen Jahren im Beruf das Gefühl, dass ich diesen Job nicht die nächsten Jahrzehnte machen möchte. Ich bin zwischendurch ins Ausland gegangen, habe mich hobbymäßig ausgetobt und dann irgendwann Kinder bekommen. Das Gefühl blieb und so habe ich mich über längere Zeit ernsthaft damit auseinandergesetzt, was ich eigentlich machen möchte. Ich denke, ein gutes Coaching kann einen da wirklich weiterbringen und auch Wege aufzeigen, auf die man von selbst nicht kommt. Ich würde da auf jeden Fall dran bleiben.

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