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  1. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Bei BWL fällt mir ja immer Buchhaltung automatisch ein, weiß der Geier warum.
    Wie sieht es dann da bei dir aus Chloe03?

    Buchhaltung ist eigentlich immer gefragt, gut bezahlt.
    Und - nicht Jedermanns Sache.
    Die Leute, die ich kenne, die in der Buchhaltung arbeiten (sind aber eher meine Alterskategorie, da kam man noch leichter ohne Studium irgendwo rein), haben alle eine Ausbildung und teilweise Weiterbildungen, kein Studium. An sowas habe ich bei Chloe auch schon gedacht, da könnte ja auch der Verwaltungshintergrund sehr hilfreich sein.

    Ansonsten denke ich wie Ribisel - die Teilzeitmöglichkeiten in allen Facetten mit Rückkehrgarantie sind im ÖD einfach super, das weiß ich auch sehr zu schätzen. Ich will Dir wirklich keinen langweiligen Job schmackhaft machen, vor allen Dingen weil ja auch noch eine Zeit nach den Kindern kommt und Du noch sehr viele Arbeitsjahre vor Dir hast. Aber ich kann von mir sagen, dass die Zeit mit kleinen Kindern (und teilweise auch mit großen) so fordernd sein kann, dass man froh ist, wenn der Job gerade mal mehr Routine ohne besondere Herausforderungen ist.


  2. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Das stimmt.

    Aber, weißt du, dabei wird völlig vergessen: wer in seinem Job gut ist, dem breiten auch heute noch die Firmen den roten Teppich aus. Und gerade Buchhaltung ist so immer noch ne Domäne.

    Ich finde es manchmal fast der Wahnsinn was sich manche Frauen trauen. Die müssen so ein Selbstvertrauen haben.
    Das strahlt dann wohl bis in die Firmenleitung.

    Für mich ist und bleibt da immer das beste Beispiel hier in meiner Stadt die Leiterin der Verkehrsbetriebe.

    Tigerente
    sei mir nicht böse, aber bei allem Verständnis: es gleicht doch auch ner kleinen Kapitulation, nur in nem Job zu bleiben der einem Sicherheit bietet.
    Ist die größere Sicherheit nicht: etwas zu können?

    Und ist nicht das Beste oder zwei-beste im Leben überhaupt so richtig schön was leisten zu können?
    Nur seine Zeit abzusitzen kommt für mich der Höchststrafe nach.

    Und ich habe das auch oft von Frauen gehört. Genau das hatten sie bereut. Immer das Gleiche zu machen - und dann auch noch in späteren Jahren so nen jungschen studierten Schnösel vorgesetzt bekommen.

    Da kenne ich wirklich ne Frau die im ÖD gearbeitet hat, die Knall auf Fall ihre Sachen genommen hat - und nie wieder erschienen ist. Und es auch nie bereut hat...

    Was sich hier heraus kristallisiert ist wohl: da stehen Entscheidungen an.
    Schon darum fand ich immer die Jahre Ende Zwanzig am Antrengensten. Hat übrigens schon meine Oma gesagt.
    Die meinte: erst mit 30 weiß eine Frau was sie will.
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  3. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Ich wuerde bei Kinderwunsch und Hausbau im Job bleiben. Die Zeiten werden noch schwieriger und Kinder im Job unter einem Hut zu bekommen ist nicht einfach. Da ist man froh, ueber einen sicheren Job. Selbst mit Studium hast man das leider oft nicht.

  4. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von luna8 Beitrag anzeigen
    Ich wuerde bei Kinderwunsch und Hausbau im Job bleiben. Die Zeiten werden noch schwieriger und Kinder im Job unter einem Hut zu bekommen ist nicht einfach. Da ist man froh, ueber einen sicheren Job. Selbst mit Studium hast man das leider oft nicht.
    Inzwischen gerade mit Studium nicht...Die Meisten mit Dr Titel hangeln sich von Forschungsprojekt zu Forschungsprojekt, befristete Verträge, die nicht unbedingt toll bezahlt werden, sind die Regel...Und in gewissen Bereichen bekommt man quasi kaum noch Kohle....(Ein Studienfreund von mir steigt grad nach dem BA in den sozialen Bereich ein und ist als noch hochbezahlter Vertriebler völlig geschockt von den angebotenen Gehältern)
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

  5. Avatar von Sprachlos
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Inzwischen gerade mit Studium nicht...Die Meisten mit Dr Titel hangeln sich von Forschungsprojekt zu Forschungsprojekt, befristete Verträge, die nicht unbedingt toll bezahlt werden, sind die Regel...Und in gewissen Bereichen bekommt man quasi kaum noch Kohle....(Ein Studienfreund von mir steigt grad nach dem BA in den sozialen Bereich ein und ist als noch hochbezahlter Vertriebler völlig geschockt von den angebotenen Gehältern)
    Na ja, das hat doch aber weniger mit dem Studium als mit der Branche, sozialer Bereich ist - leider - schlecht bezahlt.
    BWL-Studium bedeutet natürlich nicht automatisch einen besseren Job, trotzdem verbessern sich die Voraussetzungen natürlich.

    Ähm, wurde die Variante Kind sofort schon besprochen, also ab jetzt probieren?
    [Man könnte sich gleichzeitig beim Studium einschreiben. Das Studium lässt sich dann immer anpassen bzw. unterbrechen, da gab und gibt es sehr viele ganz unterschiedliche Möglichkeiten, die man an die jeweilige Situation anpassen könnte. Man mobilisiert sehr viel Energie unter bestimmten Bedingungen.]

    Wenn der Hausbau sowieso weitestgehend vom Mann geregelt wird fände ich die Variante “Kind sofort“ durchaus überdenkenswert. Nach frischem Studium und anschließender Kleinkindphase ist man für potentielle Arbeitgeber auch kein prickelnder Kandidat, will man aber erst noch einen guten Job suchen und Berufspraxis erwerben kann es dann für Kinder auch schon mal zu spät sein.

    Einfach ist die Entscheidung sicher nicht. Da ein Hausbau geplant ist sollte allerdings der Sicherheitsaspekt auch eine Rolle spielen, denn es hängt ja wahrscheinlich ein Kredit dran.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Chloe93 Beitrag anzeigen
    Zur Frage, ob mir langweilig ist...

    So würde ich es nicht ausdrücken. Aber mir fehlt tatsächlich eine Aufgabe. Ich will mit meinem Leben voran kommen. Im Moment plätschert es so vor sich hin, dabei will ich ja Haus, Kinder, einen Job, der mich ausfüllt.

    Beworben habe ich mich letzten Jahr zig Male. Einige Bewerbungsgespräche und endlose Absagen später, war ich es leid. Wie ich schon geschrieben habe, waren die Aussagen meistens, dass ein akademischer Abschluss gewünscht ist oder mir die Berufserfahrung fehlt. Das mit der Berufserfahrung sehe ich als Teufelskreis.
    Das sehe ich auch etwas problematisch, auch für später.

    Aber klar. Ich weiß nicht, wenn ich jetz bwl studiere, ob ich danach sofort was finde. Dann muss man auch erstmal im neuen Job Fuß fassen, bevor Kinder kommen.
    Es wäre schon gut, wenn du nach Rückkehr aus der Elternzeit Berufserfahrung vorweisen kannst, die reine Theorie ist nur eine Grundlage, nicht mehr.

    Weißt du denn, in welchen Bereich du nach einem BWL Studium willst? Ist das eher ein Bereich, in dem MA gesucht werden oder der überlaufen ist? Mit anderen Worten: wie schnell findest du einen Job und kannst Berufserfahrung sammeln? Wie teilzeitfähig sind diese Jobs und wie vereinbar mit Familie?

    Auf der anderen Seite würde im Moment sowieso erst ab 2021 der Hausbau anstehen und dann Kinder. Das ist der Plan.
    Also nächstes Jahr auch noch Zeit verschwendet?

    Wahrscheinlich ist es meine fehlende Geduld, die mir im Weg steht, aber ich werde ja auch nicht jünger...
    Ja, nicht einfach. Wieviel deiner Zeit wird der Hausbau mit Umzug, Einrichtungsplanung etc in Anspruch nehmen, wirst du dich da sehr einbringen? Ich kenne Menschen, die fahren ein mal in ein Fliesenstudio und suchen da alles aus, andere überlegen und planen Ewigkeiten und haben detaillierte Material- und Farbkonzepte für jeden Raum, einfach, weil es ihnen so viel Spaß macht.

    Ich würde an deiner Stelle überlegen, was deine Prioritäten sind. Wenn du dich jetzt unterfordert fühlst, ist das verständlich, das endet aber schnell, wenn du ein Kind oder Kinder hast.

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Das stimmt.

    Aber, weißt du, dabei wird völlig vergessen: wer in seinem Job gut ist, dem breiten auch heute noch die Firmen den roten Teppich aus.
    Ja, wenn die Qualifikation gefragt ist. Und nur dann.
    Ist die größere Sicherheit nicht: etwas zu können?
    siehe oben. Wenn die Qualifikation gefragt (und möglichst aktuell) ist.

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Inzwischen gerade mit Studium nicht...Die Meisten mit Dr Titel hangeln sich von Forschungsprojekt zu Forschungsprojekt, befristete Verträge, die nicht unbedingt toll bezahlt werden, sind die Regel...
    Das kommt doch ganz aufs Fach an, kann man doch so pauschal überhaupt nicht sagen. Und selbst im ÖD werden Postdocs ganz anständig bezahlt, wenn man alles berücksichtigt.

    Und in gewissen Bereichen bekommt man quasi kaum noch Kohle....(Ein Studienfreund von mir steigt grad nach dem BA in den sozialen Bereich ein und ist als noch hochbezahlter Vertriebler völlig geschockt von den angebotenen Gehältern)
    Wieviel ein Einsteiger mit BA im sozialen Bereich verdient, lässt sich ganz einfach vorher rausfinden. In jedem Fall ist der Wechsel von einem Vertriebsjob mit deutlichen finanziellen Einbußen verbunden, im Vertrieb kann man in der Regel nunmal übermäßig gut verdienen.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.
    Geändert von BlueVelvet06 (22.09.2019 um 10:55 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Echt?

    Hätte ich gar nicht gedacht.


    Vertrieb hat mich nie interessiert, ich wäre allerdings davon ausgegangen, Vertriebler sind Leute die anderen Leuten/Firmen Zeug aufschwatzen, da kriegt man sicher nicht viel.


    Da war ich wohl auf dem Holzweg.

  8. Avatar von lux
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Du hast einen sicheren Job im ÖD und einen Betriebswirt. Da frage ich mich zum Einen, welchen Mehrwert Du Dir von einem BWL-Studium erhoffst und zum Anderen, ob Du mal mit Leuten gleichen Alters und Ausbildungsstandes in der freien Wirtschaft gesprochen hast?
    Die Wahrheit ist, dass der Arbeitsmarkt voll ist von jungen (und nicht so jungen) Leuten mit tollen Studienabschlüssen, Auslandserfahrung, Spezialfähigkeiten etc. Also alles, was AG sich *angeblich* so wünscht. Denen rollt trotzdem keiner den roten Teppich aus, die kämpfen mit befristeten Verträgen, Bezahlung knapp über Mindestlohn, ihren Kollegen, ihren Vorgesetzten. So geht das den allermeisten meiner studierten Schulfreunde und befreundeten Kommilitonen, auch super-frühgeförderten Jahrgangsbesten. Viele - so auch ich - arbeiten als Quereinsteiger in studienfach-fremden Branchen. Viele - so auch ich - verdienen weniger bzw. haben einen niedrigeren Lebensstandrad als Gleichaltrige, die eine Ausbildung gemacht haben. Die meisten - so auch ich - würden sich freuen, im ÖD ´ne halbwegs ruhige Kugel schieben zu können, in Ruhe eine Familie gründen zu können. (In einem bis zwei Jahren werde ich mich auch entsprechend umbewerben.) Arbeit muss nicht immer persönliche Erfüllung, sondern kann auch einfach Broterwerb sein. Und wenn Du Kinder willst, steigst Du doch eh in absehbarer Zeit aus. Ich denke, im Moment unterschätzt Du den Wert, den Dein aktueller Job für die Umsetzbarkeit Deiner weiteren Projekte - Haus, Familie - hat.
    Und der Mensch heißt Mensch, / weil er erinnert, weil er kämpft / und weil er hofft und liebt, / weil er mitfühlt und vergibt. / Und weil er lacht. / Und weil er lebt. / Du fehlst. - H. Grönemeyer


  9. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Tigerente
    sei mir nicht böse, aber bei allem Verständnis: es gleicht doch auch ner kleinen Kapitulation, nur in nem Job zu bleiben der einem Sicherheit bietet.
    Ist die größere Sicherheit nicht: etwas zu können?
    Ja, natürlich ist das die größere Sicherheit. Meine Sorge liegt irgendwo im angestrebten Studienfach begründet - es gibt ohne Ende Leute mit einem Bachelor in BWL, die auch keine aufregenderen Jobs haben als ihn die TE mit ihrem Verwaltungshintergrund und der Fortbildung als Betriebswirt finden könnte.

    Ein Studium garantiert nicht automatisch einen tollen Job.

    Deshalb würde ich erstmal wirklich die Schiene verfolgen, mit der aktuellen Ausbildung was Spannenderes anzustreben.

    Verrückterweise hätte ich mehr Verständnis bei einem totalen Wechsel der Fachrichtung, so einem Anschub, mit dem Studium nochmal was völlig Neues anzustreben. Hier habe ich gerade das Gefühl, es ist so ein "mehr desselben", einfach nochmal sowas ähnliches wie die gerade erfolgte und auch anstrengende Weiterbildung, und das alles neben dem Job her - ob das wirklich die Erfüllung oder den erhofften spannenderen Job bringt?

    Mich erinnert das an einen Freund, der vor sehr langer Zeit auch überlegte, noch das Fachabi zu machen und BWL zu studieren (hatte nach dem Realschulabschluss einen kaufmännischen Beruf gelernt und fühlte sich da auch nicht so ganz ausgefüllt). Als ich ihm so ein bisschen erzählte, wie die Stoffdichte beim Studium so ist, bekam er erste Zweifel. Am Ende ist er in den Bankbereich gewechselt, hat dort viele Fortbildungen gemacht und es nie bereut, dass er doch nicht studiert hat.

    Ich will wirklich niemandem das Studium ausreden, das kann eine unheimlich bereichernde Erfahrung sein, aber es ist eben kein Freifahrtschein für einen tollen Job.

  10. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Echt?

    Hätte ich gar nicht gedacht.


    Vertrieb hat mich nie interessiert, ich wäre allerdings davon ausgegangen, Vertriebler sind Leute die anderen Leuten/Firmen Zeug aufschwatzen, da kriegt man sicher nicht viel.


    Da war ich wohl auf dem Holzweg.
    Mein Studienfreund ist Großhandelskaufmann , inzwischen Vertriebsleiter, und hat sich auf "Sanitärkram" spezialisiert. Betreut nordeutschlandweit feste Kunden, daher nicht unbedingt "lästiger Klinkenputzer". Der geht mit weit über 5000 brutto monatlich raus plus Umsatzbonus....(und es war wohl vor einigen Jahren einiges mehr) Aber er ist sehr unzufrieden und will nach dem BA jetzt wechseln....Allerdings bedeutet das etwa 50% vom alten Gehalt und das muß man halt wollen....
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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