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  1. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Sehe ich total anders.
    Du hast noch 40 Berufsjahre vor dir, daher: Mach es! (Wenn es ein seriöser "echter" Studiengang ist und nicht irgendeine Fernschule, die mit "Zertifikat" endet). Wenn du jetzt anfängst, bist du mit 30 fertig. Und wenn sich danach in deiner Behörde nichts bietet, hast du wenigstens eine gute Basis, um dich wegzubewerben.


  2. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Ich finde die Idee auch gut, mal Geld in ein Coaching zu stecken. Vielleicht hat derjenige ja auch Tipps, auf welche Art von Stellen Du Dich bewerben solltest. Ich kann mir gut vorstellen, dass es durchaus Stellen für Betriebswirte gibt, bei denen der Verwaltungshintergrund hilfreich ist. Man muss sie nur finden.

  3. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Chloe93 Beitrag anzeigen
    Erst Studium und alles nach hinten verschieben? Oder doch erst Familienplanung und irgwann Studium nachholen und Karriere anpacken?
    Wenn dir das mit dem Studium wirklich wichtig ist, dann mache es jetzt. Wenn der Hausbau beginnt, hast du einen Einstieg gefunden und das Studium läuft bereits einige Zeit.
    Mit Kind/Kindern ist ein Fernstudium utopisch und hammerhart!

    Zu deiner Vollzeitberufstätigkeit kommen noch 10 bis 15 Stunden Workload jede verdammte Woche, wie willst du das mit Kindern einigermaßen verträglich lösen?

    Ich mache derzeit ein Fernstudium mit 5 Präsenzphasen an einer Uni 6 Stunden entfernt. Es ist ein immenser Aufwand! Meine Kinder sind weitestgehend erwachsen, mit kleinen Kindern wäre ich elendig gescheitert. Nicht an der Organisation vielleicht, aber an der Tatsache, dass der Kopf gar nicht frei ist, für ein anspruchsvolles Studium.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  4. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Ja, genau, das meinte ich nämlich auch damit.

    sorry. da war jemand schneller.
    Meine Antwort bezieht sich auf das von Tigerente.
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  5. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Wenn dir das mit dem Studium wirklich wichtig ist, dann mache es jetzt. Wenn der Hausbau beginnt, hast du einen Einstieg gefunden und das Studium läuft bereits einige Zeit.
    Genau. Wenn man die Anfangsschwierigkeiten erst mal hinter sich hat und Erfahrung damit, wie man sich am besten organisiert, fällt manches leichter.

  6. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Studium und Baby bzw. Zeit bis zum Kindergarten unter einen Hut zu bekommen, war für mich sehr schwierig. Da bin ich definitiv 1,5 Jahre ausgefallen, weil das Kind den ganzen Tag gebrüllt und nicht geschlafen hat. Aber das kann man halt vorher nicht wissen, ob ein Kind sehr pflegeleicht oder anstrengender wird.

    Ab drei Jahren dann, mit Kindergartenbeginn, war alles wesentlich einfacher, planbarer.

    Wie würde ich es machen, wenn ich nochmal eintscheiden müsste? Studieren und dann Kind.

    Der Hausbau würde mich weitgehend kalt lassen.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  7. Avatar von huppsi
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Hier auch eine Stimme für zuerst Studium und dann Familienplanung. Es lässt sich weitaus bequemer Elternzeit machen, wenn man in einen bestehenden Job zurück kann, in dem man sich schon gut etabliert hat. Beruflich durchstarten wenn die Kinder da sind: Ich kenne zu viele Geschichten von Frauen, die damit gescheitert sind. Sind die Kinder erstmal da ist immer irgendwas....und die Väter ziehen sich zu oft gepflegt aus der Affäre. Dann sitz Du da und hast zwar Deine Kinder aber beruflich kommst Du nicht mehr weiter. Fang JETZT an, dann kannst Du mit Anfang 30 die Kinder bekommen.


  8. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Das Problem sehe ich im Studiengang. BWLER gibt es viele und ohne Zusatzqualifikation wie Fremdsprachen, Auslandserfahrung etc. bist Du da ein kleiner Fisch in einem großen Teich.
    Ansonsten plädiere ich auch für Studium vor Kind, es sei denn Du kannst es Dir finanziell leisten im Job auszusetzen. Dann wäre vielleicht beides parallel möglich.

  9. Moderation
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Ich würde auch auf jeden Fall raten, mit dem Studium jetzt zu beginnen. Ich würde aber auch nicht ausschließen, mit der Kinderplanung vor Ende des Studiums zu beginnen. Erstens weißt du nie, wie lange es dauert, schwanger zu werden. Und zweitens gibt es auch mit Kind Möglichkeiten, das Studium weiterzuführen, solltest du dann noch nicht fertig sein. Zum Beispiel kann man auch oft in Teilzeit weiterstudieren oder du bleibst länger in Elternzeit und schließt das Studium ab, falls das finanziell geht. Auf jeden Fall würde ich nicht jetzt auf ein Studium verzichten, nur weil du irgendwann in den nächsten Jahren Kinder haben möchtest.

    Ich selbst studiere seit einem Jahr Pharmazie - mit 2 kleinen Kindern, also ein Fach, das nicht sehr kinderfreundlich ist. Ich glaube, viele in meinem Umfeld dachten nicht, dass ich über das erste Semester hinauskomme. Aber es geht alles. Vieles ist einfach eine Frage der Organisation und Struktur.


  10. Registriert seit
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    AW: Studium- und Familienplanung

    Solltest du tatsächlich in ein Coaching gehen- dann kläre doch erst einmal, wie das mit deinem Kinderwunsch tatsächlich aussieht!

    Es liest sich, als ob du deinem einstigen Plan folgen willst- der aber doch vor Jahren nur ge-dacht war und nicht gelebt!

    Und so machen wir das doch fast alle, wir stellen uns die Zukunft vor und richten uns danach aus.
    Dabei geschieht es doch in den meisten Fällen so, dass es dann doch anders wird, weil man das Leben nunmal nicht planen kann!

    Würde in deinem Fall für mich bedeuten: was davon ist der Plan? - gibt es einen tiefen sehnsüchtigen Wunsch nach einem Kind in dir?
    Ich vermute, es ist "der Plan" und damit kannst du ganz rational auf dein Alter schauen- du bist 26 und damit tatsächlich in dem besten Alter um VOR einem Kind nochmal richtig durchzustarten.

    Ein Kind hast du "für immer" und es gibt auch noch eine Zeit "nach dem Kind"
    Du wirst nie wieder so frei sein, wie ohne- das ist schlicht ein Fakt und das kann man vorher gut übersehen.
    Und- wäre es nicht schön, wenn du als zufrieden erfüllter Mensch ein Kind bekommst und in dir eine Ruhe zu dir selbst liegst?
    Wenn du dich deinem Kind und den kommenden Jahren zuwenden kannst- ohne im Hinterkopf "ich muss aber noch.." zu haben?

    Der Vorteil im ÖD ist ja, dass man sich als Mutter gut freistellen lassen kann- danach noch einen Job hat.
    Ich finde das ja einen immensen Vorteil und eine große Entlastung, wenn man Kinder bekommen möchte.

    Eine ganz andere Gedankenrichtung ist, ob du neben deinem sicheren Job und den guten Voraussetzungen für ein Kind- deine Bestätigung im Privaten suchst.
    Es muss ja nicht zwangsläufig im Beruf ein Weiterkommen sein- vielleicht kannst du für dich privat einiges auf die Beine stellen oder dich einbringen?
    Vielleicht etwas machen, bei dem du eine Selbständigkeit entwickelst (denk gerade an eine Freundin, die Bilanzbuchhalter ist und sich in den Jahren einen großen Kundenstamm aufgebaut hat).

    Egal was- du bist mit 26 sicher in einem körperlich-perfekten Zustand für ein Kind- ob aber die Zeit dafür tatsächlich gerade "reif" ist- ist doch sehr fraglich.

    Wiegesagt- was ist Plan- was ist tiefer Wunsch?
    Um was genau geht es dir?
    Wodrin läge die konkrete Erfüllung deiner Unzufriedenheit?- das ganz genau zu klären- wird dir die Antworten geben.
    Geändert von kenzia (18.09.2019 um 06:43 Uhr)

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