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  1. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Für mich klingt das so, als wäre die Tochter immer so durchs System gerutscht, ohne tatsächlich realistisch nach ihren Fähigkeiten und Neigungen beurteilt zu werden. Wessen Idee war das denn, ihre eigene?
    Es war ihre Idee aber ich gebe zu das wir auch ein bisschen schuld haben.
    Nachdem sie ihre beide Abschlüsse nach gemacht hat saß sie zuhause nur noch rum und hat nichts gemacht.
    Mein Mann und ich haben ihr gesagt das sie sich eine Ausbildung suchen soll oder sie könnte sich eine eigene Wohnung suchen.

  2. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von Zero15 Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso.
    Das Problem ist das sie sich wirklich wie 15 oder wie 12 benimmt.
    Wenn sie redet merkt man kein bisschen das sie über 20 ist.
    Und so werden die eltern und Kollegen sie auch nicht ernst nehmen können.
    Das mag ja alles sein. Könnte es sein, dass du etwas sehr schwarz siehst? Ob sie ernst genommen wird, ob sie sich in ihrem Beruf zurecht findet und auch mit Kollegen zurecht kommt - lass sie das doch ausprobieren.

    Zitat Zitat von TanteB Beitrag anzeigen
    Und wenn die Betreuungsperson wirkt wie 15 würde ich mich fragen, ob sie der Aufgabe gewachsen ist. Erzieherin ist kein Babysitter, der die Kinder abends unterhält und beaufsichtigt, wenn die Eltern ausgehen.
    Ich gebe dir ja grundsätzlich recht. Nur, wäre sie wirklich so ungeeignet, hätte sie ihre Prüfung nicht bestanden. Es gibt sicher (ich gehe von den Noten aus) Kinderpflegerinnen, die geeigneter und besser sind als Tochter Zero. Dennoch, warum spricht man der jungen Frau, die mit einem erheblichen Handicap einen Berufsabschluss geschafft hat, ab in ihrem erlernte Beruf bestehen zu können?

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Wenn ich morgens zur Bahn gehe, kommt mir immer ein Grüppchen Kleinkinder aus der Krabbelstube um die Ecke entgegen. Die Betreuerinnen wirken sehr nett, sprechen aber mit deutlich osteuropäischem Akzent. Soviel zum Sprachvorbild.
    Was ist daran auszusetzen? Ein Mensch mit Akzent kann doch dennoch Vorbild, auch Sprachvorbild sein? Sprache ist doch wesentlich mehr als Aussprache! Die liebste Kinderpflegerin meiner Tochter war eine Türkin. Auch sie sprach deutsch nicht wie eine Muttersprachlerin. Hat nicht abgefärbt ...

    Zitat Zitat von Zero15 Beitrag anzeigen
    Er meinte auch das es von den Aufgaben zwischen Kinderpfleger und Erzieher keine großen Unterschiede gibt. Nur vom gehalt.
    Zero, sie hat die Ausbildung bestanden. Trau ihr doch etwas zu.

    Zitat Zitat von Zero15 Beitrag anzeigen
    Nachdem sie ihre beide Abschlüsse nach gemacht hat saß sie zuhause nur noch rum und hat nichts gemacht. Mein Mann und ich haben ihr gesagt das sie sich eine Ausbildung suchen soll oder sie könnte sich eine eigene Wohnung suchen.
    Du bzw. ihr kennt eure Tochter nun seit 23 Jahren. Hat es jemals gereicht, nur so eine Ansage zu machen, besonders wenn sie, wie du sagst, eher nicht so entwickelt ist, wie andere Frauen mit 23 Jahren. Wenn sie also eher wie eine Heranwachsende zu behandeln ist, dann unterstützt sie doch - wurde ja auch schon mehrfach geraten.

    Nur mal so als Frage. Wenn sie die Ausbildung mit glänzenden Noten und einem Einserabschluss absolviert hätte - wäre sie dann in deinen Augen geeigneter? Du kennst doch deine Tochter. Du hast sie doch erlebt, wie sie in der Schule und in der Praxis war. Hat sie sich dort wohl gefühlt? Ist sie mit den Kindern und den Kollegen zurecht gekommen? Worauf fußt denn deine Einschätzung, dass sie komplett überfordert wäre und nicht zurecht käme?

    Wenn das in der Ausbildung schon schwierig war, umso höher muss doch honoriert werden, dass sie durchgehalten hat. Kannst du dich denn so gar nicht mit deiner Tochter freuen über das, was sie erreicht hat? Habe ich es überlesen, aber was sagt denn deine Tochter zu deinen Überlegungen? Beziehst du sie mit ein oder überlegst du über deine Tochter und sie soll dann machen? Wie sieht denn eure Kommunikation aus?
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  3. Avatar von taggecko
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Die Frage ist halt- ist Eure Tochter von den Fähigkeiten für eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt geeignet. Eine André Ausbildung über ein Berufsbildungswerk mit vorheriger Erprobung der Fähigkeiten? Wäre eine WfB eher der richtige Platz?


  4. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    In meinem Bundesland arbeiten Kinderpfleger lediglich als Zweit - oder Drittkraft in einer Gruppe, führen also garantiert kein Elterngesprache, die über "Gestern hatte Fynn ein bisschen Bauchweh, heute ist es aber vorbei" hinaus gehen. Wenn es überhaupt Kinderpfleger gibt, in sämtlichen nicht städtischen Einrichtungen gibt es ein paar Erzieher, der gesamte Rest absolviert ein Vorbereitung-oder Anerkennungspraktikum.

    Ich kann mir eine junge Frau mit ihren Voraussetzungen sehr gut als eine solche Kraft in einer Krippengruppe vorstellen und kenne auch eine junge Frau mit vergleichbarem Hintergrund, die so einen Job ausübt.

    Zero, wenn du fragst, wie man trotz Wiederholung und Nachhilfe so schlechte Noten haben kann, obwohl dir bekannt ist, dass die Tochter eine Lernbehinderung hat, zeigt das, du hast irgendwas Grundlegendes nicht verstanden.

    Sie könnte monatelang lernen wie eine Verrückte, sie kann es einfach nicht.

    Ich würde der jungen Frau vorschlagen, sich an das Integrationsamt zu wenden. Da kann ein GdB geprüft werden. Vielleicht wäre für sie eine betreute Wohneinrichtung für junge Erwachsene mit Behinderungen sinnvoll.


  5. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Nur mal so als Frage. Wenn sie die Ausbildung mit glänzenden Noten und einem Einserabschluss absolviert hätte
    Nochmal sie hat die Oberstufe wiederholt und da sah das Zeugnis genauso aus wie jetzt nur mit dem Unterschied das sie jetzt eine 5 weniger hat.
    Und die haben auch die selben Themen durch genommen und die selben Themen bei den arbeiten geschrieben.
    Und sie hat sich nirgends um eine note verbessert.
    Wenn man das Jahr wiederholt und jeden tag zur schule geht kann man schon erwarten das, dass Abschluss Zeugnis etwas besser ausfällt.
    Und sie hat sogar Nachhilfe in Deutsch, Mathe und Englisch bekommen.


  6. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Nein, bei einer Lernbehinderung kann man das nicht.


  7. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    In meinem Bundesland arbeiten Kinderpfleger lediglich als Zweit - oder Drittkraft

    ........

    Ich kann mir eine junge Frau mit ihren Voraussetzungen sehr gut als eine solche Kraft in einer Krippengruppe vorstellen und kenne auch eine junge Frau mit vergleichbarem Hintergrund, die so einen Job ausübt.

    Zero, wenn du fragst, wie man trotz Wiederholung und Nachhilfe so schlechte Noten haben kann, obwohl dir bekannt ist, dass die Tochter eine Lernbehinderung hat, zeigt das, du hast irgendwas Grundlegendes nicht verstanden.

    Sie könnte monatelang lernen wie eine Verrückte, sie kann es einfach nicht.



    Zero, ich verstehe immer noch nicht, warum du deine Tochter nicht bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in einer Kita unterstützen willst. Man kann doch ausprobieren, ob es klappt.

    Es ist doch vollkommen demotivierend, wenn du ihr vermittelst, dass sie für den Job nicht geeignet ist.

  8. Avatar von jofi2
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    @zero
    Zur Verdeutlichung:
    Was ich in meinen Posts kritisiert habe ist das System der Ausbildung und Qualifizierung, nicht die persönliche Leistung Deiner Tochter.
    Wie skirbi bin ich der Meinung, sie hat etwas geschafft, dafür sollte sie Anerkennung bekommen und gefeiert werden.

    Aber da die Sache nun einmal so ist wie sie ist würde ich bei ihr auch ansprechen, ob sie wirklich Lust auf diesen Beruf hat. Vielleicht hat es ja auch etwas mit Motivation zu tun, dass sie sich nicht um eine Stelle bemüht.
    Ich würde ihr sagen, dass man mit 23 Jahren noch längst nicht zu alt ist, um alles auf Anfang zu stellen und eine andere Laufbahn ins Auge zu fassen. Vielleicht habt ihr sogar Glück und findet am Arbeitsamt eine gute Beratung für diesen Fall.

    Und:
    Ich bin an sich immer dafür, seine Kinder bald los zu lassen und auf ihre Eigenverantwortlichkeit zu vertrauen. Aber wenn sie ersichtlich Hilfe brauchen - und das scheint bei Deiner Tochter der Fall zu sein - dann ist man als Eltern schon „dran“.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  9. Registriert seit
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Nein, bei einer Lernbehinderung kann man das nicht.
    Ich finde schon irgendwann geht die Ausrede mit der Lernbehinderung nicht mehr.
    Andere werden auch keine Rücksicht darauf nehmen.

  10. Avatar von jofi2
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    AW: Meine Tochter bekommt ein schlechtes Abschluss Zeugnis

    Zitat Zitat von Zero15 Beitrag anzeigen
    Ich finde schon irgendwann geht die Ausrede mit der Lernbehinderung nicht mehr.
    Andere werden auch keine Rücksicht darauf nehmen.
    Das ist keine Ausrede - das ist eine Tatsache, auf die sehr wohl auch weiterhin Rücksicht genommen wird, wenn man sich richtig dahinterklemmt.
    Es gibt z.B. die so genannten Integrationsbetriebe, in denen auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen im Sinne einer Lernbehinderung arbeiten, ebenso wie es spezielle Berufsschulklassen gibt.
    Ihr braucht dringend eine Stelle, die Euch hinsichtlich der Möglichkeiten berät. Ein lernbehinderter Mensch, der sein Leben lang mit kognitiv leistungsfähigeren Menschen konkurrieren muss, der muss schon sehr stabil sein um nicht irgendwann psychiatrische Symptome zu entwickeln.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

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