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  1. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Der BA in Hagen ist in Eigenregie sehr schnell zu wuppen, weil man bis auf zwei Modulschranken, eben sein Tempo selbst bestimmt, insofern für Übermotivierte wie mich gut zu schaffen, waren 4 Semester plus die BA Arbeit, welche mit 270 Seiten einfach etwas gedauert hat...

    Im MA hänge ich grad n bissel rum, weil der Job (45h) plus Fahrtzeit von 1,5h tgl. grad sehr fordernd ist und ich morgens um 4 aufstehe, daher kann ich nur am WE was schaffen....
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

  2. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Traummalerin Beitrag anzeigen
    Wow, ich bin echt beeindruckt, dass du den Bachelor in so kurzer Zeit nebenbei geschafft hast. Meine Studienform ist sehr starr organisiert, ansonsten hätte ich auch gern ein paar Module nach vorn gezogen und parallel bearbeitet.

    In welcher Hinsicht unterscheidet sich der Master? Ist der Zeitaufwand sehr viel höher oder liegt es eher am Stoff? Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, halte durch
    Der Master ist im Gegensatz zum BA Einzelkampf, wenig Betreuung, kaum Unterstützung, man erarbeitet sich vieles komplett selbst....mit wenig Zeit sehr mühsam.
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  3. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Wenn ich manche Schilderungen so lese, wundere ich mich, warum so viele von Euch nicht von den Möglichkeiten eines Aufbaustudiums Gebrauch machen, anstatt das Voll-Studium „nebenbei“ durchzuziehen. Eure Motivation und Einsatz in allen Ehren - aber man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen.
    Ich habe selbst was Naturwissenschaftliches studiert und dann einen MBA als Aufbaustudium draufgesetzt, der Drops war in vier Semestern gelutscht. Beruflich haben sich keine Nachteile daraus ergeben, dass es „nur“ ein Aufbaustudium war.
    Ich habe ja nach Pharmazie was Anderes (Pädagogik) gemacht, ich habe quasi nochmal komplett "neu angefangen", der MA ist jetzt das Aufbaustudium zu Studium Nr.2.
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  4. Avatar von sundays
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Der BA in Hagen ist in Eigenregie sehr schnell zu wuppen, weil man bis auf zwei Modulschranken, eben sein Tempo selbst bestimmt, insofern für Übermotivierte wie mich gut zu schaffen, waren 4 Semester plus die BA Arbeit, welche mit 270 Seiten einfach etwas gedauert hat...

    .
    So unterschiedlich ist das: Ich durfte nicht mehr als 33 Seiten abgeben, sonst hätte man die Arbeit nicht gelesen und bewertet. Also 30 Seiten +-10%. Das ist auch nicht so leicht. Mehr schreiben finde ich immer leichter.
    Naja, viel Erfolg noch!
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Ich habe ja nach Pharmazie was Anderes (Pädagogik) gemacht, ich habe quasi nochmal komplett "neu angefangen", der MA ist jetzt das Aufbaustudium zu Studium Nr.2.
    Aber war ein komplettes Studium denn Voraussetzung für den Job, den du jetzt hast? Wäre das nicht auch mit einer Light-Variante gegangen? Oder war es eher ein Herzenswunsch von dir, das Studium komplett zu machen? Gerade im Bereich „berufliche Bildung“ wird doch oft eher auf das Fachliche geschaut, und Pädagogik kommt im Beiwagen über ein paar Seminare mit.

    Ich habe halt oft den Eindruck, dass in irgendwelchen Jobforen (Xing, Monster,...) suggeriert wird, man müsste unbedingt den langen und weiten Weg in Sachen Fortbildung gehen - dabei sind die Bildungsangebote heute doch sehr vielfältig.


  6. Registriert seit
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Der BA in Hagen ist in Eigenregie sehr schnell zu wuppen, weil man bis auf zwei Modulschranken, eben sein Tempo selbst bestimmt, insofern für Übermotivierte wie mich gut zu schaffen, waren 4 Semester plus die BA Arbeit, welche mit 270 Seiten einfach etwas gedauert hat...

    Im MA hänge ich grad n bissel rum, weil der Job (45h) plus Fahrtzeit von 1,5h tgl. grad sehr fordernd ist und ich morgens um 4 aufstehe, daher kann ich nur am WE was schaffen....
    Tut mir Leid, wenn ich hier als Vollzeitstudentin dazwischen grätsche, aber...

    270 Seiten für eine BA-Arbeit?? War das die vorgeschriebene Seitenzahl?

    Und wie viele Credit Points waren das?

    Ich bin gerade etwas geschockt, weil meine Masterarbeit, die einen Umfang von 60-80 Seiten haben soll, mit 30 Credit Points gewertet wird...

  7. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Bevor hier noch mehr geschockt sind vom Umfang meiner BA, es waren 270 Seiten insgesamt, ich habe eine sog.empirische qualitative BA geschrieben. (30 ETCS)
    Das heißt im Klartext, vier Interviews (etwa 4h) aufgezeichnet und diese transkribiert (1:1 abgetippt), dann habe ich die per Inhaltsanalyse ausgewertet, dabei wird analytisch begründet zusammengestrichen, bis man die Kernaussagen hat.
    Ich hatte zu Beginn etwas über 50 Seiten Fließtext, der wurde noch auf netto 47? (ich müßte nachschauen) Seiten runtergestrichen. Der Rest sind Transkripte, Auswertungstabellen und sonstiges Zeug.

    An der FU Hagen liegen BAs bei 50 Seiten, die MAs bei 80.
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  8. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Aber war ein komplettes Studium denn Voraussetzung für den Job, den du jetzt hast? Wäre das nicht auch mit einer Light-Variante gegangen? Oder war es eher ein Herzenswunsch von dir, das Studium komplett zu machen? Gerade im Bereich „berufliche Bildung“ wird doch oft eher auf das Fachliche geschaut, und Pädagogik kommt im Beiwagen über ein paar Seminare mit.

    Ich habe halt oft den Eindruck, dass in irgendwelchen Jobforen (Xing, Monster,...) suggeriert wird, man müsste unbedingt den langen und weiten Weg in Sachen Fortbildung gehen - dabei sind die Bildungsangebote heute doch sehr vielfältig.
    Neee, nicht wirklich, ein Kollege von mir ist PTA plus Industriemeister, hier schwirren einige Dr. rum und diverse Master...

    Das Studium war 2015 eine "Flucht nach vorn", ich hatte ein doofes Personalgespräch, in dem mir klar wurde, den Job kann ich keine weitere 17 Jahre machen. Da ich schon einige Jobwechsel hinter mir hatte (irgendwann zwischen 5 und 12 Jahren hatte ich meist gewechselt, insgesamt knapp 30 Jahre), war mir klar, Jobwechsel ändert nur kurzzeitig was. Zu Beginn des Studium stand da gar kein konkretes Ziel dahinter, das Fach habe ich ganz pragmatisch nach Interesse ausgewählt, ein komplett anderes wäre noch cool gewesen (Wirtschaftsinformatik), die hatten zuviel Präsenzzeit.

    Nach einem Semester bekam ich eine Anfrage, DaZ zu unterrichten, so stand ich, absoluter päd.Newbie vor 30 jungen Syrern und habe denen Deutsch beigebracht. Meine dortigen Kollegen meinten damals, ich wäre ein Naturtalent, ich biete wohl eine gute Performance und kann die Spannung halten, das kommt mir im aktuellen Job zugute. Ich habe es geliebt, wenn diese Jobs nicht immer Freelancerjobs gewesen wären....wäre ich immer noch dort.
    Den ersten päd.Job hab ich zum Apojob zusätzlich gemacht, das war ne 72h Woche plus Uni,(IN der Zeit habe ich noch das allseits unbeliebte Statistikmodul gewuppt (dazu noch ein Labermodul) ich schwebte monatelang im perfekten Flow durch die Gegend. Zugutterletzt konnte ich mir diesen Job noch als Pflichtpraktikum anrechnen lassen....

    Das Gute an Hagen ist, wie gesagt, dass man in Zeiten mit viel Freizeit zu jeder Zeit was machen kann.

    Als ich den BA fertig hatte, gingen Bewerbungen in alle Richtungen raus, der Job jetzt war mehr so ein Zufallstreffer. Der ist cool, vergleichsweise gut bezahlt und man sieht zeitnah, dass bei den Azubis was passiert....Diese Entwicklung, wenn die an Tag 1 vor einem sitzen, unsicher, verlegen und dabei sehr liebenswert und jetzt , gute 6 Monate im Labor alles souverän wuppen, fasziniert mich noch immer.....

    Dass ich im Master gerade wenig Motivation aufbringe, liegt daran, dass ich den gerade nur für mein Ego brauche. Im Job hier interessiert der nicht, das päd. Werkzeug habe ich schon im BA mitgenommen und in der Praxis verfeinert. Aber aufgeben ist keine Option....

    Ich könnte mir ein weiteres Studium durchaus vorstellen...wenn der Master fertig ist, so in Richtung Seniorhobby (ich bin fast 55, Stricken allein reicht auf Dauer nicht)
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  9. Avatar von carassia
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir ein weiteres Studium durchaus vorstellen...wenn der Master fertig ist, so in Richtung Seniorhobby (ich bin fast 55, Stricken allein reicht auf Dauer nicht)
    Ich finde auch, es gibt nichts Spannenderes als Studieren/ Lernen.
    Mein Erststudium war halb Zweck, halb Spaß, mein zweites reiner Spaß. Und ich bin sicher, es kommt noch ein drittes hinterher.

  10. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Studieren neben Vollzeitjob - wie und wann lernt/schreibt ihr?

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, es gibt nichts Spannenderes als Studieren/ Lernen.
    Mein Erststudium war halb Zweck, halb Spaß, mein zweites reiner Spaß. Und ich bin sicher, es kommt noch ein drittes hinterher.
    Wenn die Neugier weg ist, bin ich alt (oder wahrscheinlich tot)....momentan ist halt zu wenig Zeit für den Spaß da.
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