+ Antworten
Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 43
  1. Avatar von Apprenti
    Registriert seit
    30.07.2011
    Beiträge
    967

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    wenn man ueberlegt wie viel urlaub ein azubi hat, hat er doch auch nicht nach einem mehrwoechigen urlaub den anschluß verloren
    Im Fall unseres Sohnes ist es so, dass alle Azubis in derselben Zeit Urlaub haben (3 Wochen im März, 3 Wochen im Sommer). Es wäre auch sehr viel sinnvoller, wenn die OPs zumindest schon im März dann stattfinden könnten. Das wird sich aber erst bei der OP Besprechung Mitte Februar endgültig klären lassen.
    Apprenti

  2. Avatar von Apprenti
    Registriert seit
    30.07.2011
    Beiträge
    967

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Naja, wenn der Junge VOR Ende der Probezeit angesagt hat, dass er direkt nach der Probezeit sehr lange krank sein wird, kann der AG schon noch die Gelegenheit nutzen und ihm kündigen.
    Ich weiß auch nicht, ob das so eine gute Idee war ... er ist einfach eine grundehrliche Haut und hat deshalb heute schon mit seinem Ausbildungsleiter gesprochen.

    Angesichts der Tatsache, dass alle möglichen Berufe massiv Nachwuchsmangel haben, ist es undramatisch, wenn der AG ihn behält
    Ja, das ist ein Argument. Er macht eine Ausbildung in der Pflege und ist sehr engagiert und lernfreudig. Die theoretischen Inhalte fallen ihm leicht. Er wird nur natürlich einige Zeit Probleme haben bei den stationären Diensten.
    Apprenti


  3. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    10.899

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Was steht zu maximalen Fehlzeiten im Vertrag?
    Bei meiner Tochter stand dran, dass sie bei mehr als 30 Fehltagen während der gesamten Ausbildungszeit (also drei Jahre) nicht zum Examen zugelassen wird.
    Bei Gesundheits und Krankenpflegern sind die Praxisstunden in den verschiedenen Bereichen vorgegeben. Werden die nicht erreicht (und das ist bei 30 Fehltagen plus Theorie und Urlaubsanspruch der Fall) darf nicht zum Examen zugelassen werden.

    Das ist anders als bei kaufmännischen Berufen.


  4. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    10.899

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Euer Sohn muss einen "Alf" haben, einen Ordner, in dem Berichte, Beurteilungen und so sind. Da müsste die abzuleistende Praxiszeit pro Einsatz aufgeführt sein.

  5. Moderation Avatar von Promethea71
    Registriert seit
    11.09.2004
    Beiträge
    16.111

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Beginnt die Ausbildung immer zum 1.10 oder gibt es auch einen Beginn zum 1.4. eines Jahres?

    Wenn er bisher einen guten Eindruck gemacht hat und gute Beurteilungen und Noten hat, dann kann er mit hoher Wahrscheinlichkeit zum nächsten Ausbildungsjahr wieder starten.

    Ich denke er sollte die OPs sobald wie möglich machen und ich würde abwarten, ob er nicht eine deutlich längere Schonung braucht, eher er im ja auch körperlich anstrengenden Bereich der Pflege wieder voll einsetzbar ist. Und er sollte die Gelenke in keinem Falle zu früh wieder belasten.


    Und ja ich würde gegenüber dem Ausbildungsbetrieb mit vollständig offenen Karten spielen und eben einen Neuanfang im nächsten Jahr anpeilen. Das Interesse an motivierten Auszubildenden sollte so hoch sein, dass sich eine gütliche Lösung finden lässt.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"


  6. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    10.899

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Das denke ich auch.
    Die Pflegeschule könnte man zur Entscheidungsfindung mit ins Boot nehmen.


  7. Registriert seit
    21.04.2014
    Beiträge
    10.899

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Das Kind kam grad zur Tür herein - sie schlägt vor, zu fragen ob es einen Vertrauenslehrer an der Schule gibt. Der müsste die genauen Regelungen kennen.

    Sie hatte eine Mitauszubildende, die unfallbedingt im 3. Jahr so lange ausfiel. Gott sei Dank hatte sie vorher keine Fehlzeiten, so dass sie das volle Kontingent ausschöpfen konnte. Sie hat dann viel Dokumentation gemacht, quasi einen Schonarbeitsplatz gehabt, das ging im dritten Jahr ganz gut - aber im ersten Jahr ist ein Schüler eigentlich fast nur auf den Beinen....

  8. Avatar von Apprenti
    Registriert seit
    30.07.2011
    Beiträge
    967

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das Kind kam grad zur Tür herein - sie schlägt vor, zu fragen ob es einen Vertrauenslehrer an der Schule gibt. Der müsste die genauen Regelungen kennen
    Das ist ein guter Tipp. Danke!

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Beginnt die Ausbildung immer zum 1.10 oder gibt es auch einen Beginn zum 1.4. eines Jahres?
    Ja, der Beginn ist immer am 01.10. eines Jahres. Und ich denke auch, dass die OPs so schnell wie möglich erfolgen sollten und dass die Schonung schon ziemlich dauern wird.
    Apprenti

  9. Avatar von Pinguine-haben-Knie
    Registriert seit
    17.07.2018
    Beiträge
    223

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Zitat Zitat von Apprenti Beitrag anzeigen
    Wir haben heute nur kurz telefoniert: ich habe es so verstanden, dass es 6-8 Wochen insgesamt für die 3 OPs sind (eine Handgelenks-OP und 2 Sprunggelenks-OPs).
    Das solltet ihr/er nochmal abklären.
    Eine Kollegin von mir ist Nov/Dez 8 Wochen wegen Sprunggelenks-OP ausgefallen und fällt jetzt Jan/Feb mind. 8 Wochen wegen einer Hand OP aus. Zusammen machen konnte/wollte man die wegen der eingeschränkten Mobilität nicht (Handgelenk erst, wenn das Sprunggelenk wieder voll belastbar ist und sie ohne Krücken geht). Wenn dein Sohn Gesundheits- und Krankenpfleger lernt, muss er ja wieder voll einsatzfähig und müssen die Gelenke wieder voll belastbar sein.

    Dazu kommt ja noch, dass die "6 bis 8 Wochen" Regelwerte sind.
    Ich habe mir letzten Februar (vor 50 Wochen) die Kniescheibe gebrochen, auch da gilt "6 bis 12 Wochen" (je nach Job, im Büro kürzer, als Dachdecker länger). Ich war, von meinem Bürojob, insgesamt 15 Wochen krankgeschrieben und habe dann noch 6 Wochen Wiedereingliederung nach dem Hamburger Model gemacht. Meinen Nebenjob (stehende Tätigkeit) habe ich sogar noch 6 Wochen länger ausgesetzt, weil es nicht ging. , 6 bis 8 Wochen nach der OP konnte ich weder stehen noch gehen noch sitzen. Nur wegen einer blöden Entzündung, die eine Nach-OP mit sich gezogen hat. Gut, ich bin keine 20 mehr, aber eben auch "erst" Ende 30 (und ich habe auch 50 Wochen später immer noch Beschwerden unter Belastung und bei den falschen Bewegungen, ich gönne mir bis heute Physio und schwächel beim Reha-Sport immer noch vor mich hin).

    Klärt jetzt, mit der Schule (egal ob Vertrauenslehrer oder direkt mit dem Sekretariat) und dem Ausbildungsbetrieb, was er für Optionen hat.
    Ich weiß, dass die erlaubte Ausfallzeit einer Freundin (macht im Sommer Examen als Gesundheits- und Krankenpflegerin) lächerlich gering ist. Wenn man die Zeiten im 1. Ausbildungsjahr schon voll macht, schmeißt einem nachher ein doofer Infekt im 3. Jahr Knüppel zwischen die Füße, die man besser jetzt schon regelt. Wenn das im schlimmsten Fall heißt, dass er seine Ausbildung nächsten Oktober wieder neu beginnt, ist das möglicherweise die einfachere Option, wenn die OP jetzt zeitnah unumgänglich ist und es keinen Ausbildungsbeginn zum April gibt.

  10. Avatar von Apprenti
    Registriert seit
    30.07.2011
    Beiträge
    967

    AW: Länger krank während der Ausbildung ... wie geht es weiter?

    Zitat Zitat von Pinguine-haben-Knie Beitrag anzeigen
    Das solltet ihr/er nochmal abklären
    Danke für deine ausführliche Antwort.

    Ich denke auch, dass wir da noch einiges abklären müssen. Unser Sohn hatte bisher einen Termin beim Orthopäden und gestern beim Chirurgen (beide bei ihm im Haus). Allerdings werden die nicht operieren, sondern haben ihn an eine Spezialklinik verwiesen. Der Termin in der Spezialklinik ist aber erst Ende Februar. Dann wissen wir auf jeden Fall mehr.

    Und alle medizinischen Infos haben wir (also wir Eltern) bisher auch nur telefonisch bekommen.

    Und es erscheint mir logisch zu sein, dass wenn das Handgelenk operiert wird, das erst einmal ausheilen muss. Denn wenn das Sprunggelenk operiert wird und nicht belastet werden darf, unser Sohn ja auch keine Gehhilfen benutzen kann. Da kommt eine Menge auf uns zu.

    Mir tut der arme Kerl echt leid. Er hatte sich so auf die Ausbildung gefreut und sie macht ihm auch wirklich Spaß.
    Apprenti

+ Antworten
Seite 3 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •