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  1. Avatar von Gedankentiefe
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das stimmt auch nicht! Traurig dass man so dem Prof unterstellt nicht neutral sein zu können.... klingt neidisch! Bücher sind besser? Lässt sich alles käuflich erwerben
    Klingt realistisch...

    Bei uns war mal ein Prof heimlich mit einer Studentin liiert.

    Die Noten, die sie während der Beziehung hatte, waren (plötzlich!) wesentlich besser..., auch als die, die sie danach hatte.
    Sowohl bei dem Prof selbst als auch bei seinen Kollegen, bei denen sie Scheine machte.

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

  2. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Naja ... Da wird sicher auch viel Zeugs kolportiert, was nicht zutrifft. Noten sind nun mal eher weniger objektiv. Wenn es danach ginge, welche Noten ich in "meinem Fach" in der Schule hatte, hätte ich niemals mit so großem Erfolg mein Fach studieren können.

  3. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das stimmt auch nicht! Traurig dass man so dem Prof unterstellt nicht neutral sein zu können.... klingt neidisch! Bücher sind besser? Lässt sich alles käuflich erwerben
    Jaja, total "traurig", dass man dem armen Vater "unterstellt" dass die Tochter laenger / oefter als alle anderen ins Labor kann und mehr Fernleihen bewilligt kriegt. Sowas ist doch nachzuweisen! Und wenn es nachweislich so ist, liegt eine massive und objektive Ungleichbehandlung vor, da muss man doch nicht von "unterstellen" anfangen.

    Ich bleibe es dabei, dass ich es selbstverstaendlich finde, dass sich alle Beteiligten in solchen Situationen so unangreifbar wie moeglich machen, und da keine engen Verwandten oder Verliebten zu nehmen, liegt fuer mich einfach auf der Hand. Es gibt genuegend Unternehmen und Institutionen, wo Mitarbeiter es offenlegen muessen, wenn sie eine ernsthafte Beziehung miteinander eingehen, eben damit nicht solche im weitesten Sinne Abhaengigenverhaeltnisse zwischen (zum Beispiel) einem Paar entstehen. Das hat gute Gruende.
    Im schulischen Bereich ist es vermutlich deswegen nicht 100%ig verboten, weil es nicht in jeder Infrastruktur machbar ist, dass Lehrerkinder eine andere Schule besuchen, und je nach Groesse der Schule auch nicht immer verhindert werden kann, dass Eltern Kinder unterrichten. Aber natuerlich hat es gute Gruende, dass gemeinhin versucht wird, das zu umgehen.

    Klar kann man nicht verhindern, dass ein Pruefer seine Prueflinge nicht 100%ig gleich behandelt. Und man kann auch nicht verhindern, dass Pruefer und Pruefling einander im Laufe der Zeit naeherkommen. Aber das sind fuer mich alles keine Gruende, dem nicht wenigstens im groben Rahmen regulativ vorzubeugen. Wie jemand schon schrieb: Dass es sich nicht 100%ig verhindern laesst, macht es nicht ok.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  4. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Also, wenn der Prüfer andere offensichtlich bevorzugt, hast du ja nur zwei Möglichkeiten:

    1) Diese Bevorzugung anzeigen und Abhilfe fordern.
    2) Den Betreuer wechseln.

    Vermutlich läuft es auf 2) hinaus, da gerade bei einer Diss eine jahrelange Betreuung nach so einem Vorwurf wohl nicht mehr sinnvoll ist.

    Oder natürlich 3) drüber hinwegsehen und auf die Diss konzentrieren.

  5. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Ich kann ja mal meinen Doktorvater fragen, was er davon haelt, aber ich kann's mir ungefaehr denken.

    Praktisch gesehen hat pangolino sicher Recht.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
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  6. Moderation
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Gibt es an einer Uni keine Schiedsstelle für sowas? Zumindest mal nachfragen würde ich auf jeden Fall. Nein, niemand kann das eigene Kind neutral beurteilen..


  7. Registriert seit
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Mag juristisch vielleicht möglich sein, ist aber total verpönt. Es ist absolut unprofessionell, bei Verwandten oder Ehegatten etc. eine solche Qualifikation zu erwerben (wäre etwas Anders, wenn es keine Alternative gäbe, oder es nichts "Wichtiges " wäre, aber ein Doktor ist ein Doktor). Wundert mich, dass sich da noch niemand aufgeregt hat.

    Grundsätzlich sollte so etwas sofort angesprochen und auch öffentlich gemacht werden. Es gibt einen Grund, warum so etwas nicht gerne gesehen wird. In größeren Firmen gibt es oft sogar die Regel, dass Ehegatten oder Verwandte von Mitarbeitern gar nicht erst eingestellt werden dürfen, eben um niemanden zu bevorzugen und gewisse Strukturen eben NICHT zu schaffen.

    An eurer Stelle würde ich das an die Öffentlichkeit tragen. Das Verlangen nach Objektivität ist doch wohl selbstverständlich.

  8. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    An eurer Stelle würde ich das an die Öffentlichkeit tragen. Das Verlangen nach Objektivität ist doch wohl selbstverständlich.
    Ja, aber vorher bitte den Betreuer wechseln, wenn die Endnote nicht ganz unwichtig ist.

  9. Avatar von jasmintee
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Ob das an einer wissenschaftlichen Hochschule anzuwenden ist .... ?

    Im Verwaltungsbereich einer solchen Institution bestimmt, aber im Wissenschaftsbetrieb ?
    doch genau das... es handelt sich ja um eine Prüfungsleistung
    (in wiki steht dazu auch etwas
    Prufungsrecht (Deutschland) – Wikipedia)

    ich arbeite in dem Bereich an einer Hochschule, bin aber kein Jurist
    und bin mir ziemlich sicher, dass eine solche Konstellation angreifbar ist - aber wo kein Kläger da auch kein Richter ...

  10. Avatar von chaos99
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Eine Dissertation wird ja nicht nur vom Doktorvater beurteilt, und wenn sie fachlich in Ordnung war, gibt es eigentlich keinen Grund, den Titel abzuerkennen.
    Danke...
    Bei Durchlesen musste ich lange lesen, bevor der springende Punkt kam.
    Promovieren ist keine Abiarbeit.
    Es gibt die Prüfer und das Thema mit der Arbeit.... das Papi ihr sicher nicht schreibt.
    Ich verstehe auch nicht, was die Aufregung soll hier.
    Wer würde seinem Kind nicht etwas unterstützen, wenn man es so machen kann nebenbei...wenn die eigentliche Arbeit trotzdem erbracht werden muss.
    Mit den Plagiats-Geschichten ala Gutenberg hat das auch Null zu tun.
    Ich lese nur Neid.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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