+ Antworten
Seite 2 von 10 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 95
  1. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Wenn ich darüber nachdenke: eigentlich müsste es ein No-go sein, die eigenen Kinder als Doktoranden zu haben. Ob verboten oder nicht, es widerspricht jeder Vorstellung von Integrität.
    Ich kenn mich im Wissenschaftsbetrieb nicht aus - aber wenn das kein Gschmäckle hat...

    Vor allem wenn es auch noch wie hier die Zugangsmöglichkeiten zu Labor etc erleichert - das verstößt doch gegen jeden Gleichbehandlungsgrundsatz????

  2. Avatar von jasmintee
    Registriert seit
    20.10.2009
    Beiträge
    4.639

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    mh also soweit ich weiss, sind bestimmte Personen als Prüfer ausgeschlossen ... z.B. Verwandte
    die Bestimmungen dazu finden sich im Verwaltungsverfahrensgesetz

    § 20 VwVfG - Einzelnorm

    soweit ich weiss gilt das für staatliche Hochschulen im Sinne einer Körperschaft des öffentlichen rechts und deren Mitarbeiter und damit Prüfer


  3. Registriert seit
    16.02.2009
    Beiträge
    997

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Gedankentiefe Beitrag anzeigen
    .
    Schon in der Schule dürfen doch Eltern, die Lehrer sind, nicht die eigenen Kinder in der Klasse haben und unterrichten.
    Das glaube ich nicht. Sowohl in meiner etwas zurückliegenden eigenen Schulzeit gab es mehrere Kinder, die von den eigenen Eltern unterrichtet wurden, als auch in der aktuellen Schulzeit meiner Kinder.
    Es wurde lediglich von der Schule beachtet, wenn ein Lehrer ausdrücklich gesagt hat, dass er in der Klasse mit dem eigenen Kind nicht unterrichten will.

    Ob es erlaubt ist, bei einem eigenen Familienangehörigen zu promovieren, müsste in den jeweiligen Promotionsordnungen geregelt sein. Ich habe noch nichts von einem Verbot gehört, und es ist doch zumindest verbreitet, bei entfernteren Verwandten oder bei Freunden der Familie zu promovieren. Dass ein Doktorvater oder eine Doktormutter einzelne Doktoranden bevorzugt, lässt sich sowieso nicht verhindern.

  4. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
    Registriert seit
    05.03.2016
    Beiträge
    1.935

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    die Bestimmungen dazu finden sich im Verwaltungsverfahrensgesetz
    Ob das an einer wissenschaftlichen Hochschule anzuwenden ist .... ?

    Im Verwaltungsbereich einer solchen Institution bestimmt, aber im Wissenschaftsbetrieb ?
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  5. Avatar von Maccaroni
    Registriert seit
    13.05.2006
    Beiträge
    4.059

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Ich habe mal an einer renommierten Hochschule gearbeitet. Irgendwann kam heraus, dass eine Doktorantin ihren Doktorvater geheiratet hatte, während sie an der Doktorarbeit schrieb. Das hatte Ärger gegeben, soweit ich weiß, wurde der Doktortitel aberkannt.

  6. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    soweit ich weiß, wurde der Doktortitel aberkannt.
    Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Eine Dissertation wird ja nicht nur vom Doktorvater beurteilt, und wenn sie fachlich in Ordnung war, gibt es eigentlich keinen Grund, den Titel abzuerkennen.

  7. Avatar von Maccaroni
    Registriert seit
    13.05.2006
    Beiträge
    4.059

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Es wurde in Kollegenkreis so berichtet, dann wurde die Dissertation wohl nicht beendet.Die junge Ehefrau des Professors hat keinen Doktortitel erhalten.

  8. Avatar von Gedankentiefe
    Registriert seit
    21.11.2013
    Beiträge
    1.933

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Das glaube ich nicht. Sowohl in meiner etwas zurückliegenden eigenen Schulzeit gab es mehrere Kinder, die von den eigenen Eltern unterrichtet wurden, als auch in der aktuellen Schulzeit meiner Kinder.
    Es wurde lediglich von der Schule beachtet, wenn ein Lehrer ausdrücklich gesagt hat, dass er in der Klasse mit dem eigenen Kind nicht unterrichten will.

    Ob es erlaubt ist, bei einem eigenen Familienangehörigen zu promovieren, müsste in den jeweiligen Promotionsordnungen geregelt sein. Ich habe noch nichts von einem Verbot gehört, und es ist doch zumindest verbreitet, bei entfernteren Verwandten oder bei Freunden der Familie zu promovieren. Dass ein Doktorvater oder eine Doktormutter einzelne Doktoranden bevorzugt, lässt sich sowieso nicht verhindern.
    Schul- und Hochschulpolitik sind ja Ländersache, vielleicht gibt es da Regelungsunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern.
    Also hier in Niedersachsen wird peinlich darauf geachtet, dass nicht die Kinder von ihren eigenen Eltern unterrichtet werden.
    Kenne da mehrere Betroffene.

    Eine Schülerin durfte am hiesigen Gymnsium nicht einmal an einem Lesewettbewerb teilnehmen, weil ihre Mutter als Deutschlehrerin dieses Jahr im Bewertungsgremium saß.

    Und ob der Gesetzgeber von vornherein die Segel streicht davor, dass die Praxis unprofessionell ist?

    Das wäre so, als wenn der Straftatbestand des Diebstahls gestrichen würde, weil doch eh soviel geklaut wird.
    Geändert von Gedankentiefe (02.03.2018 um 08:55 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Es wurde in Kollegenkreis so berichtet, dann wurde die Dissertation wohl nicht beendet.Die junge Ehefrau des Professors hat keinen Doktortitel erhalten.
    Dafür kann es ja zig Gründe geben. Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die nicht fertig geworden sind.

  10. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Ist das wirklich verboten? Ich finde dazu nichts.
    Das stimmt auch nicht! Traurig dass man so dem Prof unterstellt nicht neutral sein zu können.... klingt neidisch! Bücher sind besser? Lässt sich alles käuflich erwerben

+ Antworten
Seite 2 von 10 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •