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  1. Inaktiver User

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Ja, seh ich ja auch so. Andererseits ist ein neuer Betreuer nicht mal schnell einfach so gefunden (wenn überhaupt), und ob es dann so viel günstiger läuft, wenn man die Person ist, die den alten Betreuer "angezeigt" hat. Ich finde das nicht trivial.

  2. Avatar von nobody72
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Von trivial hat auch niemand gesprochen.

    Es hängt ganz stark vom "Vergehen" des Doktorvaters ab. Hat Töchting nachweislich zuviele Laborzeiten, die den anderen nachweislich weggenommen werden, dann redet man erst mit der Mitpromovendin und dann mit dem Doktorvater um mehr Laborzeiten oder geht den Weg zum Ombudsmann. Bei dem Gespräch mit der Tochter oder dem Doktorvater könnte man nämlich heraushören, ob die gefühlte falsche Verteilung der Laborzeiten einen triftigen Grund haben könnte, z.B. durch zusätzliche Drittmittelprojekte, die diese Laborzeiten a) notwendig machen und b) finanzieren. Nicht jedes Promotionsthema bedarf exakt der gleichen Anzahl an Laborstunden!

    Wenn es um Fernleihgebühren von EUR 1,50 je 20 Seiten oder je komplettem Buch mit festgelegter Leihfrist ortsfremder Bibliotheken geht (wie im Eingangspost moniert), dann wird's albern.
    Geändert von nobody72 (08.03.2018 um 12:55 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Wäre der Doktorand mein Sohn, würde ich ihm - ganz pragmatisch und unheldenhaft - folgendes raten:

    Hat er denn selber - ganz losgelöst vom Gerechtigkeitsaspekt - bereits genügend Laborstunden "erkämpft", um vernünftig arbeiten zu können?
    Wenn nein: solange beim Doktorvater deshalb vorstellig werden, gegebenenfalls mit den anderen unzufriedenen Doktoranden zusammen, bis der ausreichend genervt ist, um mehr zu bewilligen. (Ohne seine Tochter zu erwähnen.)

    Wenn ja: mich ärgern, die Füße stillhalten und die Doktorarbeit so schnell und gut wie möglich abschliessen

  4. Avatar von drafty
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    1.386

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Zitat Zitat von Maccaroni Beitrag anzeigen
    Ich habe mal an einer renommierten Hochschule gearbeitet. Irgendwann kam heraus, dass eine Doktorantin ihren Doktorvater geheiratet hatte, während sie an der Doktorarbeit schrieb. Das hatte Ärger gegeben, soweit ich weiß, wurde der Doktortitel aberkannt.
    Also ich kenne selbst so einen Fall. Eine ehemalige Mitschülerin hat später an der Uni ihren Professor geheiratet und dann kurz nach der Eheschließung bei ihm promoviert. Die hat leider noch so manch anderes Trittbrettfahrer-Klischee bestätigt. Ich muss diesen Strang verlassen, sonst rege ich mich noch ernsthaft auf...
    " To say 'I love you' one must know first how to say the 'I.' "
    Ayn Rand (admired and stolen by drafty)


  5. Registriert seit
    17.08.2016
    Beiträge
    6.374

    AW: Promovieren beim eigenen Vater bzw. Ehemann

    Ich verstehe die Leuts auch nicht. Wenn mein Sohn bei mir promovieren wollen würde würde ich ihn zu einer anderen Uni schicken, um genau dieses Geschmäckle zu vermeiden.

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