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    Frage BA Politikwissenschaft - was danach?

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, ich schaffe es, meine Gedanken einigermaßen verständlich zu formulieren, denn ich weiß selbst aktuell überhaupt nicht, was ich will und mir von meiner Zukunft wünsche. Grobe Ideen gibt es, aber wie ich an diese erfolgsversprechend anknüpfen kann, weiß ich leider nicht. Daher hoffe ich auf eure Hilfe.

    Kurz zu mir: Ich bin Mitte 20 und werde im Sommer mein Studium in Politikwissenschaft und Ethnologie abschließen (BA). Besonders interessiert bin ich an den Feldern Menschenrechte, Friedens- und Konfliktforschung sowie Journalismus.

    Das Studium habe ich eigentlich mit dem klaren Ziel begonnen, in Projekten zum Thema Menschenrechte zu arbeiten, dies scheint aber viel schwieriger zu sein, als gedacht. Ich bin leider jemand, der sich immer sehr schwer mit Schule und Uni getan hat (großer seelischer Druck) und daher würde ich es sehr gerne bei meinem Bachelor belassen, jedoch scheint ohne Master-Abschluss in den wenigsten Fällen irgendwas zu gehen. Für die meisten Stellen, die mich interessieren, bin ich deutlich unterqualifiziert, sowohl was den Abschluss, meine Fremdsprachenkenntnisse (ich spreche nur Englisch fließend) und auch Auslandsaufenthalte angeht.

    Daher wollte ich mich informieren, welche Möglichkeiten ich erst einmal habe, ohne Master weiterzukommen. Ich kann mir vorstellen, meinen Master evtl. später zu machen, aber jetzt direkt nach dem Bachelor brauche ich erst einmal etwas anderes. Praktische Erfahrung, die mich meinen Wunschfeldern näher bringen.

    Seit Wochen schaue ich daher nach Praktika und auch Freiwilligendienste, die mich interessieren. Am liebsten würde ich für mindestens 6 Monate ins Ausland. Es gibt v.a. in den USA (v.a. Washington DC und New York) absolut tolle Angebote für Praktika, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie mich beruflich ein ganzes Stück voranbringen könnten. Jedoch sind diese alle unbezahlt und ich hab absolut keine Ahnung, wie ich mehrere Monate ohne Einkommen in diesen verrückt teuren Städten bezahlen soll. Mein Pflichtpraktikum von der Uni aus habe ich im Bereich PR in einer Menschenrechtsorganisation absolviert und habe mich auch noch weiter umgesehen, aber anscheinend werden so gut wie keine freiwilligen Praktika angeboten, sondern nur Pflichtpraktika von der Uni aus (mich hätte bspw. ein Praktikum im Auswärtigen Amt interessiert). Für Studienabgänger gibt es einige (sehr begehrte) Trainee-Stellen im Bereich Menschenrechte und Entwicklung, für die ich aber stark unterqualifiziert bin mit meinem BA.

    Ich könnte mir vorstellen, meinen Master im Sozialpädagogischen Bereich zu machen, um später in sozialen (politischen) Projekten arbeiten zu können. Da aber von mir Erfahrung in der Sozialarbeit verlangt wird, habe ich mich über Freiwilligendienste im Ausland informiert. Grob gesagt hab ich das Gefühl, dass diese Dienste meist für sehr junge Leute konzipiert sind, die vor dem Studium stehen und die Zeit zwischen Abi und Studium überbrücken wollen. Ich möchte nicht im Kindergarten Englisch unterrichten, auf einer Farm arbeiten oder den ganzen Tag in einem Wohnheim für Senioren putzen, das fordert mich weder intellektuell, noch habe ich das Gefühl, dass mich das großartig weiter qualifiziert.

    Ich habe mir in den letzten Wochen so viele Gedanken gemacht, dass ich mittlerweile schon gar nicht mehr klar denken kann. Ich suche wahllos im Internet nach Infos, Möglichkeiten und fühle mich am Schluss so als wäre ich keinen Schritt weiter gekommen. Ich suche etwas sinnvolles, das mich fordert , mir weiteres Wissen vermittelt und auch meinen CV aufpeppt.

    Das einzige, was ich auf jeden Fall tun werde, ist mich für Volontariate bei Zeitungen zu bewerben. Aber sonst bin ich komplett ideenlos und gerade auch echt down, weil ich einfach gar keine Ahnung hab, wie man am besten nach dem Studium weiter vorgeht.

    Ich hoffe, ihr habt vielleicht die ein oder andere Idee, gerne auch Fragen, die mich selbst auf neue Ideen bringen könnten, ect.

    Danke fürs Lesen und ich freue mich über jeden Kommentar.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

  2. Inaktiver User

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Zitat Zitat von Ireth Beitrag anzeigen
    Das einzige, was ich auf jeden Fall tun werde, ist mich für Volontariate bei Zeitungen zu bewerben.
    Hast Du Erfahrungen im journalistischen Bereich?

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    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hast Du Erfahrungen im journalistischen Bereich?
    Ja, ich habe sowohl ein Praktikum bei einer großen deutschen Tageszeitung und eines im Bereich PR gemacht sowie 2x an mehrmonatigen Projekten einer Zeitung teilgenommen.

  4. Inaktiver User

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Zitat Zitat von Ireth Beitrag anzeigen
    Ja, ich habe sowohl ein Praktikum bei einer großen deutschen Tageszeitung und eines im Bereich PR gemacht sowie 2x an mehrmonatigen Projekten einer Zeitung teilgenommen.
    OK. Ich weiß nicht, wie das heute ist, zu meiner Zeit konnte man ein Volontariat eigentlich vergessen, wenn man nicht schon fast seit der Schulzeit frei mitgearbeitet hat.

    Zu den anderen Punkten kann ich nicht viel sagen. Du hast ein geisteswissenschaftliches Massenstudium und möchtest Dich damit auf einem extrem engen Markt bewerben; Du sagst selbst, dass die Mitbewerber besser qualifiziert sind. Ich denke, ein Plan B könnte nicht schaden.

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    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    wie schaut denn der lebenslauf von menschen aus, die genau das machen, was du irgendwann machen willst? ich kenn mich mit politikwissenschaften nicht aus - aber bringt dich ein volontariat bei einer zeitung, deinem karriereplan näher bzw. wie finanzierst du dieses? wenn du für deinen wunschjob auslandserfahrung brauchst, würde ich alles dafür tun, dass ich diese sammle, notfalls jetzt mal einige monate reinbeißen und geld sparen und dann ab in die USA. gibts für politikwissenschaften nicht eigene foren? vielleicht kriegst du dort, konkrete tipps.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

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    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Das mit dem PW-Forum ist eine super Idee, da werde ich gleich mal rumschauen, danke!

    Deine Fragen sind super, irgendeinwald, und ich bin jetzt mal ein paar Minuten tief in mich gegangen und kann offen sagen: Ich weiß nicht, was ich genau machen will. Ich weiß, irgendwas mit Menschenrechten oder Entwicklungshilfe, aber ich kann nicht sagen, WAS genau in diesen Bereichen. Trainee-Stellen im entwicklungspolitischen Bereich erfordern meist:

    - Master (oft jedoch eher im Bereich Ingenieurwesen, Psychologie, Sozialarbeit oder auch im medizinischen Bereich)
    - 2-3 Fremdsprachen
    - Auslandsaufenthalt von 6-12 Monaten, möglichst in Entwicklungsländern

    Ich bin aktuell wirklich auf nichts festgenagelt und daher fällt es mir so schwer zu überlegen, was ich jetzt als nächstes tun könnte. Die Praktika in den USA fand ich interessant, da man dort u.a. in Menschenrechtsorganisationen oder Zeitungen direkt arbeiten kann, das wäre aber nichts, was ich nicht auch hier in DE machen könnte.

    Ich glaube, ich bin im Moment einfach erschlagen von den Möglichkeiten:

    - Master (welchen? Wie komme ich an nötige Qualifikationen, wenn ich meinen Master nicht in Politik machen möchte?)
    - Auslandsaufenthalt in einem Entwicklungsland?
    - Praktikum im Ausland, am liebsten in den USA?
    - Volontariat bei einer Zeitung?

    Mein Favorit aktuell, sollte ich mich doch direkt für den Master entscheiden:

    Es gibt in Schottland ein super Masterprogramm (International Development), bei dem man seine Masterarbeit in einem Projekt in einem Entwicklungsland schreibt, damit hätte ich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Leider werde ich nicht früh genug für den Start des Programms 2017 mit meiner BA-Arbeit fertig sein und müsste daher ein Jahr lang warten. Da dann auch wieder die Frage: Was mache ich in der Zwischenzeit?

    Ihr merkt schon an der Art wie ich schreibe.. ich bin komplett planlos und springe gedanklich zwischen tausend Optionen hin und her.

    -
    Geändert von Ireth (17.11.2016 um 15:33 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Zitat Zitat von Ireth Beitrag anzeigen
    Kurz zu mir: Ich bin Mitte 20 und werde im Sommer mein Studium in Politikwissenschaft und Ethnologie abschließen (BA). Besonders interessiert bin ich an den Feldern Menschenrechte, Friedens- und Konfliktforschung sowie Journalismus.

    Das Studium habe ich eigentlich mit dem klaren Ziel begonnen, in Projekten zum Thema Menschenrechte zu arbeiten, dies scheint aber viel schwieriger zu sein, als gedacht. Ich bin leider jemand, der sich immer sehr schwer mit Schule und Uni getan hat (großer seelischer Druck) und daher würde ich es sehr gerne bei meinem Bachelor belassen,
    [...]
    Deine Fragen sind super, irgendeinwald, und ich bin jetzt mal ein paar Minuten tief in mich gegangen und kann offen sagen: Ich weiß nicht, was ich genau machen will. Ich weiß, irgendwas mit Menschenrechten oder Entwicklungshilfe, aber ich kann nicht sagen, WAS genau in diesen Bereichen.
    Uff.

    Wenn ich das Unterstrichene lese, dann vermute ich, dass Du zu den Menschen gehörst, die sich bei der Wahl ihres Studienfachs allzu sehr von ihrem Idealismus leiten lassen und nach dem Studium einen bösen Realitätsschock erleiden. Grundsätzlich finde ich das sympathisch, aber ich frage mich, ob Du nicht zu hohe (moralische) Ansprüche an Dich selbst hast.

    Es gibt v.a. in den USA (v.a. Washington DC und New York) absolut tolle Angebote für Praktika, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie mich beruflich ein ganzes Stück voranbringen könnten. Jedoch sind diese alle unbezahlt und ich hab absolut keine Ahnung, wie ich mehrere Monate ohne Einkommen in diesen verrückt teuren Städten bezahlen soll.
    [....]
    Trainee-Stellen im entwicklungspolitischen Bereich erfordern meist:

    - Master (oft jedoch eher im Bereich Ingenieurwesen, Psychologie, Sozialarbeit oder auch im medizinischen Bereich)
    - 2-3 Fremdsprachen
    - Auslandsaufenthalt von 6-12 Monaten, möglichst in Entwicklungsländern
    [...]
    Es gibt in Schottland ein super Masterprogramm (International Development), bei dem man seine Masterarbeit in einem Projekt in einem Entwicklungsland schreibt, damit hätte ich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
    Knackig zusammengefasst: Wer die Welt retten will, der sollte im Idealfall reich, emotional extrem belastbar und arbeitswütig sein. Bist Du das?

    Du schreibst, dass Du mit dem seelischen Druck in Schule und Studium schon schwer zurechtgekommen bist. Verglichen mit dem, was Du Dir vorgenommen hast, ist das Studium aber ein Spaziergang. Kurz und gut: Wäre es nicht vielleicht eine Option, in einem unspektakulären Brotberuf zu arbeiten und sich ehrenamtlich für die Menschenrechte einzusetzen?

  8. User Info Menu

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Danke für die Antwort, Hedwig.

    Wenn ich sage, dass ich mich in der Uni schwer tue und seelischen Druck habe, meine ich damit vor allem meine Prüfungsangst. Mir gehts oft wochenlang in der Prüfungsphase schlecht (die sich ja über mehrere Wochen zieht) und ich schlafe schlecht. Generell sind meine Leistungen aber (sehr) gut und solange es nicht um Prüfungen geht, fällt mir das Studium überhaupt nicht schwer und ich begeistere mich sehr dafür.

    Ich bin auch niemand, der vor hat, die Welt zu retten. Aber ich möchte etwas sinnvolles machen und interessiere mich sehr für die o.g. Gebiete. In meiner Freizeit engagiere ich mich schon in einer Unigruppe, die sich für Bildung in Entwicklungsländern einsetzt und ich gehe in sowas einfach auf.

    Aber nein: Generell bin ich nicht auf Menschenrechte fixiert.

  9. Inaktiver User

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    Just my 2 cents: ja, ein Bachelor allein nichts, wenn Du es in PW bzw. Deiner angestrebten Karriere (ganz neutral gesagt) weiterbringen willst.

    Kamelle hatte geschrieben: ...Du hast ein geisteswissenschaftliches Massenstudium und möchtest Dich damit auf einem extrem engen Markt bewerben; Du sagst selbst, dass die Mitbewerber besser qualifiziert sind. Ich denke, ein Plan B könnte nicht schaden. - dem habe ich folgendes hinzuzufügen.

    Prüfungsangst - hat die nicht jede/r - schon mal was von der 80/20% Regel gehört ...ich habe damals meine besten Prüfungen immer dann gemacht, wenn ich 2-3 Tage bewusst das Lernen und Aufregen gestoppt habe und 'mich ins Gottvertrauen (sprich 'das wird schon gut') begeben habe! So mal als Anregung, denn Du schriebst ja, dass Deine Ergebnisse gut sind.

    Deine 'Unterqualifizierung' - sorry, aber mit Mitte 20 bist Du doch selbst noch jung und es liegen noch viele, viele Jahre an Erfahrung sammeln vor Dir.
    Was bitte hält Dich denn bitte davon ab, Sprachen zu lernen ??? Englisch ist im internat. Umfeld nichts besonderes, egal auf welchem Sprachniveau - das ist Eingangsvoraussetzung, nichts anderes.
    Ich begegne beruflich öfter PW etc., teils jünger als Du - und ja mit Auslandserfahrung/en (welche + wie hilfreich kann ich oft nicht nicht beurteilen) und viele, viele von denen sprechen (oft fliessend) 3 - 6 Sprachen ...z.B. jene aus den nordischen / Baltic-Staaten und zunehmend aus Südeuropa. Also auf gehts zur Weiterqualifizierung (und ich weiss von was ich rede, ich habe mit 40 Jahren noch 2 Sprachen für Job + Privat gelernt, und jetzt kommt gerade eine weitere dazu).

    Auslandserfahrung - ein wichtiger Punkt für Deine Lebenserfahrung und den CV:
    Dein Interesse für einen Scotland-Master klingt interessant - kannst du ihn finanzieren (auch dort es alles andere als billig).
    Hat dieser Master (nach dem Wissensstand von heute!) für Ausländer Bestand nach dem Brexit ? Wird dieser Studiengang z.B. bislang durch die EU gefördert??
    Praktika (bezahlt!) würde ich z.B. in Brüssel machen - MdPEU / Public Affairs Firmen und Stiftungen jeglicher Couleur bieten sich an, gerne auch für längere Praktika. Guckst Du eurobrusselsdotcom oder euractivdotcom/jobs.
    Public Affairs bzw. Communications Firmen würden sich hier auch anbieten, wenn Du Deine journalistische Erfahrung ausbauen möchtest. Eine Möglichkeit wären hier auf Praktika / jobs im Fairtrade-Bereich (da könnte dann wieder Dein Ethnologie-Studium positiv mitreinspielen).
    Ich würde auch mein Interesse (weit) streuen, um auf vielen Gebieten Erfahrungen zu sammeln - jedoch auch hier, Praktika sind leider keine richtige Berufserfahrung! ...also doch dann noch den Master.
    Und auch wenn Du nicht auf Menschenrechte fixiert bist - die engagierten Persönlichkeiten, die ich bislang erleben durfte, waren fast alle Juristen und keine PW / Ethnologen. Es ist ein sinnvolles, aber inzwischen beinhartes 'NGO Business', das (notwendigerweise) professionell geführt wird.

    Entwicklungshilfe - ich kenne einige, sie hatten / haben ausnahmslos alle 'echte' Berufe (Handwerk, Kaufmann/frau, Management) und sind keine 'Berufstheoretiker'. Dies ist kein Trend, sondern war schon vor 20 Jahren Realität!

    Viel Erfolg bei der Suche, wie es weitergehen soll, c-v

  10. Inaktiver User

    AW: BA Politikwissenschaft - was danach?

    - Master (welchen? Wie komme ich an nötige Qualifikationen, wenn ich meinen Master nicht in Politik machen möchte?)
    "Irgendwas mit Menschenrechten" klingt nach handgestricht. Wenn du professionell im Menschenrechtsbereich arbeiten willst, dich ganz konkret einsetzen willst - sei es auf Niveau Einzelfälle, sei es auf Niveau generelle Situation, Beurteilung der Menschenrechtslage einzelner Länder, wie das verschiedene internationale Organisationen machen, z.B. die UNO - wären fundierte juristische Kenntnisse nützlich bzw. sind unabdingbar. Also ein Aufbaustudium im Jus-Bereich.

    Es gibt in Schottland ein super Masterprogramm (International Development), bei dem man seine Masterarbeit in einem Projekt in einem Entwicklungsland schreibt, damit hätte ich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Leider werde ich nicht früh genug für den Start des Programms 2017 mit meiner BA-Arbeit fertig sein und müsste daher ein Jahr lang warten. Da dann auch wieder die Frage: Was mache ich in der Zwischenzeit?
    Das Master-Programm klingt interessant. Und bewerben dafür musst du dich sowieso wahrscheinlich schon jetzt für das Programm 2018 (für das Programm 2017 dürfte die Bewerbungsfrist nächstens vorbei sein). Was im Zwischenjahr machen?

    Variante a) möglichst viel Geld verdienen, notfalls mit mehreren Jobs, um deine weiteren Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten begleichen zu können.

    Variante b) gezielt eine bis zwei weitere Fremdsprachen lernen, und zwar solche, mit denen zu im späteren Beruf eine Nische besetzen kannst. Englisch ist einfach selbstverständlich - also notwendig aber nicht hinreichend für dein angestrebtes Metier. Französisch (und Spanisch sind nützlich (ersteres für afrikanische Länder, zweiteres für Südamerika) aber nicht wirklich Nische. Aber was wäre mit Indonesisch? Chinesisch? Arabisch? Persisch? Schau mal, welche Schwerpunktländer das Auswärtige Amt für die Entwicklungszusammenarbeit aufführt, und überlege, welche Sprachkenntnisse (abgesehen von Englisch) für diese Länder gebraucht werden.

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