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  1. Registriert seit
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    Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Und Schüler natürlich auch. Die haben nur nicht mehr in die Betreffzeile gepasst

    Hallo erstmal!

    Ich lese schon "ein paar Tage" immer mal wieder bei euch mit, und ich vermute, es ist kein großes Rätsel, warum die alte Dampflok mich einstweilen hier Halt machen lässt. Ich bin jenseits der 25 und habe mich noch einmal ins Uni-Versum gewagt. Uni, Klappe die zweite.
    Im Sommer, als der Gedanke, mich auf diese spezielle Reise zu machen, seine vagen Umrisse verlor und allmählich konkrete Formen annahm, habe ich im hiesigen "Archiv" gestöbert. Die alten Beiträge älterer Studentinnen haben... Naja, ich will nicht behaupten, dass sie das Zünglein an der Waage waren, aber geschadet haben sie auch nicht. Und sie haben gezeigt, dass über die Jahre ein "spätes" Studium für die eine oder andere hier immer wieder mal Thema war.
    Nur sind die alten Beiträge eben genau das: alt. Und die "zerquälte Fragende" ist oftmals mit ihren Antworten verschwunden.
    Ich selbst habe mittlerweise die Ersti-Woche und die erste Woche hinter mir - und gelegentlich komme ich mir doch ein bisschen vor wie Alice im Wunderland. Im Guten wie im Schlechten. Eine Art "Schwellenwesen".
    Ebenfalls im Guten wie im Schlechten.

    Und da dachte ich mir, ich werde doch wohl nicht die einzige Bewohnerin dieses "Schwellenlandes" sein

    Durch eure Beiträge weiß ich, dass manche zumindest mit dem Gedanken, auf den Spätzug aufzuspringen, spielen; hat noch jemand aus dem Spiel Ernst gemacht?

    Was mir vorschwebt, wäre ein allgemeiner Plauderstrang - ein Boardrestaurant - für alle "Spätberufenen". Zum gemeinsamen Plaudern, Fluchen, Verzweifeln, Motivieren, Jubeln, Feiern. Für all das Gute, das Schlechte, das Hässliche, das Schöne an dieser Reise. Eben weil unsere Gedanken, Sorgen, Bedenken und Freuden vielleicht ein bisschen anders sind als die unserer Kommilitonen.

    Kurzum - späte Erststudenten, Zweitstudenten, Fernstudenten, Weiterbildende, Schüler, Umschüler, Azubis zwischen 25 und 95, vereinigt euch!

  2. Inaktiver User

    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Cool, da bin ich, 51 ist alt genug, um hier mitzusenfen....
    Bin inzwischen im 3.Semester, Bildungswissenschaften an der FU Hagen......die ERSTI Woche liegt ca ein Jahr zurück und es war ein cooles, spannendes Jahr...
    Vier Klausuren liegen hinter mir, drei habe ich mit guter Note bestanden, auf das Ergebnis der vierten warte ich noch, 10 Wochen können sehr lang werden...
    Momentan sitze ich grad an meiner ersten Hausarbeit, versuche die Tiefen von Citavi, Transkription und 4CID zu ergründen....

    Bin gespannt, wer hier noch dazukommt.....

    LG NNMi

  3. Inaktiver User

    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Nur mal so am Rande: eine Kundin von uns, 72 meine ich, studiert an der Bremer Uni.... schon einige Semester und hat richtig viel Spaß.

    Also jenseits der 25 ist sicher kein Argument es nicht zu tun!! Viel Spaß!!


  4. Registriert seit
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    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Moin! Und gute Güte! Was habe ich da gestern bitteschön zusammengeschrieben?
    Naja, die Nacht ist ja zum Schwurbeln da, nä?

    Ich bin jedenfalls 27, und damit fast ein bisschen jung für meinen eigenen Strang (hey, das muss man auch erstmal hinkriegen! ). Und in anderen Foren zum Thema Studium gelte ich damit anscheinend tatsächlich schon als Ömmaken. Wozu ich nur "pah!" und "püh!" sage.
    Und das Ganze daraufhin als Herausforderung gesehen habe. Die volle Dröhnung ist's geworden: ein Umzug quer durch die Republik (ja guuut, mit meiner Kombination gab's da auch nicht viel Auswahl, aber bisher gefällt's mir ), in ein sogenanntes Studentenhaus, wo ich mit lauter 18- und 20jährigen in einer WG wohne, drei neue Sprachen und Geschichte (und das noch nicht mal auf Lehramt).
    Momentan versuche ich noch, mich durch das Bachelor-System zu wursteln; im "ersten Leben" war ich einer der letzten Diplom-Menschen.


    Ich freue mich jedenfalls, dass wir schon mal zu zweit sind!
    Oder zu dritt, falls Citavi ein Mensch ist

  5. Inaktiver User

    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich albern, sich mit 27 als angeblich Spätstudierende aufzumanteln.


  6. Registriert seit
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    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Kommt auf die Vergleiche an, die man so hat. Und Werturteile waren eigentlich auch gar nicht das Thema des Strangs.


  7. Registriert seit
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    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Zitat Zitat von Margalotta Beitrag anzeigen
    Kommt auf die Vergleiche an, die man so hat. Und Werturteile waren eigentlich auch gar nicht das Thema des Strangs.
    ich finde auch, dass 27 für ein studium nicht ungewöhnlich spät wäre, aber in einer WG mit 18 und 20jährigen, kommt man sich mit 27 wohl auch steinalt vor :-)

    lass dich dich unterkriegen, du lernst im studium bestimmt noch einige "ältere" kennen und mit jüngeren wirst du auch noch einige gemeinsamkeiten feststellen.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  8. Avatar von denglish
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    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Naja, alles eine Frage des Standpunkts. Und heutezutage sind viele Studenten eben durch die Neuordnung (Einschulungsalter, 12 Jahre bis zum Abi, dann noch BSc, MSc straff durchorganisiert statt Diplom) auch juenger als frueher. Es gab ja schon die ersten, die mit 17 und Abi an der Uni gestartet sind und da ist man mit 27 ja 'steinalt' .
    Hier im UK gilt alles ueber 25 als 'mature student', als ich den MSc mit ueber 35 angefangen habe hab ich mir ueberlegt, welche Kategorie ich dann wohl bin... mature wird hier auch auf Kaese angewandt... vielleicht war ich ja ein ueberalterter stinkender Cheddar
    Es hilft auf jeden Fall ein paar Leute zu haben, die in einer eher aehnlichen Situation stecken, daher kann ich den Strang durchaus nachvollziehen - ich bin aber mit dem Studium mittlerweile durch und gehoere wieder zur arbeitenden Bevoelkerung. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
    Das Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.


  9. Registriert seit
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    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Zitat Zitat von denglish Beitrag anzeigen
    Naja, alles eine Frage des Standpunkts. Und heutezutage sind viele Studenten eben durch die Neuordnung (Einschulungsalter, 12 Jahre bis zum Abi, dann noch BSc, MSc straff durchorganisiert statt Diplom) auch juenger als frueher. Es gab ja schon die ersten, die mit 17 und Abi an der Uni gestartet sind und da ist man mit 27 ja 'steinalt' .
    Jepp. Genau das ist die eine Seite der Medaille.

    Ich selbst empfinde mich übrigens auch nicht als alt. Es ist also nicht nötig, irgenwelche Interventionsteams für mich zu gründen
    Gleichzeitig gilt man unter den 18 oder meinetwegen auch 19jährigen Mit-Erstsemestern eben tatsächlich schon als "betagt" und wird von manchen Dozenten auch gerne mal für (geistig) reifer gehalten, als man es vielleicht ist
    Ist einfach so.

    Das ist für mein Empfinden auch gar nicht schlimm; es hebt einen aber eben doch von den Anderen ab.

    Mir geht es hier auch ausdrücklich nicht um die "Ideologie" hinter der ganzen Angelegenheit; sprich, ab wann ist man alt, ab wann kann/darf/soll/muss man sich als Spätstudierende sehen, und ähnliches. Das finde ich alles zwar durchaus interessant, denke aber, dass es im Alltag eher weniger relevant ist.

    Ich wollte hier eigentlich eher mit Gleichgesinnten über die Lebenswirklichkeit hinter der Ideologie schnacken.
    Wie gesagt, glaube ich einfach, dass der Alltag an der Uni und am Schreibtisch jenseits der 25 (und ja, die Zahl war nicht zufällig gewählt) doch nochmal ein bisschen anders ist, als der einer 19jährigen frisch von der Schule. Das fängt doch schon bei organisatorischen Dingen an, wie zum Beispiel Teile des alten Jobs, den man aus dem "Davor" rübergerettet hat (nein, ich meine keinen Studentenjob, den man irgendwann wieder aufgibt, sondern einen tatsächlichen "Brotjob") bis hin zu Kindern und Familie (für diejenigen, die soetwas haben ).

    Und das betrifft ja bei weitem nicht nur mich. Da wollte ich einmal nicht egozentrisch sein...


    Nee, im Ernst, ich fände eine Art Plauderstube zum Thema einfach wirklich schön.

  10. Inaktiver User

    AW: Mit dem Spätzug durch das Uni-Versum: Studenten jenseits der 25 unter sich

    Genau der richtige Strang für mich.

    Ich bin 55 und möchte auch nochmal - einfach nur so - studieren - und schlage mich gerade mit zwei Luxusproblemen herum:

    1) Was studieren? - Ich finde die Welt so spannend, ich könnte mich gleich für mehrere Studiengänge einschreiben.
    2) "Richtig" oder nur als Gasthörer? "Brauchen" kann ich das Studium nicht mehr, daher wäre Gasthörer ausreichend. Aber am Ende ein Zeugnis zu bekommen, ist auch schön.

    Hm ...

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