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  1. gesperrt
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    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Zitat Zitat von Saetien Beitrag anzeigen
    Warum eigentlich nicht?

    Was ist denn gegen eine klassische Ehe zu sagen, wenn man es ordentlich absichert?

    Mir wäre sowas z.B. prinzipiell auch lieber als dass beide arbeiten - wobei es relativ egal wäre, WER arbeitet und wer zu Hause bleibt, aber an sich finde ich diese Arbeitsteilung sehr praktisch.
    Weil man sich nicht absichern kann - ich kann doch nicht einfach einen anderen Menschen heiraten, um mich den Rest meines Lebens aushalten zu lassen?!

    Sorry, aber das ist überhaupt nicht mein Lebenskonzept.

  2. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Wie kommt es eigentlich, dass derzeit so viele Stränge, in denen es allgemein um den Beruf geht, in dieses Hohelied der nichtberufstätigen Frau abdriften?

  3. gesperrt Avatar von Ebayfan
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    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Das Problem ist, dass in unserer Gesellschaft eigentlich nur noch das Lebenskonzept Ausbildung - arbeiten gehen zählt. Alles andere zählt nichts mehr und wenn man sich für dieses Konzept nicht eignet, bleibt man auf der Strecke. Es ist wie im Spiel "Reise nach Jerusalem". Immer mehr Arbeitsplätze fallen weg und die Leute finden ihren Platz nicht mehr.

  4. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Du meinst also, alle Frauen, die sich nach der Absicherung durch einen Partner sehnen, sind eigentlich gescheiterte Existenzen (um es mal zu übertreiben)?

  5. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Ich möchte euch darum bitten, hier nicht in eine Grundsatzdiskussion Erwerbsarbeit vs. Hausfrauenehe abzudriften. Die TE deutet nicht im geringsten an, dass es für sie eine Option ist, ihre Berufstätigkeit zugunsten einer Heirat aufzugeben. Stattdessen schreibt sie ausdrücklich, dass sie eine Ausbildung machen möchte, die Frage ist nur, wie sie das am besten anstellt.

    Hier noch einmal die entscheidenden Passagen dazu aus dem Eingangspost:

    Zitat Zitat von Biene84 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben!

    Wie der Titel schon sagt möchte ich hier mit euch über das Thema Ausblidung/ Erstausbildung mit über 30 Jahren diskutieren.
    [...]

    Diese Situation möchte ich nun ändern. Ich habe mich bereits beim Arbeitsamt beraten lassen welche Möglichkeiten ich habe, und da gibt es zwei. Einmal auf normalem Wege ganz normal eine Ausbildung anfangen und die zweite wäre es über die Arbeitsagentur als zweijährige Umschulung laufen zu lassen, da gibt es hier dieses Jahr die Aktion zu das es möglich ist, aber dafür muss man arbeitslos sein.

    Ich interessierte mich früher schon für den Beruf des Technischen Zeichners (heute Technischer Produktdesigner) und kann mir sehr gut vorstellen das es das werden könnte, da ich die Geistigen Voraussetzungen alle mitbringe und mir gute Chancen ausmale da es am Handwerk dranhängt und Handwerk läuft hier bei uns gut.
    [...]

    Sollte das nichts werden wäre Plan B die Ausbildung über das Arbeitsamt. Man hat mir gesagt in diesen Bereich umzuschulen wäre möglich wenn ich einen Träger finde der das macht. Den habe ich gefunden, muss aber nur noch rausbekommen wann die nächste Umschulung startet. Aktuell hat Anfang Februar eine begonnen und ich müsste dann einen rechtzeitigen Zeitpunkt abpassen um "arbeitslos zu werden".
    Klingt komisch, ich weiß, aber bei der Zeitarbeit nicht unwahrscheinlich. Vielleicht werde ich es in kürze sowieso weil der aktuelle Auftrag ausläuft und ich wüsste dann gerne wie es weiter geht.
    [...]

    Und an die die diesen Brocken tatsächlich gelesen haben: Was meint ihr dazu? Hat es noch einen Sinn es wieder zu versuchen? Was könntet ihr mir raten? Habt ihr schon mal ähnliches erlebt?
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  6. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Zitat Zitat von Biene84 Beitrag anzeigen
    Hat hier jemand mit über 30 noch eine erste/zweite Ausbildung gemacht? Wie habt ihr es geschafft? Wie seid ihr da drangekommen? Welche Erfahrungen hattet ihr?
    Ich bin 41 und mache gerade meine 4. Ausbildung. (Mindestens) 2 werden noch folgen. Die erste Ausbildung war eine Notlösung (von der ich aber durchaus profitiert habe), die anderen haben alle System. Meine Erfahrungen - ich muss jetzt zum ersten Mal wirklich lernen. Früher hat's mir gereicht, den Stoff zu hören/aufzuschreiben und es war im Kopf. Heute funktioniert das nicht mehr. Ob das nun am Alter liegt oder daran, dass das Leben heute doch etwas abwechslungsreicher ist als damals (Job, Ausbildung, Privates...) oder vielleicht an einer Kombination von beidem, keine Ahnung. Aber es ist OK. In 1,5 Monaten habe ich Prüfung, dann kann ich sagen, wie ich es geschafft habe. ;-)

    Ich kann mir ein Leben ohne regelmäßige Weiterbildung gar nicht vorstellen.

  7. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Hallo, ich muß noch was ergänzen,
    mein Bekannter hatte eine abgeschlossene Ausbildung beim Bau, anschließend eine Weiterbildung zum Polier, da hatte er über 20 Jahre im Job, dann von heute auf morgen der Super-Gau:Bandscheibenvorfall mit bleibender Fußheberschwäche....

    Die Rentenversicherung hat eine Umschulung zum beruflichen Ausbilder genehmgt (11 Monate), eine "richtige" 3jährige Erzieherausbildung wurde abgelehnt, zu alt (damals 43)

    Mit der Schmalspurweiterbildung könnte er in Behindertenwerkstätten arbeiten, es gibt bloß keine Jobs....er hat dann in einer Behinderteneinrichtung Pflegefienst gemacht, für 1200€ Brutto für ne 45h/Woche....incl Nachtzuschlag....Nach zwei Jahren arbeitet er wieder auf dem Bau, nicht, weil es ihm besser geht, sondern, weil die Kohle nicht reicht. Die Fußhebeschwäche hat er immer noch.....

    Wenn ich höre, was teilweise finanziert wird, dann krioeg ich echt nen Hals....wenn ne Frau jung Kinder bekommt und erst später ne Ausbildung machen kann oder will, auch ok.

    Aber wie bei der TE, wo ja komischerweise auch immer Zeugnisse fehlen, sehe ich ehrlich gesagt, wenig Chancen.....ich hatte in den letzten 28 Jahren 7 verschiedene AG, einmal wurde ich gekündigt und 6x bin ich selbst gegangen, ein Zeugnis gab es immer.....

    Und noch eines, @Lonamisa, wenn frau vor den Kindern ne Ausbildung gemacht hat und dann mit dem finanzkräftigen Partner das MamazH Modell lebt, ist doch ok.....Wäre zwar nicht meins, aber wenn frau damit glücklich ist....gerne....

    VG NNMi

  8. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo, ich muß noch was ergänzen,
    mein Bekannter hatte eine abgeschlossene Ausbildung beim Bau, anschließend eine Weiterbildung zum Polier, da hatte er über 20 Jahre im Job, dann von heute auf morgen der Super-Gau:Bandscheibenvorfall mit bleibender Fußheberschwäche....

    Die Rentenversicherung hat eine Umschulung zum beruflichen Ausbilder genehmgt (11 Monate), eine "richtige" 3jährige Erzieherausbildung wurde abgelehnt, zu alt (damals 43)
    Das dürfte vielleicht eher an der körperlichen Beeinträchtigung liegen, als am Alter. Einem Bekannten von mir (auch Bandscheibenvorfall) ist aus diesem Grund auch vom Erzieherberuf abgeraten worden: gerade bei einem männlichen Erzieher würden die meisten Träger körperliche Fitness erwarten, damit die insbesondere mit älteren Kindern/Jugendlichen auch mal Sport und Outdooraktivitäten machen können

  9. gesperrt Avatar von Ebayfan
    Registriert seit
    15.01.2006
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    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst also, alle Frauen, die sich nach der Absicherung durch einen Partner sehnen, sind eigentlich gescheiterte Existenzen (um es mal zu übertreiben)?
    Nein, unsere Posts haben sich überschnitten.

    Ich meine, dass wir alle unsere Stärken und Schwächen haben. Der eine kann dies gut, der andere das. Der eine fühlt sich auf die eine Weise wohl, der andere auf eine andere. Aber in unserer Gesellschaft zählt ausschließlich der Beruf, bzw. was einer an finanziellen Mitteln zur Verfügung hat. Aber selbst wenn man vermögend ist und viele interessante Hobbys und Interessen hat, wird man zwar irgendwie akzeptiert aber nicht wirklich respektiert. Ähnlich geht es den Hausfrauen und -männern, die Kinder aufziehen.

    Man darf aber nicht nach seiner Façon leben, wenn sie keine Karriere enthält. Weil das das Einzige ist, was zählt. Rackern und Geld ranschaffen bis zum Umfallen. Hinter dieses Ziel werden alle anderen eingeordnet; dein Partner wohnt woanders - trenn dich besser, sonst seht ihr euch nie! Mein Arzt rät mir zu mehr Sport? Dafür bleibt keine Zeit, nach 60 Stunden bin ich zu müde dafür. Gesund ernähren? Wie denn? Ich esse bei der Arbeit was vom Bäcker, zum Kochen ist keine Zeit. Kinder? Wer soll die denn hüten? Ich muss arbeiten! Leistungssport? Dafür bleibt neben G8 und Lernen keine Zeit, genausowenig wie für Freunde, Natur, Freizeit. Schließlich muss man ein Abi mit einer 1 vor dem Komma schaffen, um einen guten Job zu ergattern.

    Sind wir denn alle durchgeknallt? Das kanns doch wohl nicht sein! Aber alle machen mit und zeigen mit dem Finger auf die beruflichen Loser und sagen bei jeder Gelegenheit "geh doch arbeiten!"

    Aber wie ich schon erwähnte, nicht jeder ist dafür wirklich geeignet und nicht jedem macht das soviel Freude, um als Lebensziel zu taugen.

    Was noch dazukommt - es werden nicht mehr an jeder Ecke händeringend Arbeitskräfte gesucht. Wir leben in einer Zeit der Automatisierung und Globalisierung, aber die Arbeitsmoral ist schlimmer, als früher, als ein zerstörtes Land aufgebaut werden mußte.

    Nein, ich weiß auch keine Lösung, stelle nur fest, dass da was nicht zusammenpasst und das es unfair ist, diejenigen, die aus welchem Grund auch immer nicht Fuß fassen können, dafür verantwortlich zu machen. Es ist nicht ihre Schuld. Früher hat der Arbeitsmarkt diese Leute trotzdem integriert, heute wird ihnen vorgeworfen, sie wären selbst schuld.

    Nein, sie sind nicht selbst schuld!

  10. Inaktiver User

    AW: Erste Ausbildung mit 30 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin 41 und mache gerade meine 4. Ausbildung. (Mindestens) 2 werden noch folgen. Die erste Ausbildung war eine Notlösung (von der ich aber durchaus profitiert habe), die anderen haben alle System. Meine Erfahrungen - ich muss jetzt zum ersten Mal wirklich lernen. Früher hat's mir gereicht, den Stoff zu hören/aufzuschreiben und es war im Kopf. Heute funktioniert das nicht mehr. Ob das nun am Alter liegt oder daran, dass das Leben heute doch etwas abwechslungsreicher ist als damals (Job, Ausbildung, Privates...) oder vielleicht an einer Kombination von beidem, keine Ahnung. Aber es ist OK. In 1,5 Monaten habe ich Prüfung, dann kann ich sagen, wie ich es geschafft habe. ;-)

    Ich kann mir ein Leben ohne regelmäßige Weiterbildung gar nicht vorstellen.
    Hallo,
    ich muß mal differenzieren zwischen Ausbildung und Weiterbildung.....

    Mein Werdegang grob...

    Mit 16 mittlere Reife,
    mit 19 Berufsausbildung in Beruf 1 und Abitur in der Tasche,
    zw.19 und 23 Studium (mit 23 Abschluß) trotz Schwangerschaft....

    Das war und ist für mich AUSbildung.....

    vor 6 Jahren (mit 44) ein zweijähriges Sprachstudium gemacht (neben dem Beruf) das war WEITER bildung

    und vor zwei Jahren nochmal auf meinen Studienberuf eine Zusatzweiterbildung absolviert....

    Ich besuche pro Jahr mind.10 Fachvorträge, lese sehr viel Fachliteratur und als Hobby noch n bissel Psychokram....

    Letzteres ist Weiterbildung

    Lebenslanges Lernen ist in fast allen Berufen einfach nötig.....

    @TE

    wenn ich mir die TE vorstelle, die zu mir als Personaler käme....

    Wie würde sie die Fragen nach den Lebenslauflücken beantworten, es gibt keine Nachweise wie Zeugnisse u.ä.

    Ganz ehrlich, ich würde sie nicht als Bewerberin akzeptieren....Sie müßte erstmal etwas zu Ende bringen....

    Es gibt im Unterhaltsrecht einen Passus der Findungs-und Orientierungsphase, bis 30 geht die definitiv nicht. Irgendwann davor sollte frau erwachsen werden....

    Gruß NNMi

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