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  1. Inaktiver User

    Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Gestern ging es durch die Medien - Schleswig-Holstein schafft die Noten in der Grundschule ab - allerdings in einer "light"-Version, den Schulen bleibt anheimgestellt, ob sie in der 3./4. Klasse doch Noten vergeben wollen.

    Heute früh in der Zeitung, dass Niedersachsen einen ähnlichen Vorstoß plant.

    Beiden ist gemeinsam, dass sie auch komplett freie Schulwahl nach der Grundschule damit verbinden wollen, wobei hier der Elternwille ja ohnehin schon über der Schulempfehlung steht.

    Mein Sohn ist an einer Schule, an der es die ganze Grundschule hindurch keine Noten sondern stattdessen sehr ausführliche Lernentwicklungsberichte gibt - und je länger ich das beobachte, desto mehr bin ich der Meinung, dass das tatsächlich der richtige Weg ist. Auch, weil ich beruflich beobachte, welchen Effekt das ständige "nur-für-die-Note-und-die-nächste-Klassenarbeit-lernen" für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat (sicher nicht kollektiv, aber auf einen erklecklichen Teil).
    Ich weiß aber aus vielen Gesprächen, wie suspekt vielen Eltern (und Kindern?) das Fehlen von Noten ist, und hier sind ja auch genug Leute aus Bundesländern vertreten, bei denen man sich nicht vorstellen kann, dass sie sich jemals in eine solche Richtung bewegen würden (also die Bundesländer, nicht die Leute).

    Insofern denke ich, das ist mal eine interessante Diskussion - ich habe es jetzt mal absichtlich nicht ins Schulforum gestellt, weil ich das Gefühl habe, hier passt es von der Interessenlage besser - wenn die Moderatoren aber der Meinung sind, das ist nicht so, dürfen sie es natürlich gerne ins Schulforum verschieben.

    Viele Grüße, eine neugierige Tigerente

  2. VIP

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    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Interessantes Thema.

    Ich finde das gut, wenn es tatsächlich um individuelle Lernprofile und -Berichte geht.

    Bei uns gibt es in der ersten Klasse keine Noten. Doch wie ich erfahren habe, kann man aus den Kommentaren oder Stempeln der Lehrer unter den 'Tests' erkennen, was für eine Note das wäre, z. B. Prima = 1, du muss noch üben = 4. Diesen Code scheinen viele Schulen zu benutzen und dann ist die Sache mit der Nicht-Benotung eine Illusion.

    Um das wirklich gut umzusetzen muss viel Arbeit geleistet werden. Da jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht und viele andere Dinge, wie z. B. Inklusion oder einheitliche Ganztagsschule, noch nicht umgesetzt sind, bzw. nur Flickwerk passiert, sehe ich die Umsetzung gefährdet. Die Idee finde ich gut.

    In privaten Schulen, wie z. B. Waldorf-Schule gibt es bis zur 8. Klasse keine Noten. Die Benotung danach ist dem staatlichen Schulsystem geschuldet, damit die Kinder eine Ausbildungsstelle, Studienplatz finden können und ein 'normales' Zeugnis vorweisen können, um die Arbeitgeber nicht zu verwirren.

    Das wird ein Umdenken erfordern. Wie läuft das dann an der Universität, ist dann egal wie der Schnitt im BA ist um einen Master machen zu können?

    Mein Sohn hat am Anfang der 2. Klasse eine Bild gemalt, wo das Notendilemma deutlich zu sehen war: drei Kinder mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken halten ein Blatt in der Hand. Über jedem Kind schwebt eine Gedankenblase und darin stehen die Noten der Kinder. Das Strahlende hat eine 1, das Weinende eine 6 und das mit dem schmalen Mund eine 3. Kommentiert hat er das ganze mit, "Noten sind nur gut, wenn du gute Noten schreibst".

    Ach ja, was auch wegfallen würde, die Angst der Kinder, die auch in diesem Jahr, Ärger zuhause bekommen, wenn die Note nicht den Erwartungen der Eltern entspricht, die Unterschriften fälschen, um dem zu entgehen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  3. Inaktiver User

    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    In vielen Systemen gibt es so ca. ab der 8. Klasse Noten. Nicht nur Waldorfschule, und IGS in einigen Bundesländern, auch in Skandinavien soweit ich weiß. An einem gewissen Punkt ist das auch sicher gut, es bietet schon eine Art Vergleichbarkeit.

    Als mein Sohn seinen ganz schlimmen Durchhänger in der Schule hatte und so überhaupt gar nichts gemacht hat (und von den Lehrerinnen auch nicht so richtig eingefordert wurde), da habe ich mich manchmal gefragt, ob Noten nicht besser wären - witzigerweise sogar auch wegen der LRS, dass er evtl. dann in Mathe und Sachkunde, was er gut kann (in Mathe dann aber auch irgendwann die Mitarbeit völlig eingestellt hatte), auch mal durch eine gute Note bestärkt wird.

    Inzwischen sehe ich das anders - egal ob Noten oder nicht, ganz viel hatte auch mit der Einstellung der Lehrerinnen zu tun, und mit (schlechten) Noten wäre so manches noch viel demotivierender gewesen. Er ist aus dem Tief herausgekommen, und kann nun ohne Notendruck zum Rest der Klasse aufschließen (und tut das auch).

    Vor zwei Wochen haben meine Kinder und die Nachbarskinder hier Schule gespielt. Die Nachbarskinder sind auf "normalen" Schulen (unsere ist auch "normal" also staatlich, aber es gibt eben in der Grundschule auch keine Noten), und Noten waren ein großes Thema. Unser Kleiner (5) war der Schüler, und wusste immerhin schon genug über Noten, dass er irgendwann wutentbrannt zu mir gerannt kam mit einem Zettel und den Worten "die sind gemein, guck mal, ich habe das doch richtig gemacht, und die haben mir nur eine 2- gegeben". Im Gegensatz zum großen Bruder glaube ich, dass er ein eher leistungsorientierter Schüler sein wird - aber auch hier glaube ich nicht, dass die Leistungsbereitschaft durch die fehlenden Noten sinken wird.

    An den Schulen wird immer mehr getestet, geprüft, möglichst viele Einzelnoten erstellt um zu einer "objektiven" Benotung am Ende zu kommen (dabei sind Noten immer auch subjektiv), so dass man manchmal das Gefühl hat, die Schüler lernen halt, immer auf den nächsten Test zu lernen - aber der Gesamtzusammenhang geht flöten. Und so zu arbeiten lernen sie von Anfang an - wenn sie dann als Studenten im selbstgewählten Studienfach bei uns aufschlagen, und da wird nur noch am Ende des Semesters kontrolliert, wissen sie gar nicht damit umzugehen, und außerdem sitzt der Schulstoff nicht, weil nur noch auf die Prüfung gelernt und dann vergessen wird (Bulimie-Lernen).

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    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Hm. Ich frage mich jetzt gerade, wie man denn jemanden mitteilt, dass er nicht gut ist, das Klassenziel nicht erreicht hat und er eine Klasse wiederholen muss.

    Allgemein finde ich die Tatsache, dass die Eltern entscheiden können auf welche Schule ihr Kind nach der Grundschule wechselt, nicht gut.
    Zu meiner Schulzeit gab es eine Empfehlung und wenn die Eltern anderer Meinung waren, musste das Kind einen Eignungstest machen. In den meisten Fällen war die Einschätzung der Lehrer richtig.
    Heute gibt es das in RLP nicht mehr. Die "Realschule Plus" haben 1-2 Eingangsklassen, das Gymnasium 5-6 Klassen, die dann in der 5. und 6. Klasse einem großen Druck ausgesetzt sind, weil von vorn herein feststeht, dass 1-2 Klassenstärken die Schule wieder verlassen.

    Ich fand eigentlich schon, dass die Noten in der Schule mein Verständnis des jeweiligen Faches gut wiedergespiegelt haben. Habe ich es nicht verstanden, hatte ich keine gute Note (zB in Französisch). Ich war immer gut in Mathe, mit Stochastik konnte ich nichts anfangen. Dementsprechend ist meine Note in der Klausur dann auch ausgefallen, aber da der Rest stimmte, war die Gesamtnote im Bereich "Gut".

    Ich kenne sicher einige Schüler, die super auswendig lernen konnten, deren Noten entsprechend nur im "Sehr Gut"-Bereich waren und die trotzdem strohdumm aus der Schule rausgingen, weil dauerhaft eben nichts hängen blieb - aber das waren vielleicht 2 meiner ganzen Oberstufe (90 Leute).

    Wir haben damals Mitte der 2. Klasse erstmals Noten bekommen. Heute ist es ab Klasse 3. Klar, Noten erzeugen einen gewissen Druck. Aber wenn man in der Grundschule nur "weichspült" und dann ab Klasse 5, in der die Veränderung in der Schule eh recht groß ist, plötzlich den kompletten Druck des Schulsystems um die Ohren bekommt - damit bürdet man den Kindern meiner Meinung nach zuviel auf.

    Noten bzw. eine (zum Teil subjektive) Wertung der eigenen Leistung bgeleiten uns durchs Leben. Selbst beim Arbeitszeugnis weiß ich, welche Formulierung "sehr gut", "gut" oder "ungenügend" bedeutet.
    Ich finde es durchaus nett wenn man eine befriedigende Leistung in 500 warme Worte verpackt, aber genauso gut kann ich auch "Note 3/befriedigend" auf's Zeugnis schreiben. Oder?
    Zada

    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
    [Lucius Annaeus Seneca]

    Wer lebt, stört.
    [Tankred Dorst]
    In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
    [Reinhard Mey]

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    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    "Noten sind nur gut, wenn du gute Noten schreibst".

    Ach ja, was auch wegfallen würde, die Angst der Kinder, die auch in diesem Jahr, Ärger zuhause bekommen, wenn die Note nicht den Erwartungen der Eltern entspricht, die Unterschriften fälschen, um dem zu entgehen.
    Sicher hat es auch etwas mit der Erwartungshaltung der Eltern zu tun. Ich bekam schon Ärger bei einer 3, mein Bruder hingegeben wurde bei einer 3 gelobt...

    Ich werde mir jetzt hier an der Stelle vornehmen, meinen Sohn nicht zu schimpfen, wenn er mit einer "nicht so guten Note" ankommt. Ich nehme mir vor den Grund zu suchen, warum das so ist. Liegt ihm das Fach nicht? Hat er den Stoff nicht verstanden? Hatte er einfach nur einen schlechten Tag?
    Zada

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  6. gesperrt

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    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Ich kann mir das für Bayern auch tatsächlich nicht vorstellen ... hier führen sie das nicht ein ... hier ist auch der Übertritt in die weiterführende Schulen streng nach dem Notendurchschnitt nur aus Mathe, Deutsch und HSU definiert ...
    und da beißt die Maus wohl auch keinen Faden ab!



    Ja, es gibt Schulen, die keine Noten sondern Wortgutachten erteilen ... ich pers glaube ja, dass man Kinder damit verbal auch sehr gut in die Pfanne hauen könnte ... pädagogisch verpackte Gemeinheiten.

    Schüler, die auf weiterführende Schulen möchten und kein Notenzeugnis haben müssen dann in jedem Fall eine einheitliche Prüfung mitmachen und bestehen .. und die ist z.B in Mathe schon recht happig ...

    Die weiterführenden Schulen scheinen also nicht gerade auf die Schüler zu warten, die ohne Notenzeugnis kommen!

    In den ersten beiden Klassen finde ich es ja o.K. und durchaus sinnvoll ... aber irgendwann werden sich Schüler eben an Notendruck und Auslese gewöhnen müssen, um in unserem Bildungssystem klar zu kommen ... bewertet werden sie doch so und so...

    Ein Zeugnis ist doch nicht besser, wenn da keine 5 drinsteht - sondern: der Schüler gibt sich große Mühe, rechnet aber immer noch langsam und fehlerhaft und kann Textaufgaben nur mit besonderen Hilfen und Unterstützung lösen ?
    Geändert von Lonamisa (25.07.2014 um 11:07 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Zitat Zitat von Zada Beitrag anzeigen
    Hm. Ich frage mich jetzt gerade, wie man denn jemanden mitteilt, dass er nicht gut ist, das Klassenziel nicht erreicht hat und er eine Klasse wiederholen muss.
    Oh, das ist einfach, das hat bei uns gedroht bzw. letztes Jahr in gewisser Weise dringestanden. Es gibt ja eine Liste der Kompetenzen, die ein Kind erreicht haben muss/soll am Ende des Schuljahres. Da stand dann letztes Jahr im Zeugnis "du hast die Kompetenzen der 1. Klasse nicht erreicht" (war nicht relevant, da Eingangsstufe und Wiederholung der 1. Klasse nichtmöglich), und dieses Jahr steht eben sowas drin wie "in Mathe hast Du die Kompetenzen der 2. Klasse erreicht (mit ausführlicher Liste, was er kann und was er noch nicht so gut kann), in Deutsch hast Du noch nicht alle Kompetenzen erreicht, die du für das 3. Schuljahr brauchst. Wir glauben aber, dass Du das aufholst." Außerdem auch neben der Liste, was er da schon kann und nicht kann sogar noch eine Würdigung einer langen Geschichte, die er zum Abschluss geschrieben hat. In Noten wäre das evtl. eine 4 gewesen.
    Hätte er nicht aufgeholt, hätte sowas dringestanden wie "Dir fehlen noch viele Kompetenzen, die du für die erfolgreiche Mitarbeit in der 3. Klasse brauchst, daher bleibst Du noch ein weiteres Jahr in unserer Klasse" (wegen der Eingangsstufe ist nämlich die Versetzung sozusagen mit einem Klassenwechsel verbunden, das Wiederholen aber nicht, da bleibt er mit den diesjährigen 1.-Klässlern, die nun 2.-Klässler werden, zusammen).

  8. Inaktiver User

    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    Ein Zeugnis ist doch nicht besser, wenn da keine 4 drinsteht - sondern: der Schüler gibt sich große Mühe, rechnet aber immer noch langsam und fehlerhaft und kann Textaufgaben nur mit besonderen Hilfen und Unterstützung lösen ?
    Nein, es ist nicht besser - aber es würdigt die Mühe, die der Schüler sich gibt. Eine 3 oder 4 kann ja auf viele Arten zustandekommen, z. B. Kind ist nicht besonders helle, arbeitet aber sehr hart, oder Kind ist eigentlich helle, macht aber nicht viel und kommt so mit mittelmäßigen Noten durch. Das ist ja durchaus für die weiterführende Schule, die Eltern, auch das Kind eine wichtige Information oder Rückmeldung.
    Also bei uns, wo die Deutsch- und Mathe-Noten so 3-4 wären, wenn es Noten gäbe, wird aus dem Wortzeugnis deutlich klar, dass er sich in Deutsch sehr müht und seine Mühen gewürdigt werden, er in Mathe aber zu wenig macht, aber weil es ihm liegt, trotzdem ganz gut was lernt, aber es sehr wünschenswert wäre, dass er sich dort auch anstrengt, um seinen Fähigkeiten gerecht zu werden.

    In die Pfanne hauen kann man jemanden immer, ob mit Noten oder mit Text.

  9. gesperrt

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    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    naja, das Arbeistverhalten wird ja immer noch zusätzlich in einem mehrzeiligen Text gewürdigt
    ...

    solche Dinge stehen ja doch immer noch zusätzlich mit im Zeugnis und es wird immer ein paar persönliche Worte über den Schüler geben ... über seinen Fleiß, Konzentration, Interesse, Mitarbeit, Sozialverhalten ...

    Hier stehen im Zeugnis also die Noten und eine Bemerkung aus der man ersehen kann, ob und wie ein Kind in der Schule arbeitet. Ein paar Zeilen zu jedem Fach ... und oben drüber eine generelle Beurteilung, wie sich das Kind in der Schule so macht.

    Im Grundschulzeugnis. Bei den weiterführenden Schulen wird das zunehmend weniger .... da ist der Förderansatz durch die Eltern dann auch nicht mehr so das Thema, wie bei jüngeren Kindern.
    Geändert von Lonamisa (25.07.2014 um 11:10 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Abschaffung der Noten in der Grundschule

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    Die weiterführenden Schulen scheinen also nicht gerade auf die Schüler zu warten, die ohne Notenzeugnis kommen!
    Sie werden wohl die Schüler nehmen müssen, die kommen.
    Es gibt schon seltsame Argumente für den Notendruck für kleine Kinder.
    Die Eltern können Noten besser lesen als ganze Sätze. Die Lehrer brauchen nur eine Zahl hinzuschreiben und nicht einen ganzen Satz oder gar ein Kreuz in die Tabelle zu setzen.
    Die Kinder können sich untereinander besser vergleichen. Hat schon einmal einer von Euch erlebt, wenn ein paar neunjährige Mädchen sich gegenseitig die Zeugnisse unter die Nase halten und rumheulen, weil Lisa ein eins und Lotta nur eine zwei hat.
    Auch unter Geschwistern kann man den Konkurrenzkampf gut anheizen, vor allem wenn es von Oma und Opa fünf Euro für eine Eins gibt.
    Die Kinder (sie sind 9 oder 10 Jahre alt!) müssen sich an den Druck und die Selektion gewöhnen. Als ob sie sich nicht noch an andere Sachen gewöhnen müssten.
    Es geht hier um ein oder zwei Schuljahre, in denen die Kinder noch unbeschwert das Lernen lernen sollen. Und danach geht es ja endlich los. Also keine Sorge, ab der fünften Klasse wird es knallhart und die Notenjagd beginnt.
    So ein Theater wegen ein oder zwei Jahren.
    Die Aussieber kommen schon zu ihrem Recht und die Spreu wird schon rechtzeitig aussortiert. Keine Angst!

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