Ich habe den Eindruck, dein innerer Saboteur macht richtig gute Arbeit. Du hast noch 2 Monate Zeit, bis auch schon gut vorbereitet, überlegst dir aber jetzt schon, was passiert, wenn die Prüfung da ist (Migräne, Bluthochdruck, Noten, bestehen/nicht bestehen, etc.).
Das hier halte ich für völlig normal. Ich kann mich nicht an eine Prüfung erinnern, wo nicht alle schriftlichen Prüfungen in eine Woche fielen. Mündliche und praktische Prüfungen wurden häufig an einem Tag abgenommen.alle 3 Prüfungen sind in 1 Woche, zwei an direkt aufeinanderfolgenden Tagen
Das ist aufregend. Wenn dir das aushalten dieser 'Aufregung' schwer fällt, dann solltest du lernen damit umzugehen. Da könnte eine psychosoziale Beratung helfen oder auch eine Entspannungstechnik wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training (hier gibt es gute CDs). Alternativ Yoga oder ähnliches. Andererseits machst du schon viel Sport zum Ausgleich und da sollte sich dein Stress eigentlich abbauen. Wenn dies nicht reicht, brauchst du andere Hilfe -> und da sind wir wieder bei der psychosozialen Beratung.
Mein Mann hat seine Prüfungsangst mit Hilfe des psychologischen Dienstes für Studenten in den Griff bekommen.
Deine Eltern kann ich verstehen. Man wünscht sich nur das Beste für sein Kind, dazu gehören auch gute Noten. Sie bringen ihre Wünsche in Befürchtungen rüber, das ist nicht gut - auch hier könnte eine Beratung helfen.
Meine Eltern interessiert es sehr, wie ich in meinen Prüfungen abschneide und selbst wenn ich die volle Punktzahl erhalte, sagt mein Vater 'Das hätte auch noch besser gehen können'. In der Pubertät nahm ich mir das sehr zu Herzen. Mittlerweile kann ich damit umgehen. Mein Vater kann nicht sagen, dass er stolz auf mich ist. Gefühle wörtlich auszudrücken ist nicht sein Ding.
Hier musst du entscheiden, was dir wichtig ist. Deine Prüfungen oder der Druck den deine Eltern 'gefühlt' machen.
Mach dir einen Lernplan für die nächsten zwei Monate. Teile dir deine Zeit ein, gehe in die Bibliothek ohne PC um zu lernen, mache Pausen und nutze diese für Entspannungsübungen und Sport, esse bewusst und nicht nebenher, trinke ausreichend, belohne dich mit etwas, wenn du ein Lernziel erreicht hast.
Viel Erfolg.
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17.07.2012, 17:14
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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17.07.2012, 17:23Inaktiver User
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Nein, klar, natürlich kann man nicht garantieren. Aber erwarten, dass es klappt, dass können die Eltern schon. Und dass es optimal klappt. Sie zahlen, sie erwarten. Wenn sie nicht glauben, würden, dass du es schaffst - und zwar so, dass es deinen späteren Lebensunterhalt (und eventuell ihren) sichert, dann würden sie es dir ja gar nicht erst zahlen. Mit 31 dient ein Studium ja nun nicht mehr der Selbstfindung und ist auch nicht mehr zum Ausprobieren, ob dir das Fach liegt, oder doch nicht.
Wenn deine Eltern sagen würden: du schaffst das ja doch nicht, wäre dir ja auch nicht geholfen. Oder wenn sie sagen würden: deine Noten werden nicht erstklassig sein, du wirst bei Aldi an der Kasse arbeiten müssen, würde das auch nicht weniger Druck machen. Und wenn sie nicht zahlen würden und du müsstest bei Aldi an der Kasse arbeiten, wäre dein Stress vermutlich auch nicht weniger.
Will sagen: Wenn du Eltern hast, die dich mit 31 noch oder wieder beim Studium unterstützen, weil sie dir das zutrauen, immer noch, dann freu dich doch und sieh' das positiv. Wenn du es nicht schaffst, oder schlecht abschneidest, werden sie vielleicht meckern oder die Unterstützung streichen. Aber du hast wenigstens die Chance gehabt und du hast sie genutzt.
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17.07.2012, 17:41
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Es geht mir um die Bahauptung, ich würde nicht richtig lernen, weil ich gesagt habe, dass ich das Ergebnis nicht 100%ig in der Hand habe. Das finde ich nciht okay. Ich weiss, dass ich in schriftlichen Prüfugnen nicht besonders gut bin und werde das durchs mündliche ausgleichen. Ich werde auch evrsuchen, meinen Eltern nur die fachnote und den gesamtschnitt mitzuteilen und nicht die Noten im schriftlichen, wenn sie nicht so gut sind. Im Zeugnis stehen ja auch nur die fachnoten und keine Einzelnoten.
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17.07.2012, 18:20Inaktiver User
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17.07.2012, 23:56
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Frage dazwischen: wieso studierst du mit 31 noch, wenn du von deinen Eltern finanziert wirst?
Warst du davor mal berufstätig oder hast du einfach länger gebraucht?
Spontan würde ich auch sagen, wenn du in deinem Alter noch finanziert wirst, dann ist es nur natürlich, dass Leistung dafür erwartet wird.
(nebenbei bemerkt, ich habe auch in andere Threads von dir reingelesen - man kriegt den Eindruck, du bist im Begriff, dich von einer emotional-finanziellen Abhängigkeit in die nächste zu begeben)
Wenn dir "Powersport" so gut tut, warum übst du den dann nicht einfach aus um Druck abzubauen?
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18.07.2012, 09:08
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
In deiner Situation würde ich mit meinen Eltern klären, ab wann bzw bis wann ich ihnen das Geld für die Unterstützung zurückzahlen würde (z.B. über einen bestimmten Zeitraum hinweg, oder ab dem ersten Gehalt, das über nem bestimmten Betrag liegt). Ist das geklärt, würde ich sie nachdrücklich bitten, ihre Erwartungen bis auf weiteres für sich zu behalten. Kann ja auch nicht in ihrem Sinne sein, dich durch ihre Panikmache am Lernen zu behindern.
Sollten sie darauf bestehen, dir das Geld dennoch schenken zu wollen, dann ist es auch ein Geschenk und nicht an Bedingungen geknüpft - ansonsten würde ich auf Zurückzahlung bestehen, siehe oben.
Natürlich meinen die Eltern es in erster Linie gut, aber in deinem Fall ist das kontraproduktiv. Ich würde mich da von meinen Eltern nicht auch noch zusätzlich verrückt machen lassen. Diskutieren oder nach Rechtfertigungen suchen (Prüfungstermine sind blöd, Prüfungsthema ist blöd, schriftlich kann ich nicht...) würde ich auch nicht. Es ist, wie es ist, und damit Ende der Diskussion (für deine Eltern).
Du, da reitest du auf dem falschen Argument herum. Ich glaube, hier ging es nicht speziell um Yoga. Sondern darum, dass du dich besser um dich selber kümmern sollst und auch mal was ausprobieren könntest, was nicht bereits auf deiner Liste steht. Denn trotz Powersport hast du ja die Blutdruck-Probleme und Schlafstörungen. Wär mal Zeit, sich da was Anderes zu überlegen. Ob das nun Yoga ist oder Schäfchenzählen oder sonstwas- aufs Endergebnis kommt es an. Und das gewünschte Ergebnis bei dir ist, den Stress und die Angst besser zu händeln und die Gesundheitsprobleme in den Griff zu kriegen. Das schaffst du offensichtlich nicht mit "nur" Sport als Ausgleich.Wenn einem etwas wie Yoga keien Spaß macht,bringt es nichts.Man lässt sich nicht darauf ein. Ich lasse leiber Frust bei Powersport raus. jeder entspannt anders.
Spring doch mal über deinen Schatten! Geh wegen des Blutdrucks zum Arzt, und lass dich an der Uni oder sonstwo wegen deiner Prüfungs- bzw Zukunftsangst beraten. Zur psychosozialen Beratung gehen heisst übrigens nicht, dass man "ne Macke" hat. Ich war im Studium in der Diplomphase mehrmals dort, als mir alles zu viel wurde (Prüfungsstress, Beziehungsprobleme, dazu noch nen Todesfall in der Familie). Es half wirklich, sich mal mit jemandem ausserhalb der Familie über diese Dinge zu unterhalten, und die Ratschläge von dort waren ebenfalls hilfreich. Durch die Prüfungen hab ich es zudem auch noch heile geschafft
Pass auf dich auf.
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18.07.2012, 09:27Inaktiver User
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Ich würde auch dazu raten, mal beratende Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn du drehst dich im Kreis.
Du "nutzt" deine Zeit, dir immer und immer wieder vorzubeten, warum du vermutlich scheitern wirst, anstatt dafür zu sorgen, dass das nicht passiert.
Und du behauptest, du hättest keine Zeit für Hilfeangebote, aber postest täglich stundenlang in der Bri; das passt einfach nicht zusammen.
Auf diese Weise stellst du dir letztlich selbst ein Bein.
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18.07.2012, 09:41
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Stundenlang poste ich nicht in der Brigitte. Ich lerne 6 Stunden am Tag. Mehr geht nicht rein. Ich habe ziemlich die Motivation verloren seit ich erfahren habe, dass wir in Psycho auch einen Aufsatz schreiben müssen (früher waren es immer Einzelfragen) und die Termine so blöd liegen.
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18.07.2012, 09:43
AW: Abschlussprüfung - Hohe Erwartungen der Eltern
Ich muss kein Geld zurückzahlen. Ic denke einfach, das problem ist, meine Eltern gehen zu sehr von ihrem eigenen Studium (medizin) aus, wo Prüfungen objektiver waren. Ich mache mmir ims chriftlichen keine großen Hoffnungen, maximal auf eine 3, weil ich mit dem Aufsätze schreiben schon seit der Schule Probleme habe. Hausarbeiten waren kein Problem, aber da ist man auch nicht in einer Prüfungssituation.
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18.07.2012, 09:44


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