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  1. Inaktiver User

    verlorene Liebe

    verlorene Liebe,


    verlorene Liebe meint doch eigentlich, dass es irgendwann einmal Liebe gab?
    Ich habe lange nachgedicht - über dieses Wort
    Liebe,
    das es wohl so oft gibt,
    wie Menschen auf der Welt sind, oder?
    Elternliebe?
    Können wir davon ausgehen,
    von Geburt an?
    Können wir es ver - langen, er -langen?
    Müssen wir es ver - dienen?
    Warum steht in der Bibel,
    wir sollen unsere Eltern lieben?
    Haben sie Angst, dass es nicht so ist?
    Welche Gründe könnten sie dafür haben?
    Aber Liebe sucht nicht nach Gründen,
    Liebe ist. Oder auch nicht?
    Lange habe ich gebraucht zu verstehen:
    Meine Eltern kennen keine Liebe zu mir.
    Wut und Traurigkeit sind mir,
    mehr Wut als Traurigkeit,
    über das verlorene Kind,
    über die Tochter,
    die es so nicht mehr gibt.

    Was wird die Zeit bringen?

    Eine neue Liebe hat sie gebracht, aber
    so schwer sich gegen die alte verlorene durch-
    zusetzen.
    Ich hoffe, dass es irgendwann leicht wird,
    wie ein Schmetterling,
    den ich heute gesehen habe.

    Annette

  2. Inaktiver User

    AW: verlorene Liebe

    Großmuttervisionen


    In der kleinen Arbeitersiedlung,
    stets sauber und hell,
    du,
    bis zum Schluss,
    bis der erste Blitz dich traf.

    Dich, den bäuerlichen, starken Baum,
    der in Reih und Glied stets stand,
    in seiner ländlichen Allee.

    Mitten in die Krone,
    traf es nur den einen,
    und der warst du.

    Großmutter sagte zum Kind: Ich will dich!
    Für dich nur warme Unterhemden, Hüte und keine Zigaretten,
    doch ein Engel rief dich weit hinaus, nach Haus,
    und ich hör dich immer noch sagen: Ich will dich!
    Ja dich hör ich flehen,
    du, die das Leben verteidigt hat.

    Großmutter rennt mit zerzausten Haaren,
    weit weg von zu Haus und der neuen Haushalthilfe,
    dann die Flure entlang, dem Gefängnis zu entrinnen,
    frei sein, so nicht leben,
    wie so viele Alte lieber streben wollen,
    als lebendig sterben zu müssen.

    Tränen,
    Blasenkatheder,
    Tränen,
    auf mädchenhaftem Gesicht,
    dank Magensonde bist du jetzt meilenweit entfernt,
    und willst nur noch nach Haus, mit weizenblondem, weißem Haar.

    Großmutter schwebt heut über dem See,
    ganz sanft vom Wind getragen,
    ihr liebes Gesicht dem Himmel so nah,
    ein Frieden strahlt aus ihr, wie einst,
    längst hat sie mich gesehen,
    und liebevoll hinab gelächelt.



    Ach Großmutter,
    ich liebe dich,
    es tut so weh.

    Alles hast du gegeben
    und alles ertragen,
    und ich konnte dir nur so wenig schenken.

    Es trägt der weiße Schwan,
    deine gute Seele,
    himmelwärts,
    etwas, das dir die Welt nicht gab,
    aber dir für immer gebührt.




  3. Inaktiver User

    AW: verlorene Liebe

    Teacher of liberty


    Awake

    Star of the sky, daughter of the sun,
    turn night to dawn - how can I deny you?
    This heart won´t let me, that you placed in loves fiercy heat.

    We would wait all ways - even dead or alive,
    lovers of faith in the bones survive,
    how can y seperate two souls who are one?

    Patience, how long will you aid me? See how you have made me!
    My comfort was in the earth,
    will my body find rebirth?

    My hopes, please bring near to me, the one who always has been dear to me,
    caresses and ease I don´t want from everybodys hand,
    and the doctor who can cure me, is far in foreign lands!

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    Beitrag AW: verlorene Liebe

    Einmal anders...hoffe kritisieren, verändern ist erlaubt und wird nicht falsch aufgefasst...aber manche Zeilen ergaben nicht so den lyrischen Sinn.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Großmuttervisionen


    In der kleinen Arbeitersiedlung,
    stets sauber und hell,
    du, bis zum Schluss,
    bis der erste Blitz dich traf.

    Dich, den bäuerlichen, starken Baum,
    der in Reih und Glied stets stand,
    in seiner ländlichen Allee.

    Mitten in die Krone,
    traf es nur den einen, (wenn du den einen meinst, Du groß)
    und der warst Du.

    Großmutter sagte zum Kind: Ich will Dich!
    Für dich nur warme Unterhemden, Hüte und keine Zigaretten,
    doch ein Engel rief dich weit hinaus, (ergibt nicht so den Sinn, was ist gemeint?) nach Haus,
    und ich hör dich immer noch sagen: Ich will dich!
    Ja, dich hör ich flehen, (hinter ja, fehlte das Komma, was ich eingesetzt hatte)
    du, die das Leben verteidigt hat.
    (Du, Dich usw. groß oder halt anders schreiben)

    Großmutter rennt mit zerzausten Haaren,
    weit weg von zu Haus und der neuen Haushalthilfe,
    dann die Flure entlang, dem Gefängnis zu entrinnen, (erst verlässt sie das Haus und dann geht sie wieder die Flure entlang, man hätte den Satz vorher einschieben müssen, so ergibt es nicht den Sinn)frei sein, so nicht leben,
    wie so viele Alte lieber streben (?) wollen,
    als lebendig sterben zu müssen.

    Tränen,
    Blasenkatheder,
    Tränen (doppelt, könnte man zusammen fassen) auf mädchenhaftem Gesicht,
    dank Magensonde, bist du jetzt meilenweit entfernt
    und willst nur noch nach Haus, mit weizenblondem, weißem Haar.

    Großmutter schwebt heut über dem See, (es muss den See heißen)ganz sanft vom Wind getragen,
    ihr liebes Gesicht dem Himmel so nah,
    aus ihr starhlt der Frieden, wie einst. (strahlt) (mit dem Frieden Satzumstellung....so kann man es nicht verstehen(ein Frieden strahlt aus ihr, wie einst)
    Längst hat sie mich gesehen
    und lächelt liebevoll hinab. (so muss es heißen)

    Ach Großmutter,
    ich liebe dich,
    es tut so weh.

    Alles hast du gegeben
    und alles ertragen,
    und ich konnte dir nur so wenig schenken.

    Der weiße Schwan trägt
    deine gute Seele himmelwärts,
    etwas, das dir die Welt nicht gab
    aber dir für immer gebührt. (umgeschrieben, Satzbau und Sinn der Zeilen...)



    Sonst ein schönes Gedicht...du wolltest Tipps haben...
    lg
    Es gibt so viele Menschen, die "unsere" Hilfe brauchen, aber Angst haben uns zu fragen, für jene Menschen schreibe ich und gebe Hilfe, wo immer man mich helfen und leben lässt...

  5. User Info Menu

    AW: verlorene Liebe

    ...Großmutter schwebt heut über dem See, (es muss den See heißen)
    Warum?
    Wenn sie in Gedanken ist kann sie über den oder über dem See schweben.
    Schweben verlangt nicht Akkusativ: Wolken schweben über dem See, der Zeppelin und Flugzeuge eher über den See, weil sie wo hin wollen.

    Wo steht denn was von Tipps?
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

  6. User Info Menu

    AW: verlorene Liebe

    Die Verfasserin des Gedichts wollte dies ausdrücklich...

    Daher kann sie ihre Tipps...die man mit pp schreibt gern haben.

    Und wenn einem das Gedicht mit solchen Wörten unsanft ins Auge sticht, schreibe ich auch etwas dazu.
    Warum auch nicht, steht hier geschrieben, das es nicht erlaubt ist?
    Nein...also...und Kritik muss nicht immer falsch aufgefasst werden...sie ist oft auch Hilfe.

    Und Gedicht mit Akkusativ usw. zu vergleichen, von jenen Menschen möchte ich echt keine Bücher lesen, denn das Gefühl in der Sprache geht verloren und auch die lyrische Weise, wie man sich gedankenreiche Wortspiele zu Gemüte führt.
    Es gibt so viele Menschen, die "unsere" Hilfe brauchen, aber Angst haben uns zu fragen, für jene Menschen schreibe ich und gebe Hilfe, wo immer man mich helfen und leben lässt...

  7. User Info Menu

    AW: verlorene Liebe

    Zitat Zitat von gedanken2007
    ....Und Gedicht mit Akkusativ usw. zu vergleichen, ....
    Wieso "vergleichen"?
    Du sagtest es müsste
    Zitat Zitat von gedanken2007
    ...Großmutter schwebt heut über dem See, (es muss den See heißen)
    über dem See ist Dativ
    über den See ist Akkusativ, das hat mit Vergleichen nichts zu tun. Das ist eine schlichte Darstellung der verwendeten grammatischen Fälle
    und man schwebt in der deutschen Sprache gemeinhin durchaus öfter über einem Etwas (Dativ) als über ein Etwas (Akkusativ), wie Du vorzuschlagen beliebst, da "Schweben" sowohl als Zustand, als auch als Bewegung verwendet wird.

    Ich kenne Euch beide nicht und deshalb kann ich ganz ohne voreingenommen oder durch Sym/anti-pathien belastet zu sein sagen, dass mir die Korrektur des Gedichtes schlechter gefällt als das Original.
    Das ist natürlich Geschmacksache, nur, wenn Du schon korrigierst, warum denn sollte die Oma über den See schweben und nicht über "dem". Als eist oder in Gedanken kann sie beides.

    Dein Vorschlag würde betonen dass sie wegschwebt, das Original stellt fest, dass sie noch über dem See schwebt (also noch irgendwie da ist in der Nähe).


    Ich fasse das schon auch so auf, dass Du da helfen wolltest.

    Aber ich vermisse die Begründung, ich habe ja nur gefragt, warum die Oma über DEN See schweben müsste statt über DEM See????

    Kannst Du mir das vielleicht mal ganz schonend und unpoetisch beibringen? Ich bin nämlich ein dummer ungebildeter Mensch und verstehe nichts von Poesie, wie mir schon wiederholt bestätigt wurde.


    Dies ist zwar nicht ausdrücklich der Ort Kritiken zu sammeln zu den vorgeschlagenen Werken, aber das steht natürlich jedem frei, denn keiner hat einen Thread gemietet oder kann verlangen, dass niemand drein schreibt, das wäre ja völlig entgegen der Absicht des ganzen Forums.

    Aber ich denke es ist auch erlaubt, Kritik an einer Kritik zu äußern und ich finde "Akkusativ" nicht eigentlich etwas Unanständiges, selbst wenn "accusare" oder ähnlich "Beschuldigen" bedeutet, ist das das Schicksal der sprachlichen Form.
    Der Dativ von "dare" (geben) ist ja auch kein Grund zum immer Danke sagen, das Beispiel zeigt das ganz klar.


    Ich kann Dich beruhigen, ich schreibe keine Bücher, es besteht kein Grund zur Sorge irgend wann mal was von mir lesen zu müssen.


    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

  8. User Info Menu

    Beitrag AW: verlorene Liebe

    Darum ging es überhaupt nicht...sie wollte Tipps...ich habe nur meine Sichtweise, der lyrischen Sprache wiedergegeben, wie man es auch hätte machen können.

    Ich hasse Leute, die auf der Gramtatik einer Poesie rumreiten, denn die lyrische Sprache hat ihre eigenen Vorgaben...nur wenn man Sätze so verschachtelt, das man nicht so Recht erkennt, was der Verfaser damit uns sagen will, steht es doch jedem frei...seine lyrischen Worte mal so ins Detail dazu zu schreiben...

    Aber da hier Welten aufeinader fallen, klappen...wird diese Dichtung eh keinen Gefallen finden...

    Aber da hier lieber Bücher von Germanistikstudenten bevorzugt werden...müssen wir uns solche Dichtung leider noch öfters zu Gemüte führen...

    Es gibt so viele Menschen, die "unsere" Hilfe brauchen, aber Angst haben uns zu fragen, für jene Menschen schreibe ich und gebe Hilfe, wo immer man mich helfen und leben lässt...

  9. User Info Menu

    AW: verlorene Liebe

    OK, DU bist auf der Grammatik rum geritten und kannst immer noch nicht sagen warum ihn statt ihm bzw den statt dem.

    Hass mich ruhig, viel Spaß dabei und eine frohe Weihnachtszeit!
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

  10. User Info Menu

    AW: verlorene Liebe

    Sage mal....lese mal richtig...

    Ich schreibe was mir gefällt, ich halte mich nicht an Gramatikangaben und ähnliches, denn die Schreiberei hat ihre eigenen Styl....

    Nur wenn mir was ins Auge sticht, was man anders formulieren kann-und mich ausdrücklich drum bat, zwar nicht höflich...aber ich helfe immer dort, wo man mich helfen und leben lässt...
    Dann tue ich dies...aber nicht um deren Gedicht schlecht zu machen, sondern wie man manche Sätze umschreiben kann, dait der Fluss der gefühlvollen Zeilen besser mit schwingt....und daher halte ich nicht von genauen Angaben, Vorschriften sich an Gramatik zu halten, denn es gibt so viele Autoren, Künstler usw. die sich über alles hinweg setzen...so wie z.B. Ulrike Dräsner, eine sehr bekannte Buchautorin, die eines ihrer Bücher in nur Kleinschreibung veröffentlicht hat-bei einem sehr renomierten Verlag-nur geht dort niemand gegen an...das es sich nicht gehört, nur klein zu schreiben-sondern man müsse sich schon an die komplette deutsche Rechtschreibung halten...
    Was für mich Unsinn erscheint...denn jeden Künstler steht es frei, seine Worte in gefühlvolle oder harte Zeilen zu fassen...denn für die Schreiberei gibt es ein Glück kein Gesetz....

    Daher kam das mit der Gramatik von dir nicht von mir...denn ich habe lediglich, den Worten nen anderen lyrischen Takt gegeben...damit sich die Gedanken besser zusammen fügen....

    Denn ein Gedicht, lässt sich in vielen anderen Facetten neu dichten, umschreiben und weiteres...

    Mir gfällt das Gedicht überaus gut...denn es spricht das an...worübr sich viel mehr Menschen Gedanken machen sollten-über ihre Eltern und Großeltern, die im hohen Alter immer mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.

    Zum anderen habe ich nicht gesagt, das ich dich hasse...sondern nur die Leute, die drauf pochen, man kann und darf nur Bücher veröffentlichen, wenn mn die komplette deutsche Rechtschreibung in jeden seiner Beiträge 100% ohne Fehler richtig mitaufnimmt...nur müssten wir dann zig Jahre warten, bis sich Neuautoren trauen, mal ein Buch zu veröffentlichen...ohne gleich an den Pranger gestellt zu werden.

    Zum anderen finde ich es auch nicht okay...mich nun als Buhmann zu sehen...nur das ich meine Worte offen legte...wie man ein Gedicht anders noch gestalten könnte.

    Zum anderen bin ich für Kritik und Tipps immer offen, das sollte man als normaler Mensch und Künstler auch sein...
    Es gibt so viele Menschen, die "unsere" Hilfe brauchen, aber Angst haben uns zu fragen, für jene Menschen schreibe ich und gebe Hilfe, wo immer man mich helfen und leben lässt...

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