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    Schreibwettbewerbe - was ist der Unterschied zwischen den geforderten Schreibformen??

    Moin,

    gestern habe ich aus einer Laune heraus mal nach Literaturwettbewerben geschaut, da ich überlege, hier mitzumachen. Insbesondere die Rahmenbedingungen (Themen- und Umfangsvorgabe) finde ich spannend.

    Allerdings tue ich mich mit dem Verständnis der geforderten Schreibformen etwas schwer: Erbeten wird z.B. (Kurz-)Prosa, Lyrik, Kurzgeschichten, Flash-Fiction-Text, Roman, Aufsatz, Erzählung, belletristische Texte, Tagebuch, story.one-Buch, Brief, Drama, Essay oder Sachtext. Ich verstehe teilweise nicht, was damit gemeint ist.

    - Lyrik wären für mich Gedichte
    - Prosa, Kurzgeschichten, belletristische Texte und Erzählungen wären für mich das gleiche, eben Geschichten; ein Roman entsprechend länger
    - Aufsatz, Essay - wo ist da der Unterschied zur Kurzgeschichte?
    - Flash-Fiction-Text und story.one-Buch kenne ich überhaupt nicht
    - Beim Sachtext hätte ich überhaupt keine Vorstellung, was hier erwartet wird: Eine Art Referat zur Sachlage? Eigene Ideen zum Thema? (konkret: "MENSCH SEIN, HERZ HABEN, SICH EMPÖREN")

    Kann mir von euch jemand weiterhelfen?

    Merci,
    AD
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht mehr los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Schreibwettbewerbe - was ist der Unterschied zwischen den geforderten Schreibform

    Kuckstu hier:

    Flash_Fiction

    story.one ist eine Plattform mit kurzen Texten. Inwieweit die sich jetzt von Kurzgeschichten oder Flash Fiction abheben, kann ich nicht sagen.

    Aufsatz und Essay würde ich als Sachtexte definieren, also keine Erzählungen, sondern Deine persönliche Sicht auf ein Sachthema.

    Ja, in der Aufzählung sind in meinen Augen einige Überschneidungen drin. Wird das denn vom Veranstalter des Wettbewerbes nirgends genauer beschrieben?
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Schreibwettbewerbe - was ist der Unterschied zwischen den geforderten Schreibform

    Es handelt sich um eine Zusammenstellung von 2021 stattfindenden Schreibwettbewerben *klick*
    Ich nehme an, die einzelnen Veranstalter beschreiben das schon näher, aber mir geht es darum, im Überblick erstmal zu verstehen, was gefordert wird (und ggf. daraufhin auszuwählen, Gedichte schreibe ich z.B. nicht)
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht mehr los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Schreibwettbewerbe - was ist der Unterschied zwischen den geforderten Schreibform

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    - Prosa, Kurzgeschichten, belletristische Texte und Erzählungen wären für mich das gleiche, eben Geschichten; ein Roman entsprechend länger
    - Aufsatz, Essay - wo ist da der Unterschied zur Kurzgeschichte?
    Ich greife mal etwas heraus: Schon eine Kurzgeschichte und ein Roman sind nicht vergleichbar. Beides kann fiktional sein oder nicht, aber beides funktioniert ganz anders, obwohl es Prosa ist. Wer gut in einem ist, kann oft das andere nicht. Nur als Beispiel. Und ein Essay ist wieder eine ganz andere Textsorte. Vielleicht liest du dich mal zum Thema Textsorten ein, das versteht man am besten, wenn man sowohl theoretische Ausführungen darüber liest, als auch Beispiele.

    Was schreibst du denn im Allgemeinen? Danach würde ich mich richten.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

  5. Moderation

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    AW: Schreibwettbewerbe - was ist der Unterschied zwischen den geforderten Schreibform

    Hmm, Gattungstheorie und -geschichte. Kann man wunderbar drüber reflektieren und letztlich nicht weiter kommen...

    Es gibt formale, inhaltliche und stilistische Gattungsmerkmale (und noch andere), man denke an die "unerhörte Begebenheit" der Novelle, die Einheit von Zeit, Raum und Handlung der klassischen Tragödie, die Strophen-, Reim- und Metrikform des Sonetts oder des Limericks, den Handlungsbogen des Bildungsromans...
    Aber wenn irgendwer einen gereimten Vierzeiler schreibt und das mit "Der Frühling. Ein Roman" betitelt, ist das natürlich auch legitim und eine Aussage.
    Gattungen sind einerseits relativ fixe Rahmen und Vorgaben, andererseits auch dazu da, in der Auseinandersetzung damit modifiziert und reflektiert zu werden.

    Ich empfehle für einen Überblick entsprechende Nachschlagewerke, wenn es detailliert sein soll ohne zu abgehoben zu sein, vielleicht aus dem Bereich des Schulunterrichts.
    Das sage ich nicht von der Warte des Elfenbeinturms, sondern das soll einfach pragmatisch gedacht sein.
    Also wenn ich mich jetzt mit der klassischen amerikanischen Short Story auseinandersetzen müsste, würde ich auch bei einer Reclam-Lektürehilfe oder einem "Abi-Wissen"-Heft anfangen.

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