Wenn du die Seite mit den Literaturwettbewerben mal durchschaust, wirst du sehen, dass Verlage oft kein fertiges Manuskript wollen, sondern eine Leseprobe von 5-10 Seiten und ein Exposé.
Der Verlag möchte primär Geld verdienen, daher kann es gut sein, dass sie nach ein paar Seiten Leseprobe sagen "okay, der Stil könnte was sein, aber es müssen mehr Werwölfe drin vorkommen, das ist gerade ganz angesagt, und auf keinen Fall Elfen!". Und dann kannst du deinen Roman entsprechend schreiben.
Um ein ganzes Manuskript zu lesen, dafür fehlt Lektoren meist die Zeit.
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Ergebnis 61 bis 67 von 67
Thema: Die Macaronbäckerin Teil I
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21.08.2020, 17:34
AW: Die Macaronbäckerin Teil I
"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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21.08.2020, 17:45
AW: Die Macaronbäckerin Teil I
Kann ich bestätigen. Ich habe eine Zeitlang solche Exposés für einen sehr renommierten Verlag geschrieben; die haben selbst die Romane des Nachfolgekollektivs einer sehr erfolgreichen Autorin nach ihrem Tod nur mit vorherigem Exposé für jedes weitere Buch veröffentlicht.
So ein Exposé enthält: kurze Zusammenfassung, extrem kurze Inhaltsangabe für den Klappentext, knappe Charakterisierung der Hauptakteure.
(War leicht verdientes Geld, da ich eh Bücher verschlinge).
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21.08.2020, 18:03
AW: Die Macaronbäckerin Teil I
Das sind super Tipps, denke ich, vielen Dank!
Die Ratgeberliteratur „wie veröffentliche ich einen Roman“ ist ja sehr umfangreich, da gibt es zuhauf Anleitungen und Beispiele für solche Exposés.
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21.08.2020, 19:46Inaktiver User
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23.08.2020, 19:38
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24.08.2020, 09:37"Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“
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22.09.2020, 18:35Inaktiver User
AW: Die Macaronbäckerin Teil I
Hast du schon mal daran gedacht selbst zu verlegen (sozusagen)? Wenn es dir vor allem darum geht deine eigenen Werke im regal stehen zu haben ist so etwas eine Möglichkeit.
Du kannst auch z. B. bei Bod veröffentlichen. Die Variante für knapp 20 Euro finde ich ganz gut. Es gibt sogar ganz gute kostenlose Cover inklusive. Wenn du natürlich viel verkaufen willst, darum muss man sich dann weitgehend selbst kümmern. Aber du hast keine Mindestabnahmeverpflichtung. Du musst nichts von deinen Büchern bestellen, du kannst aber z. B. nur ein Buch bestellen, oder so viele du willst. Ist dann preisabhängig wieviel du dafür bezahlst.
So geannte renomierte Verlage anschreiben, das wäre mir auch viel zu aussichtslos, es sei denn, du hast einen bekannten Namen, oder ausgesprochen seltenes Glück, oder einen guten Agenten, der aber leider sehr teuer sein dürfte. Schau dich doch mal um.



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