+ Antworten
Seite 7 von 7 ErsteErste ... 567
Ergebnis 61 bis 69 von 69
  1. Avatar von populonia
    Registriert seit
    21.03.2008
    Beiträge
    18.971

    AW: Eigene Gedichte

    1. April

    Ein Zeitungsbericht
    Einfach und schlicht
    Es mit sich bringt
    Zum handeln uns zwingt
    Das Tun unterdessen
    Kannst du vergessen
    Sei's wie es will
    April - April
    Früher war selbst die Zukunft besser(Karl Valentin)
    .
    "Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!" (Karl Valentin)

  2. Avatar von frankeguben
    Registriert seit
    08.08.2011
    Beiträge
    14.872

    AW: Eigene Gedichte

    Endlich........

    Heimlich über Nacht,
    wer hätte das gedacht,
    traf der Frühling bei uns ein
    und mit dem schönstem Sonnenschein
    brachte er sogar etwas Wärme mit
    für`s erste gehen, Schritt für Schritt,
    so könnte er auch weiter bleiben,
    muß die Temperatur nicht gleich hochtreiben
    und uns auch nicht zum Schwitzen bringen,
    wenn wir uns zur Gartenarbeit durchringen,
    den Boden schön lockern, säen, pflanzen
    und freuen uns, wenn schon Bienen tanzen.
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)


  3. Registriert seit
    30.05.2016
    Beiträge
    619

    AW: Eigene Gedichte

    Was bleibt?

    Du bist fort!
    Die Räume sind verlassen,
    doch noch ist alles dort.

    Teller, Töpfe, Tassen
    Bücher, Blumen, Stofftiere
    Kissen, Decken, Nippes.

    Viele Kartonagen mit deinem Leben gefüllt.
    Trauer und Erinnerung bei so manchem Stück.

    Es geht zu wie auf einem Basar
    gefeilscht, gestritten, gerafft.
    Das Beste soll es sein,
    den Rest kann nehmen wer will.

    Der Container steht vor dem Haus!
    Tage später ist alles raus.

    Dein Dasein gelöscht,
    als wärest nie hier gewesen.


    In Kürze kommen die Handwerker,

    verändern Decken, Böden, Wände
    und dann gibt es wieder Kinderlachen

    und neues Leben beginnt im altem Haus.

  4. Avatar von FrauE
    Registriert seit
    22.01.2009
    Beiträge
    12.686

    AW: Eigene Gedichte

    Ich habe hier mal im megaheißen Sommer 2015 eine Ode an das nächtliche Gewitter verfasst:


    Draußen rummst es und es kracht,
    mitten in der lauen Nacht,
    erwache ich und denke mir
    so viel Glück vor meiner Tür?

    Regentropfen dick und fett,
    ich mach es aufm Balkon mir nett,
    Sohn kommt bei und rauchet eine,
    ist mal nicht zu mir gemeine.

    Und in trauter Zweisamkeit,
    sind wir für weitere Blitze bereit!
    Der Regen spülte den Schmutz hinfort,
    Jetzt ist mein Garten wieder ein schöner Ort!

    Mich freute es Juchee, jucheee,
    was war dieses Gewitter so schee...

    18.07.2015
    Halts Maul - ich bin voll nett !


  5. Registriert seit
    30.05.2016
    Beiträge
    619

    AW: Eigene Gedichte

    nett

  6. Avatar von FrauE
    Registriert seit
    22.01.2009
    Beiträge
    12.686

    AW: Eigene Gedichte

    Und nochn Gedicht. Nachdem ich im Deutschunterricht der Erzieherausbildung Gedichte interpretieren musste und nach Goethes Osterspaziergang am Main entlang laufen musste, um Inspirationen für ein eigenes Spaziergedicht zu erhalten, kam das dabei heraus:

    Osterspaziergang im 21. Jahrhundert

    Frei vom Eise - längst Realität!
    Dank Klimawandel eiset nichts mehr,
    hinter uns rauschen laut Autos umher.
    Kein Fünkchen Osterspiritualität!

    Hoch über uns die Flieger kreisen,
    in lauter, glänzender, stinkender Pracht!
    Keiner will mehr per pedes reisen,
    weil das heute kein Jeder mehr macht.

    Auf den Wegen: Hundehaufen,
    Osterspaziergang heißt Slalom laufen.
    Müll und Dreck abseits der Wege,
    für den Gang zum Behälter ist Mensch zu träge.

    Doch: Ein einsamer Baum, der Blüten hat,
    ein kleiner Bote des Frühlings lacht!

    Hier und da ist ein Vogel zu hören,
    ist auf der Balz und lockt mit zartem Lied,
    lässt tapfer sich vom Verkehrslärm nicht stören,
    der beständig hinter uns, über uns und auf dem Flusse hinzieht.

    So, lieber Goethe sieht es heute aus an Ostern,
    in der neuen, modernen, sehr lauten Welt.
    Ich glaube nicht, dass sie Dir so gefallen hätte -
    so wenig, wie sie mir gefällt!
    Halts Maul - ich bin voll nett !


  7. Registriert seit
    30.05.2016
    Beiträge
    619

    AW: Eigene Gedichte



  8. Registriert seit
    25.12.2013
    Beiträge
    46

    AW: Eigene Gedichte

    *Des Katers Maerchen*

    Am Waldesrand steht eine Eiche,
    den Stamm ne goldene Kette ziert
    und Tags und Nachts ein weiser Kater
    an dieser Kette hin und her spaziert.

    Der Kater schleicht maunzend um den Baum,
    was für Geschichten er kennt, man glaubt es kaum!
    Geht er nach rechts, singt er ein Gedicht,
    geht er nach links, ein Maerchen er spricht.

    Dort gibt es Wunder, Wichtel, Trolle,
    ein Waldgeist über der Eiche schwebt.
    Bei Rumpelstilzchen und Frau Holle
    die Hexe in ihrem Haeuschen lebt.

    Es gibt kein Netz und auch kein W-Lan,
    auf dich allein gestellt du bist,
    wenn du wie einst Haensel und Gretel
    im finstren Walde dich verirrst.

    Im hohen Turm hinter den Bergen
    Rapunzel lebt, vom Haar bedeckt.
    Dort drueben bei den sieben Zwergen
    hat auch Schneewittchen sich versteckt.

    Die Waldbewohner ihre Neugier zeigen,
    versammeln sich, ob Wolf, ob Geiß.
    Zwischen den Baeumen, Blaettern, Zweigen
    hört man die Feen fliegen leis.

    Auch wir waren dort, die Seelenschwestern,
    unter der Eiche saßen wir bei Nacht.
    Des Katers Maerchen von heute und gestern
    haben wir für euch mitgebracht.

    Des Katers Maerchen

  9. Avatar von populonia
    Registriert seit
    21.03.2008
    Beiträge
    18.971

    AW: Eigene Gedichte

    Herbst

    Blätter in allen Farben
    fielen vom Baum und starben
    in Bits und Bytes verpackt
    Leben sie weiter, auch wenn der Baum nackt
    man kann sich noch an den Bildern erfreuen
    auch wenn längst da sind die Neuen
    Blätter im darauffolgenden Jahr
    und weiter geht's wie's immer war!!!

    die Zugvögel sind alle längst fort
    weit im Süden an einem wärmeren Oft
    auch sie kommen wieder im darauffolgenden Jahr
    und trällern ihre Lieder wie's immer schon war
    manch einer der Vögel hat hier überwintert
    zu viel Schnee sie manchmal behindert
    genügend Futter zu ergattern
    mit Schnabelhieben und schnattern

    die ,Natur will's nocheinmal wissen
    mit herrlich bunten Kissen
    hin bis zum ersten richtigen Frost,
    Dann überwiegt freilich die Farbe vom Rost
    dichte Nebel am Morgen lassen erschauern wird's sonnig oder den ganzen Tag dauern
    trübe Tage hat's immer gegeben,
    mit Sturm und auch mit Dauerregen
    es war immer so - wird immer so sein
    wiederholt sich jahraus und jahrein
    Geändert von populonia (21.10.2019 um 07:50 Uhr)

+ Antworten
Seite 7 von 7 ErsteErste ... 567

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •