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  1. Avatar von frankeguben
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    AW: Eigene Gedichte

    Ohoooo, wann kommst du.....???

    Oh Frühling, was stellst du dir vor,
    wir rufen schon nach dir, im Chor,
    erst schickst du uns kurz Sonnenschein
    und schon fängt es wieder an zu Schnei`n.

    Wie lange soll dieses Theater gehn,
    müssen wir wirklich täglich flehn,
    denk doch auch mal darüber nach
    und bleib jetzt endlich richtig wach.

    Wir werden dir huldvoll dankbar sein
    und lassen dich auch in unsere Stuben rein,
    begrüßen dich mit einem Frühlingsstrauß
    und lassen dich dann nicht mehr raus.

    Sag, könntest du nicht damit leben,
    ein bisschen Wärme uns zu geben,
    die Blümchen alle leuchten lassen
    und begrünen Plätze und Straßen.

    Denk dran, Ostern ist auch nicht mehr weit,
    fürs Grün im Nest wird eng die Zeit,
    die Kinder wollen bunte Eier finden
    und das nicht unter kahlen Linden!
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)

  2. Avatar von populonia
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    AW: Eigene Gedichte

    Warum?

    Du wills also fort,
    einfach so, ohne ein Wort?
    Sagst nicht warum
    Bleibst einfach stumm -
    Will nur verstehn
    Dein jetziges Gehn
    Früher war selbst die Zukunft besser(Karl Valentin)
    .
    "Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!" (Karl Valentin)

  3. Avatar von frankeguben
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    AW: Eigene Gedichte

    Der Mond und Ostern?


    Seit Tagen schon, versucht der Mond
    so voll zu werden, dass es sich lohnt,
    als große Leuchte dann am Himmel,
    Ostern einzuläuten mit Gebimmel,
    nein nein, der Mond machts nicht,
    die Osterglocken stehn im Licht
    und das bei schönstem Sonnenschein,
    dann läuten sie das Osterfest ein.

    Schon seit tausenden von Jahren
    haben die Menschen es erfahren,
    wenn der Frühlingsvollmond am Himmel ist,
    am Sonntag drauf, man das Osterfest begrüßt
    und weil der Mond nach seiner "Uhr" geht,
    ist Ostern mal früher und mal spät,
    jedoch egal, wann er ist voll
    wir feiern Ostern stets ganz toll.
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)

  4. Avatar von Tlaloc
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    AW: Eigene Gedichte

    Der Tag am Meer.

    Azurblau, smaragdgrün, karamellbraun.
    Die Luft schmeckt salzig, der Sand ist wunderbar warm.

    Die Möwen schreien, sie stürzen sich hinab in die schäumende Gischt,
    nur um kurz darauf triumphierend aufzutauchen.

    Der Fisch zappelt noch.

    Leere Muschelschalen säumen das Ufer. Fußabdrücke, Pfoten überall.

    Gleichmäßiges Rauschen, beruhigender Wellenschlag.
    Das Steppengras wiegt sich im Wind.

    Wohltat für die Seele, so ein Tag am Meer.

  5. Avatar von Tlaloc
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    AW: Eigene Gedichte

    Der Teller

    Weißes Porzellan, mit Streublümchendekor. Ein Muster aus alten Zeiten.
    Haarrisse, kaum sichtbar und dennoch ein Teil davon.

    Es sind Gebrauchsspuren von Gabeln und Messern. Geschichten erzählend.
    Tausendfaches Schneiden darauf. Still und schmerzlos.

    Gaumenfreuden. Lust am Essen. Geselliges Beisammensein oder schneller Imbiss.

    Zum Schluß bleibt das Besteck, gekreuzt in einem Meer aus Soße.

  6. Avatar von frankeguben
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    AW: Eigene Gedichte

    HAUSFRAUEN - ALLTAG

    Alltag ist, wie soll ichs sagen,
    das, womit wir uns täglich plagen
    jeden Früh im Bad gehts los,
    lieber Spiegel sag mir bloß,
    wieso du Wasserflecken hast,
    wer bitte spritzte dich so nass
    und hat nicht mal den Schwamm benutzt,
    mit dem mans wieder sauber putzt.

    Frisch gewaschen und aufgemotzt,
    wird in der Küche rangeklotzt,
    der Frühstückstisch wird nun gedeckt,
    die Kinder danach aufgeweckt,
    der Hausherr ist schon zeitig fort,
    machte sich selbst sein "Pausenbrot",
    sind dann alle aus dem Hause,
    geht es in die erste Pause.

    Ausgeruht, nach Tasche und Geldbeutel greifen,
    Luftmenge prüfen, in den Fahrradreifen,
    flink und fröhlich zum Supermarkt fahren,
    den Zettel suchen, mit den notierten Waren,
    sich und den Wagen, durch Regalgänge schieben,
    Blick auf die Uhr, wo nur ist die Zeit geblieben,
    oh Schreck, ein großer Stau beim Abkassieren
    und ich hab im Korb was zum Weitereinfrieren!

    Nun aber schnell mit dem Rad nach hause,
    eigentlich müßte man unter die Brause,
    doch das Mittagessen kocht sich nicht von allein,
    denn bald sind die Kinder wieder daheim
    und wollen was zu essen haben,
    erst danach kann sich die Hausfrau laben
    und überlegen, hat sie alles geschafft,
    da hat sie auch schon der Schlaf "hingerafft".

    So ist nur ein halber Tag beschrieben
    und was ist sonst noch liegen geblieben:
    Wäsche waschen, Staubsauger bedienen,
    zur Reinigung noch, mit den Gardinen,
    Spülmaschine mit Geschirr bestücken
    und kurz mal in die Röhre blicken,
    ob der Gemüseauflauf zum Abend gelingt
    und was das Fernsehen heute so bringt.

    Ach ja, was die Hausfrau fast vergas,
    im Garten steht schon hoch das Gras,
    auch müßten die Pflanzen gegossen werden
    und gehackt und geharkt, der Beete Erden,
    da ist es schon fast finster geworden
    und wer bitte, überreicht ihr jetzt nen "ORDEN"?

    Alltag und Hausfrau, diese Beiden,
    gehören zusammen, so "scheint" es recht,
    doch SIE ist dabei nicht zu beneiden,
    ihr zu helfen, wäre nicht schlecht
    und die Moral von der Geschicht:
    Vergesst IHRE Anerkennung nicht!!!
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)

  7. Avatar von populonia
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    AW: Eigene Gedichte

    Ich wünsche euch zum Osterfest
    ein schönes, bunt gefülltes Nest
    Am Morgen hörte ich gekicher
    Frau Hase war's - bin ich mir sicher
    sie hatte noch in dieser Nacht
    die letzten Eier bunt gemacht
    versteckt hat sie der Herr Gemahl
    wie jedes Jahr schon überall
    Im Garten, auch wenn nichts zu sehn
    du kannst getrost mal suchen gehn
    Früher war selbst die Zukunft besser(Karl Valentin)
    .
    "Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!" (Karl Valentin)

  8. Avatar von frankeguben
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    AW: Eigene Gedichte

    populonia - ein "Sonderhäschen" für dich
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)

  9. Avatar von populonia
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    AW: Eigene Gedichte

    Danke frankenguben
    Früher war selbst die Zukunft besser(Karl Valentin)
    .
    "Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!" (Karl Valentin)

  10. Avatar von frankeguben
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    AW: Eigene Gedichte

    Das Osterfest ist längst vorbei,
    gegessen ist das letzte Ei,
    Dekohasen sind weggeräumt,
    als hätt man Ostern nur geträumt,
    nein nein, so ist es nicht gewesen,
    man kann es überall noch lesen,
    Osterwünsche hier und dort,
    nur die Leckerei`n sind fort,
    die fehlen nicht mehr, im Geringsten,
    bald gibts wieder Neues, zu Pfingsten.
    Es gibt keine Leute,die nichts erleben.
    Es gibt nur Leute,die nichts davon merken.

    (Curt Goetz)

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