Antworten
Seite 17 von 17 ErsteErste ... 7151617
Ergebnis 161 bis 167 von 167
  1. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Ausbildung in dem Sinne gibt es nicht. Wenn man aber mit der Literatur in Kontakt kommt, lernt man ja immer dazu. Eventuell ist ja der erste Kontakt in der Schule. Dann liest man in jungen Jahren, schriebt eventuell Tagebuch oder heutzutage eher Postings:) Vielleicht führt man einen Blog, schriebt Gedichte,... So bekommt man mit der Zeit ja immer mehr Erfahrung auf dem Gebiet. Wenn es einem Spaß macht, macht man ja auch noch ganz andere Dinge. Man wird sich mit Gleichgesinnten unterhalten und austauschen, man schreibt eventuell in einem Forum oder man geht auch zu Lesungen oder zu Buchmessen. Mit der zeit lernt man da eben Schritt für Schritt dazu.
    Aber du hast schon Recht, eine genaue Ausbildung gibt es dafür nicht. Wenn man sich da in die Richtung weiterbilden möchte, wird es wohl auch Eigeninitiative brauchen. Seminare oder Workshops wird es bestimmt geben. Auch Verlage bieten da hin und wieder was an. Schau dir nur den Novum Verlag an, der hat auch Workshops. Jetzt sogar online. Also ein Angebot ist da schon vorhanden. Und wenn man in dem Bereich unterwegs ist, weiß man auch wo was zu finden ist bzw. wem man eventuell fragen kann. Aber auch hier muss man halt dazulernen und es kommt mit der Zeit.
    Das eigene Zutun ist also schon nötig, aber man muss sich da nicht alles alleine beibringen. Da helfen auch andere Menschen weiter wenn man das möchte. Nicht nur mit Informationen sondern eben auch mit Seminaren etc.

  2. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Hallo ZypZyp, tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte. Ich habe deine Antwort leider übersehen.

    Eigentlich schade, dass es so eine Ausbildung für Autoren nicht gibt. Aber wie du sagst, kann man ja aus vielen Situationen im Alltag auch für das Autoren-Dasein etwas ziehen. Allein schon durch das Lesen von gewissen Stücken der Weltliteratur kann dabei helfen. Oder, wie wir vorhin ja geschrieben haben, lohnt es sich in einer Disziplin der Wissenschaft viel zu lesen. Dann weiß man, welcher Stil gefragt ist und so kriegt man auch die ganzen Fachbegriffe besser mit.

    Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, auch an Lesungen oder Buchmessen teilzunehmen, all das kann natürlich helfen, um seinen Schreibstil zu verbessern. Und wenn es dann noch solche Workshops von Verlagen gibt, wie du schreibst, hat man ja eigentlich wirklich gute Möglichkeiten, sich fortzubilden und Fortschritte zu machen.
    Wie so oft im Leben ist es so, dass es immer einen passenden Deckel für den Topf gibt – im übertragenen Sinne… :-) Man muss sich einfach nur etwas umsehen und dann findet man schon das passende Angebot für sich. Aber wenn man für etwas brennt, dann ist man sowieso mit so einer großen Leidenschaft dabei, dass man keine Kosten und Mühen scheut, um sein Ziel auch zu erreichen.

    Mich persönlich würde es ja mal interessieren, wie so ein Online-Angebot in Corona-Zeiten aussieht. Ist das immer individuell auf einen angepasst, oder hat man da eine Art Schulung mit mehreren Autoren zusammen? Ich kann mir nämlich gerade nicht vorstellen, wie das so aussieht…

    Ich glaube, dass man sich durch solche Fortbildungen auch ein gewisses Netzwerk aufbauen kann, was im späteren Autorenleben sicherlich auch nützlich sein kann. Wenn man mit jemandem zusammenarbeitet, hat man immer die besseren Karten. Das kann ich mit meiner langjähren Lebenserfahrung bestätigen. ;-)
    So kann man sich dann gegenseitig helfen, sich austauschen, sich auch gegenseitig Texte schicken, diese lektorieren, korrigieren, Feedback geben, und so weiter und so fort. Ich glaube, dass der Nutzen daraus wirklich sehr groß sein kann. Man braucht halt schon auch eine gewisse Eigeninitiative, eine Motivation, und dies sollte natürlich auf beiden Seiten gegeben sein. So kann man sich gegenseitig regelrecht pushen und das macht ja auch wirklich Spaß, gemeinsam mit jemandem an etwas zu arbeiten, wenn beide mit Feuer und Flamme dabei sind. Die meisten werden es ja sowieso eher als Hobby sehen, und wer weiß, vielleicht wird ja aus dem ein oder anderen Hobby-Autor in nächster Zeit auch ein bekannter Autor hier im Lande. Sag niemals nie, sage ich immer. :-)

  3. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Naja Ausbildung als Autor gibt es nicht aber es gibt ja einige Ausbildungen, die in diese Richtung gehen. Dann sucht man sich halt etwas mit Literatur. Denke als Literaturwissenschaftler hat man ja genug mit Literatur zu tun, da wird es dann schon viele Menschen geben, die nicht nur gerne lesen sondern eben auch selbst schreiben. Germanistik, vergleichende Literaturwissenschaften,... all diese Ausbildungen gehen ja zumindest in diese Richtung. Mir würden noch andere Berieche einfallen wo man jetzt eventuell den Bezug nicht gleich auf den ersten Blick erkennen kann aber es trotzdem einen Bezug zur Sprache gibt.

    Wenn man sich dafür interessiert, weiß man mit der zeit auch wo es was gibt und welche Möglichkeiten einem da offen stehen. Denke beim Austausch mit Gleichgesinnten finden sich viele Tipps, die einem weiterhelfen können. Man muss die richtigen Dinge für sich eben finden. Den einem gefallen wohl Workshops mit anderen Menschen besser als ein privates Schreibtraining mit einem Coach. Letztendlich muss es zu einem eben passen.

    Da müsstest du dir wohl Infos direkt beim Verlag holen. Eventuell steht ja genaueres auf deren Homepage oder in den Sozialen Netzwerken. Vielleicht gibt es einen Blogartikel dazu.
    Ich kann es mir so vorstellen, dass es entweder Gruppenkurse sind oder eben Einzeltrainings. Gruppenkurs dann eben so wie in der Schule, Einzeltraining wie Nachhilfe:) Also alleine mit dem Coach und man arbeitet an den eigenen Schwächen. Bei der Gruppe könnten dann Aufgaben gestellt werden und dann sieht man beim Vergleichen wie sich die anderen dabei geschlagen haben und sieht deren Ansatz. Aber ohne gewähr, nur meine Vorstellungen:)

    Ja sicher. Das ist dann halt alles was zu "Treffen mit Gleichgesinnten" gehört. Da lernt man wohl am meisten weil es da wohl vielen genauso geht wie einem selbst. Und dann kann jeder seinen Teil dazu beitragen, dass man das "Ganze" versteht. Mit der zeit lernt man da dazu und man bekommt auch mehr Erfahrung. Das hilft einem auf seinem Weg. Und ja, wieso auch nicht, irgendeiner davon wird sicherlich auch ein echter Autor werden. Geduld, Ausdauer und halt auch Talent braucht es dafür. Man muss aber auch bereit sein sich immer weiterentwickeln zu wollen und vielleicht etwas mehr zu machen als andere.

  4. Moderation

    User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Die "Schriftstellerei" zu studieren ist z.B. im angelsächsischen Raum sehr verbreitet (ganz allgemein Creative Writing oder spezifischer Drehbücher, Theater, Romane...), Abschluss ist der B.A. bzw. M.A..
    Mittlerweile gibt es auch an deutschen Universitäten entsprechende Studiengänge, in Hildesheim und Leipzig.
    Die Plätze sind begehrt und die Anforderungen hoch.

    Wie schon erwähnt werden aber auch eine ganze Reihe an niedrigschwelligeren Seminaren, Workshops, Kursen usw. angegeben und ich glaube, dass auch das sehr hilfreich und inspirierend sein kann.

  5. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Hallo ZypZyp, ja stimmt, wenn man Literaturwissenschaft studiert, dann beschäftigt man sich schon sehr stark mit Werken und wie diese den damaligen Zeitgeist widerspiegeln. Ob man bei dem Studium jetzt aber selber viel zum Schreiben kommt, kann ich mir eher nicht vorstellen. Im Germanistik-Studium vielleicht schon eher, wobei man sich da auch eher mit der Linguistik beschäftigen wird, schätze ich mal – Dass man aber Ahnung vom Schreiben bekommt, dürfte schon der Fall sein… Zumindest kann man die Stile besser einordnen und lernt grundlegende Dinge wie Kohärenz usw. … ob man das dann natürlich genauso gut in die Praxis umzusetzen weiß, stelle ich mal so dahin… :D
    Mir ist letztens übrigens untergekommen, dass es, glaube ich, auch im universitären Bereich einer Art Ausbildung für Autoren gibt. Zumindest was kreatives Schreiben betrifft. Also ich habe das mitbekommen, dass es das, glaube ich, in Irland gibt. Ich weiß nicht, in welchen Branchen man dann arbeiten könnte oder wird, aber es hat sich schon so angehört, dass man damit zumindest die Grundzüge einer Autoren-Ausbildung bekommen würde. Vielleicht handelt es sich hier war aber auch nur um eine Art Journalismus-Studium. Ich habe mich damit jetzt nicht näher befasst, aber ich könnte gerne mal etwas recherchieren, falls es auch andere interessiert.
    Jedoch, wie so oft, dürfte es im universitären Rahmen eher um die Theorie gehen… die Praxis bekommt man dann erst im wirklichen Leben zu spüren. Und gerade da finde ich es wichtig, dass man sich mit Gleichgesinnten austauscht, um so weiter zu kommen und vielleicht auch die Theorie besser in die Praxis umsetzen zu können. Denn das ist ja manchmal auch nicht so einfach. Nur weil man jetzt das ganze theoretische Wissen hat, heißt es ja auch nicht, dass man dann das Wissen auch in der Praxis genauso gut umsetzen kann. Da braucht es dann auch noch mal Training und Hilfe...
    Den Verlagsblog habe ich mir übrigens kurz angesehen. Das war recht interessant zu sehen, was in so einer Schreibwerkstatt alles gemacht wird. Da gibt es auch sogenannte Schreib-Challenges. Da bekommt man dann am Ende auch Feedback von den Autoren, inklusive Lektorat. Da kann man sicher auch viel lernen.
    Dabei handelt es sich aber nicht um das Schreiben eines Buches, sondern da kann man sich auch mit kurzen Texten von seiner besten Seite zeigen, sozusagen. ;-) Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das ein hilfreiches Schnuppern bei einem Verlag ist. Denn dann sieht man ja schon mal, wie die Zusammenarbeit mit dem Verlag ablaufen könnte, ohne jetzt gleich einen ganzen Vertrag für ein Buch unterschreiben zu müssen… Da kann man dann sehen, ob einem das Angebot gefällt und man weiterhin betreut werden möchte… finde ich ganz gut, wenn man das mal ausprobieren kann… ist so wie beim Autokauf… da möchte ich auch das Auto erst ausprobieren, bevor ich es fix kaufe. ;-)
    Mich würde ja mal interessieren, wie es sehr bekannten und professionellen Autoren beim Schreiben eines neuen Buches geht. Ob diese dann auch noch mit Schreibblockaden zu kämpfen haben, oder ob die schon so viel Erfahrung und Wissen haben, wie sie damit umgehen müssen, um das zu überstehen… Denn soweit ich weiß, geben ja dann auch manche Verlage vor, bis wann das nächste Buch fertig sein muss. Das muss doch ein unheimlicher Stressfaktor sein, wenn man als Autor so „abliefern“ muss… Wenn man dann nur ein, zwei, vielleicht drei Jahre Zeit hat, um ein fertiges Buch auf den Markt zu bringen… Da verlangt man schon sehr viel von den Autoren ab… Ob es dann noch Spaß macht, unter so einem Druck zu arbeiten bzw. seinem Hobby nachzugehen, bezweifle ich mal… da wäre mir ein Verlag schon lieber, der mich langfristig unterstützt und wo kein Druck ausgeübt wird…

    lunete, danke dir auch für deine Antwort! Ja, genau, dieses „creative writing“ meinte ich eben… also ich glaube, das war in Irland, wo ich das mitbekommen habe… Ich wusste nicht, dass es auch schon im deutschsprachigen Raum gibt – aber es wundert mich nicht, dass die Plätze heiß begehrt sind… ist ja wirklich ein interessantes Studium – nur frage ich mich, wie die Jobchancen danach stehen… Ein ganzes Studium bedeutet natürlich sehr viel Aufwand und Arbeit. Gut, da lernt man dann auch am meisten, aber wenn man sich in Seminaren, Workshops, Kursen usw. auch vieles aneignen kann, dann dürfte das für viele wohl die bessere Wahl sein. Das hängt natürlich davon ab, wie die generelle Lebenssituation so aussieht. Mit Anfang 20 würde ich mich auch lieber für ein Studium entscheiden, wenn ich später im Leben in dem Bereich arbeiten möchte… Im fortgeschrittenen Alter, glaube ich, tut es für viele auch ein Kurs. ;-) Hast du dir auch schon mal überlegt, bei sowas mitzumachen?

  6. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Die "Schriftstellerei" zu studieren ist z.B. im angelsächsischen Raum sehr verbreitet (ganz allgemein Creative Writing oder spezifischer Drehbücher, Theater, Romane...), Abschluss ist der B.A. bzw. M.A..
    Mittlerweile gibt es auch an deutschen Universitäten entsprechende Studiengänge, in Hildesheim und Leipzig.
    Die Plätze sind begehrt und die Anforderungen hoch.

    Wie schon erwähnt werden aber auch eine ganze Reihe an niedrigschwelligeren Seminaren, Workshops, Kursen usw. angegeben und ich glaube, dass auch das sehr hilfreich und inspirierend sein kann.
    Das wusste ich nicht, gut, dass das bei uns auch im Kommen ist. Werden dann mit der Zeit wohl hoffentlich noch mehr Studienorte und Plätze werden.

    Ich denke auch, da sollte man viel machen. Wenn es einem Spaß macht, dann macht man solche Kurse ja auch gerne mit. Einerseits lernt man dort was, andererseits lernt man dort dann auch Gleichgesinnte kennen. Angebote gibt es dafür normalerweise ja viele. Man muss es auch immer als Möglichkeit sehen um sich weiterzuentwickeln. Ohne Übung geht es halt nicht wirklich. So viel Talent haben dann wohl nur wenige. Und je weniger Talent man hat, desto mehr muss man für den Erfolg arbeiten. Erfolg erachte ich jetzt eben auch als Weiterentwicklung. Man wird immer besser und besser. Das ist ja auch schon ein persönlicher Erfolg. Und wenn man dann an einem gewissen Level angekommen ist, geht man den nächsten Schritt und versucht es halt wirklich mal bei einem Verlag oder versucht sein Buch selbst zu veröffentlichen.
    Was da halt auch wichtig ist aus meiner Sicht, eine realitätsnahe Einstellung. Man sollte sich schon einschätzen können und nicht zu viel Träumen. Dann werden die eigenen (zu hohen) Erwartungen auch nicht enttäuscht. Man sollte sich auch nicht zu stolz sein Hilfe annehmen zu können. Man will einem ja nichts schlechtes, man möchte halt, dass man sich auch weiterentwickelt. Konstruktive Kritik zur richtigen Zeit, hilft einem sicher auch weiter. Gehört aber für mich auch zur richtigen Einstellung dazu. Ohne der wird es eben sehr schwer. Der ganze Prozess bis zu einem fertigen und druckreifen Buch beginnt ja schon sehr früh und fängt bestimmt nicht erst damit an, wenn man das erste Kapitel des Buches schreibt. Bis zu dem Punkt hat man ja schon viel erlebt und gelernt. Erst das ermöglicht einem ein Buch zu schreiben.

  7. User Info Menu

    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Zitat Zitat von feedeslilas Beitrag anzeigen
    Hallo ZypZyp, ja stimmt, wenn man Literaturwissenschaft studiert, dann beschäftigt man sich schon sehr stark mit Werken und wie diese den damaligen Zeitgeist widerspiegeln. Ob man bei dem Studium jetzt aber selber viel zum Schreiben kommt, kann ich mir eher nicht vorstellen. Im Germanistik-Studium vielleicht schon eher, wobei man sich da auch eher mit der Linguistik beschäftigen wird, schätze ich mal – Dass man aber Ahnung vom Schreiben bekommt, dürfte schon der Fall sein… Zumindest kann man die Stile besser einordnen und lernt grundlegende Dinge wie Kohärenz usw. … ob man das dann natürlich genauso gut in die Praxis umzusetzen weiß, stelle ich mal so dahin… :D
    Ich verkürze mal das Zitat, antworte aber trotzdem auf deinen ganzen Post.

    Ich denke mal für so eine Ausbildung wird man dann aber ein entsprechendes Interesse haben. Also andere Fächer kann man ja noch studieren weil man sonst nichts findet. Psychologie, Soziologie,... dazu hat man ja schnell mal eine Verbindung. Aber dann zu Germanistik oder Literaturwissenschaften - dazu braucht es dann denke ich schon ein Interesse in dem Bereich. Und sei es jetzt echt nur der Deutschunterricht in der Schule oder das Lesen eines Buches. So wird in Laufe des Studiums eben das Interesse für gewisse Bereiche auch immer größer. Da wäre es für mich dann keine Überraschung wenn man dann mal selbst zur Feder greift. Muss ja auch nicht gleich ein Roman sein aber zumindest Gedichte oder Kurzgeschichten wird man dann schon schreiben. Kann mir jetzt nicht vorstellen, dass man sich bei solchen Studien dann wirklich nur auf die Uni beschränkt und zu Hause dann nicht ein wenig mehr macht. Bei Kunstgeschichte wird man wohl auch in das ein oder andere Museum gehen oder eben selbst Kreativ werden (malen, Skulpturen,...) Wenn man Sport studiert, wird man wohl auch etwas mit Sport zu tun haben. Also eine Verbindung wird es da sicherlich geben. Daher wäre es für mich jetzt auch natürlich wenn man eben auch selbst zu Schrieben beginnt oder Kritiken anfertigt oder was auch immer.

    Wird sicherlich eine Ausbildung geben. Wie auch lunete es geschrieben hat. Braucht halt auch bei uns vor Ort mehr. Nicht jeder kann für so ein Studium ins Ausland gehen.
    Aber wenn man sich für diesen Bereich interessiert, gibt es ja auch Chancen diese Praxis selbst in Angriff zu nehmen. Und sei es eben für die kleine Lokalzeitung oder das Magazin der Uni. Das Engagement wird man dann sicherlich haben wenn es einem Interessiert.

    Solche Workshops oder ähnliches sind sicherlich nicht verkehrt wenn man sich weiterentwickeln möchte. Und Übung gehört nun mal dazu. Man sollte dann die vielen Angebote auch wahrnehmen und sich alles aneignen, was einem weiterbringt. Ohne Übung wird es nicht gehen.

    Ich denke schon, dass auch erfahrene Autoren mit Problemen zu kämpfen haben. Man kann die Kreativität ja nicht einfach so einschalten, da gibt es dann bestimmt auch Phasen wo es nicht so gut läuft und man eventuell mal etwas abstand braucht. Irgendwann wird auch das Schrieben zur Arbeit. Ist zwar traurig aber es ist halt so. Da ist aber sicherlich ein großer Unterschied zu jemanden, der es macht weil es eben Spaß macht. Egal wie gerne man seine Arbeit macht, es gibt immer Tage oder Phasen in dem man nicht Glücklich ist mit der Arbeit. Ich denke man darf die Situation aber nicht vergleichen. Nur wenige Menschen werden in diese Situation kommen und wir reden hier ja nicht von professionellen Autoren sondern von Menschen, die es eventuell mal dorthin schaffen wollen. Es kommt natürlich auch immer auf den Verlag an, man wird aber wissen, dass man bei zu viel Druck auch ein dementsprechendes Produkt bekommt. Von daher würde eine Unterstützung des Autors schon auch für den Verlag Vorteile haben. Immer nur auf die Deadline hinzuweisen ist da wohl wenig förderlich:)

    Ich finde man sollte es als einen Prozess sehen. Ein Weg bei dem man immer einige Dinge aufnimmt und sie später dann mal verwenden kann. Am Ende des Weges hat man dann genug aufgesammelt um wirklich dein Ziel erreichen zu können. Ich finde man sollte hier Hilfe annehmen so gut es geht und sich auch mit anderen austauschen. Diese Erfahrungen bringen einem auch weiter. Letztlich muss jeder dann selbst überlegen ob und wann er den letzten Schritt gehen möchte. Denke man sollte sich aber bewusst sein auf was man sich einlässt. Das kommt halt auch erst mit der zeit, dann weiß man was da eigentlich wirklich auf einem zukommt. Am Ende wird man dann nicht so enttäuscht sein. Enttäuscht von seinen eigenen, viel zu hohen Erwartungen. Wenn man da mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, kann es auch eine sehr schöne Erfahrung sein und eine gute Lektion fürs Leben.

Antworten
Seite 17 von 17 ErsteErste ... 7151617

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •