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    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Ausbildung in dem Sinne gibt es nicht. Wenn man aber mit der Literatur in Kontakt kommt, lernt man ja immer dazu. Eventuell ist ja der erste Kontakt in der Schule. Dann liest man in jungen Jahren, schriebt eventuell Tagebuch oder heutzutage eher Postings:) Vielleicht führt man einen Blog, schriebt Gedichte,... So bekommt man mit der Zeit ja immer mehr Erfahrung auf dem Gebiet. Wenn es einem Spaß macht, macht man ja auch noch ganz andere Dinge. Man wird sich mit Gleichgesinnten unterhalten und austauschen, man schreibt eventuell in einem Forum oder man geht auch zu Lesungen oder zu Buchmessen. Mit der zeit lernt man da eben Schritt für Schritt dazu.
    Aber du hast schon Recht, eine genaue Ausbildung gibt es dafür nicht. Wenn man sich da in die Richtung weiterbilden möchte, wird es wohl auch Eigeninitiative brauchen. Seminare oder Workshops wird es bestimmt geben. Auch Verlage bieten da hin und wieder was an. Schau dir nur den Novum Verlag an, der hat auch Workshops. Jetzt sogar online. Also ein Angebot ist da schon vorhanden. Und wenn man in dem Bereich unterwegs ist, weiß man auch wo was zu finden ist bzw. wem man eventuell fragen kann. Aber auch hier muss man halt dazulernen und es kommt mit der Zeit.
    Das eigene Zutun ist also schon nötig, aber man muss sich da nicht alles alleine beibringen. Da helfen auch andere Menschen weiter wenn man das möchte. Nicht nur mit Informationen sondern eben auch mit Seminaren etc.

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    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Hallo ZypZyp, tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte. Ich habe deine Antwort leider übersehen.

    Eigentlich schade, dass es so eine Ausbildung für Autoren nicht gibt. Aber wie du sagst, kann man ja aus vielen Situationen im Alltag auch für das Autoren-Dasein etwas ziehen. Allein schon durch das Lesen von gewissen Stücken der Weltliteratur kann dabei helfen. Oder, wie wir vorhin ja geschrieben haben, lohnt es sich in einer Disziplin der Wissenschaft viel zu lesen. Dann weiß man, welcher Stil gefragt ist und so kriegt man auch die ganzen Fachbegriffe besser mit.

    Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, auch an Lesungen oder Buchmessen teilzunehmen, all das kann natürlich helfen, um seinen Schreibstil zu verbessern. Und wenn es dann noch solche Workshops von Verlagen gibt, wie du schreibst, hat man ja eigentlich wirklich gute Möglichkeiten, sich fortzubilden und Fortschritte zu machen.
    Wie so oft im Leben ist es so, dass es immer einen passenden Deckel für den Topf gibt – im übertragenen Sinne… :-) Man muss sich einfach nur etwas umsehen und dann findet man schon das passende Angebot für sich. Aber wenn man für etwas brennt, dann ist man sowieso mit so einer großen Leidenschaft dabei, dass man keine Kosten und Mühen scheut, um sein Ziel auch zu erreichen.

    Mich persönlich würde es ja mal interessieren, wie so ein Online-Angebot in Corona-Zeiten aussieht. Ist das immer individuell auf einen angepasst, oder hat man da eine Art Schulung mit mehreren Autoren zusammen? Ich kann mir nämlich gerade nicht vorstellen, wie das so aussieht…

    Ich glaube, dass man sich durch solche Fortbildungen auch ein gewisses Netzwerk aufbauen kann, was im späteren Autorenleben sicherlich auch nützlich sein kann. Wenn man mit jemandem zusammenarbeitet, hat man immer die besseren Karten. Das kann ich mit meiner langjähren Lebenserfahrung bestätigen. ;-)
    So kann man sich dann gegenseitig helfen, sich austauschen, sich auch gegenseitig Texte schicken, diese lektorieren, korrigieren, Feedback geben, und so weiter und so fort. Ich glaube, dass der Nutzen daraus wirklich sehr groß sein kann. Man braucht halt schon auch eine gewisse Eigeninitiative, eine Motivation, und dies sollte natürlich auf beiden Seiten gegeben sein. So kann man sich gegenseitig regelrecht pushen und das macht ja auch wirklich Spaß, gemeinsam mit jemandem an etwas zu arbeiten, wenn beide mit Feuer und Flamme dabei sind. Die meisten werden es ja sowieso eher als Hobby sehen, und wer weiß, vielleicht wird ja aus dem ein oder anderen Hobby-Autor in nächster Zeit auch ein bekannter Autor hier im Lande. Sag niemals nie, sage ich immer. :-)

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    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Naja Ausbildung als Autor gibt es nicht aber es gibt ja einige Ausbildungen, die in diese Richtung gehen. Dann sucht man sich halt etwas mit Literatur. Denke als Literaturwissenschaftler hat man ja genug mit Literatur zu tun, da wird es dann schon viele Menschen geben, die nicht nur gerne lesen sondern eben auch selbst schreiben. Germanistik, vergleichende Literaturwissenschaften,... all diese Ausbildungen gehen ja zumindest in diese Richtung. Mir würden noch andere Berieche einfallen wo man jetzt eventuell den Bezug nicht gleich auf den ersten Blick erkennen kann aber es trotzdem einen Bezug zur Sprache gibt.

    Wenn man sich dafür interessiert, weiß man mit der zeit auch wo es was gibt und welche Möglichkeiten einem da offen stehen. Denke beim Austausch mit Gleichgesinnten finden sich viele Tipps, die einem weiterhelfen können. Man muss die richtigen Dinge für sich eben finden. Den einem gefallen wohl Workshops mit anderen Menschen besser als ein privates Schreibtraining mit einem Coach. Letztendlich muss es zu einem eben passen.

    Da müsstest du dir wohl Infos direkt beim Verlag holen. Eventuell steht ja genaueres auf deren Homepage oder in den Sozialen Netzwerken. Vielleicht gibt es einen Blogartikel dazu.
    Ich kann es mir so vorstellen, dass es entweder Gruppenkurse sind oder eben Einzeltrainings. Gruppenkurs dann eben so wie in der Schule, Einzeltraining wie Nachhilfe:) Also alleine mit dem Coach und man arbeitet an den eigenen Schwächen. Bei der Gruppe könnten dann Aufgaben gestellt werden und dann sieht man beim Vergleichen wie sich die anderen dabei geschlagen haben und sieht deren Ansatz. Aber ohne gewähr, nur meine Vorstellungen:)

    Ja sicher. Das ist dann halt alles was zu "Treffen mit Gleichgesinnten" gehört. Da lernt man wohl am meisten weil es da wohl vielen genauso geht wie einem selbst. Und dann kann jeder seinen Teil dazu beitragen, dass man das "Ganze" versteht. Mit der zeit lernt man da dazu und man bekommt auch mehr Erfahrung. Das hilft einem auf seinem Weg. Und ja, wieso auch nicht, irgendeiner davon wird sicherlich auch ein echter Autor werden. Geduld, Ausdauer und halt auch Talent braucht es dafür. Man muss aber auch bereit sein sich immer weiterentwickeln zu wollen und vielleicht etwas mehr zu machen als andere.

  4. Moderation

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    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Die "Schriftstellerei" zu studieren ist z.B. im angelsächsischen Raum sehr verbreitet (ganz allgemein Creative Writing oder spezifischer Drehbücher, Theater, Romane...), Abschluss ist der B.A. bzw. M.A..
    Mittlerweile gibt es auch an deutschen Universitäten entsprechende Studiengänge, in Hildesheim und Leipzig.
    Die Plätze sind begehrt und die Anforderungen hoch.

    Wie schon erwähnt werden aber auch eine ganze Reihe an niedrigschwelligeren Seminaren, Workshops, Kursen usw. angegeben und ich glaube, dass auch das sehr hilfreich und inspirierend sein kann.

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    AW: Kennt wer den Novum Verlag?

    Hallo ZypZyp, ja stimmt, wenn man Literaturwissenschaft studiert, dann beschäftigt man sich schon sehr stark mit Werken und wie diese den damaligen Zeitgeist widerspiegeln. Ob man bei dem Studium jetzt aber selber viel zum Schreiben kommt, kann ich mir eher nicht vorstellen. Im Germanistik-Studium vielleicht schon eher, wobei man sich da auch eher mit der Linguistik beschäftigen wird, schätze ich mal – Dass man aber Ahnung vom Schreiben bekommt, dürfte schon der Fall sein… Zumindest kann man die Stile besser einordnen und lernt grundlegende Dinge wie Kohärenz usw. … ob man das dann natürlich genauso gut in die Praxis umzusetzen weiß, stelle ich mal so dahin… :D
    Mir ist letztens übrigens untergekommen, dass es, glaube ich, auch im universitären Bereich einer Art Ausbildung für Autoren gibt. Zumindest was kreatives Schreiben betrifft. Also ich habe das mitbekommen, dass es das, glaube ich, in Irland gibt. Ich weiß nicht, in welchen Branchen man dann arbeiten könnte oder wird, aber es hat sich schon so angehört, dass man damit zumindest die Grundzüge einer Autoren-Ausbildung bekommen würde. Vielleicht handelt es sich hier war aber auch nur um eine Art Journalismus-Studium. Ich habe mich damit jetzt nicht näher befasst, aber ich könnte gerne mal etwas recherchieren, falls es auch andere interessiert.
    Jedoch, wie so oft, dürfte es im universitären Rahmen eher um die Theorie gehen… die Praxis bekommt man dann erst im wirklichen Leben zu spüren. Und gerade da finde ich es wichtig, dass man sich mit Gleichgesinnten austauscht, um so weiter zu kommen und vielleicht auch die Theorie besser in die Praxis umsetzen zu können. Denn das ist ja manchmal auch nicht so einfach. Nur weil man jetzt das ganze theoretische Wissen hat, heißt es ja auch nicht, dass man dann das Wissen auch in der Praxis genauso gut umsetzen kann. Da braucht es dann auch noch mal Training und Hilfe...
    Den Verlagsblog habe ich mir übrigens kurz angesehen. Das war recht interessant zu sehen, was in so einer Schreibwerkstatt alles gemacht wird. Da gibt es auch sogenannte Schreib-Challenges. Da bekommt man dann am Ende auch Feedback von den Autoren, inklusive Lektorat. Da kann man sicher auch viel lernen.
    Dabei handelt es sich aber nicht um das Schreiben eines Buches, sondern da kann man sich auch mit kurzen Texten von seiner besten Seite zeigen, sozusagen. ;-) Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das ein hilfreiches Schnuppern bei einem Verlag ist. Denn dann sieht man ja schon mal, wie die Zusammenarbeit mit dem Verlag ablaufen könnte, ohne jetzt gleich einen ganzen Vertrag für ein Buch unterschreiben zu müssen… Da kann man dann sehen, ob einem das Angebot gefällt und man weiterhin betreut werden möchte… finde ich ganz gut, wenn man das mal ausprobieren kann… ist so wie beim Autokauf… da möchte ich auch das Auto erst ausprobieren, bevor ich es fix kaufe. ;-)
    Mich würde ja mal interessieren, wie es sehr bekannten und professionellen Autoren beim Schreiben eines neuen Buches geht. Ob diese dann auch noch mit Schreibblockaden zu kämpfen haben, oder ob die schon so viel Erfahrung und Wissen haben, wie sie damit umgehen müssen, um das zu überstehen… Denn soweit ich weiß, geben ja dann auch manche Verlage vor, bis wann das nächste Buch fertig sein muss. Das muss doch ein unheimlicher Stressfaktor sein, wenn man als Autor so „abliefern“ muss… Wenn man dann nur ein, zwei, vielleicht drei Jahre Zeit hat, um ein fertiges Buch auf den Markt zu bringen… Da verlangt man schon sehr viel von den Autoren ab… Ob es dann noch Spaß macht, unter so einem Druck zu arbeiten bzw. seinem Hobby nachzugehen, bezweifle ich mal… da wäre mir ein Verlag schon lieber, der mich langfristig unterstützt und wo kein Druck ausgeübt wird…

    lunete, danke dir auch für deine Antwort! Ja, genau, dieses „creative writing“ meinte ich eben… also ich glaube, das war in Irland, wo ich das mitbekommen habe… Ich wusste nicht, dass es auch schon im deutschsprachigen Raum gibt – aber es wundert mich nicht, dass die Plätze heiß begehrt sind… ist ja wirklich ein interessantes Studium – nur frage ich mich, wie die Jobchancen danach stehen… Ein ganzes Studium bedeutet natürlich sehr viel Aufwand und Arbeit. Gut, da lernt man dann auch am meisten, aber wenn man sich in Seminaren, Workshops, Kursen usw. auch vieles aneignen kann, dann dürfte das für viele wohl die bessere Wahl sein. Das hängt natürlich davon ab, wie die generelle Lebenssituation so aussieht. Mit Anfang 20 würde ich mich auch lieber für ein Studium entscheiden, wenn ich später im Leben in dem Bereich arbeiten möchte… Im fortgeschrittenen Alter, glaube ich, tut es für viele auch ein Kurs. ;-) Hast du dir auch schon mal überlegt, bei sowas mitzumachen?

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