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  1. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    *Wenn die Zeit stehen bleibt*

    ist wie ein Augenblick, der Moment
    der nicht vollenden wird;
    gewahr ich dann den Augenblick
    Gedanken tragen weiter mit.

    Verwickle dann mein Selbst in Worten
    damit das Zentrum nicht zerbricht
    setz zusammen was mich hält
    und wesentliches wertvoll nennt

    So greif ich wieder zu den Farben
    damit die Uhr sich wieder dreht;
    Gewahr ich doch den Augenblick
    so soll`s mir nicht zum Nachteil sein.

    Wenn die Zeit doch stehen bleibt
    wird es auch der Zukunft fehlen,
    wie dem Augenblick der nie vollenden wird
    so beweis mir doch das Gegenteil
    ob Vergangenes gegenwärtig sei?

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

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  2. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    *Nachttraum*

    Was ist es was doch ständig kreist
    und auch noch starken Einfluss weist,
    Träume die in Schwierigkeiten
    Traumfänger die ich links und rechts
    verfügbar doch in jeder Nacht

    Wie die Währung meines Geistes
    Bilder bleiben ungeduldig dann zurück
    beweg ich die Figuren auf dem Brett
    schweissgebadet wach ich auf
    steig ich langsam aus dem Bett
    verlasse ich jenen Ort beizeiten leise.

    Doch lieber würd ich noch erfahren
    bin ich das Drehbuch dieser Bilder,
    die nachts erscheinen ideell,
    identisch mit dem Lebensplan
    und nun alles auch im Traum.

    Losgelöst von allen Worten
    bin ich auch noch dort gewesen,
    die Wahrheit ist doch wie ein Baum.
    um immer wieder dieser Traum.

    ***

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

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  3. Registriert seit
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Ohne Ende

    einst unermesslich

    der Welt Größe

    die nächste Kreuzung verbarg

    das Ende der Welt



    bis ich rannte

    über die Kreuzung hinaus

    das Ende der Welt

    lief lachend vor mir weg



    ein Leben lang

    neue Kreuzungen, neue Wege

    richtige und falsche

    kein Ende erreicht



    nachts wandert der Blick

    in die Tiefen der Sterne

    fliegen Gedanken über das Ende hinaus

    bis auch sie zu Ende gehen

    (NeleHH)

  4. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Wie ist es richtiger

    Ich will weiter hoffen, du sprichst noch deutsch
    so lass die Türe offen - statt nicht auf
    So ist es doch der Lauf der Dinge
    Man lässt sie offen - macht sie auf
    Denkst du der Unterschied sei nichtig?
    dann sprich statt auf - doch offenrichtig
    Auf ist Bewegung - offen ein Zustand.

    Und mit Würde, weniger würde
    das arg gequälte Wörtchen würde
    An Würde fehlts mal mir mal dort
    an würde nie - so sagen viele.

    Sag nicht, wenn ich doch wissen würde
    ob es das Richtige, wenn ich doch
    hätte, könnte, sollte meinen
    die Möglichkeit doch nutzen kann
    oder ob mir jemand eine kleben würde
    wenn ich´s nur wagte, wüßt ich´s ja
    So wäre die Entscheidung da
    die Möglichkeit, der Konjunktiv.

    auch mit optimal wird es fataler
    steiger ich das optimal
    optimal doch schon das Beste ist
    die optimalste Lösung ist
    bei Licht gesehen besonders trist.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

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    Geändert von Akzent (28.10.2015 um 14:56 Uhr)

  5. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Halloween

    Auf die Reise gehn die Geister
    wenn die Nacht so dunkel wird
    und die Stadt verriegelt ist.

    Doch nutzen Schloss und Riegel nicht
    die Geister doch sehr findig sind
    dringen ein in jedes Haus.
    Süsses - Saures gib doch raus
    die Spukgestalten weichen aus.

    Die kinder wieder schlafen können
    der Kürbis dann zur Suppe wird
    der Horror so ein Ende find.


    ***

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

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  6. Registriert seit
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Normalität.
    Ein kaum zu buchstabierendes fremdwort in diesen tagen
    nicht auf den griechischen Inseln
    nicht im schwedischen norden
    nicht zwischen biskaya und normandie
    in paris verlernt man die schreibweise grad erneut
    in nahost ist eine andere schreibweise normalität geworden
    garniert
    angereichert
    mit einschußlöchern
    querschlägern

    wer wollte nicht zur normalität zurückfinden
    zur normalität der unbeschwert lachenden kinder
    der in der sonne sitzenden alten

    normalität
    einer hält
    das abend werde und ein neuer tag
    das winter werde und neue saat komme

    normalität
    wenigstens das
    wenigstens ER

  7. Avatar von populonia
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Wer von der Norm abweicht
    Hat es nicht immer leicht, -
    wird als fremd empfunden;
    Hört dies oft unumwunden
    Wird ausgegrenzt im Leben
    darf es das wirklich geben?
    Geändert von populonia (01.12.2015 um 21:56 Uhr)

  8. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    *Meine Freundin*

    es ist normal, wenn du dich aufregst
    wenn ich nicht verstehen kann

    ich verstehe nicht, dass du dich aufregst
    wenn du dich aufregst, tut mir alles weh

    ich verstehe besser, wenn du dich nicht aufregst
    wegen mir musst du dich nicht aufregen.

    Und lös mich auf, wenn du dich aufregst
    mir tut nichts mehr weh , wenn ich mich auflöse

    Ich reg mich nicht auf, wenn du nicht verstehst
    wann du meine Freundin bist.


    ***

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee

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  9. Avatar von Akzent
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Erfahrung unter Fremden


    *Meine Motivation ist unsichtbar für dich

    genau so wenig erfahre ich deine Motivation

    Ich erfahre aber deine Erfahrung von dir

    deine Erfahrung ist nicht mehr unsichtbar für mich

    weil ich als Erfahrender dich doch erfahre von dir

    erfährst auch meine Erfahrung von dir als Erfahrung*

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
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  10. Avatar von populonia
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    AW: Nachdenkliche (eigene) Gedichte

    Ein Unglück nimmt seinen Lauf
    Tränen der Trauer füllen die Augen.
    Geflüsterte Worte, Hoffnung keimt auf
    - abwarten, was diese taugen.
    In die Zukunft schauen, niemals zurück
    zusammenhalten, einander vertrauen
    hoffen auf Freude und Glück !
    Früher war selbst die Zukunft besser(Karl Valentin)
    .
    "Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!" (Karl Valentin)

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