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  1. Registriert seit
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    Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Zusammen

    Ich habe jetzt innerhalb von 1,5 Jahren ca. 1/4 meines Gewichts verloren (15 kg, bewusst) und jetzt gefällt mir meine Figur prinzipiell sehr gut, allerdings habe ich ein grosses Problem mit meinem Bauch. Er ist schön flach und ich mache auch viel Sport, gerade auch Bauchmuskeltrainings. Aber wenn ich mich bücke, ist er leider richtig faltig (an manchen Tagen mehr, an manchen weniger). Wenn ich stehe, geht es, je nach meiner Stimmung. Man sieht, dass der Bereich über dem Bauchnabel hängt und labbriger ist, als ich ihn gerne hätte.

    Ich hätte diese Gewichtsabnahme lieber früher machen sollen, denn ich bin jetzt 51 und da ist die Haut ja eh nicht mehr so straff wie noch vor 10 Jahren, unabhängig vom Abnehmen.

    Ich habe mir jetzt schon mal Vorher-Nachher Photos angeschaut, bin aber nicht sicher, ob die wirklich echt ist (also ob da die gleiche Person abgebildet ist). Jetzt frage ich hier mal nach, ob das jemand hat machen lassen, vor kurzen aber auch vor einiger Zeit, wie die Zeit nach der OP war und wie die Narbe verheilt ist, so nach 1 oder 2 Jahren.

    Wie habt Ihr Euren Operateur gefunden? Seid Ihr wirklich glücklicher mit Eurem Bauch oder stört Euch jetzt die Narbe und Ihr hättet lieber wieder einen faltigen Bauch? Wenn jemand das vor einiger Zeit hat machen lassen,

    Danke schon mal im voraus

    Keks (heute leider nicht kekslos)

    Viele Grüsse

    Yvonne

  2. Avatar von Sandra71
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Keks,

    ich habe (noch) keine Bauchdeckenstraffung, weiß aber, das dass eine sehr große OP ist, die ich wegen ein paar Falten wahrscheinlich nicht auf mich nehmen würde.

    Ich kenne natürlich deinen Bauch und deinen Leidensdruck nicht, aber du schreibst, dass er flach ist und nur beim Bücken (mehr oder weniger) Falten wirft, das liest sich für mich nicht nach einem "Pro" für so eine große Operation.

    Ggf. kämst du mit einer Mini-Bauchdeckenstraffung aus, aber auch die ist, denke ich, kein Spaziergang.

    Lass dich halt mal beraten.

    Ansonsten gibts hier im Forum auch einen Strang zum Thema...hast du da mal reingeschaut?
    Geändert von Sandra71 (07.12.2018 um 11:38 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Sandra :-)

    Danke für Deine Antwort. Ja, das sind auch meine Bedenken, dass die Risiko-/Nutzenanalyse bei mir nicht so wirklich zur OP tendiert. Die OP ist halt relativ heftig und bei mir ist es nicht sooo schlimm, dass es negative Auswirkungen auf mein Leben hat. Es gefällt mir einfach nur nicht, dass der Bauch halt labberig ist und wenn ich die Plank mache, dann hängt es halt (sieht aber niemand anders, da ich ja nicht bauchfrei trainiere... ).

    Ich habe lediglich den Thread über die Kosten gefunden, aber keinen zur OP selber. Bin im Suchen nicht so gut..

    Gute Nacht

    Keks (heute leider nicht kekslos... )

  4. Avatar von Maus81
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Keks,
    ich hatte vor exakt 1Wochen meine BDS. Mein Leidensdruck war da, deswegen habe ich das ganze auf mich genommen. Über das Ergebnis usw kann ich noch nix sagen.

    LG Maus


  5. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Maus

    Danke für Deine Antwort. Es ist schwierig, jemanden zu finden, der eine Bauch(decken)straffung hat machen lassen...

    Hast Du auch viel abgenommen? Oder hat sich nach einer Schwangerschaft nicht alles so zurückgebildet, wie Du es wolltest? Wie lange hast Du gebraucht, bis Du Dich durchgerungen hast? Wie bist Du bei der Arztwahl vorgegangen? Hast Du bei mehreren Ärzten einen Beratungstermin gehabt? Wenn ja, haben die Dir alle die gleiche OP-Methode vorgeschlagen?

    Wie geht es Dir nach 1 Woche? Arbeiten gehst Du noch nicht, oder? Ich habe gelesen, man muss die ersten Wochen nach vorn gebückt gehen.

    Danke

    Gute Nacht

    Keks

  6. Avatar von Maus81
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Keks,

    ja es ist wahnsinnig schwierig sich mit jemanden auszutauschen . Dabei machen den Eingriff mehr Frauen als man denkt....

    Also zu mir - ACHTUNG, jetzt kommt ein Roman -

    Bereits vor den SS hatte ich eine Rektusdiastase, die ich nicht zu bekommen habe, obwohl ich viel Sport gemacht habe, besonders für den Bauch. Insofern habe ich geahnt, dass eine Schwangerschaft das Problem nicht verbessern wird. Vor ca. 10 Jahren habe ich Fett absaugen lassen, um den Bauch anzugleichen, da ich auch eine Fettverteilungsstörung am Bauch habe/hatte, sprich am Bauch lagere ich mehr Fett an, als am restlichen Körper . Die Rektusdiastase damals operieren zu lassen hätte keinen Sinn gemacht, da ich noch Kinder wollte. Somit war aber schon damals für mich klar, dass ich nach der Kinderplanung den Bauch machen lasse.

    Durch die zwei Schwangerschaften habe ich ordentlich zugenommen. Das musste erstmal runter und das hat gedauert. Ich habe seit der Geburt meines zweiten Kindes fast 20 kg abgenommen und habe somit wieder das Gewicht, dass ich vor den Kindern hatte. Die Haut war eigentlich ok, sie hing nicht, ich hatte auch keine Schürze und keine Schwangerschaftsstreifen, aber die Bauchdecke war im Eimer ich sah aus wie Dauerschwanger ca. 5 bis 7 Monat. Die Rektusdiastase war sehr groß, ca. 4 Finger breit.

    Ich war bei 3 Ärzten, es gibt soooo wahnsinnige Unterschiede. Der erste Doc war klasse, hat mir alles ausführlich erklärt, Bilder gezeigt und die Chemie stimmte.

    Der zweite Arzt (das war die UNI) war eine Katastrophe!!!! Würde ich jedem von abraten.... Deren Interesse bestand nur darin, soviel wie möglich zu machen, ich zitiere " das müssen Sie ausnutzen, wenn Sie jetzt etwas machen, dann machen Sie alles auf einmal, wir kommen Ihnen dann auch mit dem Preis entgegen".... ich hatte mich parallel wegen einer Bruststraffung informiert. Der erste Arzt riet mir absolut davon ab, beide Eingriffe gleichzeitig zu machen, was nach seiner Begründung auch einleuchtend war. Desweiteren habe ich während der langen Wartezeit eine Frau kennengelernt, die dort eine BDS gemacht hatte und unzufrieden war. Als ich ihre Geschichte gehört habe und die Narben gesehen habe, wollte ich schon heim. Bilder wollte man mir in der UNI auch keine zeigen.....

    Zu guter Letzt war ich dann bei Arzt Nummer 3. Der Arzt war super, die Chemie stimmte, er zeigte mir mehrfach Fotos, erklärte alles und meinte nur "oooo Gott" als er mich untersucht hat. Er wollte mich sofort an die normale Chirurgie schicken, damit die Rektusdiastase verschlossen wird. Das wollte ich aber nicht, da ich zum einen keine riesige Narbe über den ganzen Bauch wollte und zum anderen auch das optimale Ergebnis. Von der gleichzeitigen Bruststraffung riet auch er mir ab.

    Und dann war es soweit. Ich lag auf dem Tisch . Die Op ist ohne Komplikationen verlaufen, zur meiner Überraschung und auch des PC wurden tatsächlich 600g Haut weggeschnitten. Die Rektusdiastase war sehr groß und wurde mit einer zweifachen Fasziendoppelung verschlossen. Ich hatte 2 Drainagen und habe mir abends einen Katheter legen lassen, da mein Kreislauf null mitgemacht hat und in die Pfanne konnte ich nicht pinkeln. Somit verbrachte ich den OP Tag im Bett, am Folgetag bin ich ganz kurz mal aufgestanden. Erst ab den zweiten Tag nach OP war ich soweit ins Badezimmer zu gehen, dann kam auch der Katheter wieder raus. Die Schmerzen waren absolut erträglich, eigentlich hätte ich auf Schmerzmittel verzichten können, hab eh nur Paracetamol bekommen. Zu Hause habe ich auch nix mehr genommen.

    Ich nehme Arnica C30, Bromelain POS und Vit. C mit Zink hochdosiert als Depot. 2 mal täglich schmiere ich den Bauch mit Arnicasalbe ein. Ich liege sehr viel, Beine und Oberkörper erhöht. Wenn ich mich bewege, dann in Zeitlupe und gebückt . Sieht eine bisschen aus wie Quasimode. Ich bin noch in Elternzeit, insofern habe ich da keinen Stress. Mein Mann arbeitet derzeit von zu Hause und nächste Woche ist ja Weihnachten, dann hat er eh Urlaub. Somit muss ich mich in den ersten 4 Wochen um nix kümmern. Das ist schon klasse, vor allem mit den Kindern.
    Grundsätzlich muss ich mich 3 Monate schonen, darf nix tragen, dass schwerer als 5 kg ist und muss die ganze Zeit über das Kompressionsmieder tragen.

    Ich bin sooooooo auf das Endergebnis gespannt

    LG Maus

    Wenn du noch etwas wissen willst, dann frag
    Geändert von Maus81 (18.12.2018 um 10:53 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Maus

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht und entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Hatte etwas Stress.

    Und natürlich habe ich Fragen... :-)

    Wenn ich das bei Dir richtig verstehe, wolltest Du wegen Deines Fettverteilungsproblems am Bauch eine BDS und nicht wegen schlaffer Haut. Dein Bauch hat sich nicht normal nach den Schwangerschaften zurückgebildet.

    Hat der Arzt dann Fett abgesaugt und die überschüssige Haut weggeschnitten? Oder lag Dein dauerschwanger aussehender Bauch an Deinem Bauchmuskelproblem?

    Was ich nur nicht verstehe: Warum brauchtest Du 2 OP's? Das klingt bei Dir nur nach Bauchmuskel-OP, wenn Deine Haut noch in Ordnung war. Woher kam die überschüssige Haut bei Dir, die weggeschnitten werden musste, wenn Du gar keine schlaffe Haut hattest? Da Du erst 37 bist, hat sich bei Dir die Haut bei der Diät wieder normal zurückgebildet.

    Du hast geschrieben, dass Du keine Narbe über dem ganzen Bauch wolltest. Aber eine BDS verläuft doch immer über den ganzen Bauch, wenn ich das richtig verstanden habe. Teilweise gibt es auch so was wie einen umgekehrten T-Schnitt. Bei Männern mit Brustbehaarung macht das nicht viel aus, aber bei Frauen würde man die Narbe von oben Richtung Bauch schon gut sehen.

    Kostenmässig hast Du ja "Glück" gehabt. Die Narkose musstest Du eh für Dein Bauchmuskelproblem bekommen und so hast Du "nur" die reine BDS-OP-Zeit bezahlt. Das wäre bei Arzt Nummer 1 dann um einiges teurer geworden. Aber was ist schon Geld, wenn es um die Gesundheit und den OP-Erfolg geht. Da zahlt jeder mehr, wenn das Vertrauen zum Arzt da ist.

    Hast Du Deine OP-Narbe schon mal gesehen? Oder bist Du noch immer voll verpackt? Wie geht es Dir jetzt? Gehst Du auch schon gebückt? Das soll man, habe ich gelesen, damit die Narbe nicht spannt.

    Von einem Unikrankenhaus hätte ich mir auch mehr versprochen. Da bin ich etwas geschockt, so was zu lesen.

    Waren alle 3 Ärzte in Deiner Umgebung? Und wie bist Du auf sie gekommen?

    Deine Bauchmuskel-OP muss ja eine riesige OP gewesen sein, wenn Du Dich 3 Monate schonen musst. Das muss man bei einer BDS nicht, also nicht 3 Monate. Ich glaube, da kann man nach 3 oder 4 Wochen schon wieder Sport machen. Das darfst Du wohl auch noch nicht.

    Fühlt es sich jetzt mit den ander gelagerten Bauchmuskeln anders an? Merkst Du einen Unterschied zu vorher? Musst Du nach den 3 Monaten dann gezieltes Bauchmuskeltraining machen, damit die Muskeln bewegt werden und sich an ihrem Platz sozusagen einnisten?

    So, das waren schon sehr viele Fragen... :-)

    Falls wir uns nich mehr vorher lesen: frohe Weihnachten und einen guten Rutsch und natürlich gute Genesung!!!!

    Keks..

  8. Avatar von Maus81
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Keks,

    nein, die Fettverteilungsstörung war nicht der Grund für die BDS. Wegen der Fettverteilungsstörung habe ich vor 10 Jahren ne Lipo gemacht. Der Grund für die BDS war ausschließlich der Kugelbauch, also sprich die Rektusdiastase.

    Die Rektusdiastase hätte auch "normal" verschlossen werden könne, d.h. der Bauch wäre vom Brustbein bis Schambein aufgeschnitten worden. Quasi hätte ich dann eine riesige Narbe, die ich absolut nicht verstecken kann. Zudem hätte es passieren könne, dass nach Verschluss der Rektusdiastase ein Hautüberschuss entstanden wäre, weil der Bauchumfang sich um die Rektusdiastase verkleinert.
    Deswegen wollte ich das ganze in Verbindung mit einer BDS machen. Somit ist die Narbe von Hüftknochen zu Hüftknochen und kann mit der Hose versteckt werden, desweiteren wurde die Haut auf den neuen Umfang angepasst.

    Eigentlich war eine Anker bzw kleine T Narbe geplant, eben weil nicht so viel Haut da war. Der PC wollte das aber bei OP entscheiden, wenn die Bauchdecke verschlossen ist. Und zum Glück lies sich die Haut dann doch soweit dehnen, dass es nur eine lange Narbe ist. Das es am Ende doch 600g Haut (ist ja mit Fettgewebe, stell dir einfach mal ein 600g Schnitzel vor ) waren, überraschte ihn und mich.

    Fett wurde keins abgesaugt, da nicht zu viel Fett da ist. Das wurde ja schon vor über 10 Jahren abgesaugt

    Ich habe die Narbe / Bauch schon am OPTag gesehen. Ist groß, aber das wusste ich ja vorher. Ich bin im Kompressionsmieder verpackt für 3 Monate. Ich ziehe es nur zum Duschen aus. Es braucht bei mir 3 Monate, weil dann erst die vernähte Muskulatur vernarbt ist. Muskulatur braucht wohl länger zum Heilen als Haut

    Ja, ich laufe immer noch gebückt. Bis ich mich aufrichten kann wird es wohl noch etwas dauern.

    Alle 3 Ärzte waren in Wohnortnähe. Mir war die OP zu groß, deswegen wollte ich weite Autofahrten vermeiden und im Notfall, falls mal was ist, schnell in der Klinik sein, die mich operiert hat.

    Warum überlegst du die BDS ggf zu machen?

    Wünsche dir schöne Feiertage.

    Maus


  9. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Maus

    Danke für Deine schnelle ausführliche Antwort.

    Bei mir ist es so, dass ich nie schwanger war, aber gewichtsmässig häufig geschwankt habe. Jetzt habe ich mit 49 angefangen abzunehmen. Ich wog bei einer Grösse von 163 in meinen Hochzeiten bestimmt 64/65 kg. Dann habe ich vor ca. 2 Jahren (ich glaube, es war dann auch gleich im Januar 2017) mit Intervallfasten angefangen, zuerst 2 Tage die Woche, dann jeden 2 Tag, dann später 2 Tage fasten und 1 Tag essen. Später habe ich dann nur noch ca. 1 Tag gefastet (was heisst: man isst nur ca. 500 kcal).

    Dann, vor etwas mehr als 1 Jahr, habe ich es mal mit so einer komischen Diät versucht, von einer bestimmten Firma. Da nimmt man Pulver zu sich, isst auch nur ganz wenig (so max. 600 kcal), viel Eiweiss für die Sättigung und macht das Ganze mind. 3 Wochen, dann die gleiche Zeit eine Stabilisierung und dann gibt es eine 3. Phase, zu der ich es aber nie geschafft habe. Aber ich habe auf jeden Fall schnell abgenommen, auch wenn diese Diät nichts für mich ist, da ich mehr auf vegetarisch stehe.

    So, und jetzt habe ich zwar mein Wunschgewicht, aber leider auch labbrige Haut am Bauch. Ich habe Bauchmuskeln, das ist nicht so das Problem, da ich dafür viel tue, aber ich finde meinen Bauch einfach nicht mehr attraktiv.

    Bei mir stellt sich die Frage (es ist nicht notwendig, wie bei Dir durch Deine Bauchmuskelproblematik), mache ich so eine OP oder nicht. Da ist zuerst einmal das Risiko der Narkose und dann halt auch die Frage, wie die Narbe heilt. Ich habe auf Photos Narben gesehen, die so dünn waren, dass man sie echt kaum gesehen hat. Wenn ich so aussehen würde und wüsste, ich würde nach der Narkose wieder aufwachen, ich würde das sofort machen.

    Wie haben die bei Dir denn die Kosten berechnet? Du hast ja eine andere OP gewählt, wegen der OP-Naht. Aber prinzipiell mussten Deine Muskeln ja operativ gerichtet werden. Hast Du dann nur die Differenz zwischen der eigenen OP und Deiner BDS gezahlt? Und wie lange ging die OP?

    Was ich bei Dir nicht verstehe: was hat die Dehnbarkeit Deiner Haut mit der OP-Variante zu tun? Wofür brauchst Du denn die gedehnte Haut? Man schneidet doch überschüssige Haut weg, was wird dann also gedehnt? Oder meinst Du bei dem Vernähen?

    Cremst Du Dir auch schon die Naht ein, damit sie besser verheilt? Das habe ich bei vielen OP-Berichten (egal, was gemacht wurde) gelesen.

    Lässt Du auch noch die Brust-OP bei Deinem Operateur machen oder ist die nicht mehr aktuell?

    Weiterhin gute Genesung

    Lieber Gruss vom Keks

  10. Avatar von Maus81
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    AW: Erfahrungen zur Bauchstraffung

    Hallo Keks,

    die Sorge aus der Narkose nicht mehr auf zu wachen hatte ich auch, aber hauptsächlich wegen meiner Kinder.
    Narben heilen bei mir eigentlich gut, deswegen habe ich die Hoffnung, dass man die Narbe irgendwann kaum sieht. Noch creme ich die Narbe nicht ein, da da noch ein steri strip drauf ist. Das wird nach den Feiertagen entfernt und dann erhalte ich auch die Einweisung in die Narbenpflege.

    Die BDS und Narkoseverlängerung habe ich selbst bezahlt, der Betrag wurde um den Teil reduziert, der über die Krankenkasse lief. War somit etwas günstiger, aber immer noch teuer. Die OP hat 2,5 Stunden gedauert.

    Ich weiß nicht, wie ich dir das mit der Haut erklären soll.... hast du dir schonmal angeschaut, wie eine BDS operiert wird??? Am Ende der OP wir die abgelöste Haut von oben nach unten ganz doll gezogen und dann praktisch an die untere Haut angenäht und der Überschuss abgeschnitten. Die Rektusdiastase betrug ca. 9 cm, insofern reduziert sich nach Verschluss der Umfang um diese 9 cm. Und zwar nur im vorderen Bauchbereich, nicht rundum, wie bei einer Diät beispielweise. Dann wird die Haut zuviel....

    Über eine Brusstraffung habe ich mich nur informiert, aber das ist absolut nicht aktuell. Ich weiß nicht, ob ich mir irgend wann mal die Brust straffen lasse. Da habe ich keinen Leidensdruck und keinerlei körperliche Beschwerden, das wäre wirklich rein ästhetisch.

    Hast du denn einen Leidensdruck oder stört dich das nur etwas? So krasse Diäten sind immer fatal für die Haut, egal wie alt man ist. Vielleicht würde bei dir eine MiniBDS ausreichen, ohne Nabelversetzung. Hast du dich schonmal informiert bzw beraten lassen? Was wäre für dich schlimmer, die große Narbe, oder die bisschen überschüssige Haut?

    LG Maus

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