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  1. Inaktiver User

    Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Hallo zusammen!

    Es ist folgendes. Seit ca. einem Jahr bin ich am Abnehmen. Ich habe in dem Jahr 32 Kilo abgenommen und meine Brust ist von 95 G auf 85 E gesunken.

    Sie sind mir immer noch zu groß. Sobald ich mein Wunschgewicht erreicht habe (8 Kilo müssen noch weg) wollte ich die OP angehen lassen. Ich überlege, sie auf C oder D verkleinern und straffen zu lassen. Am liebsten auf C, aber ich weiß nicht, ob das von meiner Statur her dann zu klein ist, da ich breite Schultern und ein breites Becken habe. Nachher wirke das unproportional.

    Ich leide seit klein auf an meiner Brust (ich hatte schon mit 11 Körbchengröße B) und das sind wirklich sehr tiefe seelische Narben in mir. Ihr könnt euch vorstellen, dass die Brust, gerade weil sie so schnell wuchs und ich früh schon große Brüste hatte, extrem hängt. Überall habe ich kleine, blasse Dehnungsstreifen. Durch das Abnehmen hängt die Brust noch mehr und wirkt zusätzlich noch 'schlaffer' da sie kleiner wurde, verlor sie an Volumen und eine hängt mittlerweile sogar etwas mehr runter als die andere. Nicht mal eine schöne Form hat sie.

    Ich hasse es, mich so in den Spiegel zu sehen. Ich sehe keine hübsche Frau, sondern ein Monster. Ich muss immer weinen, wenn ich mich so sehe. Meinen Abnehmerfolg kann ich gar nicht wirklich genießen.

    Ich habe dadurch auch richtige Minderwertigkeitskomplexe und fühle mich nicht als Frau. Immer wieder starren irgendwelche Perverse auf meine Brust, als wäre ich Freiwild. Dabei trage ich nie gewagte Sachen mit Ausschnitt. Ich denke immer, mit der Brust sieht es billig aus und ich fühle mich unattraktiv.

    Komplimente kann ich gar nicht annehmen, ich kann nicht mal locker einen Mann kennen lernen, ohne die Angst zu haben, dass er doch nur das Eine will oder spätestens dann, wenn er mich irgendwann nackt sehen würde, einfach das Weite sucht. Weil ich mit der Brust so hässlich bin...

    Deswegen ratet mir nicht von einer OP ab. Ich wollte sie schon mit 12. Ich bin einfach unglücklich damit.

    Ich würde gerne wissen, was eure Erfahrung mit er Brustverkleinerung oder Bruststraffung waren, sowohl positive oder auch negative Aspekte und wie ihr euch damit heute im Gegensatz zu damals fühlt. Vielleicht ist auch jemand bei, die genau so sehr darunter gelitten hat wie ich im Moment.

    Dankeschön!


  2. Registriert seit
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    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Guten Morgen Yuuri,
    erstmal herzlich Willkommen hier. Ich habe genau vor einem halben Jahr meine Brüste von 80E auf 80C verkleinern lassen und bin täglich froh, die OP gemacht haben zu lassen. Ich habe seither keine Verspannungen mehr und auch keine Rückenschmerzen oder Spannungskopfschmerzen. Mein PC hat mir sowieso nur auf die Größe verkleinert, die auch zu meinem Körper passt. Ich würde da auf Deinen PC vertrauen, zu welcher Körbchen-Größe er Dir rät. Ich war in der glücklichen Lage, keine Komplikationen zu haben und sehr rasch schmerzfrei zu sein (war eigenlich ein Prellschmerz, vergleichbar wie ein starker Muskelkater unter der Brust). Die Brust wird ja bei einer Verkleinerung auch gleichzeitig gestrafft. Ich kann Dir nur zu dieser OP raten.
    Liebe Grüße Claudia

    P.S: ich habe diesen Sommer richtig genossen, keine Probleme mehr mit dem Bikinikauf, in der Größe gibt es auch schönere Modelle etc. 😁
    Geändert von Yukaew (18.10.2018 um 04:38 Uhr)


  3. Registriert seit
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    5

    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Hallo, ich liege gerade im Krankenhaus in meiner ersten Nacht nach der Op. Wie du sehen kannst: ich kann schreiben.
    Die Schmerzen sind gut auszuhalten, finde ich. Es ziept und brennt ein wenig, aber alles absolut erträglich.
    Ich merke nur, ich bekomme Rückenschmerzen vom Liegen auf dem Rücken.
    Ich bin 172cm groß und hatte bei 65kg eine Bhgröße von 75-80 G/H (je nach Marke).
    Eine Op wünsche ich mir auch schon lange, nun ist meine Familienplanung abgeschlossen und ich habe bei der Krankenkasse den Antrag gestellt. 1 Besuch beim medizinischen Dienst beim Gesundheitsamt und alles wurde schnell genehmigt.
    ABER: ich war bei 4 Chirurgen. 2 waren mir einfach nicht sympathisch, ein weiterer wollte ohne den Unterbrustschnitt operieren. Damit habe ich länger geliebäugelt wegen der Narben, aber alle 3 anderen meinten, das gäbe kein schönes Ergebnis.
    Jetzt wurde ein T-Schnitt mit sogenanntem Inneren BH gemacht.
    Gesehen habe ich es noch nicht, alles fest bandagiert.
    Morgen werden die Drainagen gezogen und ich kann vermutlich nach einer Nacht Krankenhaus schon wieder nach Hause.


  4. Registriert seit
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    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Hallo,
    liege auch gerade im Krankenhaus. Hatte auch gestern meine OP (Bauchstraffung). Habe auch Schmerzen beim auf dem Rücken schlafen.
    Mir war auch einwenig übel, das hatte ich bei der Brustverkleinerung nicht.
    Gute Genesung Claudia

  5. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Gibt es in deiner Nähe ein Ernährungs- oder Adipositaszentrum? Dort werden häufig Vorträge über genau diese OPs angeboten: Bauchstraffung, Bruststraffung auch in der Kombination. Dort kannst du dich informieren, häufig halten die Ärzte, die solche OPs durchführen, die Vorträge. Da bekommst du einen Eindruck und kannst erste Kontakte knüpfen. Nicht ganz unwichtig, die helfen auch bei den Anträgen bei den Krankenkassen.

    Bevor du dich zu einer OP entscheidest, raten sie allerdings in der Regel, dass du das Wunschgewicht sechs bis zwölf Monate halten sollst.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern


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  6. Inaktiver User

    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Danke für eure Antworten und Einblicke! :)

    Das gibt mir auf jeden Fall um so mehr die Bestätigung, das zu machen!!

    Also ich nehme seit einem Jahr ab und da können die Ärzte von ausgehen, dass ich das Gewicht halten werde. Und wie ich es halten werde. Ich überlege auch schon, nächstes Jahr anzupeilen. Ich will bestimmt nicht noch ein halbes oder ganzes Jahr warten, ich werde ja auch nicht jünger. :') Ich möchte schon noch was von haben.

    Ich meine nicht, dass es in meiner Nähe so was gibt. Ich bin aber auch schon lange nicht mehr adipös. Ich habe einen leichten, hängenden Bauch aber das ist 1. mit Sport geregelt und 2. wenn die restlichen 8 kg weg sind, sieht man kaum noch was von. Also keine Straffung notwendig :') Viel schlaffes ist da auch nicht mehr. Nur die Brust ist das einzige Problem.


  7. Registriert seit
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    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Hallo,
    Heute durfte ich nach Hause. Die Schmerzen sind absolut erträglich, wie ein doller Muskelkater , man muss sich halt vorsichtig bewegen.
    Das Ziehen der Drainagen fand ich sehr unangenehm, danach durfte ich mich aber endlich im Spiegel anschauen.
    Wow. Gar nicht so grün und blau wie ich dachte. Alles noch geschwollen und so, aber die Brust passt von der Größe her super zum Rest, sitzt symmetrisch und ich habe zwei tolle Brustwarzen bekommen.
    Nächste Woche ist noch eine Kontrolle, die Fäden sind selbstauflösend.
    Habe jetzt einen kompressionsbh (vom Arzt bekommen) und zusätzlich noch Bandagen.

    Ach so: ich bin privat versichert, und habe eine Kostenübernahmezusage von der Beihilfe und der KV bekommen. Der Chirurg ist aus einer Privatklinik, d.h. ich habe die Rechnung bezahlt und bekomme dann das, was geht, zurück.
    Wenn ich nachher einen Teil der Kosten selber tragen muss, ist das aber absolut ok für mich. Dafür wurde ich auch super betreut und operiert.


  8. Registriert seit
    13.11.2018
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    1

    AW: Brustverkleinerung/Bruststraffung - Erfahrungen?

    Hallo,
    ich habe mir vor 3 Wochen die Brust verkleinern und straffen lassen. Ich bin 173cm gross, wiege 69 kg, 40 Jahre alt und hatte Körbchen E. Ich ging hier in Regensburg zu einem bekannten Handchirurgen/Schönheitschirurgen meines Vertrauens. Ich wurde vorab von ihm beraten. Die Beratung kostete 40 Euro. Dann hab ich für den Herbst einen Termin vereinbart in einem Operationszentrum hier, wo man auch stationär bleiben kann. Ich hab jetzt das Rauchen nicht besonders eingestellt vorher, hab die Wochen vorher aber schon relativ gesund gelebt, da ich immens Angst vor der Narkose hatte. Ich durfte am OP-Tag, Beginn OP 13 Uhr, natürlich nix essen und 2 Stunden vorher auch nix mehr trinken. Die Narkose wurde mit Propofol eingeleitet und mit einem Narkosegas aufrecht erhalten. Diese war gut gemacht und ich war komplett weg. Gegen 16.15 Uhr wachte ich wieder auf und wurde dann auf Station gefahren. Schmerzen überhaupt nicht. Ich schlief bis Mitternacht komplett durch. Gegen 5 Uhr am nächsten Tag wachte ich auf und war wieder "nüchtern". Ich hatte leider zu wenig getrunken und daher Kreislaufprobleme, das Trinken holte ich dann aber nach. Schmerzen hatte ich dann auch - keine Angst, es ist zum Aushalten gewesen, Die Schwester hat mit ein Ibuprofen 600 gegeben , dann war ich wieder schmerzfrei. Mein Arzt kam dann gegen 9 Uhr und hat mich nochmal angeschaut und neu verbunden. Um 10 konnte ich heim gehen.
    Schnelle Bewegungen oder Hinlegen und oder Aufstehen ließen die Brust schon zwicken.
    Der Tag nach der OP zu Hause war unangenehm. Beim Hinlegen oder Aufstehen merkt man natürlich schon, dass hier "Fleisch" weggeschnitten wurde. Die nächsten 7 Tage konnte ich nur auf dem Rücken schlafen/liegen, auch eine Seitenlage war zu viel. Wie gesagt: es war eine grosse OP, ohne mittlere Schmerzen und unangenehmes Ziehen kommt man nicht aus, aber mit Schmerzmittel kann man es wirklich gut überstehen. 1x die Woche musste ich beim Operateur erscheinen der dann immer überprüft hat ob alles passt und mir ein neues Pflaster aufdrückte.
    2 Wochen lang hat die Narbe der linken Brust "gesuppt", will heißen, da kam noch Blut raus, aber gering. Ab und an hab ich an verschienenen Stellen einen Stichartigen Schmerz, der vergeht aber wieder. Ich habe eine senkrechte Narbe nach unten und die Brustwarzen umschließend, keine waagrechte Narbe.
    Bei mir wurden jeweils 430 g weggeschnitten und ich dürfte jetzt ein kleines C-Körbchen haben. Der Busen ist auch weit oben, er sackt aber im Laufe der nächsten Monate noch etwas nach unten. Momentan sieht er unförmig aus, wegen der Narben, er ist noch nicht rund verlaufend, es wird aber wöchentlich besser und normaler von der Form her. Gestern kamen die Fäden raus, die inneren Fäden zersetzten sich selber. Momentan hab ich noch Bewegungsschmerzen (gering) und kann noch nicht auf dem Bauch schlafen, ich schätze ab Dezember ist das auch vorbei.
    Meine Ausfallzeit in der Arbeit betrug nun 3 Wochen, vorher braucht man wirklich nix tun, würde gar nicht gehen. Lt. Arzt kann ich ab Dezember wieder mit Sport anfangen. Jedoch immer mit einem gut sitzenden Sport-BH.
    Einzig nervend waren die Pflaster, die mich schier wahnsinnig gemacht haben, da meine Haut juckte und juckte und juckte. Ich hab dann nach 1 1/2 Wochen im BH( den man anfangs IMMER tragen muss) grössere Damenbinden zum Abdecken benutzt (unparfümiert), da ich sonst nix gefunden hab, was hier nicht verrutscht und passt.
    Ingesamt: Leute, ich würde es immer wieder tun. ich ärgere mich nur, dass ich es nicht schon mit 30 gemacht hab ich Depp. Jetzt hab ich mit 40 einen schöneren Busen als so manche 20jährige und der wird auch nimma schlechter :-))
    Kosten: mit allem, OP, Narkose, Übernachten, Nachsorge.... 5500 Euro. Ich finde das i.O.

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