+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 22

  1. Registriert seit
    25.06.2010
    Beiträge
    572

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Hallo Raspberry Vanilla,

    aber Du weißt ganz sicher, dass Du (nur) Hyaluronsäure gespritzt bekommen hast? Es gibt ja z.B. auch Radiesse, das von einigen Ärzten gerne für die Wangen verwendet wird... das wäre aber nicht Hyaluronsäure, sondern Kalzium-irgendwas (wers genau wissen will bitte einfach googeln), das baut sich nicht oder zumindest nicht komplett wieder ab...

    Und: was sagt Dein früherer Unterspritzungsarzt dazu, dass Du mit dem Ergebnis nicht glücklich bist? Eigentlich ist das doch die erste Anlaufstelle, weil er genau weiß, wieviel von was er wohin gespritzt hat...


  2. Registriert seit
    09.02.2016
    Beiträge
    14

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Hallo Hedi,

    vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich bin sicher, dass es eine reine (hochvernetzte) Hyaluronsäure war. Der Effekt bei mir ist identisch zu den Berichten aus dem Thread "Permanente Malar Bags nach Hyaluron in den Wangen?".

    Meine Behandlerin (erfahrene Ärztin im Bereich von Unterspritzungen), zu der ich nach langer Recherche gegangen bin, war sehr nett und auskunfsbereit bis ich gezahlt hatte. Von einem negativen Ergebnis wollte sie nichts wissen und ich wurde abgewiesen. Von daher ist das Vertrauen an dieser Stelle verloren und daher meine Frage nach einer geeigneten Anlaufstelle...


  3. Registriert seit
    21.06.2019
    Beiträge
    15

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Es gibt keinen Hyaluronfiller auf dem Markt, der solange halten würde. Auch Wassereinlagerungen scheinen mir nach 2 Jahren extrem unwahrscheinlich. Wo bist du zuhause?


  4. Registriert seit
    30.08.2018
    Beiträge
    29

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Zitat Zitat von karin_muc Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Hyaluronfiller auf dem Markt, der solange halten würde. Auch Wassereinlagerungen scheinen mir nach 2 Jahren extrem unwahrscheinlich. Wo bist du zuhause?
    Das stimmt nicht. Hier in Deutschland sind die Ärzte wirklich noch so zurückgeblieben und glauben das. HS baut sich nie ganz ab. Insbesondere Vycross hält Jahre. Es gibt eine Studie zu Voluma. Es wird nur weniger aber ganz weg gehts es nie und wenn die Schwellung durch die HS kommt, kann man ewig darauf warten. Mein Arzt hat einer Frau die HS nach über 7 Jahren unter den Augen aufgelöst. Ich habe ein MRT von einer Frau gesehen, die nach 3 Jahren noch einen Haufen HS im Mittelgesicht hat. Meine unterspritzte Tränenrinne wurde über Jahre nie wieder so tief wie sie mal war. HS ist semi permanent und das sollte man den Menschen auch endlich mal vermitteln.


  5. Registriert seit
    21.06.2019
    Beiträge
    15

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Du kannst das sicher belegen? Meine Juvederm-Vertreterin kann es nämlich nicht. Hyaluronsäure ist nichts anderes als ein langkettiges Polysaccharid. Es wird als solches ganz normal verstoffwechselt. Ob quervernetzt oder nicht, hat lediglich Auswirkungen auf die Dauer.

    Es gibt selbstverständlich semi-permanente Filler. Hyaluron mit Acryl und dergleichen. Aber nicht von Juvederm und auch nicht von den anderen bekannten Hyaluronfillermarken.
    Geändert von karin_muc (20.11.2019 um 14:00 Uhr)


  6. Registriert seit
    30.08.2018
    Beiträge
    29

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Zitat Zitat von karin_muc Beitrag anzeigen
    Du kannst das sicher belegen? Meine Juvederm-Vertreterin kann es nämlich nicht. Hyaluronsäure ist nichts anderes als ein langkettiges Polysaccharid. Es wird als solches ganz normal verstoffwechselt. Ob quervernetzt oder nicht, hat lediglich Auswirkungen auf die Dauer.

    Es gibt selbstverständlich semi-permanent Filler. Hyaluron mit Acryl und dergleichen. Aber nicht von Juvederm und auch nicht von den anderen bekannten Hyaluronfillermarken.
    Du erwartest ernsthaft, dass Juvederm dir die Wahrheit sagt? Über ihre nach 6-24 Monate Filler, die sich abbauen. Das Wort Vertreterin beeindruckt mich nicht, sorry. Ich kann es dir belegen, weil ich es in meinem Gesicht sehe und tausende andere in ihrem. Und jeder Arzt, der dir sagt, dass sich das nach 2 Jahren abbaut hat einfach keine Ahnung. Frag mal Dr M. aus Freiburg, wie oft er bei Facelifts HS vor über 20 Jahren im Gewebe gefunden hat. Und das im MRT hat bestimmt der Radiologe selbst eingezeichnet. Schau dir mal die FDA Studie zu Voluma unter dem Punkt „ Extended Follow-Up“ an:

    „Table 6 shows the mean MFVDS scores during the extended follow-up period (Months 9 to 24). The mean improvement was clinically significant (≥ 1 point), with the majority of subjects demonstrating improvement.
    • 86.6% (181/209) at Month 9
    • 85.2% (172/203) at Month 12
    • 71.5% (128/179) at Month 18
    • 67.1% (112/167) at Month 24“

    70 % haben nach 2 Jahren immer noch den Filler drin, es hat sich lediglich partiell abgebaut. Da endet das Follow up. Was meinst du wie die MRT von den Patienten nach 6 Jahren aussehen?

    Hast du dich schon mal mit Vycross und Hyaluronidase befasst? Warum gerade Vycross so lange hält?

    Man sollte aufhören den Menschen einzureden, „ach versuchen wir mal ist nach 2 Jahres sowieso wieder weg“. Ne ists nicht. Und es zerstört das Leben von vielen vielen Menschen. Ich kenne sehr viele davon!


  7. Registriert seit
    05.01.2008
    Beiträge
    354

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Hyaluronsäure bildet nach jeder Unterspritzung ein Depot, welches sich zum kleinen Teil nicht mehr abbaut. Je öfter man spritzt, desto länger bleibt das Depot bestehen. Ich folge einer Schönheitsklinik auf Instagram, die viele Fakten zum Thema Filler posten (Consultant Clinic), die lösen auch öfter mal Fremdarbeiten mit Hyalasa auf. Bei einer Patientin war das Juvederm 10 Jahre drin und hatte sich nicht abgebaut!

    Und ja, die benutzen kein Juvederm. Sie sagen auch, dass das Produkt migriert in andere Bereiche, wo es nicht hingehört.

    Ich selbst hatte Hyalase in den Lippen, Gewebeverlust konnte ich nicht feststellen.


  8. Registriert seit
    09.02.2016
    Beiträge
    14

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Hallo Mädels,

    vielen Dank für eure Antworten und Erfahrungsberichte. Es bleibt also nur die Auflösung durch Hylase, da ich mir ziemlich sicher bin, dass sich im letzten Jahr nicht viel getan hat - warum sollte es sich also in den nächsten Jahren von selbst erledigen? Ich leide wirklich sehr darunter, es sieht schrecklich aus. Man liest überall im Internet, dass es wahnsinnig wichtig ist die Auflösung von einem erfahrenen Behandler durchführen zu lassen, doch wie findet man ihn? Kann hier niemand jemanden empfehlen?

    @karin_muc: ich kann es noch fühlen - auch über 2 Jahre später... Die Hyaluronsäure ist also definitiv noch da.

    An alle die darüber nachdenken sich unterspritzen zu lassen: überlegt es euch wirklich gut. Ich würde einiges dafür geben es rückgängig machen zu können.

    Viele grüße, Raspberry


  9. Registriert seit
    09.02.2016
    Beiträge
    14

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Hallo,

    nachdem ich so nette und hilfreiche Tipps hier bekommen habe (vor allem auch per privaten Nachrichten) möchte ich euch auch von meinen Erfahrungen berichten, vielleicht hilft es ja jemandem:

    ich hatte wie bereits weiter oben berichtet vor über zwei Jahren eine Unterspritzung der Wangen, die mir von Anfang an nicht gefallen hat. Ich wollte es aussitzen und warten bis es sich von alleine abgebaut hat, was allerdings nicht passiert ist. Nach einigen Monaten bildete sich ein Wulst unterhalb der Tränenrinne in Richtung Nase und ein weiterer auf Höhe der Malar Bags. Ich konnte diesen Wulst wirklich fühlen und es sah einfach schrecklich aus...

    Nach über zwei Jahren hatte ich die Hoffnung verloren, dass er sich von selbst auflöst und habe angefangen nach Hylase zu googeln - und bin erst einmal wieder davon abgekommen bei all den Horrorberichten, die man liest. Vor etwas über zwei Wochen habe ich mich dann all meinen Mut zusammen genommen und mich doch dazu entschieden mir eine minimale Dosis Hylase spritzen zu lassen. Meine Güte, hatte ich Angst... Nun zu meinem Ergebnis und meinen Erfahrungen:

    Der Wulst in Richtung Nase hat sich innerhalb von etwa 2 Stunden komplett aufgelöst (so viel zu der Frage ob das wirklich noch Hyaluronsäure nach so langer Zeit war: ja, definitiv). Der zweite auf Höhe der Malar Bags ist noch etwas da glaube ich, er liegt aber auch nicht ganz so oberflächlich. Die komplette Wirkung hat sich innerhalb der ersten Stunden gezeigt, danach hat sich absolut nichts mehr verändert! Die Haut war am Folgetag an den betroffenen Stellen deutlich trockener und irgendwie knittrig. Dies war so direkt vor dem Spiegel gar nicht so richtig zu sehen, aber wenn man diesen Bereich mit den Fingern eingedrückt oder rein gekniffen hat, war es deutlich zu sehen. Außerdem hatte ich ein paar kleine Schwellungen durch die Einstiche. An Tag drei hatte sich die Haut bereits wieder komplett erholt und war wie vorher - nur eben jetzt ohne diesen schrecklichen Wulst darunter. Sie sieht sogar straffer aus als vorher, was aber mit Sicherheit nicht daran liegt, dass Hylase der Haut etwas Gutes tut, sondern dass die Unebenheiten darunter weg sind. Das Ganze ist nun gut zwei Wochen her und seitdem hat sich nichts mehr verändert. An der Stelle an der zuvor die Erhebung war, ist das Gewebe nun eingesunken, ich habe meine Tränenrinne wieder (ok, zugegeben, an einer Stelle etwas eingedellter als vorher - wahrscheinlich weil die Hyaluronsäure das Gewebe etwas weggedrückt hat?) und ich bin soooo froh darüber. Und hoffe nun, dass es das war und nichts mehr passiert.

    Damit will ich Hylase auf keinen Fall verharmlosen! Ich hatte Kontakt zu Leuten, die alles dafür geben würden es rückgängig zu machen. Realself ist voll von negativen Erfahrungen. Und wenn es die Möglichkeit gibt zu warten bis es sich von alleine aufgelöst hat, würde ich das immer bevorzugen. Bei mir hat sie es leider nicht und ich hatte anscheinend mit der Hylase-Anwendung wirklich wirklich Glück. Ich habe übrigens vorab viel recherchiert über die Haltbarkeit und auch meine Ärztin gefragt: mittlerweile hat man rausgefunden, dass sie deutlich länger im Gewebe verbleibt als bisher angenommen. Auch kommt es immer wieder zu Fällen der Verkapselung, wo es sich dann quasi gar nicht mehr abbaut und was wohl auch bei mir der Fall war. Ich hätte diesen Wulst also wahrscheinlich auch in 10 Jahren noch gehabt... von daher hat mir die Hylase wirklich geholen, aber seid bitte bitte vorsichtig damit.

    Viele Grüße, Raspberry

  10. Avatar von Sandra71
    Registriert seit
    06.04.2005
    Beiträge
    15.709

    AW: Meine Erfahrung zu Hylase

    Ich warte auch immer noch drauf, dass sich Hyaluronsäure in meinen Tränenrinnen verflüchtigt.

    Gespritzt wurde insgesamt zweimal in kurzen Abständen, das letzte Mal vor ziemlich genau einem Jahr.

    Ich habe den Eindruck, dass es ein wenig besser geworden ist, es kann aber auch sein, dass ich mich mittlerweile einfach dran gewöhnt habe.

    Bei mir sind es keine wirklich schlimmen Schwellungen, vor dem Unterspritzen hatte ich aber eben gar keine Schwellungen...und ich ärgere mich natürlich, für etwas Geld ausgegeben zu haben, das hinterher schlechter ist als vorher.

    Zumal ich bereits vor dem Nachspritzen skeptisch war und nachgefragt habe, ob es sein kann, dass es schlimmer wird - und diese Frage vom Behandler verneint wurde.

    Mein Fazit daraus ist, keine Hyaluronsäure mehr in die Tränenrinne. Man kann sich einen noch so erfahrenen Behandler suchen und es kann trotzdem in die Hose gehen.

    Ich habe auch schon über Hylase nachgedacht, traue ich mich da aber nicht recht ran, aus Angst, es noch zu verschlimmern. Da warte ich lieber noch ein paar Monate ab, ob es von selber weggeht.
    Geändert von Sandra71 (14.01.2020 um 14:20 Uhr)

+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •