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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Naja, Du musst Dir schon im Klaren darüber sein, dass die Ergebnisse SEHR unterschiedlich ausfallen können:

    Ich persönlich kenne 5 Frauen (mich eingeschlossen), die sich die Brüste haben verkleinern lassen:

    3 mit deutlichen Narben (alle derselbe Operateur soweit ich weiß, auf jeden Fall dieselbe Klinik) und 2 mit wunderschönen Ergebnissen (völlig andere Kliniken und andere Operateure).

    1 hat sich mit den Narben abgefunden und läßt nichts mehr machen, 1 hat nachbehandelt ohne großen Erfolg, was jetzt - Jahre später - daraus geworden ist, weiß ich aber nicht, wir haben keinen Kontakt mehr und 1 will eine Nach-Op bei einem anderen Chirurgen machen lassen.

    Bereut hat die OP keine der 5 Frauen, egal ob das Ergebnis schön oder nicht schön geworden ist, die Erleichterung im Alltag war für alle so spürbar, dass es alles andere aufgewogen hat.

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Das sind hilfreiche Infos. Danke Denise!

    Ich werde dem Doc morgen einige Löcher in den Bauch fragen...
    Dann sehe ich weiter. Letztendlich ist es ja so, dass ich eben die Erleichterung möchte. Das Aussehen ist natürlich trotzdem nicht egal.
    Liebe Grüße
    Emmi

    Not every disabled uses a wheelchair - not all disabilities are visable -so accept people who are different!

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Hallo rt125,

    herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Du kannst einem echt leid tun. Ich bin zwar 1,73 m groß und trug Größe 80 E, 48 Jahre jung?, aber ich kann deinen Leidensdruck gut verstehen. Ich habe mich im November 2012 in der Rosental-Klinik in Leipzig operieren lassen. Ich kann diese Klinik nur empfehlen. Fahre hin und lass dich beraten, du wirst meine Meinung bestätigen. Ich wünsche dir alles, alles Gute! Und berichte, wie es dir ergangen ist. Nur Mut...!

    Lg Schasch

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Hallo Alexandra,

    was sind denn das für Ratschläge, die die von deinem Umfeld bekommt? Wenn deine Mutter die ähnlichen Probleme hat, müsste sie sich doch in deine Lage versetzen können. Ich glaube, über die "anderen Leute" solltest du dir keine Gedanken machen. So eine Entscheidung kannst nur du allein treffen, weil nur du den Leidensdruck kennst. Die Krankenkasse zahlt heute kaum noch solche OP`s. Ich habe es zwei mal versucht und letztendlich selbst gezahlt. Aber ich kann dich nur dazu ermutigen. Sicherlich ist es ein sehr großer Eingriff und es gibt natürlich Risiken, wie bei jeder OP. Ich wurde im Nov. 2012 operiert und bin sehr zufrieden. Die Narben unter der Brust sind schon ziemlich groß, aber wer sieht diese? Alles ist besser als vorher...! Ich wünsche dir viel Glück und Mut zu einer richtigen Entscheidung.
    Schasch

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Hallo Beriawen,

    viel Glück. Ich glaube nicht, dass die Ärzte sagen du seist verrückt. Mein Frauenarzt, relativ jung - ca. 40 - ich 49, hat mir zu dieser OP geraten und ich habe mich im Nov. 2012 operieren lassen- die beste Entscheidung meines Lebens. Ich sollte diese OP ebenfalls seit dem ich denken kann - also... seitdem ich Körbchengröße E trage. Schmerzen hat man nach dieser OP überhaupt nicht. Das ist zwar unvorstellbar, aber es ist wirklich so. Notfalls kann man ein Schmerzmittel nehmen, aber ich habe keins gebraucht. Also alles Gute für deine Entscheidung.
    Schasch

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Hallo alle nochmal.

    Ich wollte noch mitteilen, dass meine Hoffnungen zunichte gemacht wurden. Der Chirurg, bei dem ich letzte Woche war, hat mir schon mit einem etwas mehr oder weniger frechen Grinsen gesagt, dass die OP bei ihm 6.000 EUR kosten würde und in meinem Fall die Krankenkasse nichts dazu zahlen wird - dafür hätte ich zu wenig Volumen. Naja... Körbchengröße E ist offenbar tatsächlich nicht genug . Da bleiben mir nur noch zwei Möglichkeiten: Das Ganze auf Eis legen und mit den Möpsen leben (obgleich das kein Leben wäre) oder seeeeeehr lange sparen, bis ich das Geld alleine aufbringen kann. Bis ich das zusammenhabe, bin ich aber wahrscheinlich auch schon "zu alt", um an mir noch groß rumschnippeln lassen zu müssen. Ich meine, ich bin JETZT unglücklich und will wenigstens die nächsten 20 Jahre noch ein bisschen fröhllicher im Leben sein. Ich finde, ich habe die letzten 20 Jahre genug gelitten wegen der Dinger.

    Naja... 5000 EUR oder so sollten irgendwie zusammenzutreiben sein... Ich spare jetzt wo ich kann und lege jeden Monat Geld zurück.

    Mein Freund ist am Osterwochenende ausgezogen. Auch toll... lässt mich mit meinen Depressionen alleine, weil es ihm zu anstrengend geworden ist.

    Das Gute daran: Ich kann beim wöchentlichen Einkaufen sparen. Ich esse nicht so viel, also brauche ich auch weniger Geld auszugeben.


    Schasch: Um deine Frage nach meiner Mutter zu beantworten: Nein, meine Mutter kann (oder will) sich nicht in mich hineinversetzen. Sie hat wirklich RIESIGE Brüste im Verhältnis zu ihrer Köpergröße. Sie ist zwar auch sonst nicht gerade gertenschlank, aber sie beteuert immer wieder, dass sie gar keine Probleme habe - weder körperlich noch seelisch. Im gleichen Atemzug klagt sie dann über Rücken- und Nackenschmerzen. Die kommen aber gar nicht von den Brüsten, sondern von der Arbeit oder weiß der Geier was. Ich denke, sie tut alles, um die unbequeme Wahrheit zu vertuschen. Seltsame Einstellung: Augen zu und das Problem ist weg.

    Ich glaube jetzt auch, dass ich bei meinem Orthopäden nächsten Monat und meiner Frauenärztin Ende des Monats nur auf Gegenwind stoße. JA, meine Brüste sind groß (wie gesagt, Umfang 98 cm), aber kein Grund für eine OP. Da gibt es Frauen, die es schlimmer getroffen hat, wie ich auch hier in den Beiträgen lese. Aber ich sehe es so: Der Mount Everest mag der höchste Berg auf der Erde sein, aber sehen kann ich den von hier aus nicht. Ich sehe das Siebengebirge, und hier ist der Ölberg die höchste Erhebung. Was ich damit sagen will: Die eigenen Probleme sind zunächst die größten, weil sie unmittelbar vor einem selbst liegen. In dem Fall schaue ich an mir herunter, wenn ich gerade stehe, und kann meine Füße nicht mehr sehen - weil meine Titten sie verdecken.

    Und dieser Kommentar, den ich immer wieder höre: "Warum leidest Du denn? Andere Frauen wünschten, sie hätten so viel und lassen sich die Brüste vergrößern."

    Meine Gegenfrage: Welcher Chirurg, der sich an den sogenannten "Hippokratischen Eid" hält, würde einer Frau, die nicht einmal 170 cm groß ist und um die 60 Kilo wiegt, Brustimplantate in der Körbchengröße E einpflanzen, nur weil die Frau von Natur aus B-Körbchen hat und sich größere Brüste wünscht - obwohl B zu ihrer übrigen Statue doch passt? Aus meiner Sicht würde das doch keiner machen! Maximal C-Körbchen - mehr doch niemals! Alles darüber hinaus wäre doch Frevel - oder aus Geldgier des Arztes noch nachvollziehbar. Ethisch allerdings wäre so etwas fragwürdig.

    Und die Frauen, die sich ihre Brüste in solch einem Fall vergrößern lassen - unter uns - sind doch auch die Katy Prices, Dolly Busters, Pamela Andersons... kurz: billige Flittchen.

    Aber immerhin: Solche Silikonbrüste in der genannten Größe hängen und schwabbeln nicht - im Gegensatz zu meinen. Beneidenswert ist das wirklich nicht.

    Ich habe noch einen Joker im Ärmel, den ich noch plane, auszuspielen: Mein Chef, zu dem ich - jetzt bitte nicht falsch verstehen - seit ich hier arbeite ein vertrauenvolles Verhältnis habe, und mit dem ich auch offen über mein Problem gesprochen habe, hat mir schon angeboten, dass er mir evtl. helfen könne. Nicht finanziell, natürlich - aber bei der Suche nach einem Arzt. Der ist nämlich ganz rein zufällig seit sehr langer Zeit mit einem Gynäkologen/Chirurgen eng befreundet, der auch solche Eingriffe vornimmt. Er würde mir da mal einen Kontakt knüpfen - wie er meint. Und von dem habe ich auch schon von anderer Seite gehört, wie ausgezeichnet er sein soll. Vielleicht hilft ja eine kleine Vitamin-B-Spritze der Sache auf die Sprünge. Eine Ratenzahlung zum Beispiel... wenn mein Chef sozusagen meine Kreditwürdigkeit bezeugt...

    Ich halte euch auf dem Laufenden. Aufgeben werde ich nicht - nur den Versuch, die Krankenkasse zu einer Unterstützung zu überreden.
    Geändert von Beriawen (03.04.2013 um 08:31 Uhr)

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Hallo Beriawen,

    so Argumente wie "sei doch froh" hör ich auch immer wieder... Zur Erinnerung ich habe bei 168cm 75H.

    Sorry, aber DAS ist ganz allein meine Entscheidung, ob die Teile für mich zu groß, zu klein oder was auch immer sind.

    Ich war gestern beim Chirurgen und der hat noch einige Tipps gegeben für den Antrag bei der KK.
    NIEMALS psychische Probleme und Depris angeben. Denn dann verlangen die erstmal ne Psychotherapie, weil "nicht die Brüste das vermeintliche Problem sind". Funktionelle Störungen wäre wichtig. Nämlich: Beim Bücken und bei der Arbeit sind die Dinger im Weg, tun weh, kein Sport möglich etc.

    Ich habe ein Attest vom Orthopäden wegen des Rundrückens und von der Masseurin, was sie alles regelmäßig wegmassiert (gehe da aber auch schon 9 Jahre auf eigene Kosten regelmäßig alle 4 Wochen hin). Und ich war beim Hautarzt und habe mir Hautpilze und Wundsein unter der Brust bescheinigen lassen. Das muss natürlich auch alles stimmen...

    Ob die KK es bei mir bezahlt, weiß ich noch nicht. Sie wollen den bericht vom Chriurgen noch abwarten. Der kommt ja erst in den nächsten Tagen.
    Aber eins weiß ich: Wenn die KK meine OP ablehnt, werde ich nicht mehr auf meine Kosten zur Massage gehen. Nein, ich lass mich wegen Furz und Feuerstein zur Gymnastik schicken, krank schreiben und alles was geht! Jedes Jahr kriegen die ne Sammelrechnung über BHs und was ich so alles für Kosten hatte. Gewöhnen sie sich mal an die Preise und wünschten sich, sie hätten die OP bezahlt.

    Dennoch: die Fotos, die er mir von den bereits durchgeführten OPs zeigte, machen mich nachdenklich: Wie Denise schon schrieb. Narben werden bleiben und egal wie, wie gut die OP war, wie die Narben sich entwickeln, weiß kein Mensch und womit ich definitiv nicht klar käme, wenn die Brustwarze verloren ginge.
    Das sie abstirbt, kann immer passieren. Da überleg ich mir, sie von vorn herein ganz abtrennen zu lassen und dann als Hautimplantat aufsetzen zu lassen. Denn wenn sie absterben sollte, ist sie nicht mehr zu retten.

    Aber über solche Details mach ich mir Gedanken, wenn die Kasse den Eingriff tatsächlcih zahlt.

    ich sag nur: lass Dich durch doofe Kommentare nicht aus der Ruhe bringen, nicht von komischen Ärzten abwimmeln. Such Dir einfach einen Anderen und versuch es weiter...

    Und bei den ungebildeten Besserwissern sag ich immer: Nimm deinen Brustkorbumfang, zähl 28 cm hinzu (ist bei mir so), guck auf wikipedia under Büstenhalter...und dann kauf einen BH in deinen Maßen und den Körbchen. Nun nimm 2 Luftballongs und fülle sie mit Wasser, dass sie da hinein passen und dann targ das nur 1 Monat ununterbrochen auch im Bett, bei Sport und wo auch immer. Wir reden nochmal wenn der Monat um ist. Bin gespannt auf Deine Verspannungen. Ich habe viel Drüsen- und wenig Fettgewebe in de Brust, also eine schwere Brust. Spätestens dann betretene Gesichter...

    Viel Erfolg und alles Gute!
    Liebe Grüße
    Emmi

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Zitat Zitat von Emmi1971 Beitrag anzeigen
    Dennoch: die Fotos, die er mir von den bereits durchgeführten OPs zeigte, machen mich nachdenklich: Wie Denise schon schrieb. Narben werden bleiben und egal wie, wie gut die OP war, wie die Narben sich entwickeln, weiß kein Mensch und womit ich definitiv nicht klar käme, wenn die Brustwarze verloren ginge.
    Das sie abstirbt, kann immer passieren. Da überleg ich mir, sie von vorn herein ganz abtrennen zu lassen und dann als Hautimplantat aufsetzen zu lassen. Denn wenn sie absterben sollte, ist sie nicht mehr zu retten.
    Ja, die Narben bei den Fotos haben mich auch abgeschreckt... Aber die Belastung durch die großen Brüste war größer und ich habe einfach das Beste gehofft.
    Mach das mit der Brustwarze nicht! Von Narben habe ich öfter gehört, von abgestorbenen Brustwarzen bislang noch nie. Falls die Brustwarze abgetrennt wird, garantiert das auch nicht, dass sie nicht absterben kann und es ist doch was anderes, wenn alles bleibt wie es ist.

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    Zitat Zitat von Beriawen Beitrag anzeigen
    Ich halte euch auf dem Laufenden. Aufgeben werde ich nicht - nur den Versuch, die Krankenkasse zu einer Unterstützung zu überreden.
    Bei allem, was Du versuchst, das Geld zusammen zu bekommen, würde ich die KK nicht außen vor lassen, sondern auch dort weiterhin Daten und Fakten und Gutachten zusammentragen, um die Kosten doch noch bewilligt zu bekommen. Hartnäckigkeit wird in der Regel belohnt (auch wenn es manchmal dauern kann)...

  10. gesperrt

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    AW: Brustverkleinerung - bitte um Erfahrungen!

    Ich hatte vor einigen Jahren auch eine Brustverkleinerung, hatte bei 165cm Größe auch über 100cm Brustumfang, Körbchengröße E.


    Die Krankenkasse hat nichts gezahlt. Ich fand das ok so, habe alles selber gezahlt. Es gibt wichtigeres was die Krankenkasse zahlen sollte.
    Bei Größe F, G, H sehe ich das anders, das ist bei Körpergröße 160cm oder 165cm nämlich wirklich sehr viel.
    Die Op selber ist gut verlaufen, die ersten Tage danach hatte ich sehr heftige Schmerzen, das Ergebnis ist klasse.

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