Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 22
  1. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und eine menschenorientierte Katze wird nach meiner erfahrung immer wieder katziger, wenn eine andere dazu kommt.
    Das kann ich bestätigen. Mein Kater brauchte nur 2,3 Tage, um sich an die Neue zu gewöhnen.

    Inzwischen "klebt" er nicht mehr so an mir, er fängt an, mit ihr zu spielen.

    Ich würde, bezüglich wenig Rückzugmöglichkeit - das muss am Anfang sein - doch auch bis zur größeren Wohnung warten.

    Als Zweitkatze aber bitte ein Mädchen. Kater zu Kater geht eher daneben.

  2. User Info Menu

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Danke für euren schnellen Antworten

    Dann warte ich wohl wirklich lieber, bis ich in einer größeren Wohnung wohne. Zumal er bis jetzt auch immer Kontakt zu der Katze meiner Eltern aufnehmen wollte, wenn er mal übers Wochenende mit da war. Die 16 Jahre alte Dame akzeptiert ihn, aber spielen oder kuscheln will sie nicht mit ihm. Und dann läuft der arme Tropf ihr die ganze Zeit hinterher, weil er sie doch sooo gern näher kennen lernen würde

    Ein Vorteil hat das aber: Er interessiert sich oft nicht für Spielsachen, die ich ihm kaufe. Bei unserem letzten Besuch im Elternhaus hab ich ihm eine Ratte und ein Körbchen gekauft, die ihn nicht interessiert haben, bis die alte Dame auf einmal damit gespielt hat, seitdem findet er die Sachen ganz toll.

    Liebe kätzische Grüße

  3. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Hallo ,hab einen intressanten Bericht dazu gefunden...
    Das Dein Kater sozialverträglich ist ,das zeigt ja dass er immer mit der Omi spielen will...
    Der liebe Paul war auch so ,sodass wir uns auch entschlossen hatten einen zweiten Kater zu holen..
    Na hier der Bericht..

    Einzelkatzen in reiner Wohnungshaltung

    7,5 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Die Mehrheit wird nicht artgerecht gehalten. Eine kühne Behauptung? Keineswegs, sondern die traurige Bilanz langjähriger Erfahrung der Tierschützer. Ein Blick auf die Natur der Katze macht deutlich, wie ein artgerechtes Katzenleben aussieht. Katzen sind noch nicht lange
    domestiziert, d.h. sie sind noch sehr ursprünglich und in den Bedürfnissen ihren wilden Vorfahren sehr ähnlich.

    Eine „normale Katze” ist viele Stunden täglich auf Achse. Sie erkundet, kontrolliert und markiert ihr Revier, liegt auf der Lauer, beobachtet, jagt, spielt, rennt, räkelt sich in der Sonne und hat diverse Kontakte zu Artgenossen, denen sie freundlich, feindlich oder gleichgültig gesinnt ist. Dabei werden all ihre hoch entwickelten Sinne gefordert, und die Katze bleibt ausgeglichen und aktiv, was sich positiv auf ihren Stoffwechsel und auf ihre Psyche ausübt.

    Um Vermutungen vorweg zu greifen: Wir sind keine Gegner der Wohnungshaltung. Da nicht genügend (verkehrsruhige) Freigangsplätze zur Verfügung stehen, vermitteln wir sogar recht viele Katzen in reine Wohnungshaltung. Hierbei muss aber beachtet werden, dass der Katze in dieser eingeschränkten Haltungsform ein Ausgleich für die nicht möglichen artgemäßen Aktivitäten geschaffen wird. Die natürlichen Lebensgewohnheiten müssen so gut wie möglich simuliert werden, damit die Katze physisch und psychisch gesund bleibt. Viele Katzenhalter verneinen dies und sind ernsthaft der Auffassung, dass es einer Katze absolut ausreicht, auf
    45 m2 als Einzeltier zu leben. Dem ist jedoch nicht so.
    Da sich die Tiere in einem solchen Lebensraum nicht entsprechend ihrer Art verhalten können, zeigen sie IMMER – die einen früher, die anderen später – körperliche und/oder seelische Folgen dieser unnatürlichen Haltungsform.

    Menschen, die ihre Katze so halten, erzählen zwar, wie super es der Katze gehe und wie glücklich sie sei, nehmen aber gar nicht wahr, was einem Außenstehenden sofort auffällt: Die Katze ist zu dick, peitscht ununterbrochen mit dem Schwanz, kommt zum Streicheln, verweilt nicht lange, legt die Ohren an, haut nach dem Halter, geht hektisch im Flur auf und ab. Ihr Benehmen gleicht dem eines Raubtiers im Zoo, das zwanghaftes, neurotisches Verhalten zeigt. Die Halter sind meist der Ansicht, die Katze wäre glücklich, wolle gar nichts anderes tun, als den ganzen Tag auf der Heizung zu sitzen und raus zu sehen, und – na ja – das bisschen Übergewicht käme daher, dass sie ihren Leckerlis so zugetan sei.

    Dass es sich in Wirklichkeit um eine unzufriedene, übergewichtige, gereizte Katze handelt, oder um ein Tier, welches bereits resigniert und sich seinem unabänderbaren Schicksal gefügt hat, will kaum einer wahrhaben, denn: Es „fehlt ihr doch an nichts”.

    Doch, tut es! Es fehlt ihr an allem, was sie zu einer Katze macht, und es fehlt ihr der Kontakt zu Artgenossen. Zwei Beispiele:

    Buffy, eine zusammen mit einem Geschwisterchen vermittelte Katze, landete nach der Trennung ihrer Besitzer ohne Artgenossen in einer kargen
    2-Zimmer-Wohnung. Einem anonymen Hinweis folgend, fanden wir sie mit o.g. Verhaltensweisen vor. Sie wurde dem Halter schließlich aufgrund mehrfachen Vertragsbruches weggenommen. In der Pflegestelle zeigte sich, dass sie inzwischen völlig unsozial geworden war. Sie drangsalierte die vorhandene Katze heftig, und wir kamen zu dem Schluss, dass Freigang ihr mehr Lebensqualität bieten würde. Durch eine Anzeige fand sich eine sehr verständnisvolle und liebe Familie, bei der Buffy inzwischen ein großen Haus und Freigang genießt. Dies machte sie zu einer total ausgeglichenen und verschmusten Katze ohne jegliche Verhaltensanomalien.

    Ebenso erging es Juni, einer 4-jährigen Einzelkatze, die übergewichtig und antriebslos war. Der Einzug einer jungen, spielfreudigen Kätzin brachte nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder echte Lebensfreude für Juni. Sie wurde von Tag zu Tag munterer, begann erstmalig ihren Kratzbaum zu nutzen und tobt heute mit Daisy ausgelassen durch die Bude. In den Ruhezeiten kuscheln sie gemeinsam im Bett und genießen ihr Beisammensein.

    Beispiele dieser Art gibt es zuhauf. Das Tier wird abgeschoben, weil es „einen Knall hat”. Die Halter sind jedoch nicht sensibel genug, das abnormale Verhalten ihrer Katze auf die Haltungsform zu beziehen.

    Eine „normale” Katze (es gibt Ausnahmen) in reiner Wohnungshaltung ohne Artgenossen zu halten, ist ungefähr so, als würde man einen Menschen auf einer einsamen Insel aussetzen, wo er bis an sein Lebensende nie wieder einen anderen Menschen sehen oder sprechen kann. Wer würde da auf Dauer nicht durchdrehen? Selbst in kätzischer Gesellschaft würde man sich doch irgendwann nach einem menschlichen Wort und einer menschlichen Berührung sehnen. Ebenso ergeht es der Katze, der eine kätzische Gesellschaft verwehrt wird. Ein Mensch kann einer Katze nicht das geben, was eine Katze ihr geben kann. Wir können dem Tier nicht rund um die Uhr Ansprache bieten, mit ihm toben und raufen, sein Fell mit der Zunge abschlecken, wie es der Artgenosse tut. Wohnungskatzen sind aufgrund fehlenden Auslaufs schnell unterfordert; Langeweile kommt auf, es entwickeln sich Unarten, weil die Katze nach Beschäftigung sucht. Darunter leiden dann nicht nur Möbel, Tapeten oder Arme und Beine des Besitzers. Es kann auch leicht zum Protest kommen: Die Katze wird unsauber oder neurotisch. Eine katzengerechte Gestaltung der Wohnräume und die Gesellschaft eines Artgenossen können hier Abhilfe schaffen! 80% der Tiere, die aufgrund von Verhaltensstörungen abgegeben werden, sind Einzelkatzen, die in reiner Wohnungshaltung gelebt haben!

    Wenn sie nicht psychisch gestört sind, handelt es sich zumeist um Katzen, die sich aus Frust und Langeweile dick und rund gefressen haben; mit verheerenden Folgen für die Gesundheit: Stoffwechselstörungen, Harngries, Diabetes, Herzerkrankungen etc.

    Natürlich spielt hier auch die Größe der Wohnung eine Rolle. Je kleiner das Domizil, um so schneller kennt die Katze alles in- und auswendig und es mangelt ihr an Beschäftigung und an Bewegung. Wie soll sie sich auf 55 m2 austoben und ihre Energie abbauen? Dazu braucht es schon etwas mehr Platz, und - neben hinreichenden Spiel-, Versteck- und Klettermöglichkeiten - eine zweite soziale Katze, die sie auf Trab hält, motiviert, zum Balgen und Rennen auffordert. Hierbei ist zu beachten, dass nicht zu lange mit der Anschaffung einer Zweitkatze gewartet wird, damit das vorhandene Tier sich nicht schon zum ungeselligen Alleinherrscher entwickelt hat.

    Entgegen landläufiger Meinung sind Katzen übrigens in den seltensten Fällen echte Einzelgänger – lediglich beim Jagen trifft dies zu. Frei lebende Katzen bilden sogar große Kolonien, in denen sie freiwillig zusammenleben, aber auch eine Hauskatze hat draußen viele Sozialkontakte.

    Leider ist es so, dass – egal ob mit oder ohne Artgenossen – die meisten Katzen eher nicht für reine Wohnungshaltung geeignet sind. Dominante, intelligente und stolze Tiere mit großem Bewegungs- und Freiheitsdrang, sowie Katzen, die kein Interesse an Artgenossen zeigen, und solche, die bereits Freilauf genossen haben, benötigen für ihre Zufriedenheit regelmäßigen Freigang.

    Natürlich ist es „möglich”, eine Katze in einer kleinen Wohnung zu halten - Millionen von Katzen fristen so ihr Dasein. Tausende von Tierärzten, Psychologen und aufmerksamen Tierhalten berichten aber von ebenso vielen körperlich und/oder seelisch kranken Katzen, deren Leid auf die widernatürliche Haltungsform zurückzuführen ist. Und auch wenn es weitaus mehr Katzen als ihren
    Bedürfnissen entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten gibt, darf die Konsequenz nicht darin liegen, den Tieren ein nicht artgerechtes Leben zuzumuten! Vielmehr muss darauf abgezielt werden, die Überpopulation durch strikte Kastration zu minimieren und so in den Genuss der Wahlmöglichkeit zu gelangen. Das ist verantwortungsbewusster Tierschutz.





    Quelle.. Cat Care Tierhilfe Kassel


    Gruss
    Fleetwood

    Ps ..
    Mehr Platz ist natürlich IMMER besser ,,,aber ich arbeite ab und zu im Tierheim...und die Katzenhäuser bieten leider jedem Tier weitaus weniger als 15m2...
    Geändert von Inaktiver User (23.10.2008 um 14:24 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Sehr guter Artikel, fleetwood! Danke dass du ihn hier reingestellt hast. Daraus können wir alle was lernen!
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  5. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Eine „normale Katze” ist viele Stunden täglich auf Achse. Sie erkundet, kontrolliert und markiert ihr Revier, liegt auf der Lauer, beobachtet, jagt, spielt, rennt, räkelt sich in der Sonne und

    Das gilt für den Menschen als Lauftier auch. Trotzdem leben wir alle soweit ganz glücklich mit unseren Bürojobs.

    .
    Viele Katzenhalter verneinen dies und sind ernsthaft der Auffassung, dass es einer Katze absolut ausreicht, auf
    45 m2 als Einzeltier zu leben. Dem ist jedoch nicht so.
    Da sich die Tiere in einem solchen Lebensraum nicht entsprechend ihrer Art verhalten können, zeigen sie IMMER – die einen früher, die anderen später – körperliche und/oder seelische Folgen dieser unnatürlichen Haltungsform.

    Menschen, die ihre Katze so halten, erzählen zwar, wie super es der Katze gehe und wie glücklich sie sei, nehmen aber gar nicht wahr, was einem Außenstehenden sofort auffällt: Die Katze ist zu dick, peitscht ununterbrochen mit dem Schwanz, kommt zum Streicheln, verweilt nicht lange, legt die Ohren an, haut nach dem Halter, geht hektisch im Flur auf und ab. Ihr Benehmen gleicht dem eines Raubtiers im Zoo, das zwanghaftes, neurotisches Verhalten zeigt.
    Komisch - meine Siamkatze ist auf die Art in 45-50 qm Wohnungen 15 Jahre alt geworden, ohne diese Auffälligkeiten zu zeigen.

    Ich frage mich immer, was so Artikel bewirken sollen .... Die Spendefreudigkeit von Katzenhaltern mit schlechtem Gewissen ankurbeln ?

    Aber gut, folgen wir dem ..... Und lassen 90 % der Katzen in diesem unserem Lande einschläfern, damit sie nicht länger leiden müssen. Alle Wohnungskatzen und natürlich auch alle Freiläufer, deren Halter nicht mindestens 50 km von der nächsten Straße weg wohnen - denn anderes ist ja auch unverantwortlich gefährdend.

  6. User Info Menu

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das gilt für den Menschen als Lauftier auch. Trotzdem leben wir alle soweit ganz glücklich mit unseren Bürojobs.
    Ja, von den Millionen Rückengeschädigten und Übergewichtigten bestätigt!

    Ausserdem vergisst du dass wir unsere Büros ja auch mal verlassen.

    Lorelei ich bin schockiert. Wo stand denn was von einschläfern in dem Artikel? Im Gegenteil, es wird geraten, für Katzen die in der Wohnung leben möglichst viel artgerechte Abwechslung, Klettermöglichkeiten, Verstecke etc zu arrangieren und/oder eben einen Buddy ins Haus zu holen, damit sie glücklich sind.

    Warum der Sarkasmus?
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  7. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Zitat Zitat von Noodie
    Lorelei ich bin schockiert. Wo stand denn was von einschläfern in dem Artikel? Im Gegenteil, es wird geraten, für Katzen die in der Wohnung leben möglichst viel artgerechte Abwechslung, Klettermöglichkeiten, Verstecke etc zu arrangieren und/oder eben einen Buddy ins Haus zu holen, damit sie glücklich sind.
    Na, es wurde aber auch behauptet, daß 45 qm schon mal grundsätzlich nicht ausreichen und die Tiere furchtbar leiden ....

    Warum der Sarkasmus?
    Weil mir so Artikel von selbsternannten Katzenexperten massiv auf die Eierstöcke gehen.
    Das sind dann die gleichen, die die Katzen nicht an nette Menschen geben, weil diese keinen Freigang - aber bitte fernab der Straßen ! - bieten (wie wir im Sommer in verschiedenen Tröts lesen konnten). Stattdessen bleiben die dann lieber im TH, wo sie einen Koben von 3 qm/Katze haben. Unter Klagen der Tierschützer, daß niemand ihre armen Katzen wolle...

    Und, wie schon öfter fest gestellt wurde: Es gibt auch jede Menge Katzen, die keine Zweitkatze neben sich wollen.

    Meine Nelly hatte ich aus einem Zweikatzenhaushalt, weil die Halterin sie nicht mehr wollte. Sie hat sich wohl gefühlt bei mir - solange, bis ich ihr eine 2. Katze dazu holte. Dann war Zickenkrieg. Und das in einer 100 qm Wohnung.

  8. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Als mittlerweile 2faches Katzenfrauchen mache ich auch die Erfahrung, dass es dem Erstkater großen Spaß macht, dass Katzenmädchen da ist.

    Ich würde aber nicht soweit gehen, zu sagen, dass es einer einzeln gehaltenen Katze an Schwerwiegendem mangelt, solange Herrchen und/oder Frauchen sich mit der Miez ausreichend beschäftigen.

    Der verantwortungsbewusste Tierhalter versucht herauszufinden, was für sein Tier das Beste sein könnte und die meisten haben da ja auch ein ganz gutes Gespür dafür.

    Ich denke, es sowohl zufriedene einzeln gehaltene Katzen gibt als auch solche, die mit Artgenossen zusammen sind.

    Ich hoffe, wir verwirren die ratssuchende Miso jetzt nicht noch vollends.
    Geändert von Inaktiver User (23.10.2008 um 16:17 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Es gibt halt solche und solche Katzen - an dem Artikel find ich problematisch, dass er das Verhalten einzelner Katzen verallgemeinert.

    Unsere Katze Molly ist eine sehr schlanke Katze, liegt meist faul auf der Heizung oder auf meiner Tochter rum und joggt morgens um fünf gerne mal durch den Flur. Wir haben einen Balkon, wo sie gerne in den Blumenkästen liegt und den Vögeln zuguckt.
    Theoretisch könnte sie in die Platane hüpfen, sie hat die ersten Jahre draussen gelebt und ist eine erfahrene Baumkletterin.

    Wir hatten damals zwei Katzen aus dem Tierheim geholt, nach einer Weile hat Molly die zweite Katze regelrecht aus dem Garten gejagt, obwohl sie gemeinsam aufgewachsen sind!
    Die andere ist nicht wiedergekommen, ist herumgestreunt und dann sogar überfahren worden.

    Den Findelkater hätten wir entweder ins Tierheim geben müssen oder zu einer Freundin, die ebenfalls eine kleine Wohnung hat. Dem Kater geht's dort wesentlich besser als bei uns, er hat uns gekratzt und war sehr unzugänglich, nun ist er ein absolut verschmustes zutrauliches Tier, die beiden sind ein Herz und eine Seele.

    Wir haben seit 14 Jahren Katzen, und meiner Erfahrung nach ist keine wie die andere.

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: 2. Katze in kleiner Wohnung?

    Evemie,

    da hast Du sicher Recht, dass Katzen sehr verschieden sind. Aber ich habe leider auch immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich eine Einzelkatze in kleiner Wohnung angeschafft wird ohne sich Gedanken um die Bedürfnisse des Tieres zu machen.
    Und oft waren das dann keine Tierheim-Katzen, sondern Baby-Katzen und das finde ich nicht besonders gut.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •