Naja, dann scheint er doch wenigstens keine Leukose zu haben, das ist doch erstmal eine gute Nachricht.Zitat von Inaktiver User
Das dürfte recht teuer sein und ich weiß nicht, ob das so bahnbrechend neue Erkenntnisse bringt.Sie meint, wenn es ihm schlechter geht, dann sollten wir halt Lymphknoten entnehmen und diese untersuchen. Nur, es geht ihm ja eigentlich ganz gut, nur die Schwellung an den Lymphknoten geht halt null zurück.
Solange es ihm gut geht, laß' die Lymphknoten doch Lymphknoten sein. Er hat halt irgendeinen Infekt, der aber vielleicht irgendwann von selbst ausheilt. Vielleicht nur einen hartnäckigen, latenten Schnupfen.
Ich würde höchstens mal die Meinung eines anderen TA's einholen.
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Thema: Ich ahne die Diagnose
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23.10.2008, 13:44Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
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23.10.2008, 13:50Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Dem schließe ich mich an, Zitronensonne.
Zitat von Inaktiver User
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23.10.2008, 14:00Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Hallo Sonne ,
habe grade nochmal den Thread von der aggressiven Nachbarskatze gelesen...kann es nicht sein dass er irgendwo eine kleine Bissverletzung hat die man nicht so gut sieht??
Möchte Dir keine Angst machne aber ist er schon auf FIV getestet??
Hab hier ein paar Infos dazu...
Das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) ist dem menschlichen Aids-Virus sehr nahe verwandt und gehört zu den Retro-Viren. Übertragen wird es durch Speichel und Blut, hauptsächlich durch Bisse. Das Virus vermehrt sich in den Immunzellen der infizierten Katze und zerstört die Zellen. Dadurch können sich Viren, Bakterien oder Parasiten ungehindert entwickeln und die verschiedensten Krankheiten hervorrufen. Viele chronische Infektionen unterschiedlicher Organsysteme, zum Beispiel auch chronische Zahnfleischentzündungen, können durch die Immunschwäche ausgelöst werden.
Katzen-Aids hat keine eindeutigen Symptome. Viele erkrankte Katzen leiden zunächst unter den Anzeichen des Katzenschnupfens, wie z.B. Nasenausfluß oder Bindehautentzündung.
Eine Übertragung des Virus von der Katze auf den Menschen kann ausgeschlossen werden!
Der Tierarzt kann anhand einer serologischen Untersuchung des Blutes der Katze FIV-Antikörper nachweisen. Allerdings sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass der Test nicht mit Vollblut gemacht wird, wie bei vielen Tierärzten unter Verwendung eines ELISA-Testes (Quick-Test, Snap-Test) üblich! Da die Erythrozyten (die roten Blutzellen) das Ergebnis verfälschen können, ist es in der Vergangenheit sehr häufig zu falsch-positiven Tests gekommen! Das bedeutet: Der ELISA-Test übersieht anscheinend keine positve Katze, jedoch wertet er oft negative Katzen als positiv! In einem solchen Fall ist immer noch einmal ein WESTERN-BLOTT-Test nötig, um genauen Aufschluß darüber zu erhalten, ob das Tier tatsächlich infiziert ist oder nicht! Dies kann man nach Aussagen von einigen Virologen, bei denen wir uns erkundigt haben, ausschließen, indem man den Test eben nicht mit Vollblut durchführt sondern das Blut zuvor zentrifugiert und den Test dann mit dem sich ergebenden Serum durchführt. Da dieser Umstand vielerorts nicht bekannt zu sein scheint (nicht mal bei den Tierärzten), wollten wir Euch auf diesem Weg informieren, damit niemand sein Tier aufgrund eines ELISA-Testes vorschnell aufgibt.
FIV-positive Tiere müssen noch nicht unbedingt erkrankt sein! Sie können viele Jahre symtomlos leben! Kommt die Kranheit jedoch zum Ausbruch, kann man sie nicht heilen sondern ledigtlich die Folgekrankheiten behandelt, um so das Befinden der Katzen zeitweilig zu verbessern.
Ein Impfstoff gegen die Immunschwäche war bereits für Herbst 2003 für den deutschen Markt angekündigt, blieb jedoch aus, weil man feststellen musste, dass er nicht die gewünschten Erfolge brachte. Bisher ist er nur in den USA erhältlich (Hersteller ist die Firma Dodge und das Serum trägt die Bezeichnung “Fel-o-Vax”, Kosten: 25 $), der allerdings hier bei uns nicht greifen soll, da es sich um andere Virenstämme handeln soll.
Das Patent am amerikanischen Impfstoff halten die University of California, Davis und die University of Florida.
Der als "Killer-Vakzine" bezeichnete Impfstoff wird aus der inaktiven Form des FIV-Virus hergestellt und stimuliert das Immunsystem des Tieres. Er besteht aus Virenstämmen zweier verschiedener FIV-Typen aus Nordamerika und Asien. Laut den Entwicklern Niels Pederson und Janet Yamamoto haben Studien nachweislich die Wirkung des Impfstoffes bestätigt.
Katzen erhielten drei Dosen des FIV-Impfstoffes und wurden ein Jahr später mit einem Virusstamm infiziert. Für 67 Prozent der geimpften Katzen bot der Impfstoff einen Schutz, 74 Prozent der nicht geimpften Tiere infizierten sich mit FIV. Der Schutz bleibe zumindest ein Jahr erhalten.
Die Entwicklung des Impfstoffes gegen FIV bei Katzen begann 1986, nachdem Forscher das Virus isolierten.
Das Virus wird wie bereits erwähnt hauptsächlich über Bisswunden von einer Katze auf die andere übertragen, da es in hohen Mengen im Speichel vorhanden ist. Wie das menschliche Aids-Virus greift auch das FIV das Immunsystem an und steigert die Krankheits- und Infektionsanfälligkeit der Tiere.
Mit "Katzen-Aids" infizierte Tiere leben zwischen fünf und zehn Jahre symptomlos, entwickeln in der Folge aber augenfällige Merkmale wie Gewichtsverlust, Fieber, geschwollene Lymphknoten und chronische Infektionen. Obwohl sich die Katzen wieder regenerieren können, sind sie lebenslang Träger des Virus. Schätzungen der FDA zufolge sind weltweit zwischen zwei und 25 Prozent der Hauskatzen mit dem Virus befallen. Die höchsten Raten weisen Japan und Australien auf, den niedrigsten "Katzen-Aids"-Befall verzeichnen Europa und die USA. Zu den bevorzugten Risiko-Tieren zählen aufgrund ihrer Kampflust streunende Kater.
Zum Abschluss hab ich noch einen wirklich guten Linktipp für Euch in Sachen FIV-Therapie:
www.poose.de/fiv/fiv.html
Hier wird nicht nur die ergreifende Geschichte des FIV-positiven Katers Poose aus Sri Lanka erzählt, sondern es werden auch sehr detaillierte Informationen zum Thema FIV und den möglichen Therapieansätzen gegeben.
Gute Besserung für den kleinen ...und gute Nerven für Dich !!!
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23.10.2008, 15:31Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Brokat
Ich habe dich nicht falsch verstanden. Wollte das dann aber aufgreifen um auch zu verdeutlichen, dass ich schon von etwas Organischem ausgehe.
Orange: draußen kann er momentan keinen Stress haben, da er seit der letzten OP nicht mehr rausdurfte (zwei 500-Euro-TierarztrEchnungen innerhalb zwei Monate war etwas zu viel für meinen gebeutelten Studentengeldbeutel). Er verkraftet das aber super, da er ja auch vorher nicht rund um die Uhr Ausgang hatte und ich die beiden seitdem auch mehr beschäftige.
Von daher schließe ich auch eine neue Bissverletzung der NAchbarskatze aus.
Ich denke, das werde ich tun! DankeSolange es ihm gut geht, laß' die Lymphknoten doch Lymphknoten sein. Er hat halt irgendeinen Infekt, der aber vielleicht irgendwann von selbst ausheilt. Vielleicht nur einen hartnäckigen, latenten Schnupfen.
Ich würde höchstens mal die Meinung eines anderen TA's einholen.
Fleetwood, ich muss gerade mal ein bisschen unwissend nachfragen. Ist FIV dasselbe wie FIP? Auf FIP wurde er negativ getestet. Ist FIV nicht dasselbe?
Ob der Test mit Vollblut gemacht wurde? Keine Ahnung?! Ihm wurde normal Blut genommen und aus dieser ersten Blutprobe wurde auf FIP und Leukose getestet. Mit der zweiten Blutprobe wurde jetzt auf einige andere Sachen (mir unbekannt und die Namen leider auch gleich wieder vergessen, eins war irgendwas mit Hämo...?) ebenfalls negativ getestet.
Allerdings wirkt er seit gestern etwas verschnupfter als vorher
Aber würden die Lymphknoten 1 1/2 Wochen vor dem Schnupfen ausbrechen????
Ach diese Ungewissheit, ich werd noch kirre
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23.10.2008, 15:46Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Du tust mír echt leid !
Zitat von Inaktiver User
TA-Rechnungen sind schon für den "Normalo" ein tiefer Griff in den Geldbeutel, für'n armen Studi echt der Gau.
Bin ich froh, daß meine Siamkatze mein gesamtes Studentenleben über kerngesund war.
FIV ist das Virus und FIP die Krankheit.Fleetwood, ich muss gerade mal ein bisschen unwissend nachfragen. Ist FIV dasselbe wie FIP? Auf FIP wurde er negativ getestet. Ist FIV nicht dasselbe?
Ob der Test mit Vollblut gemacht wurde? Keine Ahnung?! Ihm wurde normal Blut genommen und aus dieser ersten Blutprobe wurde auf FIP und Leukose getestet.
Ich verstehe Fleedwoods Artikel so, daß sich das auf irgendwelche Schnelltests in der Praxis bezieht - Deine Proben wurden ja an ein Labor gesandt.
Außerdem besteht die Gefahr eines "falsch positiven" Tests - bei Dir war ja alles negativ.
Ich denke nicht, daß er was Ernsthaftes hat.
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23.10.2008, 16:24
AW: Ich ahne die Diagnose
Mensch, Du Arme!!! Das ist wirklich viel Geld. Nicht nur für eine Studentin.
Zitat von Inaktiver User
Tja, wenn es nichts sein kann, was draußen ist, weiß ich auch nicht weiter. Vielleicht weiß die TA ja morgen mehr.
Wenn nicht, würde ich vielleicht mal einen anderen TA aufsuchen.
Es tut mir total leid, ich weiß leider auch keinen anderen Rat.
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23.10.2008, 16:26Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Lorelei, ich glaube ziemlich sicher zu wissen ,dass FIV "Katzenaids" ist, nicht auf den Menschen übertragbar. Kann viele Jahre ohne auszubrechen vorhanden sein, ähnlich dem menschlichen HIV.
Zitat von Inaktiver User
FIV ist eine Bauchfellentzündung, die diese starken geblähten Bäuchlein verursacht.
Hat, hat glaube ich, nichts miteinander zu tun.
Aber Zitronensonne, wichtig ist ja, Leo hat nichts dergleichen. Und das zählt!Geändert von Inaktiver User (23.10.2008 um 16:30 Uhr)
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23.10.2008, 16:55Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Du hast Dich vertippt, aber recht !
Zitat von Inaktiver User
FIV = Felines Immunodefizienz Virus (Katzenaids)
FIP = Feline infektiöse Peritonitis (Bauchfellentzündung)
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23.10.2008, 17:27Inaktiver User
AW: Ich ahne die Diagnose
Wieso hat meine TÄ dann erst auf FIP getestet, obwohl die Symptome doch eher für FIV sprechen?
Muss ich morgen fragen, ob sie auch FIV getestet haben.
FIP ist also eine Bauchfellentzündung. Wenn ich jetzt daran denke, dass er bei der letzten OP einen Abszess hatte und eine VErletzung (durch den Biss, womit wir wieder bei der Nachbarskatze wären) die bis zum Bauchfell ging, dann werde ich doch stutzig.
Der TA in der Klinik sagte mir nämlich damals (vor ca 5 Wochen), dass der Abszess so schnell gewachsen sei, dass er kurz vor dem Durchbruch wäre und dann wäre der ganze Eiter ins Bauchfell gelaufen, da die anderen Bauchschichten bereits durchtrennt waren.
Jetzt mal nur angenommen, es sind doch einzelne Eiterpartikel ins Bauchfell geflossen (z.B. versehentlich bei der OP) könnte das zu einer Entzündung geführt haben?
Da würde ja ein Schuh draus werden.
Ich bringe das morgen mal zur Sprache.
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23.10.2008, 17:28
AW: Ich ahne die Diagnose
Theoretisch schon, denke ich. Das würde auch die geschwollenen Lymphknoten erklären.
Ist denn das Blut auch auf Entzündungen im Körper untersucht worden?


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