Die Zahl der Wildschweine in Berlin ist stark zurückgegangen. Schuld daran trägt aber nicht etwa der äußerst harte Winter. Den Großteil der Tiere erlegten Jäger. Die Berliner Forsten sind aber vorsichtig optimistisch, dass sich die Bestände wieder erholen – vor allem, weil die Wildschweine Nachwuchs erwarten.
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Jagdverband sieht im Wildschweinbestand ein "echtes Problem"
Foto: DDP
Bei Wildschweinen mit Nachwuchs ist Vorsicht angesagt – die Tiere verteidigen ihre Frischlinge aggressiv. Jäger haben die Zahl der Wildschweine in Berlin auf nur etwa 3000 reduziert. In der Hauptstadt gibt es aber noch andere wilde Tierarten, zum Beispiel...
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Junger Rotfuchs in Berlin
Foto: dpa
... Füchse. Sie fühlen sich in der Stadt tatsächlich wohl, da sie hier in Parks Rückzugsmöglichkeiten finden, sich von Komposthaufen, Essensreste, Früchte, Insekten und Mäusen ernähren können und in der Regel nicht gejagt werden. In Berlin leben sie nicht nur in grünen Vierteln, sondern längst auch in Mitte.
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Fischotter mit Jungem
Foto: dpa
Der Pelz des Fischotters bietet aufgrund der ungewöhnlichen Struktur seiner Haare eine besonders wirkungsvolle Isolation gegen Kälte und Nässe: die Haare sind, wie bei einem Reißverschluss, miteinander verzahnt. So entsteht ein dichtes Pelzgeflecht, welches isolierende Luftblasen festhält und Wasser abweist.
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Wasserspitzmaus schnüffelt unter Wasser
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Wasserspitzmäuse sind sehr gute Schwimmer und Taucher, sie können bis zu 23 Sekunden lang unter Wasser bleiben. Dabei erbeuten sie nicht nur Kleinkrebse und andere im Wasser lebende Wirbellose, sondern jagen auch kleine Fische und Frösche, gelegentlich sogar Kleinsäuger.
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Seeadler
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Die Methoden des Seeadlers beim Beuteerwerb sind sehr vielfältig. Die einfachste Methode ist das Absammeln halbtoter oder toter Fische von der Wasseroberfläche. Ebenso wie lebende Fische werden diese vom niedrig über dem Wasser fliegenden Adler im Vorbeiflug aus dem Wasser gegriffen.
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Kraniche
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Kraniche sind ausdauernde Flieger und können bis zu 2.000 Kilometer nonstop zurücklegen, wobei kürzere Tagesetappen von zehn bis 100 km eher die Regel sind. Im Flug erreichen sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 bis 65 km/h, mit Rückenwind können sie teilweise bis zu 130 km/h schnell werden.
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Zauneidechse
Foto: pa
Zauneidechsen nehmen bei schönem Wetter am Morgen gern ein Sonnenbad, um den wechselwarmen Organismus auf "Betriebstemperatur" zu bringen. Anschließend gehen die Tiere auf Nahrungssuche.
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Knoblauchkröte
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Mit den scharfkantigen, verhornten Auswüchsen an ihren Fußsohlen kann sich die Knoblauchkröte sehr schnell in lockeren Boden eingraben, wo sie den Tag verbringt.
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Eisvogel
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Die Jagdmethode des Eisvogels ist das Stoßtauchen. Wenn Nach dem Entdecken einer Beute stürzt sich der Eisvogel schräg nach unten kopfüber ins Wasser. Kurz vor dem Ergreifen der Beute wird mit ausgebreiteten Flügeln und Beinen gebremst.
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Gebirgsstelze
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Gebirgsstelzen brüten meist zwei Mal pro Jahr. Beide Eltern füttern die Nestlinge, bis sie nach 11 bis 16 Tagen flügge sind.
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Waldschnepfe
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Waldschnepfen sind scheue Einzelgänger, die sich am Tag verstecken und meist erst in der Dämmerung aktiv werden. In der Dunkelheit stochert die Waldschnepfe mit ihrem langen Schnabel im Boden und schnappt sich Würmer, Spinnen und Insekten.
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Biber
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Biber können bis zu 1,40 m lang und 35 kg schwer werden. Beim Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen, so können die Tiere bis zu 20 Minuten tauchen.
Die Zahl der Wildschweine ist in Berlin stark zurückgegangen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schätzt die aktuelle Population noch auf rund 3000 Tiere. Sie beantwortete damit eine Kleine Anfrage der Grünen im Abgeordnetenhaus.
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Zu Beginn des Jagdjahres 2008/2009 lag die Zahl noch bei etwa 8000 bis 10.000 Tieren, von denen Jäger 3400 töteten. Im aktuelle Jagdjahr, das am 31. März 2010 endet, hat sich die Zahl der erlegten Wildschweine auf 761 verringert.
Die Jagd ist mit Abstand der Hauptgrund für das Schwinden der Tiere. Marc Franusch, Sprecher der Berliner Forsten, sagte, der harte Winter habe den Tieren weniger zu schaffen gemacht. In der Saison 2008/2009 seien mehr Wildschweine als je zuvor in Berlin erlegt worden. Franusch gab aber zu bedenken, dass die Wildschweinpopulation nur grob geschätzt werden könne. Da die Tiere jetzt Nachwuchs erwarten, könne die Zahl wieder um 300 Prozent steigen.
Die Senatsverwaltung wies darauf hin, dass das Füttern von Wildschweinen laut Berliner Jagdgesetz verboten ist. Derzeit sollten die Bürger verstärkt darauf achten, den Schweinen und ihrem Nachwuchs nicht zu nahe zu kommen. Hunde sollten in Wäldern an der Leine geführt werden.dpa/jw
Tiere - Jger dezimieren die Wildschweine in Berlin - Berlin Aktuell - Berliner Morgenpost
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Ergebnis 151 bis 160 von 304
Thema: Thema Jagd
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12.03.2010, 10:58
Jäger dezimieren die Wildschweine in Berlin
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12.03.2010, 11:05
Wie kann jemand gegen die Jagd sein?
Stellungsnahme:
Hallo, Herr Eicher,
auf der Suche nach einem Kochrezept für Wild bin ich auf Ihre Seite gestossen. Dabei finde ich soviel Ungereimtes und falsche Darstellungen, dass ich erst einmal einfach aus der Seite gehen wollte mit dem Gedanken, ach lass doch jedem das Seine, und wenn es Menschen mit Disney-Bambi-Menthalität gibt, mein Gott..ist doch auch nett.
Aber, im Ernst, es interessiert mich doch, wie jemand so vehement Jagdgegner sein kann.
Ich will Sie nicht angreifen, nicht überzeugen, eher versuche ich zu verstehen. Dazu: ich bin Jäger und versuche mein Revier so in Ordnung zu halten, dass Vegetation und Tierwelt einen Lebensraum bilden, der ausgewogen und artenreich bestehen kann. Dazu gehört es, für ein ein natürliches Gleichgewicht zu sorgen, was bei unserer zivilisierten Natur nicht im Selbstlauf funktioniert.
Das hat auch mit Lust zu tun, mit Lust die Natur stundenlang zu geniessen, ob bei Tagesanbruch, wenn der Himmel pastellfarbene Töne annimmt, oder des Nachts, ob im Sommer, im Winter bei klirrender Kälte, wenn der Reif die Gräser mit filigranen Kristallen bedeckt..
Und der Anblick des Wildes. Wie oft sieht der Jäger Wild und wie selten dazu wird er sich zum Schuss entschließen. Nein, Herr Eicher, ich glaube sie reden wie ein Blinder vom Sonnenaufgang.
Eine ganz aktuelle Sache: in diesen Tagen pflügt Schwarzwild die frisch bestellten Äcker in meinem Revier um. Sind Sie Bauer? Versetzen Sie sich in dessen Lage, wenn ein bestellter Schlag 200 x 500 m zum großen Teil über 2-3 Nächte umgebrochen ist? Und, meinen Sie, es hätte mit Mordlust zu tun, wenn Jäger stundenlang ansitzen und dann wenn die Rotte Sauen mit 40 Stück auf Feld wechselt ein Stück daraus zur Strecke bring? Hab mein Leben nicht einen Moment ein »Mordlustgefühl« gehabt.
Und...wer sagt Ihnen denn, dass Pflanzen nicht auch eien Seele hätten? Was, wenn dass der Fall wäre? Ich spinne? Nein, schauen Sie sich die Seite www.r-j-de/pflanzen.htm an, Sie können auch weiter noch suchen und finden bestimmt Gegner für das schnöde Abmähen der Körnerfrüchte von unseren Feldern.
Ich will Sie ja nicht aufhalten in Ihrem »Kampf«, nein, aber ich will Ihnen sagen, dass Ihre Argumente gegen Jäger für die allermeisten, für alle die ich kenne, ganz einfach nicht stimmig sind. Aber, es muss ja immer mal wieder auch einen Don Quichotte geben. Dasi ist jetzt nicht böse gemeint und dagegen kann man ja eigentlich nichts einwenden, wenn es nicht zu militanten Ausschreitungen kommt, die Eigentum und Gesundheit von Menschen gefährden, auch wenn es Jäger sind.
Mit Grüßen
Gerfried Koletzki
Wie kann jemand Jagdgegner sein
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12.03.2010, 11:08
Warum Jagd?
Warum Jagd?
Die meisten Jagdgegner beschränken ihre jagdfeindliche Argumentation darauf, Unfälle mit Jagdwaffen aufzulisten. Einige gehen jedoch darüber hinaus und stellen gewagte Behauptungen auf. Die wichtigsten sollen hier kritisch geprüft werden:
Behauptung 1: Jagd ist unnötig, weil sich alles von selbst reguliert.
Realität: Jagd ist notwendig, denn wir haben keine Naturlandschaft mehr, in der die Selbstregulation funktioniert, weil
* in der von wirtschaftenden, erholungssuchenden und Sport treibenden Menschen beeinträchtigten Natur zahlreiche Tierarten bedroht sind, andere überhand nehmen und erhebliche Schäden verursachen können.
* der Jäger eine viel größere Zahl von Tierarten hegt und schützt als bejagt und somit besonders den Wildtier- und Artenschutz fördert.
* in unserer heutigen Kulturlandschaft zur Jagd untrennbar die Erhaltung und Verbesserung der Lebensräume aller freilebenden Tiere durch die Jäger gehören.
* der jagdgegnerische Wunschtraum nach einer "inneren" Geburtenanpassung der Wildtiere an eine wirtschaftlich und zivilisatorisch genutzte Naturlandschaft nachweislich nicht funktioniert.
Behauptung 2: Jagd und Hege sind nicht mehr zeitgemäß. Auf Lebewesen zu schießen und Tiere zu töten, ist moralisch nicht zu vertreten.
Realität: Jagd und Hege sichern in der Kulturlandschaft die Lebensgrundlage der freilebenden Tierwelt und ermöglichen die nachhaltige Nutzung einer natürlichen Ressource. Sie sind daher auch künftig unverzichtbar. Es gilt, dass
* sich die Jäger ihrer Hegeverpflichtung bewusst sind und durch ihre flächendeckende Organisation auch ideale Partner für die ganzheitliche Umsetzung hegerischer Maßnahmen darstellen.
* mit der Hege nicht beabsichtigt wird, einen möglichst hohen Wildbestand zur intensiven Bejagung zu schaffen. Es gibt keine Unterscheidung der Wildarten in "nützlich" oder "schädlich", jagdlich "interessant" oder "uninteressant". Hege schließt auch die Abwehr von Gefahren für das Wild ein.
* die Nutzung gesunden Wildfleisches als Naturgut auch heute ihren festen Stellenwert hat und dafür die Tötung eines Tieres erforderlich ist.
Behauptung 3: Jäger töten nur aus Lust und ignorieren Tierschutzaspekte.
Realität: Tierschutz ist Grundvoraussetzung verantwortungsvoller Jagdausübung. Die Ansprüche des Tierschutzes sind für die übergroße Mehrheit der Jäger ein elementarer Aspekt ihrer Tätigkeit. Daher sind sie in den allgemeinen Grundsätzen deutscher Weidgerechtigkeit enthalten. Denn
* Jagd ist viel mehr als töten. Den Sekunden des Erlegens eines Wildtieres stehen Tage und Wochen des Genießens der Natur gegenüber. Im Vordergrund steht die feste Verbundenheit zur vertrauten Natur und Tierwelt.
* kein Jäger tötet ein Tier ohne vernünftigen Grund.
* der Jäger ist auf Grund seiner Ausbildung und staatlichen Prüfung in der Lage, das Wild so zu erlegen, dass ihm Schmerzen und Leiden erspart bleiben.
* eine verantwortungsvolle Wildbewirtschaftung beruht auf dem Prinzip "Regulation und Ernte". Das Töten einzelner Tiere steht der Arterhaltung nicht entgegen.
Behauptung 4: Niemand kontrolliert die Jäger. Jäger können in ihrem Revier tun und lassen, was sie wollen.
Realität: Die Jagd ist gesetzlich geregelt. Verstöße werden gerichtlich und vereinsrechtlich geahndet, da
* nur derjenige jagen darf, der die umfangreiche Jägerprüfung bestanden hat und eine besondere Zuverlässigkeit besitzt. Erforderlich sind darüber hinaus der behördlich vorgeschriebene Jagdschein und die Jagderlaubnis.
* Vorschriften detailliert regeln, was Jäger tun und lassen müssen, wann, wo und wie gejagt werden darf oder muss. Deshalb sind Verstöße klar feststellbar.
* sich die Jägerschaft in Zukunft noch wesentlich stärker von Jägern distanzieren muss und wird, die sich ihrer Verantwortung für den Tierschutz, den Schutz des Wildes und der rücksichtsvollen Jagdausübung nicht voll bewusst sind.
Behauptung 5: Jagen ist ein Privileg reicher Leute.
Realität: Prinzipiell kommen die Jäger aus allen Einkommens- und Berufsschichten, weil
* jeder Jäger werden kann, der die erforderlichen Qualifikationen nachweist, und weil auch derjenige eine Jagdmöglichkeit bekommen kann, der kein eigenes Revier besitzt oder gepachtet hat.
* die Mehrheit der Jägerschaft Jagd nicht als Prestigeobjekt betrachtet, sondern als Verwirklichung ihrer Interessen.
* viele Jäger in Deutschland mit großer Sorge sehen, wie in der Tat hohe Pachtpreise zunehmend die Vergabe von Jagdmöglichkeiten bestimmen.
Behauptung 6: Jäger betreiben nur Trophäenkult. Als Hobby-Schützen reisen sie um die Welt, um starke Trophäenträger zu schießen.
Realität: Das Wort "Trophäenkult" ist ein Schlagwort, das auf die Jagd in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr zutrifft, weil
* eine "Trophäe" heute nicht mehr als "Siegeszeichen" oder Statussymbol gilt, sondern vom überwiegenden Teil der Jägerschaft als Erinnerungsstück an ein besonderes Jagderlebnis geschätzt wird.
* die Trophäe für den Fachmann wichtige Informationen über den Wildbestand liefert. Sie hat daher nach wie vor ihre Bedeutung und wird auf Hegeschauen gezeigt.
* Die Jäger ihr Fachwissen, Können und Interesse auch mit Freunden in anderen Ländern teilen und vielfachen Austausch pflegen. In der Tat sehen dabei viele Jäger und Naturschützer einen reinen finanziell aufgewogenen Abschuß von Trophäenträgern in sensiblen Gebieten dieses Globus sehr kritisch.
Behauptung 7: Wildschäden werden vor allem durch Jagd verursacht, da die Tiere unnötig aufgescheucht werden und sich aufgrund von Wildfütterungen vermehren
Realität: Die Fütterung des Wildes ist nur dann erlaubt, wenn natürliche Äsung nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Diese Aufgabe des Jägers in Notzeiten ist gesetzlich streng geregelt, denn
* Hegemaßnahmen dienen der Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes.
* ausgeräumte Feldfluren bieten dem Wild im Herbst und Winter keine Deckung und kaum Nahrung. Deshalb ist das Bereitstellen artgerechter Äsung notwendig.
* die Beunruhigung von Wild ist durch eine verantwortungsvolle Jagdausübung geradezu bedeutungslos gegenüber den ständigen Störungen durch andere Bedürfnisse unserer Zivilisationsgesellschaft.
Behauptung 8: Die Jäger schießen zu wenig und das Wild frisst unsere Wälder auf.
Realität: Entsprechend den Wildvorkommen werden Abschusspläne erstellt, die von der Behörde bestätigt oder festgesetzt werden und erfüllt werden müssen, weil
* sich in unserer Kulturlandschaft die frei lebende Tierwelt naturgemäß in einer Konkurrenzsituation zur Land- und Forstwirtschaft befindet. Dennoch hat das Wild ausreichend Raum, sein natürliches Recht auf entsprechende äsung in Anspruch zu nehmen.
* Wildschäden ohne vorbeugende Maßnahmen erhebliche Auswirkungen haben können. Sie dürfen nicht bagatellisiert werden. Daher haben Landwirte und Jäger bei funktionierender Zusammenarbeit größtes Interesse, die Abschusspläne zu erfüllen. Auch darf der Verbiss von Kulturpflanzen das zumutbare Maß nicht übersteigen.
Behauptung 9: Die Jäger übernutzen die Wildbestände ohne Rücksicht auf bedrohte Tierarten.
Realität: Die Jäger haben Interesse an einer langfristigen Nutzung des Wildes. Seit es moderne Jagdgesetze gibt, ist bei uns keine Tierart, die diesen Gesetzen unterliegt, ausgerottet worden. Dagegen wird die Liste der bedrohten, nicht jagdbaren Tierarten immer länger. Das zeigt, dass
* sich die Jäger der Tatsache bewusst sind, dass Schutz- und Nutzfunktionen untrennbar miteinander verbunden sind. Lange Pachtzeiten können das Interesse an der Erhaltung des Wildbestandes und der dauerhaften Nutzung der Jagd weiter steigern.
* sich die Einstellung zum Tier im Vergleich zur Vergangenheit grundsätzlich gewandelt hat. Heute gilt keine Tierart mehr als "böse", "nutzlos" oder als zu vernichtende Schädlinge.
* das Bejagen einer Wildart niemals den Zweck verfolgt, diese auszurotten. Seltene oder selten gewordene Tierarten werden nicht bejagt.
Behauptung 10: Jagd hat nichts mit Naturschutz, sondern mit Beutemachen der Jäger zu tun.
Realität: Die jagdliche nachhaltige Nutzung schließt die Verantwortung für die gesamte freilebende Tier- und Pflanzenwelt ein. Die Jagd mit ihrer Hegepflicht dient dem Biotop- und Artenschutz insgesamt und ist damit angewandter Naturschutz. Schließlich
* haben die meisten Jäger durch ihr großes Interesse an Natur und Umwelt zur Jagd gefunden und erwerben weit über ihre Ausbildung hinaus profunde naturkundliche Kenntnisse.
* fühlen sich die Jäger nicht nur dem gesetzlichen Hegeauftrag verpflichtet, sondern sind überzeugt von der Notwendigkeit der Erhaltung unserer Natur sind.
* ist der Schutz der Natur und der wildlebenden Tiere oberste Aufgabe der Jäger. Der DJV gehört deshalb zu den staatlich anerkannten Naturschutzverbänden. Er ist ferner der größte und der einzige Verband, der aufgrund seiner Organisation flächendeckend arbeiten kann.
Behauptung 11: Wer die Natur nutzen will, kann sie nicht schützen. Nutzen und Schützen schließen sich aus.
Realität: Jeder Mensch ist "Nutzer" der Natur. Notwendiger Schutz und nachhaltige Nutzung des Wildes sind untrennbar verbunden. über Art und Umfang des jagdlichen Eingriffs wird im Rahmen der Jagdgesetze entschieden. Es gilt, dass
* Nutzen und Schützen einander nicht ausschließen müssen, sonder ergänzen können. Die Möglichkeit sinnvoller Nutzung ist oft die beste Motivation für nachhaltigen Schutz.
* Arterhaltung heute zu den Grundprinzipien des Jagens gehört. Damit ist die Jagd wichtiger Faktor für die langfristige Pflege und Erhaltung der Natur.
* die Aufgaben der Jagd wie der Land- und Forstwirtschaft langfristig und auf Dauerhaftigkeit angelegt sind (Prinzip der Nachhaltigkeit). Damit ist der Schutz der Natur gewährleistet.
* die Jäger die Wildbestände pfleglich, gewissenhaft und mit fachlichem Können nutzen.
Behauptung 12: Jagd nützt nur den Jägern. Die Allgemeinheit hat keinen Nutzen von der Jagd.
Realität: Die Jäger tragen wesentlich zum Erhalt von Lebensräumen bei. Dies kommt auch der Allgemeinheit zugute. Darüber hinaus ist die Jagd ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der weit über die jagdlichen Kreise hinaus wirkt, weil
* die Jäger für einen artenreichen und gesunden Wildbestand sorgen. An dem vielfältigen Wildvorkommen in unserem Lande kann sich die gesamte Bevölkerung erfreuen.
* die Ausgaben für die Jagd in vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen Einkommen schaffen. Außerdem ist Wildbret auch für Nichtjäger ein hochwertiges und geschätztes Nahrungsmittel.
* die erheblichen personellen und finanziellen Mittel, die die Jäger in den Naturschutz investieren, der Allgemeinheit zugute kommen.
Behauptung 13: Die Jäger hängen zu sehr an ihrem Brauchtum. Jagdbräuche und Jägersprache haben sich überholt und sind deshalb unzeitgemäß.
Realität: In allen Interessengebieten, so auch bei der Jagd, gibt es eine Fachsprache. Sie dient der Verständigung untereinander. Jägersprache und jagdliche Bräuche haben auch heute noch bei der Jagd ihren Sinn, denn
* die Fachausdrücke der Jäger sind im Laufe von Jahrhunderten entstanden und zeigen so einen Teil unserer kulturellen Entwicklung auf. Dies ist zu erhalten und fortzuführen.
* das jagdliche Brauchtum gibt bei der praktischen Jagdausübung bewährte Hilfe und gewährleistet den ordnungsgemäßen Ablauf der Jagd. Auch aus Sicherheitsgründen kann hierauf nicht verzichtet werden.
* die Jäger bezeugen mit vielen Bräuchen auch ihre Ehrfurcht vor dem Wild.
In die vorliegende Betrachtung sind zahlreiche Äußerungen jagdgegnerischer Homepages eingeflossen (u.a. Initiative zur Abschaffung der Jagd, Tierschutzpartei.de, wasjaegerverschweigen.de), aber auch die Thesen der Broschüre "Jagd heute - Behauptungen und Tatsachen" des DJV.
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12.03.2010, 15:07Inaktiver User
AW: Thema Jagd
sehr guter Beitrag, Wildkatze.
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14.03.2010, 18:31
AW: Thema Jagd
Jagdpächter verurteilt
Vettweiß. Ein Jagdpächter aus Nörvenich ist jetzt vom Oberlandesgericht Köln wegen Tierquälerei und «verbotenem Nachstellen von Tieren streng geschützter Arten», nach der Revision, zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Viel bedeutender als die Geldstrafe ist nach Ansicht von Tierschützern die Tatsache, dass dem Mann nach der Verurteilung kein Jagdschein mehr ausgestellt werden darf. «Mit dem Urteil wird der Weg frei für einen vernünftigen Jagdpächter auf dem Gebiet in Vettweiß», freute sich Alexander Heyd vom «Komitee gegen den Vogelmord». ...........
Quelle & kompletter Bericht
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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15.03.2010, 14:11
AW: Thema Jagd
Folgen der Jagd
Zahlreiche Seeadler sterben an einer Überdosis Blei. Das Schwermetall stammt oft aus Munition, mit der Jäger auf Rehe und Wildschweine schießen
Wenn der deutsche Wappenvogel im Müritz-Nationalpark todkrank am Boden hockt, ist keineswegs die Wirtschaftskrise schuld, der Seeadler wurde schlicht vergiftet. „Von 16 Seeadlern, die wir zwischen 2004 und 2007 tot im Nationalpark gefunden haben, hatten zehn eine Bleivergiftung“, berichtet der Nationalparkmitarbeiter Volker Spicher....
Quelle & kompletter Bericht (wewewe.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=488&Item id=86)
Geändert von Inaktiver User (15.03.2010 um 17:31 Uhr) Grund: Link editiert, da die Seite auch einen Shop hat
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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18.03.2010, 08:26
Bleivergiftung Adler gegen Auto
Eine Gratistageszeitung hat folgendes veröffentlicht:
Bleivergiftung: Adler stirbt bei Verkehrsunfall
Der WWF befürchtet, dass der in Obertürnau (Bez. Horn) entdeckte Adler dem Pkw wegen einer Bleivergiftung nicht ausweichen konnte. http://bfriends.brigitte.de/foren/im...smileys_32.gif
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19.03.2010, 12:32
AW: Thema Jagd
Jäger töten 11.835 Katzen in NRW - Tierhalter protestieren
Düsseldorf. Im Jagdjahr 2008/2009 sind in NRW 11 385 Katzen und 128 Hunde im Rahmen der geltenden Gesetze erschossen worden. Für Tierhalter ist das Vorgehen willkürlich: Sie fordern Änderungen. Die Jäger verweisen auf den Jagdschutz und sprechen von Ausnahmen........
wewewe.derwesten.de/nachrichten/Jaeger-toeten-11-835-Katzen-in-NRW-Tierhalter-protestieren-id2758823.html
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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20.03.2010, 09:10
Wildernde Hunde
Hunde gehören im Wald an die Leine. Die Jäger und Waldbesitzer in Kreuztal sind ziemlich sauer. Sie ärgern sich permanent über wildernde Hunde. Regelrechte Hetzjagden fänden da statt. Immer wieder würden Rehe von Hunden todgebissen. Haben freilaufende Hunde einmal Witterung aufgenommen, kennen sie kein Halten mehr. [Lokalzeit Südwestfalen, 29.01.2009]
Wildernde Hunde - WDR - DerWesten
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20.03.2010, 09:11
Repräsentativbefragung zu Jagd und Jägern 2008
Die Bevölkerung in Deutschland steht eindeutig zu Jagd und Jägern
Jagd ist wichtig, sagen die Deutschen – DJV-Umfrage: Arbeit der Jäger anerkannt / Unterschiede zwischen Stadt und Land –
Schlechtes Image der Jäger? Von wegen: 80 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren und Wildschäden in Wald und Feld vorzubeugen. Dass Jäger die Natur lieben, denken sogar fast 90 Prozent der Bundesbürger und bejahen das Füttern von Wild in Notzeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA), das in einer repräsentativen Umfrage 1.000 Teilnehmer ab 15 Jahren aus allen Alters- und Gesellschaftsgruppen interviewt hat.
Laut IFA-Institut halten die Deutschen einiges von der Naturschutzarbeit der Jäger. 66 Prozent finden die Aussage “Jäger investieren viel Zeit in den Naturschutz” für zutreffend und 64 Prozent meinen, dass Jäger vielen selten gewordenen Arten helfen. Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land wurden bei der Umfrage offensichtlich: Befragte aus ländlicher Umgebung sehen das Wirken der Jäger positiver, was sicherlich auch mit dem besseren persönlichen Kontakt vor Ort zu tun hat. Immerhin die Hälfte der Deutschen gibt an, Jäger zu kennen – was durchweg zu besseren Noten führt.
Die Aussage, dass Jäger nur aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, findet aktuell kaum Zustimmung: Völlig anderer Meinung waren da 84 Prozent. Vor knapp 10 Jahren lag die Quote lediglich bei 77 Prozent. Seit 1999 ist der Prozentsatz der Deutschen deutlich gestiegen, die Jagd und Jäger in den Medien bewusst wahrnehmen – von 9 auf jetzt 23 Prozent.
“Naturentfremdung hat hartnäckige Vorurteile gegen die Jagd geschaffen, die sich offensichtlich immer mehr in Wohlgefallen auflösen. Wir haben in den letzten Jahren die Reviere verstärkt geöffnet und zeigen, was Jäger wirklich machen. Das kommt gut an”, kommentierte DJV-Präsident Jochen Borchert die erfreulichen Ergebnisse der Umfrage. Gleichzeitig steige aber auch das Verlangen nach dem intensiven Naturerlebnis, weshalb immer mehr Deutsche den Jagdschein machten, so Borchert.
Jagd wie sie in Deutschland betrieben wird, ist bereits seit 2000 von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als eine erfolgreiche Art des Naturschutzes international anerkannt. Im Jahr 2007 gab es in Deutschland rund 349.500 Jäger, 12 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren.
Das Image der Jagd (djv.newsroom.de/thementipps/dasimagederjagd/)
Geändert von Inaktiver User (20.03.2010 um 10:30 Uhr) Grund: Link editiert, da die Seite auch einen Shop hat


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