darf ich es noch einmal wagen auf deinen Kommentar KURZ einzugehen
Du schreibst, dass sich die Menschen (so reden wir nicht über mausili, die jetzt nicht da ist) sehr für Tierschutz und lebende Tiere interessieren.
Das ist wohl wahr und auf eine Art auch ehrenhaft.
Doch ein Freund von mir ist Tierarzt und es ist unglaublich, was er mir immer wieder erzählt, wohin FALSCH verstandene Tierliebe führt.
Die Menschen handeln aus ehrbaren Gefühlen heraus.....aber eben falsch.
Und so ist das auch mit dem Thema Jagd.
Es werden hier Horrorgeschichten verbreitet, die einem das Blut gefrieren lassen........aber das ist zum Teil überhaupt nicht wahr oder völlig überzogen dargestellt.
Die Jagd wird zum Wohle!!!! der Flora und Fauna abgelehnt.
Und das ist ebenfalls falsch verstandene Tierliebe.
Ich hätte gerne eine sachliche Diskussion. Ich möchte mich nicht durch "Berichte" lesen müssen.
Ich möchte eine Diskussion auf einem Niveau, das uns entspricht.
Keine Schläge unter die Gürtellinie und keine Rechthabereien. Das Thema ist zu sensibel, als dass man hier unsachlich diskutieren sollte.
Vielleicht findet sich ja noch jemand
Danke Pianoforte für deine Antwort
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Thema: Thema Jagd
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03.02.2010, 12:15Inaktiver User
AW: Thema Jagd
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03.02.2010, 12:52Inaktiver User
AW: Thema Jagd
Na, aber klar doch

Das wäre bestimmt eine interessante Diskussion, aber ich glaube nicht, daß das zu bewerkstelligen ist. Es ist nicht nur ein sensibles, sondern eben auch ein hochemotionales Thema, bei dem es letztendlich um den Tod von Lebewesen geht (bitte einfach mal so ohne Wertung stehen lassen) und da kann es dann mit der Sachlichkeit schon etwas schwer werden.Ich hätte gerne eine sachliche Diskussion. Ich möchte mich nicht durch "Berichte" lesen müssen.
Ich möchte eine Diskussion auf einem Niveau, das uns entspricht.
Ich werde auf jeden fall weiter mitlesen.Vielleicht findet sich ja noch jemand
JederzeitDanke Pianoforte für deine Antwort
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03.02.2010, 13:13Inaktiver User
AW: Thema Jagd

da hast du wohl unumstritten recht.Es ist nicht nur ein sensibles, sondern eben auch ein hochemotionales Thema, bei dem es letztendlich um den Tod von Lebewesen geht
Aber was ist mit den riesigen Schlachthäusern??? Hausschlachtungen usw??
Warum wird das so hingenommen, akzeptiert, ist gesellschaftsfähig???
Was ist daran anders??
Weil das Schnitzel mit Pommes und Salat einfach lecker ist???
Oder der schöne Rinderbraten?
Mein Eindruck ist, dass manche mit zweierlei Maß messen.
Sorry, ich verstehe es halt einfach nicht......
Das eine ist okay und das andere nicht.

wuschel
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04.02.2010, 07:44
AW: Thema Jagd
Guten Morgen liebe Wuschelkatze,
ich bin ein einfaches Maedel vom Lande & habe keine besondere Aus- oder Fortbildung zum Thema Natur. Bereits von Kindesbeinen an interessieren mich die Mitgeschoepfe & unsere eine Welt. Ich finde, dass sich der "Mensch" viel zu wichtig nimmt, die Tiere & Umwelt ausbeutet & fuer seinen eigenen Unterhaltungswert benuetzt.
Ich kann z.B. der „Freizeitgestaltung“ mit Freude am Toeten von fuehlenden, leidensfaehigen Lebewesen nichts Positives abgewinnen. Ich verurteile ebenso Stierkampf, Gaense stopfen, Tiertransporte, Massentierhaltung, Tiervermehrer ........ (siehe andere Threads).
Wenn Dir die Berichterstattung in diesem Strang die Jagd betreffend einseitig erscheint, dann kannst Du doch gerne anderslautende Informationen einstellen. Daraus koennte sich dann eine Diskussion entwickeln.
Viele Leute wissen oft garnicht (oder verdraengen es), was um sie herum so vor sich geht. Die „Spassgesellschaft“ erscheint mir leider ziemlich egoistisch & ruecksichtslos. Aufklaerung & Information sind wichtige Pfeiler der Meinungsbildung. Wenn man ueber bestimmte Vorgaenge nichts weiss, kann man sich auch keine Meinung dazu bilden & ggf. das gedankenlose Verhalten aenden.
Viele Gruesse – Mausi
++
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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04.02.2010, 08:30Inaktiver User
AW: Thema Jagd
Guten Morgen liebe Mausilikatze,
Zitat:
Ich zitiere dich mit og. Stelle nochmals, denn ich finde, dass gerade du mit deinen Beiträgen keine Aufklärung betreibst, noch Informationen weiter gibst.. Aufklaerung & Information sind wichtige Pfeiler der Meinungsbildung. Wenn man ueber bestimmte Vorgaenge nichts weiss, kann man sich auch keine Meinung dazu bilden & ggf. das gedankenlose Verhalten aenden.
Du kopierst Berichte von „Jagdgegner-Seiten“ in die Bricom.
Diese Berichte KÖNNEN ja nur ein verzerrtes Bild der Wahrheit zeigen. Sie sind schließlich Jagdgegner und wollen unbedingt ihr Meinung durchsetzen.
Wären die Berichte von einer unabhängigen Studie heraus, dann hätten deine Beiträge doch ein ganz anderes Gewicht.....eine fundierte Bedeutung.
So unterstützt du leider nur eine Art von „Hetze“
Sogenannte Jagdgegner.....Tierschützer.....haben bei uns in der Umgebung einige Hochsitze angesägt. Ein Jäger hat das nicht bemerkt und ist wie gewohnt auf seine Kanzel, mit welcher er dann komplett abgestürzt ist. Er ist tot. Er hinterlässt zwei kleine Kinder und eine Frau.
Mord im Namen des Tierschutzes.
Zitat:
ich bin ein einfaches Maedel vom Lande & habe keine besondere Aus- oder Fortbildung zum Thema Natur
Diese Einschätzung kommt von dir und ich möchte ihr auch gar nicht widersprechen.
Kennst du den 1§ des Jagdgesetzes???
Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen. Mit dem Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege verbunden
Hege ist die erste Verpflichtung der Jäger......
Ist dir das bekannt??
Hier mal ein Bericht für dich, was die Jäger so alles für das Wild tun.
Hast du das gewusst??
Wildtiere haben es im Winter besonders schwer, wenn sie auf den kahlen
Feldern keinen Schutz finden. Jedes Feldgehölz und jede Brachfläche hilft
ihnen dann beim Überleben. Die moderne Form der Landwirtschaft bringt es mit
sich, dass viele Äcker, die im Herbst abgeerntet wurden, bis zum nächsten
Frühjahr ohne Bewuchs bleiben. Hier finden Hase, Rebhuhn & Co. weder
Schutz vor der eisigen Kälte noch Nahrung, auch haben sie keine Chance, sich
vor Greifvögeln und anderen Verfolgern zu verstecken.
Das Artenschutzprogramm des Landesjagdverbandes hat zum Ziel, in
Zusammenarbeit von Jägern und Landwirten einzelne Flächen dauerhaft zu
begrünen. Dafür kommen erprobte mehrjährige Saatmischungen zum Einsatz,
die den Landwirten vom Landesjagdverband und den Jägern vor Ort kostenlos
zur Verfügung gestellt werden. Klee, Gräser, Sonnenblumen, Ringelblumen und
vieles mehr bieten nicht nur unzähligen Tierarten ganzjährig Nahrung und
Deckung; in der Blütezeit sind sie auch für Spaziergänger eine wahre
Augenweide.
Seit einem Jahr testet der Landesjagdverband eine weitere Mischung, deren
mehrjähriger Aufwuchs regelmäßig geerntet und in Biogasanlagen verarbeitet
werden kann. Vorteile gegenüber Mais-Monokulturen, die sonst überwiegend zu
diesem Zweck angebaut werden, sind eine weitaus höhere Artenvielfalt sowie
ein geringerer Aufwand für den Landwirt, da die Mischung im Gegensatz zum
Mais mehrjährig ist.
Die Saatgutbestellungen für die Aussaat im Frühjahr haben bereits begonnen.
Ansprechpartner für interessierte Landwirte sind die Jägervereinigungen,
Hegeringe und Jagdpächter vor Ort.
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04.02.2010, 08:48
AW: Thema Jagd
ich bin Enfang Dezember von einer von einem Tierschutzsoftie angefütterten Wildsau angegriffen worden. Glücklicherweise sind Hund und ich grade noch durchs Heck in unser Auto gehüpft. Die Sau stand dann draussen und hat sich mit meinem Auto angelegt. Vom Angstfaktor einmal abgesehen - ich habe mir in die Hose gepinkelt, der Sitz wurde deshalb nass, der Hund hat sich beim Spurt das Schienbein angeschlagen, ich habe ihm mit der Hecktür auf die Schnauze geschlagen, mein Handgelenk war verstaucht, mein behindertes Bein tat tagelang weh, hat der Spass mich bzw. meine Versicherung bzw. diesen Tierschutzidioten 4.000 Euro gekostet.
Die Wildsau hat nur eines getan: ihre Futterstelle verteidigt. Nur war diese nicht im tiefen Wald, sondern neben dem allgemeinen Parkplatz. Wir haben drei Rotten im Wald, die fein verschwinden, wenn man ihnen auf dem Weg entgegenkommt, aber soooo eine Futterstelle muss natürlich verteidigt werden.
Ach ja, die Wildschweine wurden dann bejagt. Es wurde die gesamte Rotte der Wildsau, die den Angriff gemacht hatte, getötet, einschliesslich Jungtieren, da diese sich immer wieder der Futterstelle nähern wird. Auch diese Kosten musste die Versicherung tragen.
Die Versicherung hat zwar gezahlt, sich aber das Geld wieder von dem Tierschützer geholt. Der hat natürlich keines, also...
Aber er wurde gesehen, wie er im Wald, weiter drinnen, jetzt bei dem Schnee Futter ausgelegt hat - wieder am Wegesrand. Er wurde dann vom Jäger des Waldes verwiesen und ihm wurde in einer Gerichtsverhandlung untersagt, den Wald zu betreten.
Meint ihr, die Jäger haben sich gefreut, als sie die Rotte Wildschweine erlegen mussten. Zum einen, weil sie so viele Tiere töten mussten, weil sie Jungtiere töten mussten, die noch nicht den Preis fürs Fleisch brachten, weil sie eine ganze Rotte vernichten mussten.
Die wenigsten von ihnen wollen töten um des Töten willen. Die meisten kümmern sich um ihre Pachten. Und wenn wir diese nicht hätten, dann hätten viele Städter bzw. Menschen, die in engen Räumen leben, keine Möglichkeit zu joggen oder im Sommer im kühlen Wald spazieren zu gehen, der Wald wäre evtl. bald abgefressen, dann wäre er als Wasserreservoir verloren, seine Funktion als Luftfilter wäre dahin..
I'm waiting for the other shoe to drop.
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04.02.2010, 12:37
AW: Thema Jagd
Hallo liebe Wuschelkatze,
bitte stelle die von Dir geforderten, fundierten, unabhaengige Studien hier ein, damit sich die Interessierten ein umfassenderes Bild zum Thema Jagd machen koennen.
Ich gehoere nicht zu den Tierfreunden, die solche Aktionen unterstuetzen. Ich habe von dem schrecklichen Fall gehoert & finde die Vorgehensweise inakzeptabel.
Nicht ich, sondern die Jaeger selbst muessen ihren §1 kennen & auch beherzigen.
Liebe Gruesse - Mausi
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06.02.2010, 09:23
AW: Thema Jagd
Tierschutz oder Unsinn?
Wenn der Winter die Natur im Griff hat, brechen für das Wild schwere Zeiten an. Soll der Mensch den Tieren dann mit Fütterungen helfen? ÖJV und LJV vertreten da gegensätzliche Positionen. Gegensätzlicher könnten die Positionen nicht sein, und beide Seiten vermuten bei der anderen ideologische Motive.
Schneegestöber draußen, warmer Kakao drinnen: Für Menschen hat der Winter durchaus auch nette Seiten. Für Wildtiere indes gibt es kein „drinnen“: Sie schlafen in Eis und Schnee, sie müssen in einer weißen Wüstenei ihr Futter suchen. Das wirft die Frage auf: Benötigen Reh, Wildschwein und Co. in einem strengen Winter die Hilfe der Menschen – sollen Jäger also füttern? Dass es auf diese Frage nicht nur eine Antwort gibt, wird deutlich, wenn man die beiden Jagdverbände fragt: Die Positionen des Landesjagdverbands (LJV) und des Ökologischen Jagdverbands (ÖJV) könnten gegensätzlicher kaum sein........
Quelle & kompletter Bericht -->> wewewe.siegener-zeitung.de/news/sz/de/altenkirchen/2/artikel/95/tierschutz-oder-unsinn.html
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14.02.2010, 09:35Inaktiver User
AW: Thema Jagd
Leider funktioniert der Link nicht.
Wäre nämlich interessant.
Das mit der Jagd sehe ich so wie eine TN am Anfang dieses Stranges. & Zwar, dass sich in der Natur ein Gleichgewicht einstellen würde. Hat mir auch mal ein Forstwissenschaftler erzählt.
Mach weiter so!
Weiß nicht, was das jetzt mit der Ausbildung zu tun haben soll.
Kann auch verstehen, dass Du nicht diskutieren magst, oder nicht so viel. Ist bei diesen Themen echt mühselig.
Mag ich auch nicht.
Kam nicht dazu alles zu lesen & alle Petitionen zu unterzeichnen (auch die aus den anderen Threads). Aber mit vielen Informationen usw. kann man schon was anfangen & sie auch weiter leiten.
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14.02.2010, 11:32Inaktiver User
AW: Thema Jagd
Guck' doch mal hier (Klick)



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