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Thema: Hund und Flug

  1. Inaktiver User

    Hund und Flug

    Hallo zusammen,

    ich bin hin- und hergerissen. ich kann im dezember für 4 wochen nach canada eine freundin besuchen. wir haben über weihnachten und neujahr eine blockhütte in den wäldern gemietet.

    was mache ich mit meinem hund?

    mitnehmen? 8 stunden non-stop flug in einer kiste im klimatisierten frachtraum. er bekommt beruhigungs-und schlafmittel.
    ich würde ihn natürlich am liebsten mitnehmen habe aber ein schlechtes gewissen wegen des transports. er ist ein tierheimhund und kam vor 3 jahren in einer box aus ungarn nach D. möglicherweise fühlt er sich dann daran errinnert? er ist eh etwas ängstlich bei allem neuen.

    ich kann ihn auch zu meiner freundin hier in D geben, die ihn öfters mal hat, wenn ich wo bin, wo der hund nicht mitkann. sie hat ihn ca. 2-3 nächte im monat, liebt ihn abgöttisch und würde sich liebend gerne um ihn kümmern. das problem ist aber silvester, da bekommt er panikattacken (nicht nur an dem einen tag, das geht ja gut 2 wochen mit der knallerei) .. dann ist er in einer fremden umgebung und ich weiß nicht, ob meine freundin mit klarkommt.

    was denkt ihr darüber? würde mich freuen. wenn ihr mit helfen würdet pro und contra zu bewerten. eine neutrale und nicht so emotionale sicht der dinge würde mir bestimmt weiterhelfen.

    danke schon mal

  2. Inaktiver User

    AW: Hund und Flug

    Hallo kebmo,

    Deine Freundin - kann sie nicht in der Zeit bei Dir wohnen, meine, den Hund in seiner vertrauten Umgebung beaufsichtigen? Oder ist das von der Entfernung / Familienstand nicht möglich?

    Der Flug...mmhhh...weiss nicht...finde ich persönlich schon lange und wenn er schon schlechte Erfahrungen mit einer Box gemacht hat....


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    AW: Hund und Flug

    is ne gute idee wenn dedine freundin in der zeit bei dir wohnt in einer vertrauten umgebung.
    den hund so lang im flugzeug in einer box ..ist so nen sache , grad wenn er schon schlechte erfahrungen gemacht hat , obwohl vielleicht wird er dadurch abgehärtet . was ist es denn für einer ?

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    AW: Hund und Flug

    wer weiß, ob die erfahrung für den hund damals wirklich so schlimm war?! hast du ihn abgeholt, war er sehr verängstigt?

    8 stunden sind lange, aber du bleibst vier wochen, außerdem ist die zeit in der blockhütte bestimmt super für den hund, vor allem: ihr seid vermutlich weit ab von jeder knallerei. besprich das doch vielleicht auch mal mit deinem tierarzt, der kann die konstitution des hundes einschätzen.

  5. Inaktiver User

    AW: Hund und Flug

    der transport war damals vom tierschutz, ich habe ihn erst im tierheim kennen gelernt. er war völlig verängstigt und durch den wind.

    das ist bei ihm bei allem neuen so. ich habe ein neues auto und er hatte erst einmal angst: gezittert, gehechelt wie verrückt. mittlerweile ist es ok. ich habe ihn dran gewöhnt, im auto gefüttert, im auto gespielt, jetzt ist es ok. er mag das auto und wir konnten im sommer in urlaub fahren.

    ich würde die box jetzt schon kaufen (nicht anmieten) und sie hier zu seinem zu hause machen. sein futter bekommt er dann nur noch in der box, damit er sich dran gewöhnt.

    in canada gibt es gar kein feuerwerk. dort hätten wir ruhe.

    ich spreche auch mal mit dem TA, was er davon hält.
    mein hund ist ein mischling, straßenköter, kniehoch 13 kg und er liebt den schnee, ist ein richtiger winterhund mit dichtem langen fell.

    die freundin will nicht bei mir wohnen. das ist ihr unangenehm.

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    AW: Hund und Flug

    Ich kann dich sooo gut verstehen. Unser Hund ist zwar kein Tierheimhund und kerngesund - aber ein echtes Sensibelchen. Ich könnte ihn unter fast keinen Umständen "allein" im Frachtraum eines Fliegers lassen, das würde mir das Herz brechen. Ich hätte auch Angst, dass ihm die Beruhigungsmittel auf den Magen schlagen und und und... Eine richtige, hysterische Hundemutter also.

    Aber: 4 Wochen Kanada in Blockhütte mit Schnee - das ist so extrem traumhaft und gerade für einen Hund natürlich paradiesisch.

    Auch wir haben eine gute Hundesitterin, bei der unser Hund zwar nicht so häufig über Nacht ist, aber es kam schon vor. Er liebt sie heiß und innig - dennoch hat mir der vorletzte Urlaub 2 Wochen ohne hin nicht wirklich gut getan. Und seitdem schleppen wir ihn überall mit hin (was er liebt). Nur Flugreisen sind wegen siehe oben leider passé bzw. wir fliegen als Familie getrennt .

    Sicherlich gibt es Leute, die das für unglaublich blöd halten und vermutlich ist es das auch.

    Mein Fazit jetzt nach dem Schreiben also für dich, Kebmo: Ich würd ihn mitnehmen nach Kanada. Kümmer dich bloß um eine vernünftige Medikation! 4 Wochen bei Freundin und dann Silvester.. Hm, ich halte das nicht für ideal, mir wäre das einfach zu lange.

    Mein Hund ist eben irgendwie auch eines meiner Kinder und die lass ich auch nicht wochenlang woanders. Noch nicht .


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    AW: Hund und Flug

    das ist doch eine gute idee, ihn an die box zu gewöhnen. es wird bestimmt nicht ganz easy für ihn, aber man muss wohl abwägen, was schlimmer ist: vier wochen ohne frauchen oder zwei flüge. man könnte natürlich argumentieren: bleib zu hause. aber so wie du das beschriebst, würdest du dir und deinem hund wahrscheinlich eine supertolle erfahrung vorenthalten.
    ich würds an deiner stelle - nach rücksprache mit dem arzt und dessen ok - wagen. wobei ich ehrlich gesagt selber keine erfahrung mit hunden auf flügen habe. in malaga haben die herrchen und frauchen immer recht entspannte tiere entgegen genommen.

    meiner ist ohnehin recht cool und gelassen, dem machen volle ubahnen und straßenbahnen nichts aus. überlege auch, ob ich im nächsten jahr drei wochen mit im weg fliege. allerdings innerhalb europas.

  8. Inaktiver User

    AW: Hund und Flug

    Zitat Zitat von .aqua.
    .....
    Aber: 4 Wochen Kanada in Blockhütte mit Schnee - das ist so extrem traumhaft und gerade für einen Hund natürlich paradiesisch.

    Auch wir haben eine gute Hundesitterin, bei der unser Hund zwar nicht so häufig über Nacht ist, aber es kam schon vor. Er liebt sie heiß und innig - dennoch hat mir der vorletzte Urlaub 2 Wochen ohne hin nicht wirklich gut getan. Und seitdem schleppen wir ihn überall mit hin (was er liebt). ....
    das ist es halt. ich könte die blockhütte ohne ihn nicht genießen, wüßte er hat zu hause angst und fühlt sich alleine gelassen und ich muss alleine spazieren gehen, kann nciht mit ihm im schnee tollen....dann komme ich mir auch wieder so egoistisch vor, dass ich ihm die flugstrapazen zumute, nur weil ich ihn vermissen würde.

    wenn ich ohn hierlassen würde, würde ich wohl nur 2 wochen fliegen...andererseits freue ich mich so sehr, dass mein arbeitgeber mir das ausnahmsweise gehehmigt hat und ich endlich mal mehr als nur 2 wochen rauskann. seufz.


    Zitat Zitat von .aqua.
    .....
    Mein Hund ist eben irgendwie auch eines meiner Kinder und die lass ich auch nicht wochenlang woanders. Noch nicht .


  9. Inaktiver User

    AW: Hund und Flug

    Was sicher vorher zu überlegen wäre:

    * Wie sind die Einfuhrbestimmungen für Hunde in Kanada?(Impfstatus, Quarantäne?)
    * Kann der Hund in der Nähe der Blockhütte frei herumlaufen?Sind Raubtiere ( Bären?) oder Wild in der Nähe, muss der Hund evtl. konsequent angeleint/ beaufsichtigt sein?
    * wie teuer wird der Transport des Hundes mit dem Flieger?
    * müsste der Hund öfter allein in dem Blockhaus bleiben, weil Ihr unterwegs seid? Würde er das aushalten?
    * wenn Ihr unterwegs seid, könnte der Hund mit, bzw. wo sind Hunde nicht erlaubt?
    * wieviele Stunden wäre der Hund beim Transport tatsächlich in der Box ( 8 Std. Flug, zuzüglich Ein-und Auschecken und Wartezeiten... da kommen dann 12 und mehr zusammen)


  10. Inaktiver User

    AW: Hund und Flug

    ich würde die box jetzt schon kaufen (nicht anmieten) und sie hier zu seinem zu hause machen. sein futter bekommt er dann nur noch in der box, damit er sich dran gewöhnt.
    Genau DAS halte ich für einen Kardinalfehler:

    Der Hund verknüpft den Kennel ( Box) mit Futter, was für ihn positiv ist. Nun soll er irgendwann direkt vor dem Flug in den Kennel- und kein Futter kommt! Sondern lange Stunden nichts in einer relativ unsicheren, fremden Umgebung, die sich auch noch bewegt. Eine zutiefst verunsichernde Situation für den Hund, in der Du dann auch nicht als Anhaltspunkt für ih verfügbar bist. Er kapiert schlichtweg nicht, was er falsch gemacht haben könnte, weil er jetzt kein Futter kriegt... gabs doch sonst immer...
    Für Hunde ist NICHTbeachtung immer eine Strafe, auch wenn wir sie nicht als Strafe meinen.

    Klüger und sinvoller wäre es, dem Hund beizubringen, daß der Kennel ein Ort des Nichtstun ist, in dem er einfach nur liegen soll.
    D.h. Du lockst ihn ( mit Spielzeug?) in den Kennel und sobald er dort drin liegt, lobst Du ihn wie jeck, belohnst ihn und
    er sollte begreifen, daß das einfache "Drinliegen" genau das Richtige ist, welches eine positive Reaktion Deinerseits zur Folge hat.
    Und wenn er irgendwann mal von alleine in den Kennel wackelt- perfekt!
    Ein dickes Lob wird ihn bestätigen, er hat Dir gefallen( was sie eigentlich alle nur wollen) und so kann er ja mal wieder da rein gehen.... So wird der Kennel zu einem streßfreien Bestandteil seiner kleinen Welt.
    Geändert von Inaktiver User (09.09.2008 um 10:21 Uhr)

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