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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Zitat Zitat von Tatra
    Ich kann es mir jetzt einfach nicht verkneifen:
    So nett es ist was Du für die Katze tust, sie ist eine Katze, kein Mensch. Sie ist auf ihre eigene Art und Weise 8 Jahre alt geworden, ich sehe keinen Grund warum sie das nicht weiter so handhaben sollte.
    Wenn sie draußen unter einem Busch sitzen möchte lasse sie draußen unter dem Busch sitzen. Offensichtlich ist sie ja durchaus in der Lage auch anders zu reagieren wenn sie das möchte.
    Für mich ist es ein Frage des Respekts vor der Persönlichkeit eines Tieres es nicht zu etwas zu überreden was es offensichtlich gar nicht will.
    Sie ist eine erwachsene Katze mit klaren Vorstellungen und einem eigenen Leben, kein Säugling und vor allem kein Mensch.

    Ist nicht böse gemeint, ich hatte heute den ganzen Tag "Tierschützer" um mich, irgenwann ist das Limit erschöpft.
    Den Ton find ich jetzt ein bisschen schade. Lass doch Deinen Frust nächstens bei denen ab, die dafür verantwortlich sind. Fänd ich wesentlich sinnvoller.

    Ich bin mir ganz sicher, dass ich die Katze nicht vermenschliche. Sie lebt draußen, weil sie das schon immer getan hat. Ich könnte sie ja auch einsperren und erstmal drinnen halten (wurde mir mehrfach geraten).
    Ich hab sie aber nicht einfach angefüttert, ich habe sie zu mir geholt weil ihre Vorbesitzer sie nicht mehr behalten wollten/konnten. Dort hatte sie auch einen Schuppen, in dem sie sich vor Kälte schützen konnte. Sie wurde aus ihrer gewohnten Umgebung rausgerissen. Leider musste es sein, sonst wäre sie eingeschläfert worden.
    Deshalb habe ich ihr die Garage hergerichtet. Leider scheint sie sich dort (noch) nicht wohl zu fühlen. Das macht mir Kopfzerbrechen.
    Und den ganzen Winter überlebt sie garantiert nicht unter dem Busch. Wir sind hier in Bayern, da kann es sehr empfindlich kalt werden.
    Und ich finds auch normal, dass man sich Gedanken macht, wenn die Katze den Unterschlupf und sogar das Futter nicht mag, das man ihr anbietet. Wenn ich mich da nicht versuche nach ihr zu richten, dann kann ich ja auch gleich lassen und brauche mich gar nicht mehr um sie kümmern.
    So ganz unbeschadet 8 Jahre alt geworden ist sie auch nicht. Sie war total verwurmt und verfloht als sie zu uns kam, ordentlich Zahnstein hatte sie auch. Klar, ich hätts wohl einfach so lassen sollen. Gewünscht hätte sich die Katze den Tierarztbesuch sicher nicht. Also wozu was ändern wenns doch 8 Jahre gut ging. Wenn sie dann halt nur 10 Jahre statt 15 oder 20 Jahre alt wird - was solls.
    Das ist nicht mein Verständnis von Tierhaltung. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, dann bin ich auch dafür verantwortlich für ihr Wohlergehen zu sorgen. Sonst kann ichs auch lassen, es ist ja keine Pflicht sich ein Tier anzuschaffen.

    Der Grund warum sie so lebt wie sie lebt ist für mich ganz offensichtlich. Sie hat Angst. Sie interessiert sich schon für das Haus indem wir leben, kommt auch vorsichtig an, traut sich aber nicht reinzukommen. Ich lasse ihr jetzt öfter die Türen offen und gehe weg. Dann kommt sie vorsichtig näher. Sobald sie aber einen von uns sieht flieht sie wieder nach draußen. Da hat wohl ein Mensch vorher ganze Arbeit geleistet.


    Jedenfalls habe ich gestern endlich ein Futter gefunden, welches sie richtig mag. War das Teuerste (klar) und sicher auch nicht so hochwertig. Immerhin ist kein Zucker drinnen. Sie fliegt total darauf und ich werds ihr weiterhin kaufen. Ihr hat es so gut geschmeckt, dass ich sie sogar überreden konnte, wenigstens an der Türschwelle zu fressen. Danach hat sie sogar kurz ins Zimmer mit den Kleintieren (in fest verschlossenen Terras, daher nicht in Gefahr) geschaut.
    Ich hoffe für sie, das es besser wird. Natürlich kann sie weiterhin entscheiden, wo sie sich aufhalten möchte. Aber dann hat sie immerhin die Wahl und ist nicht von Angst und Panik getrieben.

    Mir gehts auch nicht drum, dass sie unbedingt in die Garage rein muss. Sie soll nur verstehen, wie die Klappe funktioniert, damit sie rein kann wenn sie will/ihr kalt ist. Wenn sie dann doch lieber draußen unter dem Busch liegt kann sie da ja liegen.
    Geändert von Felina (27.08.2008 um 09:35 Uhr)
    Man sieht und hört nur mit dem Herzen gut.

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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Es ist ein Unterschied ob man eine Katze medizinisch versorgt und ob man ihr Möglichkeiten anbietet oder ob alles darum kreist. Aber ich werde mich jetzt raushalten, da hast Du schon Recht.

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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Felina, ich finde es sehr schön, dass Du Dich so um die Katze kümmerst und Dir Gedanken machst.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  4. Inaktiver User

    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Hallo Felina,
    ich fand den Ton jetzt nicht schlimm, und wenn Tatra sagt, dass die Katze ein selbstbestimmtes Leben führt und weiß, was ihr gut tut und wo sie sich wohl fühlt, dann hat sie damit einfach recht.

    Es muss dir daher kein Kopfzerbrechen bereiten, wenn die Katze (erstmal, es ist ja noch gar nicht Winter) deine Angebote nicht annimmt. Bis jetzt besteht für sie einfach kein Bedarf.

    Ich habe vorigen Winter der Nachbarskatze die nicht gebrauchte Schlafhöhle meines Katers auf ein trockenes Plätzchen der Terrasse gestellt und sie nahm sie auch an. Immer dann, wenn sie nicht in die (eigene) Wohnung kam. Mein Kater verbringt auch viele Nächte draußen im Garten, je nachdem, wonach ihm ist. Im Winter ist ihm garantiert nicht nach draußen schlafen! Vor ein paar Jahren hatte ich winters nächtlichen Besuch von einem dicken fetten Kater (da gab es meinen noch nicht) aus der Nachbarschaft. Der rollte sich nachts unter meinem Bett zusammen und morgens ging er wieder auf Achse.

    Vielleicht geht es ihr gerade gut, so wie sie lebt und es besteht gar keine Veranlassung, dass du dir Sorgen machst und dich kümmern "musst".

    Vielleicht bleibt sie immer so eine Freigängerkatze und kommt euch besuchen. Das ist einfach ihre Entscheidung, auch, ob sie sich euch weiter annähert. Das liegt eh nicht in deiner Macht. Lass' sie und freu dich, wenn sie im Winter dein Angebot annimmt.


    LG
    Geändert von Inaktiver User (27.08.2008 um 12:34 Uhr)

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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Zitat Zitat von Tatra
    Es ist ein Unterschied ob man eine Katze medizinisch versorgt und ob man ihr Möglichkeiten anbietet oder ob alles darum kreist. Aber ich werde mich jetzt raushalten, da hast Du schon Recht.
    Nur nochmal zum Abschluß: Ich will ihr auch nur Möglichkeiten bieten. Aber wenn sie nicht versteht, dass sie durch die Klappe gehen kann, dann ist es wie wenn da keine Klappe wäre. Sie hat also im Moment keine Möglichkeit rein zu gehen.
    Ich diskutiere ja nicht mit der Katze was ich mache, sondern mit den Leuten hier. Eben weil ich sie nicht mit Schwachsinns-Aktionen noch mehr verwirren will. Ist halt meine erste Katze.

    Ich versorge schon seit Jahren die Reitstall-Katzen, aber bei denen ist es einfacher. Sie waren schon vor mir da, kennen die Wege nach drinnen und fressen alles was nicht schnell genug wegrennt (also auch jedes Futter). Wenn sie miauend ankommen, dann wollen sie Futter. Wenn sie danach noch miauen, dann wollen sie gestreichelt werden. Wenn sie keine Lust mehr haben gehen sie wieder.
    Wenn unsere Lilo mal soweit ist und sich bei uns gut eingelebt hat, dann mache ich mir auch sicher keine Sorgen mehr um sie.

    Atis: Danke, das ist wirklich lieb von Dir.
    Man sieht und hört nur mit dem Herzen gut.

  6. Inaktiver User

    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Hallo Felina,

    läßt sie sich beim Schmusen auch hochheben? Versuch sie doch mal mit Schmuseeinheiten in die Nähe der offenen Eingangstüre zu locken und nehm sie dann mit in die Wohnung rein. Stell ihr da schon etwas Futter bereit und setze sie davor. Möglicherweise wird sie gleich wieder das Weite suchen, aber sie hat dann schon mal einen Einblick bekommen, was sie hinter der "geheimnisvollen" Türe erwarten würde. Wiederhole das immer wieder mal, wenn es kälter wird nimmt sie das "Angebot" dann eher an.

    VG, PR

  7. Inaktiver User

    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Bekannte von meinen Eltern schoben tagelang den eigenen Kater durch die Katzenklappe. Sie von drinnen nach draußen, er wieder rein.
    Kapiert hat er es trotzdem nicht.
    Die Klappe wurde ausschließlich von Nachbarkatzen benutzt .

    Vielleicht ist sie ihr unheimlich. Man weiß es nicht. Oder sie sieht im Moment einfach keinen Grund, da durch zu gehen. Das wird sich evtl. ändern, wenn es kalt wird.

    Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke.

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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Felina,
    ich fand den Ton jetzt nicht schlimm, und wenn Tatra sagt, dass die Katze ein selbstbestimmtes Leben führt und weiß, was ihr gut tut und wo sie sich wohl fühlt, dann hat sie damit einfach recht.

    Es muss dir daher kein Kopfzerbrechen bereiten, wenn die Katze (erstmal, es ist ja noch gar nicht Winter) deine Angebote nicht annimmt. Bis jetzt besteht für sie einfach kein Bedarf.

    Ich habe vorigen Winter der Nachbarskatze die nicht gebrauchte Schlafhöhle meines Katers auf ein trockenes Plätzchen der Terrasse gestellt und sie nahm sie auch an. Immer dann, wenn sie nicht in die (eigene) Wohnung kam. Mein Kater verbringt auch viele Nächte draußen im Garten, je nachdem, wonach ihm ist. Im Winter ist ihm garantiert nicht nach draußen schlafen! Vor ein paar Jahren hatte ich winters nächtlichen Besuch von einem dicken fetten Kater (da gab es meinen noch nicht) aus der Nachbarschaft. Der rollte sich nachts unter meinem Bett zusammen und morgens ging er wieder auf Achse.

    Vielleicht geht es ihr gerade gut, so wie sie lebt und es besteht gar keine Veranlassung, dass du dir Sorgen machst und dich kümmern "musst".

    Vielleicht bleibt sie immer so eine Freigängerkatze und kommt euch besuchen. Das ist einfach ihre Entscheidung, auch, ob sie sich euch weiter annähert. Das liegt eh nicht in deiner Macht. Lass' sie und freu dich, wenn sie im Winter dein Angebot annimmt.
    LG
    Wie gesagt, wenn sie nur mal verstanden hat, wie sie theretisch reinkommen könnte, dann wäre es okay für mich.
    Dann kann sie wirklich so lange unter dem Busch liegen wie es ihr gefällt.
    Leider habe ich nicht den Eindruck, dass sie immer so happy ist. Besonders wenn es regnet. Sie kommt dann auf die überdachte Terasse zu uns und maunzt richtig anklagend (wo ungefähr wie in der Transportbox auf dem Weg zum Tierarzt). Das hört sich wirklich ganz anders an als sonst.
    Auch mein Verlobter ist da echt ratlos und sich sicher, dass sie uns ihren Unmut über die Situation mitteilen will, wir sie aber halt nicht verstehen.
    Ich würde ihr gerne eine Kiste neben den Busch stellen. Aber ich glaube, sie hat Angst, dass sie da drinnen ist und dann ein Nachbarskater kommt und sie dann keine Fluchtmöglichkeit mehr hat. Die Kater sind zwar ganz friedlich, aber Lilo hat trotzdem Angst und flüchtet gerne mal auf unseren Tannenbaum.
    Ich glaube, die Kiste müsste dann einen zweiten Ausgang haben. Ich schaue mal ob ich sowas finden/bauen kann.

    Ich glaube nicht, dass sie irgendwann nachts unter unserem Bett liegt. Aber das muss auch nicht sein. Nachts erwacht sowieso das Raubtier in ihr und sie streift durch die umliegenden Gärten und fängt Mäuse.

    Ich bin mir sicher, dass sie sich hier noch besser eingewöhnt und sich dann auch wohler fühlt. Sie kennt die Umgebung noch nicht richtig, das wird sich ja sicher noch bessern.
    Außerdem kam sie halt mit ihrer Mutter zu uns, die leider gleich am Anfang weggelaufen ist. Lilo hatte sich laut Vorbesitzerin sehr an der Mutter orientiert. Jetzt ist sie mit ihren 8 Jahren zum ersten Mal alleine, das ganze noch in einer unbekannten Umgebung und ihr Frauchen versteht sie nicht. Ungefähr so unglücklich sieht sie oft aus.
    Außerdem mache ich mir Sorgen, dass Lilo auch wegläuft wie ihre Mutter. Daher versuche ich halt, ihr Alles so gut es geht recht zu machen (z.B. mit dem passenden Futter).
    Man sieht und hört nur mit dem Herzen gut.

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    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Felina,

    läßt sie sich beim Schmusen auch hochheben? Versuch sie doch mal mit Schmuseeinheiten in die Nähe der offenen Eingangstüre zu locken und nehm sie dann mit in die Wohnung rein. Stell ihr da schon etwas Futter bereit und setze sie davor. Möglicherweise wird sie gleich wieder das Weite suchen, aber sie hat dann schon mal einen Einblick bekommen, was sie hinter der "geheimnisvollen" Türe erwarten würde. Wiederhole das immer wieder mal, wenn es kälter wird nimmt sie das "Angebot" dann eher an.

    VG, PR
    Hochheben findet Lilo leider nicht so klasse. Sie läßt es mit sich machen, maunzt aber kläglich und versucht sich wegzudrücken.
    Sie war aber jetzt schonmal kurz im Raum mit den Nagetieren, hat dort sogar gefressen. Ich glaube, das lernt sie noch.

    Vielleicht klappt es mit der Klappe ja, wenn ich mit ihr in die Garage gehe und dann die Türe zumache. Ich denke, ich versuche es mal.
    Leider passe ich selbst nicht durch die Klappe, sonst würde ich ihr es vormachen :-)
    Was ich sehr komisch finde ist, dass sie gleich kapiert hat, wie man unsere Fliegengitter-Türe aufmacht (dagegenhüpfen).
    Nachbars-Kater kapieren das mit der Klappe aber auch nicht (Gott sei Dank).
    Sollten wir mal ne Klappe ins Haus machen, dann kaufe ich die, bei der man die Chip-Nummer eingeben kann. Sonst gibts hier ne Party aller Kater, nur Lilo hockt verschreckt draußen.
    Man sieht und hört nur mit dem Herzen gut.

  10. Inaktiver User

    AW: Sie versteht es einfach nicht

    Ich verstehe das alles sehr gut Felina. Auch, dass du ihr das Bleiben schmackhaft machen möchtest.
    Nur wird es dir nicht gelingen, die Katze an dich zu binden, wenn sie das nicht möchte. Katzen sind nicht so "opportunistisch" wie Hunde .

    Wenn es regnet und sie ist maunzend auf der Terrasse, würde sie dann reinkommen, wenn ihr die Tür öffnet? Den Teil habe ich nicht verstanden.

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