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  1. Inaktiver User

    Frage Wie verliert man die Angst??

    Hallo Ihr lieben...!
    Mein kleiner Leo ( 3,5 Monate ) gibt mir immer deutlicher zu verstehen dass er raus möchte
    Seine Schwester Leonie ist da deutlich zurückhaltender...
    Zum Glück!!!
    Ich habe ja zuletzt sehr schlechte Erfahrungen gemacht an denen ich immer noch knabber...
    Felix ist ja immer noch abtrünnig...
    Aber ich will ihn auch nicht einsperren!!
    Eigentlich wolten wir ihn über den Winter im Haus halten ,und erst nach der Kastration rauslassen...
    Macht das Sinn?
    Seit letzter Woche ist ein Kater von einer Bekannten zwei Strassen weiter auch vermisst
    Ich versteh das einfach nicht???
    Wie können Katzen denn so einfach vom Erdboden verschwinden??
    Es kann sich doch finanziell gar nicht lohnen...
    Aber zurück zur Eingangsfrage...
    Wie sollte ich am besten vorgehen ?
    Was würdet Ihr tun??
    Bis dahin....
    Gruss Fleetwood

  2. Inaktiver User

    AW: Wie verliert man die Angst??

    Wie verliert man die Angst?

    ich weiß es nicht - wir haben zwei Katzen, und Fee ist die Freigängerin, sie wird nun seit 2 Monaten vermisst ;-(( und niemand hat sie gesehen. Dabei ist sie eine weiße türkische Angora mit mintgrünen Augen - also nichts Alltägliches, sehr scheu noch dazu - aber sie ist we vom Erdboden verschluckt!

    Unser Kater geht nur zögerlich nach draußen, da bin ich auch sehr froh drüber, wäre es anders müßte ich ihn gehen lassen.

    Die Angst ein Tier zu verlieren sollte uns nicht davon abhalten ihm den Freiraum zu gewähren den es braucht - so schrecklich es auch sein mag, wenn sie überfahren werden oder was auch immer passieren kann.

    Dharma

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Hallo Fleetwood
    Mein Phönix war auch eine Woche spurlos verschwunden, mir war vor Sorgen ganz schlecht! Ich habe dann allen Nachbarn in der näheren Umgebung einen Zettel in den Briefkasten gelegt, dass sie doch bitte Keller, Garagen, Geräteschuppen, Gartenhäuschen kontrollieren sollen, er ist bestimmt wo eingesperrt, weil er immer kommt, wenn ich ihn rufe! Nichts. Bin jeden Abend um 20.30 Uhr raus und rufend durchs Quartier gelaufen, nichts. Ich wusste mir langsam nicht mehr zu helfen und dachte schon daran, bei sämtlichen Nachbarn zu klingeln um zu fragen, ob ich mal Keller, Garagen, Geräteschuppen und Gartenhäuschen kontrollieren könne. Habe bei der Polizei angerufen und gefragt, ob sie eventuell überfahrene Katzen nach dem Chip kontrollieren (Phönix ist gechipt) was sie bejahten, wenigstens eine Gewissheit! Habe sämtliche gängigen Internetseiten mit Verrmisstmeldungen "tapeziert". Da hat ihn zum Glück der Nachbar im Keller eingeschlossen gefunden, auch nur durch Zufall, weil er einer Bekannten das Haus gezeigt hat!!! Was war ich froh ihn wieder in den Armen zu halten und Phönix konnte sich kaum halten vor Köpfeln und schnurren!!! Die Angst bleibt, um ihn und auch um Dascia meine zweite Freigängerkatze, aber deswegen kann ich sie doch nicht einsperren... Ich hoffe, dass sowas nie wieder passieren wird und wenn doch, würde ich wieder alle Hebel in Bewegung setzen und nichts unversucht lassen um die Katze zu finden...

    Die Katze einer Bekannten kam nach 6 Wochen wieder nach Hause, in einem total desolaten Zustand, wahrscheinlich war auch sie irgendwo eingesperrt. Und wenn eine Katze so spurlos verschwindet, dann kann sie doch eigentlich nur gestohlen worden sein oder aber ist irgendwo eingesperrt.

    Die Angst ist bei mir jeden Tag präsent, aber ich versuche, es meine Miezen nicht spüren zu lassen und gewähre ihnen die Freiheit, tagsüber draussen rumzugammeln! Natürlich jeden Tag mit der Ermahnung, ja auf die Autos aufzupassen, nicht auf die Strasse zu gehen und nirgends rein zu gehen, wo sie nicht sollen...
    Antoine de Saint - Exupéry

    "Adieu", sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

    Der kleine Prinz
    ---------
    Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

    Wind, Sand und Sterne

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Zitat Zitat von Dascia
    Da hat ihn zum Glück der Nachbar im Keller eingeschlossen gefunden, auch nur durch Zufall, weil er einer Bekannten das Haus gezeigt hat!!!
    Na toll! Und das, wo Du ihm doch einen Zettel in den Briefkasten geworfen hattest!!

    Fleetwood, ich glaube, die Angst hat man einfach immer. Wenn man einen "Schutzbefohlenen" hat, muss man wohl damit leben.

    Wenn ich hier diese ganzen schrecklichen Geschichten in der Bricom lese, z. B. vom armen Paul oder vom abtrünnigen Felix, dann wird mir ganz schlecht beim Gedanken an meine Streuner. Am liebsten würde ich sie dann in Watte packen.

    Aber sie sind doch sooooo gerne draußen!! Louise "jagt" immer Federn und schenkt sie uns (Vögel kann sie noch nicht), und sie springen den ganzen Tag durch den Garten... Das gibt mir tausendmal mehr, als mir diese blöde Angst nehmen kann!

    Ein bisschen beruhigt mich der Gedanke "lieber kurz und schön gelebt als lang und traurig".
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie verliert man die Angst??

    Zitat Zitat von alanis
    Ein bisschen beruhigt mich der Gedanke "lieber kurz und schön gelebt als lang und traurig".
    Das hast du schön geschrieben

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Zitat Zitat von alanis
    Ein bisschen beruhigt mich der Gedanke "lieber kurz und schön gelebt als lang und traurig".
    Das sehe ich genau so und wenn ich schaue, welche enorme Steigerung der Lebensqualität der Freigang für meinen Kater bedeutet (er wird auch sofort unsauber, wenn er auch nur 24 Stunden nicht raus darf!), dann sehe ich das auch jedesmal bestätigt.

    ABER - und das muss ich auch ehrlich gestehen - sowas sagt sich unheimlich einfach, solange man noch nie eine Katze dadurch verloren hat. Alle meine Katzen waren Freigänger - 7 Stück insgesamt.
    2 davon lebten von Kitten an hier und wurden knapp 17 und knapp 19 Jahre alt. Sie waren immer viel draußen - jede Nacht als sie jung waren. Oft auch mehrere Tagen und sogar Wochen verschwunden, die Angst kenn ich wohl... Aber sie kamen immer wieder.

    Sie gingen ab ca. 12 Jahren zunehmend weniger raus, bzw. blieben dann nur tagsüber in der Sonne draußen und kamen abends wieder rein. Ab etwa 15 wurde die Zeit im Freien generell dratsisch weniger, die fast 19-jährige ging dann in den letzten beiden Jahren gar nicht mehr vor die Tür.
    Ich nahm dann noch eine 20-jährige Katze auf, die etwa 5 mal raus ging (einmal prompt mehrere Tage fern blieb ) und dann auch entschied, dass sie ihren Lebensabend (sie wurde 22) in der Wohnung verbringt.

    Dann gab es noch 2 Katzen. Die eine starn 8-jährig an FIP. Sicher als Wohnungskatze bekomm man das nicht, aber es bekommt ja auch nur ein geringer Teil der Freigänger, da kam wohl viel zusammen (außerdam hatte sie es eh schon, als ich sie aus dem TH holte).
    Eine andere hat sich für ein Leben als wilde Katze entschieden. Sie kam als halbwilde aus dem TH zu mir, wurde kastriert/geimpft, lebte ein halbes Jahr drin bei mir und ging dann raus und kam nicht wieder. 2 Winter lang habe ich sie eingefangen (mit Lebendfalle) und hier entwurmt, entzeckt, entfloht, geimpft und 3 Monate über den Winter gepäppelt - und jedes Frühjahr ging sie wieder raus. Ich habe das jetzt den ersten Winter akzeptiert und lasse sie draußen. Es ist ihre Entscheidung, sie versorgt sich selbst gut, ich sehe sie ab und an vorbeijagen, sie lässt sich draußen nicht mal anfassen (obwohl sie drinnen absolut verschmust war und mit im Bett schlief). Das ist traurig, aber das akzeptiere ich so als ihre ureigene Entscheidung...

    Ja und jetzt ist da noch mein Kater, der jeden Tag mehrfach rein und raus geht - nachts aber zu 90% draußen ist. Wen der mal ne Nacht nicht wiederkommt ist - anders als bei allen Katzen vorher - direkt Alarm angesagt und ich finde ihn dann auch IMMER auf dem Dachboden oder im Keller eigesperrt.

    Sicher hab ich manchmal Angst, aber wir wohnen hier so ideal - wie gesagt, hier ist noch NIEMALS eine Katze überfahren oder Geklaut worden ind über 20 Jahren nicht! Wäre dies anders und mir wäre bereits eine, oder sogar mehrere, Katzen überfahren wordem, würde ich vieles vielleicht anders sehen. Man weiß es nicht, bis man nicht in der Situation war, denke ich...
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Das kann ich nur unterschreiben. Wir waren auch immer der Meinung, lieber ein kurzes, schönes Leben als ein langes, langweiliges.

    Aber seit unser kleiner, süßester aller Kater überfahren worden ist, fühlt sich alles ganz, ganz anders an. Und wir haben aufgrund dessen unseren - zugegebenermaßen kleinen - Garten katzenausbruchssicher gemacht.

    Unsere drei lieben den Garten und springen dort den Fliegen nach; sie klettern auf Bäume; sie liegen unter Sträuchern und im Gras; sie trinken aus dem Brunnen; sie jagen sich gegenseitig rein und raus...

    Also wir glauben, das ist ein tragbarer Kompromiss. So können sie sich frische Luft um die Nase wehen und die Sonne auf den Pelz brennen lassen - und sind trotzdem vor Verkehrsunfällen und Eingesperrtwerden geschützt.

    Und der Ärger mit den Nachbarn wegen Katzensch... im deren Garten hat auch ein Ende.
    Geändert von Optimistin68 (22.08.2008 um 18:53 Uhr)

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Optimistin, das ist natürlich eine perfekte Lösung! Unsere springen durch viele Gärten und beglücken alle Nachbarn mit ihren Häufchen...
    Aber ich passe echt auf wie ein Fuchs, dass sie nicht nach vorne auf die Straße laufen. Das ist mir einfach zu riskant!

    Als Erstklässlerin musste ich sehen, wie vor unserem Haus unsere Hofkatze überfahren wurde. Unsere kleine Purzeline geriet in eine Fuchsfalle, als sie gerade ein paar Monate alt war und musste eingeschläfert werden. Süße wurde überfahren, als sie noch sehr klein war. Litti büxte von der Urlaubs-Pflegestelle aus, hinterließ vier 1 Woche alte Babies und kam nie wieder. Kater Carlo wurde angefahren und starb unter dem Balkon.

    Da darf ich um Himmels Willen NICHT drüber nachdenken!!

    Aber dann stellt man ja doch wieder das Glück der Katzen über sein eigenes Bedürfnis nach einem guten Bauchgefühl.

    Ich mein - da sind sie schon so nett und lassen mich bei sich wohnen; da kann ich doch nicht ihre Hausordnung unterwandern!
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    [QUOTE=alanis]Na toll! Und das, wo Du ihm doch einen Zettel in den Briefkasten geworfen hattest!!

    Genau, ich war natürlich erst mal nur glücklich und froh, Phönix wieder zu haben, aber später habe ich mich schon genervt und war wütend, hätten sie nämlich den Keller gleich kontrolliert, wäre er 5 Tage eher nach Hause gekommen. Die Zettel hatte ich am Samstag in die Briefkästen gelegt, gefunden wurde er am Dienstag Abend und Mittwoch Morgen hatte ich ihn endlich wieder. Die Erleichterung war auf beiden Seiten unglaublich gross! Mein kleiner Schmuser! Gestern blieb er sogar Abends drin, normalerweise kommen sie gegen 18 Uhr mit rein zum Fressen und er geht dann nochmals raus, bis so gegen 21.30 Uhr, dann rufe ich ihn und er kommt rein. Gestern blieb er drinnen...
    Antoine de Saint - Exupéry

    "Adieu", sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

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    Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

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    AW: Wie verliert man die Angst??

    Dascia, laß mal den Nachbarn in Ruhe... wenn der Kater sich verkrochen hat zwischen irgendwelchen Kisten, hilft es auch nichts, wenn ein Fremder die Kellertür aufmacht, kurz "miez miez" ruft und wieder geht...

    Fleetwood, ich würde auf JEDEN Fall mit dem Rauslassen warten, bis beide kastriert sind. So lange sie das Draußensein nicht kennen, ist es auch keine so unerträgliche "Qual" für sie, in der Wohnung zu sein, wie hier manchmal kolportiert wird. Aber wenn du ihn jetzt rausläßt und er verschwindet, wirst du dir heftigste Vorwürfe machen, und wem ist damit dann geholfen?

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