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  1. Inaktiver User

    Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Hallo zusammen,

    ich bin wirklich stinksauer. Ich war die letzte Woche mit meiner Hündin zu Besuch in meiner alten Heimat. Gleich beim allerersten Waldspaziergang hat sie sich eine Kralle an der Vorderpfote eingerissen.

    Ich bin dann sofort zu einem dortigen Tierarzt, der das ganze als wenig dramtisch ansah und außer einer Schmerzspritze und der Empfehlung, die Pfote zweimal täglich in Kernseifenlauge zu baden, nichts tat.

    Habe ich dann auch gemacht, aber die Maus humpelte auch nach drei Tagen noch. Ich bin dann nochmal zu dem Arzt, der mir erzählte das sei normal. Da der Hund offensichtlich Schmerzen hatte, gab es nochmal eine Schmerzspritze.

    Nun war ich heute morgen sofort bei meiner hiesigen Tierärztin. Fazit: Die Pfote ist total entzündet und die Kralle muss gezogen werden. Hab ja schon so ziemlich alles durch in Sachen Hundekrankheiten, aber das nun noch nicht. Sie sagte mir, dass sich die Entzündung durch sofortige Antibiotikagabe gar nicht erst entwickelt hätte. Nun soll am Donnerstag die Kralle gezogen werden, da der Riss sehr weit hoch geht (Auch das hätte Tierarzt Nr. 1 sehen müssen, ich habe ihn noch darauf hingewiesen...) . Sie bekommt jetzt Antibiotika und antiseptische Pfotenbäder.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Narkosen sind bei meiner Hündin immer ein Problem, da sie Epileptikerin ist. Geht sowas auch unter lokaler Betäubung?

    Ich mach mir höllische Sorgen und bin stinksauer auf den Tierarzt. Hundi humpelt kläglich auf drei Beinen durch die Gegend und sieht sehr unglücklich aus. Sie tut mir so Leid und ich würde ja sofort mit ihr tauschen. Geht aber leider nicht...

    Grüße, Spellbound

  2. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Spellbound, ich hab keine Erfahrungen damit, aber ich drück dir und deiner Süßen die Daumen, dass schnell alles wieder heile ist.

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    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Huhu Spellbound,

    sowas hatte unser Rüde auch mal. Die TA hat die Pfote/Kralle vereist und dann mit einem Ruck gezogen. Antibiotika gespritzt und dann wie bei Dir *Pfotenbäder* und noch 3 Tage Tabletten, danach war's ausgestanden. Kralle ist 1a nachgewachsen.

    Gegen Entzündungen hilft 'Traumeel'. Das zieht Entzündungen aus dem Körper. Für Viecher sind die Tabletten hilfreich. Bekommen bei uns alle, wenn was im Busch ist in Form von Entzündungen und hat bislang immer supi geholfen.

    Gruss Woodstock und alles Gute für Deine Maus.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  4. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Vielen Dank für die guten Wünsche und Infos.

    Wooddtock, das klingt ja alles recht optimistisch. Inzwischen haben zumindest die Antibiotika angeschlagen und sie kann wieder (wenn auch noch ganz vorsichtig) auf allen vieren laufen.

    Na, mal schauen, was die TA am Donnerstag sagt und ob die Kralle dann gleich gezogen wird.

    Viele Grüße, Spellbound

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    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Hallo Spellbound,

    einem unserer Hunde ist es passiert, daß er beim Toben mit der Blindkralle an einer Teppichschlinge hängenblieb und die Kralle rausgerissen ist. Das war ziemlich unschön.
    Beim Tierarzt gab es eine antibiotische Salbe und einen Verband. Damit kein Dreck in die Wunde kommt, kam dann so ein Hundeschuh drüber (sonst hätte er sicher auch den Verband zerpflückt). Das Ding mochte er erst gar nicht, hat sich dann aber damit abgefunden. Ich weiß nicht mehr, wie lange es genau gedauert hat, aber die Kralle ist recht schnell nachgewachsen.

    Unser zweiter Rüde hat übrigens auch gelegentlich epileptische Anfälle und bekommt, falls nötig, besonders schonenden Narkosen. Hat bisher Gott sei Dank immer problemlos geklappt.

    Ich drücke euch die Daumen !

    Grüße, Mus

  6. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Eine Kralle? Es gab eine Zeit, in der wir jedes Jahr eine Kralle entfernen lassen mußten, da unser Hund irgendwo hängengeblieben war. Wenn ich mich recht entsinne, waren es drei mindestens.

    Er hat es immer gut überstanden. Es war nie ein großer Eingriff. Dennoch kann ich darauf gut verzichten. Ärgerlich ist es definitv bei Dir, da es wohl auch vermeitbar gewesen ist, wenn Dein Hund gleich richtig behandelt worden wäre.



    Ich wundere mich immer häufiger über Tierärzte.

    Drücke Euch die Daumen!

  7. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Eine Kralle? Es gab eine Zeit, in der wir jedes Jahr eine Kralle entfernen lassen mußten, da unser Hund irgendwo hängengeblieben war. Wenn ich mich recht entsinne, waren es drei mindestens.

    Er hat es immer gut überstanden. Es war nie ein großer Eingriff. Dennoch kann ich darauf gut verzichten. Ärgerlich ist es definitv bei Dir, da es wohl auch vermeitbar gewesen ist, wenn Dein Hund gleich richtig behandelt worden wäre.



    Ich wundere mich immer häufiger über Tierärzte.

    Drücke Euch die Daumen!
    Na, da sind wir ja mit der einen Kralle noch gut bedient . Ja, Tierärzte sind ein Thema für sich. Teilweise frage ich mich wirklich, was die so im Studium gelernt haben...

    Meine hiesige Tierärztin ist glücklicherweise ein echter, hochkompetenter Glücksfall ohne die meine Hündin wahrscheinlich schon nicht mehr leben würde.

    Viele Grüße, Spellbound

  8. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Zitat Zitat von mus-musculus

    Unser zweiter Rüde hat übrigens auch gelegentlich epileptische Anfälle und bekommt, falls nötig, besonders schonenden Narkosen. Hat bisher Gott sei Dank immer problemlos geklappt.

    Ich drücke euch die Daumen !

    Grüße, Mus
    Danke ! Bisher hat sie auch immer sehr leichte Kurzzeitnarkosen bekommen, die sie glücklicherweise gut überstanden hat. Die Tierärztin ist da nur sehr vorsichtig und macht uns auch immer wieder auf das dennoch erhöhte Risiko aufmerksam. Ich bin da halt 'ne echte Panikelse und sehe zu, dass sich Narkosen möglichst vermeiden lassen.

    Viele Grüße, Spellbound

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    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Huhu Spellbound,

    wie geht es Deiner Hündin?? Alles überstanden??

    Lieben Gruss
    Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  10. Inaktiver User

    AW: Bei meiner Hündin muss eine Kralle gezogen werden

    Zitat Zitat von Woodstock62
    Huhu Spellbound,

    wie geht es Deiner Hündin?? Alles überstanden??

    Lieben Gruss
    Woodstock
    Lieb, das Du nachfragst . "Wir" hatten Glück. Die Entzündung ist dank der Antibiotika sehr gut abgeklungen und die Kralle wurde unter Eisspraybetäubung erst gekürzt und dann mit einem Spezialkleber repariert und kann nun wohl drinnen bleiben. Hundi rantert schon wieder wie eine Wilde durch die Botanik und ich bin sehr erleichtert. Nächste Woche müssen wir nochmal zur Kontrolle.

    An dieser Stelle nochmal ein dickes Lob an die hiesige Tierärztin, die mich mal wieder mit ihrem Können und ihrer Kompetenz überzeugt hat.

    Viele Grüße, Spellbound

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