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    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Bin seit vielen vielen Jahren Hundebesitzerin und habe fast alle Hunde im Welpenalter bekommen und aufgezogen. Das der Kleine tot ist hat mich auch traurig gemacht. Ich bin sicher, daß er nicht ganz gesund war, es ist unwahrscheinlich das er von seiner Mutter erdrückt bzw. erstickt wurde. Auch Hundemütter haben, genau wie wir Menschenmütter, einen natürlichen Instinkt. Ein Baby, das im Bett seiner Eltern mitschläft, wird auch nicht erdrückt.

    Wenn Dein Mann nicht so ganz von der Aktion überzeugt war, solltest du es vielleicht besser bleiben lassen. Ein Hund braucht viel Aufmerksamkeit und Auslauf, für einen alleine der auch noch beruflich eingespannt ist, ist das kaum zu schaffen. Bei uns zu Hause teilen sich Mann, Sohn und ich das Spazieren gehen. Dabei ist 3 x täglich Pflicht, der Abendspaziergang fällt dann nur noch kurz aus.

    Was mich etwas stutzig gemacht hat war die Tatsache, daß der Kleine bis zur 12. Woche bei seiner Hundefamilie bleiben sollte. Das ist absolut nicht erforderlich und auch nicht üblich. Welpen werden in den allermeisten Fällen mit Abschluß der 8. Woche abgegeben, das hat sich bestens bewährt, denn zwischen der 8. und 12. Woche ist die so genannte Prägungsphase (ähnlich wie Kindern). In der Zeit sollte er so viel wie möglich an Neuem aufschnappen, d.h. Auto fahren lernen, fremde Menschen und fremde Hunde kennen lernen usw.

    Vielleicht wird es ja noch was mit einem anderen Hund. Natürlich macht es Sinn Hunde aus dem Tierheim zu holen und ihnen ein neues Zuhause zu geben, allerdings darf man nicht vergessen daß viele dieser Hunde sehr durch ihr Vorleben geprägt sind (in der Regel negativ) und besonders viel Zuwendung brauchen. Einen solchen Hund wirst Du nicht so einfach mit auf die Arbeit nehmen können, das geht nur mit einem Welpen.

  2. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Tu es - nimm ihn.

    Auch mein Mann war immer gegen einen Hund, obwohl er mich
    kennengelernt hatte mit meinem damaligen Hund.

    Nachdem diese Hündin gestorben war holten die
    Kinder und ich wieder eine Hündin aus dem Tierheim.
    Einmal Fellnase - immer Fellnase.

    Ich wünsch dir viel Glück

  3. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Hallo mary,

    ich habe bisher immer Tiere um mich gehabt, bin damit groß geworden. Daher kenne ich die Vernatwortung ganz genau. Mein Mann hatte bedenken, weil er dem tier gerecht werden möchte. Er sorgte sich darum, was mit dem Tier passiert, wenn ich dienstl. vereisen muss oder krank werde. Die gleichen Bedenken hatte er bei jedem unserer Tiere.

    Bisher hatte ich immer arme Kreaturen aufgenommen, Benni wäre der erste, der aus einem behüteten Elternhaus käme. Teddy habe ich im straßengraben gefunden, er war ca. 5 Monate alt.

    Terence war aus dem Tierheim, ebenso Bobby-Lou. Mit ganz viel Liebe und Zuneigung kann so manches Tier auch an einen Job gewöhnt werden, selbst ältere Tiere gewöhnen sich daran. Meine Hunde habe ich meistens mit zur Arbeit genommen. Zur Zeit habe ich ein Büro im Erdgeschoss, wir haben hier einen riesigen eingezäunten Garten. In meinem Büro gibt es eine schöne Ecke, in der sein Korb stehen sollte, Kunden hätten gar nicht gemerkt, dass hier ein Hund ist.

    In der Beziehung war alles genau durchgeplant und organisiert.

    Es hat nicht sollen sein. Seine Schwestern sind alle schon vergeben, sein Bruder ist gleich am ersten Tag gestorben, er lag vor der Wurfkiste. Wahrscheinlich ist er zu kalt geworden, bis die Mutter ihn gefunden hat.

    So traurig ich bin, wer weiß wofür es gut ist ...

  4. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Oh gerade lese ich - (sorry ich hab nicht jedes Posting
    durchgelesen )



    Aber ich denke es ist offen - das Thema an sich.
    Es stellt sich wieder - da bin ich mir ganz sicher

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    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Zitat Zitat von MaryB309
    allerdings darf man nicht vergessen daß viele dieser Hunde sehr durch ihr Vorleben geprägt sind (in der Regel negativ)
    Das kann man nicht verallgemeinern. Es gibt auch eine Menge Tierheimtiere, die in einem neuen, liebevollen Zuhause regelrecht aufblühen und keine Störungen zeigen. Man kann da einfach keine Pauschalaussage machen, es kommt immer auf den individuellen Einzelfall an.
    Zuwendung und viel, viel, viel Zeit braucht jedes Tier.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




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    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Zitat Zitat von Atis
    Es gibt auch eine Menge Tierheimtiere, die in einem neuen, liebevollen Zuhause regelrecht aufblühen und keine Störungen zeigen.
    Du hast völlig recht, Atis!
    Aber: es gibt auch Tierheimstiere, die weiterhin Störungen zeigen, die man aber vielleicht ja akzeptieren kann.

    Unser J. wird vielleicht immer sehr ängstlich und schreckhaft sein, sich wahrscheinlich niemals auf den Arm nehmen lassen, vielleicht noch eine Weile zu schnell fressen und dann kotzen, sich nicht von vorne oder hektisch anfassen lassen. Aber: das ist es mir wert. Er blüht trotzdem bei uns auf und freut sich über sein Zuhause und unsere Liebe.

    Was ich damit sagen: selbst wenn Macken bleiben, es kann sich dennoch lohnen.
    Drink in your summer, gather your corn
    M. Jagger

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    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Zitat Zitat von MaryB309
    Natürlich macht es Sinn Hunde aus dem Tierheim zu holen und ihnen ein neues Zuhause zu geben, allerdings darf man nicht vergessen daß viele dieser Hunde sehr durch ihr Vorleben geprägt sind (in der Regel negativ) und besonders viel Zuwendung brauchen. Einen solchen Hund wirst Du nicht so einfach mit auf die Arbeit nehmen können, das geht nur mit einem Welpen.
    Dem möchte und muss ich aus langjähriger Erfahrung in 5 verschiedenen Tierheimen und HUNDERTEN (ehemaligen) Tierheimhunden auf's HEFTIGSTE widersprechen!

    Vorallem der letzte Satz tut mir persönlich in der Seele weh und es treibt mir Tränen in die Augen, wievielen grundguten, hervorragend sozialisierten und bestens erzogenen Tierheimhunden damit bitteres Unrecht getan wird.

    Wieviele Hundeschicksale ich kenne, von Hunden, die wunderbar behütet in einer Familie mit Kindern und anderen Tieren viele Jahre leben und dann wegen Scheidung, Umzug, Arbeitslosigkeit, Erhöhung der Hundesteuer, weil der neue Partner nach einer Trennung Hunde nicht mag o.Ä. abgegeben werden, kann ich ehrlich nicht mehr zählen.

    Ich kenne absolut unkomplizierte Tierheimhunde, meine Shiwa ist so eine. Ein Sonnenschein durch und durch, hervorragend sozialisiert. Mit 6 Jahren kam sie ins TH (wurde sogar ihrem Halter weggenommen), dort saß sie ein Jahr bis sie mit 7 zu uns kam.
    Von Anfang an begleitete sich mich auf große Familienfeiern, incl. Kindergeburtsagen, in die Uni, eigentlich überall hin.
    Heute ist sie Besuchshund in Alten- und Pflegeheimen und gern gesehen bei Schulausflügen bzw. auf Schulhöfen, um Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu erklären.
    Sie ist einfach extrem souverän und freundlich zu jedem.
    Sie lebt hier von Anfang an problemlos mit Katzen und Kleintieren und Kindern jeden Alters (auch Babies) im Haus zusammen, seit einiger Zeit auch mit 3 anderen Hunden - 2 davon ebenfalls TH-Tiere!

    Ich habe auch einen zweiten TH-Hund, auf den deine Schilderungen sicher zum Teil zutreffen. Lilou wurde mit etwa 3-4 ihrem Halter weggenommen, weil dieser inhaftiert wurde, saß dann 5 Jahre im Tierheim bzw. einer ähnlichen Einrichtung. Mit etwa 8-9 holten wir sie zu uns. Bei ihr wurde - anders als bei Shiwa - eine vernünftige Sozialisation wohl versäumt. Sie ist sehr ängstlich, sehr unicher im Umgang mit Dingen, die sie nicht kennt. Wir tun seit 2 Jahren unser bestes, um die Sozialisation nachzuholen und die Erfolge sind beachtlich und nichts hat mich je so glücklich gemacht, wie zu sehen, wie dieser Hund mehr und mehr aufblüht. Aber sie wird nie ein so souveräner und nervenfester Hund wie Shiwa werden und wird immer viel mehr unsere Führung und Aufmerksamkeit brauchen, denn sie darf nie in die Lage kommen, selbst eine Entscheidung treffen zu müssen.

    Ich habe also 2 extrem verschiedene Fälle hier.

    Ich will keinsfalls bestreiten, dass es sehr schwierige Hunde in Tierheimen gibt, sie sicher nicht zum Mitnehmen auf die Arbeit usw. gedacht wären. Zumindest nicht ohne längere oder sehr lange Anlaufzeit. Aber ich halte das aus persönlicher Beobachtung nicht für die Mehrheit der Hunde, ich kenne viele TH-Hunde, die ihre neuen Halter vom ersten Tag an zur Arbeit begleitet haben - sogar in Schulen oder ähnliche Einrichtungen.

    Der Satz, dass so etwas nur mit einem Welpen möglich ist, ist einfach nur eins, nämlich - entschuldige bitte vielmals - Unsinn

    Ich kenne sogar eine beachtliche Anzahl von ehemaligen Tierheimhunden, die (fast) unmittelbar nach ihrer Vermittlung eine Ausbildung zum Rettungs- oder Therapiehund begonnen haben. Wäre Shiwa dazu nicht zu alt gewesen, hätte ich das mit ihr auch getan.

    Davon ab: Es gibt auch häufig Welpen im Tierheim!
    Geändert von murmeltier (19.08.2008 um 00:52 Uhr)
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  8. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Für mich gibt es eigentlich gar keine Diskussion über Tierheimtiere. Bisher waren meine Tiere von dort oder eben auf der Straße aufgelesen. Wir haben bisher immer Glück gehabt und die Tiere lebten sich ein. Teddy hatte eine dicke Macke, er hat ein Trauma erlebt und wurde zum Angstbeißer. Trotzdem konnte er mit zur Arbeit. Er wurde vor anderen Geschützt und gut ist. Wir Menschen haben auch unsere Macken. Manche meiner Kunden dürften eigentlich auch nicht mit ins Büro, weil sie sich nicht benehmen können.

    Benni hätte ich genommen, weil er der Sohn des Hundes meiner Bekannten ist und sie uns gefragt hat. Nach eiem Welpen gesucht haben wir nicht, es hat isch einfach ergeben. Früher oder später werden wir wieder eine Fellnase haben, wenn es sich ergibt.

    Immerhin muss die Familie bereit sein für ein Tier, auch das Umfeld muss organisiert sein. Wir haben soweit alles vorbereitet gehabt, für unseren Benni. Jetzt auf die Schnelle einen anderen Hund nehmen kommt für mich nciht in Frage. Nur um ein Toier zuhaben breche ich nichts übers Knie.

    Ich denke, ihr als Tierfreunde versteht, was ich meine.

  9. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    citronella,
    hatte gestern hier schon gelesen und mich für dich und den welpen so gefreut.
    leider kam es anders.
    gestern hab ich auch einen bericht, von einem tierheim auf malta gesehen...da waren dann auch *kampfhunde* die in so unterirdischen verliesen eingesperrt waren.
    wenn ich sowas sehe, muss ich heulen.

    ein gast von uns hat vor kurzem einen jagthund aus dem tierheim geholt.
    erst dachte ich: oh mein gott...
    ein jagthund als haushund.
    aber: es funktioniert!
    sie haben sich bestens angefreundet.

    will damit nur sagen:
    die hunde sind viel grossartiger als wir.
    SIE stellen sich ein, auf uns.

    wir hatten als primo im zarten alter von 9 wochen zu uns kam, noch ein klamottengeschäft.
    er ging jeden tag mit auf die arbeit, bis sohn aus der schule kam.
    jetzt haben wir einen gasthof und DÜRFEN ihn nicht mitnehmen.
    das veterininäramt, die auch die küche ect. kontrollieren, schreibt vor:
    gäste dürfen hunde mitbringen, der betreiber nicht.
    dabei ist primo so top erzogen, der betritt die küche gar nicht.

    -war jetzt sehr offtopp-

  10. Inaktiver User

    AW: Benni - ein Welpe und dann ...

    Zitat Zitat von MaryB309
    Vielleicht wird es ja noch was mit einem anderen Hund. Natürlich macht es Sinn Hunde aus dem Tierheim zu holen und ihnen ein neues Zuhause zu geben, allerdings darf man nicht vergessen daß viele dieser Hunde sehr durch ihr Vorleben geprägt sind (in der Regel negativ) und besonders viel Zuwendung brauchen. Einen solchen Hund wirst Du nicht so einfach mit auf die Arbeit nehmen können, das geht nur mit einem Welpen.
    Das ist ein IRRGLAUBE, der aus unerfindlichen Gründen immer noch durch die Welt geistert.

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