Das würde aber auch nix ändern .... Im Berliner TH haben wir uns einen Kater angeguckt, von dem es hieß, er sei zusammen mit einem anderen Kater an Leute vermittelt worden und wurde einige Wochen später als Fundkater wieder eingeliefert. Die Halter wurden benachrichtigt, haben aber darauf nicht reagiert.Zitat von PowerBlume
Ansonsten ist nix passiert ... Es wurde auch nicht geguckt, was nun mit den anderem Kater passiert ist.
Der Tierheimkater stand neu zur Vermittlung aus.
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Thema: Katzen-Chip nutzlos?
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05.08.2008, 08:55Inaktiver User
AW: Katzen-Chip nutzlos?
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05.08.2008, 09:06
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Das mit der Katze in der Regentonne war wirklich sehr traurig … vor allem für die Kinder.
Wir haben eine Katzentüre. Die Katzen können rein und raus, wie es ihnen beliebt. Sie ändern ihren "Terminplan" hin und wieder
. Manchmal sind sie fast nur zu Hause, dann sind sie tagsüber weg. Meistens jedoch nachts. Zumindest unsere Schwarze. Ein bis zweimal pro Jahr gönnt sie sich Katzenferien … ich nenne das mittlerweile so. Sie verschwindet dann für mehrere Tage. Anfangs haben wir uns unheimlich Sorgen gemacht. Mittlerweile haben wir uns ein wenig daran gewöhnt. Drum war mir auch der Chip so wichtig. Tja und jetzt bekommen sie halt auch noch das Halsband.
Anfangs wollten wir die Katzen während der Nacht auch nicht rauslassen. Aber das geht einfach nicht. Sie miauen und lärmen dann die ganze Nacht im Haus rum und rebellieren. Nach ein paar nahezu schlaflosen Nächten haben wir das aufgegeben.
Ich würde dem Schüchternen auch nichts aufdrängen. Am besten lässt man sie einfach machen. Unser Tiger ging anfangs auch kaum raus. Nur wenn wir in den Garten gingen ist sie uns gefolgt. Mittlerweile geht sie auch allein raus, ist aber meist in sichtweite.
Danke für den Hinweis mit der Coop-Zeitung. Wenn's sonst niemand abdrucken will, werde ich es denen auch noch schicken.
Liebe Grüsse
PowerBlume 
Viele Menschen leben glücklich, ohne es zu wissen!
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05.08.2008, 09:09
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Das ist sehr traurig. Trotzdem denke ich, dass die Hemmschwelle ein Tier auszusetzen höher ist, wenn man den Halter identifizieren kann. Ich finde man sollte solche Leute auch bestrafen. Sonst ist's denen ja egal, wie deine Geschichte zeigt.
Zitat von Inaktiver User
Liebe Grüsse
PowerBlume 
Viele Menschen leben glücklich, ohne es zu wissen!
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05.08.2008, 09:18
AW: Katzen-Chip nutzlos?
ich weiß auch nicht, was das obligatorische chippen von katzen und anderen tieren bringen sollte (außer dem chiphersteller und -verkäufer und dem tierarzt). vor allem, wenn man mal weiter denkt - ohne den entsprechenden verwaltungs- und kontrollapparat dahinter, der dann ggf. auch entsprechend schmerzhafte sanktionen erteilt, bleibt ein chip erst mal nur ein chip, den das tier unfreiwillig mit sich herumtragen muss..
wer von sich weiß, dass er dringend wissen will, wo sein tier geblieben ist, wenn es nicht mehr auftaucht, soll dies freiwillig tun und wird das auch tun. wer sein tier freiwillig chippen lässt, tut das aus wirklicher sorge und wird sein tier niemals aussetzen, wenn es ihm nicht mehr gefällt.
und dann gibt es immer noch die wirklich gewissenhaften verantwortungsbewussten tierhalter, zu denen ich mich zählen würde, die ihrem tier so ein teil trotzdem nicht einpflanzen würden.
ale anderen, denen tiere gleichgültiger sind oder die sich aus einer laune heraus ein tier anschaffen, werden sich die mühe nicht machen.
ich frage mich auch, wie man einem tierhalter beweisen kann, dass er sein tier ausgesetzt hat und es ihm nicht nur fortgelaufen ist.
ich denke, wer etwas für tiere tun möchte, auch für ausgesetzte, findet viele andere möglichkeiten.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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05.08.2008, 09:58
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Einen Verwaltungs- und Kontrollapparat gibt es bereits. Zumindest bei uns in der Schweiz. Hunde sind seit Ende 2006 Chip-pflichtig. Wenn das System funktioniert (!), dann sehe ich darin folgende Vorteile:
- Wenn sich eine Katze verirrt und aufgefunden wird, kann der Besitzer leicht ausgemacht werden
- Wenn eine Katze tot aufgefunden wird, kann der Halter informiert werden
- Die Hemmung eine Katze auszusetzen steigt
- Katzenhalter würden ihre Anonymität verlieren
- Besitzer die ihre Katzen aussetzen, könnten finanziell zur Rechenschaft gezogen werden
- … die Liste ist bestimmt nicht abschliessend
Wenn man eine Katze kauft geht man damit einen Bund für's Leben ein. Wenn man diesen nicht mehr einhalten kann, dann sollte man sich anständig verhalten und auf ehrliche Weise versuchen einen neuen Besitzer zu suchen.
Ich denke bei der Sache einfach ans Wohl der Katze. Viele Menschen sehen darin nicht mehr, als einen Schmusebär, den man einfach weglegt, wenn er nicht mehr interessant ist oder unbequem oder teuer wird.
Marla, ich weiss, dass du ehrenhaft bist und denkst. Mir geht es hier aber um die vielen Fälle, die im Tierheim landen. Wenn man nur einen gewissen Prozentsatz der Leute zur Rechenschaft ziehen könnte, die ihre Tiere aussetzen, so könnte man viel Leid ersparen. Ein Tier würde sich bestimmt lieber für einen Chip entscheiden, als bei einem bösen Halter landen und nach zwei Jahren obdachlos sein.
Ich will damit nicht sagen, dass es keine Alternativen gibt. Man könnte auch über's Tätowieren sprechen ... aber ich denke, dass dieses Verfahren für das Tier bei weitem schmerzvoller ist, als ein kurzer Stich mit einer Spritze, die einen Chip implantiert. Ausserdem gibt es Leute, die allergisch auf Tattoo-Farben reagieren … das könnte dann wohl auch bei den Tieren der Fall sein. OK, ein Tattoo ist wenigstens sichtbar und würde das Halsband ersparen.
Liebe Grüsse
PowerBlume 
Viele Menschen leben glücklich, ohne es zu wissen!
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05.08.2008, 10:07Inaktiver User
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Eine Katze muß übrigens auch einen Chip haben, wenn man sie in den Urlaub ins Ausland mitnehmen will - damit sie, auch bzgl. Impfungen, klar identifizierbar ist.
Ansonsten wäre ich mit Zwangschippen vorsichtig .... Dann setzen die Leute ihre Tiere halt nicht mehr aus, sondern versenken sie mit Sack und Steinen im See o.Ä..... Das wäre wohl nicht im Sinne des Erfinders.
Und bzgl. Tattoos .... Einmal finde ich, daß es recht blöd aussieht und zum zweiten geht das bei Katzen mit dunklen Ohren nicht, z.B. Powerblumes "Ferienkatze".
Und den Chip kann man ja leicht durch die Haut ertasten; von daher kann man auch ohne Geräte bzw. als Laie feststellen, ob eine Katze gechippt ist.
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05.08.2008, 10:34
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Das wäre tatsächlich ein gutes Argument gegen das chippen. Aber wenn wehe, wenn die Katze dann doch noch an die Oberfläche kommt ... der Besitzer möchte ich nicht sein.
Zitat von Inaktiver User
Echt? Das ist mir noch gar nie aufgefallen. Das könnte dann auch wieder ein Nachteil sein ... weil dann die Leute den Chip vor dem Aussetzen vielleicht einfach rausschneiden würden!
Zitat von Inaktiver User
Liebe Grüsse
PowerBlume 
Viele Menschen leben glücklich, ohne es zu wissen!
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05.08.2008, 11:01Inaktiver User
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Und - was soll dann passieren ?
Zitat von PowerBlume
Zumal der Besitzer sich immer noch dumm stellen könnte - und behaupten, die Katze wäre gestohlen worden.
Das ist Dir echt noch nicht aufgefallen ?Echt? Das ist mir noch gar nie aufgefallen. Das könnte dann auch wieder ein Nachteil sein ... weil dann die Leute den Chip vor dem Aussetzen vielleicht einfach rausschneiden würden!
Das ist wie ein hartes Reiskörnchen unter der Haut, an der linken Halsseite.
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05.08.2008, 11:12
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Ja gell, irgend ein Restrisiko besteht leider immer. Grad solche Leute sind in der Regel besonders einfallsreich wenn es darum geht, ihre eigene Haut zu retten!
Zitat von Inaktiver User
Das werde ich heute Abend gleich mal untersuchen. Aber siehst du, wenn das nicht mal die Besitzer einer gechippten Katze wissen, wie sollen es dann all die andern wissen.
Zitat von Inaktiver User
Trotz aller Bedenken, bin ich sicher, dass man mit der Kennzeichnung der Tiere viel Leid ersparen oder verhindern kann. Vorallem eben beim Auffinden von tatsächlich verirrten Katzen, oder eben um dem Halter den Tod mitteilen zu können.
Verbrechen kann man leider allgemein nie ganz verhindern. Sonst könnte man ja auch Behaupten unsere Polizei und Gesetze wären umsonst. Aber man stelle sich vor, wir hätten beides nicht ...
Liebe Grüsse
PowerBlume 
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05.08.2008, 12:04
AW: Katzen-Chip nutzlos?
Hallo PowerBlume
habe mir gerade überlegt, dass es vielleicht auch für anis.ch und stmz.ch (Schweiz. Tiermeldezentrale), interessant wäre, zu erfahren, wie dieser TA und wohl noch andere über den Chip denken! Also könntest Du denen zur Anregung Deinen Bericht auch schreiben. Vielleicht haben die ja die Möglichkeit, die TÄ und andere Stellen etwas mehr auf dieses Problem zu sensibilisieren.
Meine erste Katze wurde gechippt, weil ich sie mit nach Italien genommen habe, wie hier schon erwähnt, musste sie gechipt oder tätowiert sein und Chip fand ich persönlich weniger Persönlichkeitsverändernd. Die beiden anderen wurden dann bei der Kastration auch gleich gechipt und dies hauptsächlich aus dem Grund, dass man mich informiert, sollten sie, was ich nicht hoffe, mal weglaufen, gefunden werden und im TH plaziert werden, auch wenn sie mal verletzt würden und zum TA kämen wäre ich froh, wenn man kontrollieren würde ob sie einen Chip hat um mich informieren zu können, wenn z. Bsp. eine OP anstehen würde. Ich liebe meine Tiere und möchte sie nicht missen!
Jeder soll einfach für sich selber entscheiden, was ihm wichtig ist!Antoine de Saint - Exupéry
"Adieu", sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Der kleine Prinz
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Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.
Wind, Sand und Sterne


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