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    Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Wir haben eine Woche einen Pflegehund, die Besitzer sind im Urlaub. Wir kennen den Hund ganz gut, haben schon einmal ohne die Besitzer 4 Tage Urlaub mit ihm gemacht, er gehorcht auch super und macht überhaupt keine Probleme - aber wehe, es klingelt!

    Der Hund flippt derartig aus, bellt und knurrt und springt die Besucher an, dass sich hier schon keiner mehr zu klingeln traut. Auch wenn wir unterwegs sind und es sich jemand uns nähert, bellt und knurrt sie wie verrückt. Wobei es an der Tür schlimmer ist.

    Wie ist hier die angemessenen Reaktion? Ich kenne mich nicht so gut mit Hunden aus, dass ich hier Erziehungsmaßnahmen kennen würde. Es ist eine Cocker-Hündin, 3 Jahre alt.

    Habt Ihr Tipps, wie wir hier noch bis Sonntag in Frieden leben können?

    Danke!
    Warte nicht darauf, dass andere Dich glücklich machen, mach es selber!

  2. VIP

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    AW: Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Hallo netnina,

    ich denke mal, das ist reine Erziehungssache. Die Dame versucht, Euch zu verteidigen, was ja eigentlich auch gut ist. Nur muß sie lernen, auf Dein "aus" zu reagieren.

    Bei den Herrchen meines Pflegehundes läuft es so, daß der Hund hinter eine Glastür gehen muß, wenn er nicht aufhört, zu bellen. Vorher wird die Haustür nicht aufgemacht.

    Versuch das doch mal. Dann kann sie Euch sehen, aber nicht zu Euch.

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    AW: Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Du bist ja online, kuckuck!!!

    Ja, dann muß die Wohnzimmertür halt zubleiben. Und dann? Das arme Besuchskind ist völlig verschreckt, kann der Hund dann während des Aufenthaltes des Besuchskindes nicht mehr raus?

    Habe jetzt eben gelesen, dass ich als erste an der Tür sein soll (dann muß ich den Hund also einsperren) und mich zwischen Besuch und Hund drängen soll. Wenn das nicht funktioniert, auf den Platz bringen und Tür wieder schließen. Hä?
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    AW: Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Lies mal im Forum, wir hatten hier neulich schon mal das Thema "Bellen wenn's klingelt".

    Wie doll bellt er denn? Rastet er total aus?

    Ansonsten - Trockenübungen mit eingeweihten Personen? Also solchen, die nicht wirklich drauf warten, dass die Tür aufgeht, sondern die klingeln, und drinnen bist du, rufst den Hund ab, lässt ihn in einer bestimmten Ecke sitzen und gibst ihm ein Leckerchen. Nach ein paar Mal wartest du, bis er von alleine in die Ecke geht, wenn es (bzw. dein Lockvogel) geklingelt hat und lobst ihn dann. Die Tür geht erst auf, wenn er sitzt.

    Aber - das erfordert Geduld und Nerven! Und möglichst Nachbarn, die sich durch das Üben nicht gestört fühlen.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Guter Tipp, werde ich befolgen, wenn ich mal einen eigenen Hund habe - aber dieser ist nur bis Sonntag da! Die Kinder trauen sich nicht mehr runter, so doll knurrt und bellt die Kleine!
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    AW: Pflegehund verbellt alle - was tun?

    Ich würd's versuchen - manchmal fällt der Groschen schnell! Fleischwurst als Leckerchen, und die Chancen stehen gut, dass der Lerneffekt enorm ist
    Ansonsten: Kinder (wie alt?) mit Hund zusammenbringen und erklären, dass der viel Lärm um Nichts macht, als Notmaßnahme... so ne Bellerei kann einen schon erschrecken, wenn man nicht damit rechnet...

    Alles andere - beispielsweise geb ich meinem Hund Arnika globuli wenn Veränderungen anstehen, damit er sich leichter drauf einstellen kann - ist eher was für eigene und vertraute Tiere. Oder mittelfristig. Richtig schnell hilft nur Klingel abstellen und selber cool bleiben.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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