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    AW: Problem mit Bellen

    Das Spielzeugbringen ist auch das Hobby meines Hundes. Sonst spielt er überhaupt nicht, aber wenn jemand heimkommt, wird er mit Spielzeug im Maul kurz begrüßt, dann wird das Spielzeug wieder "in Sicherheit gebracht". Ist er ganz gut gelaunt, wird es auch ein paar Mal apportiert. Auch dieser Hund ist das Gegenteil von dominant im übrigen Zusammenleben! Mich würde mal interessieren, ob es zu diesem Verhalten Parallelen in der Natur (Wildhunde, Wölfe, Füchse...) gibt!
    Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen kann.
    Ralf Hoburg

  2. Inaktiver User

    AW: Problem mit Bellen

    Ja, Wölfe spielen durchaus auch mit ihrer Beute, denn das Spielzeug ist für den Hund im Grunde nichts Anderes. Er bringt seine Beute als Anerkennung und als Zeichen, seine Lieben nicht verhungern zu lassen. Im Grunde ist es eine Spielaufforderung (durchaus NICHT mit dem Spielzeug ). Haben Wölfe sich satt gefressen, reißt der Leitwolf gerne mal ein Stück heraus, bringt es der Leitwölfin, die allerdings ebenfalls satt ist. Sie wird das gerne zur Kenntnis nehmen, dass der Leitwolf sie nicht verhungern lassen wird, vielleicht schwanzwedelnd darauf reagieren und den Leitwolf zu einem Rennspiel auffordern.

    Analogien Spielzeug-Beute, Leitwolf-Hund bitte selber zusammensuchen. Auf das Bringen von Beute würde ich jedenfalls immer erfreut und dankbar reagieren.

    Gerrimee, den Hund loben, wenn er nicht bellt. Ein Wuff oder kurzes Bellen kann man beim Klingeln an der Haustür akzeptieren.

    Hast du übrigens ein Bild von Jessie? Cairn-Terrier/Schäferhund stelle ich mir "interessant" vor.
    Geändert von Inaktiver User (16.06.2008 um 13:02 Uhr)

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    AW: Problem mit Bellen

    mein hund macht das auch, aber als deutlich spielaufforderung, heißt: man soll mit ihm um das teil zergeln und/oder es wegwerfen und er bringt es wieder. das hat nichts mit dominanz zu tun, machen hund untereinander ja auch, sich spielerisch um ihre bälle oder was auch immer "kebbeln".

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    AW: Problem mit Bellen

    Gerrimmee, mein Nemo ist genauso. Erfahrungsgemäß wird es mit der Zeit besser! Jedenfalls die Sache mit dem Bellen.
    Dass er, sobald Besuch kommt, hektisch nach einem Spielzeug oder einem Schuh zum vorzeigen sucht, hab ich noch nicht versucht, ihm abzugewöhnen... weil es mich nicht stört. (Er hat allerdings gelernt, Schuhe etc. wieder aufzuräumen - Clicker...)
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  5. Inaktiver User

    AW: Problem mit Bellen

    Zitat Zitat von .gerrimee.
    Sie freut sich einfach und will spielen. Ich hab auch schon überlegt, ob das Bellen nicht eher freuen ist.... (noch viel mehr ein Grund, sie nicht zu hauen!!!!!) Auf dem Balkon knurrt sie, auch wenn abends beim Gassi Männer entgegenkommen. Wenn es klingelt bellt sie und bringt dann ein Spielzeug herbei.
    dieses spielzeug bringen und dann abhausen ist normales spielauffordern.

    wie bellt sie? hoch? tief? wie hat sie den restlichen körper? geduckt? freudig? haare gestellt?

    alles anzeichen an denen ich erkennen kann wie der hund es meint wenn es klingelt.

    knurren in der dämmerung ist normales unsicheres verhalten, machen viele hunde die unsicher sind.

    lara (seit 9 jahren hundeschulleiterin)

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    AW: Problem mit Bellen

    Lara, darf ich mal beschreiben, was Nemo macht? Mich interessiert das nämlich auch, besonders, weil ich am WE umziehe (ein Haus weiter, gleicher Block, er kennt aber die Wohnung schon länger: mein Freund wohnt da...)

    Szene 1:
    Es klingelt.
    Er bellt aufgeregt - Alarm (so hört sich das für mich an).

    Ich weise ihn zurecht, er verzieht sich oder, häufiger, stellt sich in die Ecke und beobachtet, wer kommt. Mittlerweile klappt das einigermaßen. In der neuen Wohnung ist die Klingel anders, da reagiert er, bellt aber nicht (oder ist das, weil er die Wohnung nicht als sein Revier betrachtet?)

    Die Tür geht auf.

    Hund legt Kopf schief, stellt die Ohren auf, rennt hin und her und sucht ein Objekt zum Vorzeigen, schnappt sich dieses und stolziert dann (im "spanischen Schritt") mit stolzgeschwellter Brust und angelegten Ohren durch die Wohnung, mehrfach am Besucher vorbei und brummt und knurrt dabei.


    Szene 2:
    Mein Freund kommt durch Hintertür und Keller (ich wohn im Erdgeschoss) und der Hund hört schon vor mir, dass sich draußen was tut:
    Kein Bellen, aber Rest wie oben.

    Interaktion - streicheln, spielen, - scheint zu dem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht erwünscht, er "will nur angeben". Wenn man ihn ignoriert, legt er sich mit einem lauten "Uff" auf seinen Platz bzw. dorthin, wo er alle gut im Blick hat.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  7. Inaktiver User

    AW: Problem mit Bellen

    Zitat Zitat von Njarka

    Szene 1:
    Es klingelt.
    Er bellt aufgeregt - Alarm (so hört sich das für mich an).

    Ich weise ihn zurecht, er verzieht sich oder, häufiger, stellt sich in die Ecke und beobachtet, wer kommt. Mittlerweile klappt das einigermaßen. In der neuen Wohnung ist die Klingel anders, da reagiert er, bellt aber nicht (oder ist das, weil er die Wohnung nicht als sein Revier betrachtet?)

    Die Tür geht auf.

    Hund legt Kopf schief, stellt die Ohren auf, rennt hin und her und sucht ein Objekt zum Vorzeigen, schnappt sich dieses und stolziert dann (im "spanischen Schritt") mit stolzgeschwellter Brust und angelegten Ohren durch die Wohnung, mehrfach am Besucher vorbei und brummt und knurrt dabei.


    Szene 2:
    Mein Freund kommt durch Hintertür und Keller (ich wohn im Erdgeschoss) und der Hund hört schon vor mir, dass sich draußen was tut:
    Kein Bellen, aber Rest wie oben.

    Interaktion - streicheln, spielen, - scheint zu dem Zeitpunkt allerdings noch gar nicht erwünscht, er "will nur angeben". Wenn man ihn ignoriert, legt er sich mit einem lauten "Uff" auf seinen Platz bzw. dorthin, wo er alle gut im Blick hat.
    es klingelt und hund bellt ist ein warnen (he, es kommt jemand, chef wo bist du).
    ist niemand zu hause wird seltenst gebellt weil niemand gewarnt werden muss. wäre beim jungen wolf fatal, so hätte er die feinde auf sich aufmerksam gemacht.

    ich weise nicht zurecht, ich habe ihnen beigebracht dass wenn ich sage "ist gut" sie dann die klappe halten müssen.
    beide tanzen dann um den besuch herum oder legen sich auf befehl auf ihre decken, je nachdem wer kommt.

    stolzes herumtragen von spielzeug ist nochmal und brummen dazu auch, mein hund knurrt beim spielen wie dämlich, hört sich teuflisch an.
    was würde dein hund machen wenn jemand nach dem spieli greift?

    dass dein hund in der wohnung des freundes nicht bellt ist auch normal, nicht sein revier, kommt noch wenn ihr lange genug dort wohnt.

    lara

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    AW: Problem mit Bellen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    stolzes herumtragen von spielzeug ist nochmal und brummen dazu auch, mein hund knurrt beim spielen wie dämlich, hört sich teuflisch an.
    was würde dein hund machen wenn jemand nach dem spieli greift?
    Kommt drauf an, was er erwischt hat (er wird im ersten Moment echt fahrig und schnappt sich dann irgendwas...) - nen Schuh gibt er aus, da weiß er, das ist kein Spielzeug. Aber wenn er sein Zerrseil hat, geht er in Spielposition, knurrt noch wilder und fängt an zu zerren - und, ja, "lacht", mit dem ganzen Gesicht.

    Ich habe mir von Nachbarn bestätigen lassen, dass tagsüber Ruhe ist. Letztes Jahr hab ich hier mal gepostet, weil er gebellt hatte - aber damals hat sich dann herausgestellt, dass Kinder im Hof mit einem Basketball gegen ein Garagentor gespielt haben. Das ließ sich zum Glück mit den Kindern regeln - wir haben einen großen Gemeinschaftsgarten und gleich um die Ecke einen Streetball-Platz, insofern war's nur "nicht nachgedacht" von den Kids, Hund dachte, ihm fällt der Himmel auf den Kopf.

    Also nicht zurechweisen - sondern "Chef hat's im Griff" signalisieren?
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  9. Inaktiver User

    AW: Problem mit Bellen

    Zitat Zitat von Njarka
    Kommt drauf an, was er erwischt hat (er wird im ersten Moment echt fahrig und schnappt sich dann irgendwas...) - nen Schuh gibt er aus, da weiß er, das ist kein Spielzeug. Aber wenn er sein Zerrseil hat, geht er in Spielposition, knurrt noch wilder und fängt an zu zerren - und, ja, "lacht", mit dem ganzen Gesicht.



    Also nicht zurechweisen - sondern "Chef hat's im Griff" signalisieren?
    er will spielen

    jep, du hast es im griff, souveränität rüberbringen ist das schwierigste überhaupt in der hundeausbildung und ein gutes timing.

    viel glück

    lara

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