Das mit den Spinnen bringt mich auf eine Idee. Es gibt doch Therapiehunde. Das sind ausgebildete Hunde, die alles, aber auch wirklich alles über sich ergehen lassen und dabei immer ruhig und lieb bleiben. Die bleiben auch cool, wenn jemand in ihrer Gegenwart ausrastet.
Ich stelle mir vor, dass die Patientin sich erst ein Foto von so einem Hund angstfrei anschauen lernt, dann einen Film. Dann begegnet sie ihm von weitem im Freien. Dann in einem Raum. Dann immer näher. Und zuletzt fasst sie ihn an. Und dann dasselbe mit anderen Hunden. Wachsendes Selbstvertrauen durch immer mehr bereits gut überstandene Situationen. Während Patientin und Hund und Therapeutin zusammen sind, kann man auch beiläufig über Körpersprache von Hunden reden und Tipps geben.
Vielleicht gibt es in der Nähe bei Euch ja Freiwillige, die mit ihren Hunden in Altenheime oder Krankenhäuser gehen. Darunter sollte der richtige Hund samt Halter/in zu finden sein, der/die das auch gerne und ehrenamtlich macht.
Alles Gute!