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  1. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen - da hatte jeder seine Eigenheiten - aber die kannte man; deshalb eine generelle Angst zu entwickeln stand völlig außer Frage, man ging damit um, wie bei Menschen auch.

    Dass ich als kleines Kind Angst gehabt hätte, wäre undenkbar gewesen, Vertrauen in sich und die Hunde war kein Thema - noch nicht mal beim Dackel meiner Oma: Der hatte alle paar Wochen seinen Rappel - wahrscheinlich Zyklusschwankungen und war dann für ein paar Stunden z.B. nicht von meiner Puppe wegzubringen - die hat er dann bewacht - KEINER durfte näher als 1,50 an ihn ran, noch nicht mal ich - Dackel können sehr fies knurren, er hätte wohl auch zugebissen. Das war dann halt so. Hat er eben mal Puppe bewacht oder Opa auf dem Sofa (doch, doch, Opa durfte aufstehen, wann er wollte). In der übrigen Zeit habe ich als Mini ALLES mit ihm machen dürfen. Z.B. ihm meine Haarspangen um die Ohren klippen - er verstand mich und ich ihn - wenn ich z.B. die Ohren an der falschen Stelle erwischte.

    Will sagen, wenn ihr in euren Köpfen diesen "nicht einfachen Hund" als "unberechenbaren Problemhund" habt, dann wäre es besser, euch von ihm zu trennen, meine ich.

  2. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Leda

    die Tochter wurde doch vor kurzem "urplötzlich" von dem Hund in die Lippe gebissen..

    völlig schnurz ob in ihrem Kopf die Idee, dass der Hund Problemhund sei oder nicht geistert : er hat laut ihrer Aussage, so war in dem letzten Strang zu lesen, auch damals einfach zugeschnappt..

    Vielleicht tat die fast erwachsene Tochter etwas " falsches " indem sie da saß, vielleicht eine falsche Hand-oder Fußbewegung machte, die das Tier irritiert und verängstigt hat : aber darf das sein ?

    Ich meine : Nein ! Darf nicht sein !!!

    Der Hund zeigt ein ungesundes Verhalten, hat eine " problematische Vergangenheit " und VanessaB als Hundehalteein erscheint mir recht hilflos..

    Hey : ich laufe auch gerne auf " einsamen Feldwegen.." :-) ich ahnte auch, dass dort dann die Hunde frei laufen, die man sonst nicht loslässt : und ich Blöde habe dann wieder Angst, das merkt der Hund dann wieder ;-)..bitte verrate mir wo der Hund frei läuft ! ;-)

    aber ernsthaft : Ich würde professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und mich danach erkundigen..alles andere wäre mir zu riskant..
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2008 um 14:22 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Irgendwie erinnert mich Sarah an "Mamas Dackel".

    Der war auch so ähnlich, wenn Du hingefaßt hast, um ihn an etwas zu hindern, oder mal unabsichtlich unter dem Tisch gestupst hast, war auch Holland in Not.

    Und, ja. Dackel knurren fies und haben oft überhaupt keine Beißhemmung, leider.

    Vanni, wäre es möglich, daß Du geistig versuchst, Deinen Hund eben nicht als Bedrohung zu sehen? Also, quasi ein beherzter "Reset" und durchgreifen? (Ich hab mein Verhalten ändern müssen, ging der Dackel nicht weg, nicht mit der Hand wegschubsen, sondern z. B. mit einem Buch. Aber eben auch nicht aggressiv, sondern, so als wäre das ganz normal.)

    Ich bin auch an dem Vieh schier verzweifelt, und rausgekommen ist leider kein Waffenstillstand, und auch kein Nichtangriffspakt, sondern quasi ein "Gleichgewicht des Schreckens". Dackel wußte, wenn er nicht tut, was ich will, werde ich eben unangenehm.

    Für mich war das zwar nicht erfreulich, aber in Anbetracht meiner fehlenden Zeit (ich hatte ja eigentlich meine totkranke Mutter zu mir genommen, der Dackel kam als Bonus quasi mit) eine gute Lösung.

    Schritt für Schritt gings immer mal wieder ein bißchen aufwärts, nur der war halt schon 16, verblödet und verzogen (im Sinne von nicht konsequent - will Dackel nicht, muß Dackel nicht - so war es halt bei meiner Mama. Und wenig hundegerechte Beschäftigung).

    Da Deine Hündín noch jünger ist, könnte das schon etwas schneller gehen.

    Wenn Du meist, daß dieser Vorschlag nicht ausreicht oder nicht machbar ist, überlies ihn. Waren nur meine Erfahrungen mit so einer bissigen Fußhupe.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Linwen, "plötzlich in die Lippe gebissen" - ich habe den Thread jetzt gelesen. Was das Lippe beißen anbelangt: Kann und will ich nicht viel zu sagen, war nicht dabei.

    Nur: Da stimmt was nicht - auf beiden Seiten. Der Hund mag meinetwegen nicht eindeutige Verhaltensweisen haben, weil in seiner Sozialisation zwischen Welpe und großem Hund etwas schief ging. Aber wenn Vanessa - auch jetzt noch in diesem Thread, ein gute halbes Jahr weiter - davon erzählt, wie er andere Hunde dominiert ..... da stimmt etwas in der menschlichen Beobachtung und in der Bewertung nicht.
    Sprich: Da scheinen sich "zwei Unsicherheitskandidaten" gesucht und gefunden zu haben.

    Was mich sehr aufhorchen lässt ist: der Hund hat JETZT - nach 5,5 Jahren zum ersten Mal TIEF zu gebissen. DAS ist heftig.
    Und: Wenn das nicht zu einer eindeutigen Positionierung der Familie untereinander gegenüber dem Hund führt, also etwas in diese Richtung:
    Wir ziehen jetzt 1/2 Jahr dieses oder jenes Programm eindeutig durch und wenn er noch einmal nur annähernd schnappt, dann ist endgültig Schicht im Schacht - dann weiß ich auch nicht.....

    Hunde dosieren beim Beißen / Kneifen, auch Problemhunde.
    Einem Straßenhund darf man natürlich nicht überraschend näher kommen und ihn aus dem Schlaf schrecken.

    Vanessa wie laufen denn spielerische Raufereien bei euch? Macht das deine Tochter mit ihm? Oder gibt's das gar nicht? Ist das sonst nur ein Streichelhund?

    Mal abgesehen davon, was zwischen der Tochter und dem Hund wirklich läuft - hoffe ich für Vanessa nur, dass der Hundepsychologe wenigstens klar und EINDEUTIG ist und nicht herumeiert.

    @Vanessa, bitte ihn doch explizit mal Klartext zu reden, was er Euch WIRKLICH rät bzgl. "ausgerechnet wir haben einen Problemhund" ..... und vor allem: Was er in eurer Familie sieht.

    Wenn Sarah ein nur mittelgroßer, leichter Hund ist, dann hat sie mindestens noch 6 Jahre vor sich.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2008 um 15:20 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Leda, hast Du mal gesehen, wie die Menschen in südlichen Ländern mit Hunden umgehen? Bestimmt, oder?

    In Thailand ist es keinen Deut besser, es ist scheußlich dort für Hunde, wirklich. (Für Tiere allgemein, das ist ein harter Brocken für Tierliebhaber, echt)

    Ich kann mir vorstellen, daß da ein Knackpunkt liegt, und der zweite darin, daß der Hund durch die Familie einfach ein übersteigertes Selbstbewußtsein bekommen hat. Diese Angstbeißattacken kann ich mir duchaus vorstellen, daß die beide Seiten der Medaille abdecken.

    Wär ne Erklärung.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    @vanessa

    irgendwie habe ich das gefühl, dass du auf unsere fragen nicht antwortest, ist das absicht oder hast du es nur überlesen?

    und du musst nicht 5 hundetrainer fragen und 10 meinungen befolgen, sondern DIR sicher sein was für EUCH stimmt.

    zum anderen halte ich nichts von dauerndem trainerwechsel und ein trainer sollte euch über monate beobachten, vor ort, bei euch zu hause. erst DANN kann er sich ein bild von dieser struktur machen in der ihr miteinander lebt.

    lara

  7. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    fenetra,
    ich weiß auch wie deutsche Hundeanfänger mit diesen importierten Hunden umgehen, an denen sie "alles wieder gut machen wollen". Das halte ich keine halbe Stunde aus.

    Vanessa, nicht falsch verstehen, das ist kein Angriff, ich kenne euch nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    fenetra,
    ich weiß auch wie deutsche Hundeanfänger mit diesen importierten Hunden umgehen, an denen sie "alles wieder gut machen wollen". Das halte ich keine halbe Stunde aus.

    Vanessa, nicht falsch verstehen, das ist kein Angriff, ich kenne euch nicht.
    Ja, das habe ich mit dem übersteigerten Selbstbewußtsein gemeint.

    Daß wir alle Vanessa nicht angreifen wollen, ist hoffentlich klar.

    Viele Inputs erhöhen einfach die Chance auf die richtige Idee .

  9. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    So, ich werd die Fragen mal sortieren und darauf antworten.

    Zunächst mal: ich halte von diesem Forum sehr viel, deshalb schreib ich ja auch hier und versuche Antworten zu bekommen.Wenn ich etwas überlesen habe tut es mir leid.Ich möchte uns und unserem Hund helfen.

    Sarah hatte es leider zeit ihres Lebens nur mit Hundeanfängern zu tun.Der Vietnamese, bei dem sie vorher gelebt hat hat sie als gleichrangig betrachtet.Sie durfte dort zweimal am Tag ca 10 Minuten Gassi gehen.Am Wochenende ist er mit ihr in den Wald.Er hat sie losgelassen und Sarah ist nach drei bis vier Stunden zurückgekommen...

    Am Anfang, als wir sie zu uns genommen haben durften die Kinder sie nicht streicheln, sie hat dann sofort geschnappt.Nicht fest aber deutlich.Am ersten Morgen, als sie alleine im Wohnzimmer geschlafen hat, lag sie auf der Couch.Ich bin zu ihr hin, hab gesagt: Sarah,runter da.Sie hat mich angeknurrt und nach mir geschnappt.Ich hab ein Kissen genommen und es ihr über den Kopf gezogen.Das war der Beginn einer wunderbaren freundschaft,von da an waren die Vehälnisse zwischen uns immer klar.

    Sarah hat sich von einem scheunen schnappenden Hund zu einem sehr lieben, anhänglichen Hund gewandelt.Aber etwa alle sechs Monate kommt wieder irgendeine Situation, in der sie dann plötzlich schnappt.Sozusagen immer wenn wir meinen, jetzt ist sie *normal* ...

    Dieses an einem Strang ziehen und Schicht im Schacht machen wir ja jetzt seit einem halben Jahr.Es war ja auch alles bestens und es gab keine Probleme.Bis jetzte eben wieder.

    Speilerisch raufen eigentlich nur mein Mann und ich mit ihr, sie balgt dann rum, fletscht auch mal die Zähne, hört aber sofort wieder auf, wenn wir das Spiel beenden.Ansonsten ist sie eher ein Streichelhund.
    Mit dem Hundetrainer lief das so: wir haben an die 12 Wochen mit ihm gearbeitet, jeweils eine Stunde in der Woche.Er hat mir eine Übung gezeigt, wir haben sie zusammen wiederholt.Als Hausaufgabe musste ich üben bis es sitzt.
    Das war z.B.Sarah läuft an der Schleppleine.ich gehe in eine Richtung.Bei Richtungswechsel muss sie mitgehen, oder es kommt ein Ruck von der Leine.Es ging um Fuß gehen, Platz,Sitz und bleib und solche sachen.Es waren auch zwei Stunden mit anderen Hunden dabei ( aneinander vorbeigehen etc)

    Der Hundtrainer hat Sarah jetzt seit etwa drei Jahren nicht mehr gesehen.Er hat sie angeschaut,letztendlich konnte er aber auch nicht mit entgültiger Sicherheit sagen,an was es jetzt letztendlich gelegen hat.Er hat uns geraten, t soll Sarah ignorieren.Und dann eben langsam mit Dominanzübungen anfangen.Einfach dass Sarah akzeptiert, dass die Tochter über ihr steht.

    Ich weiss nicht, was ich jetzt noch schreiben soll, welche Fragen noch offen sind.

    Ja, es ist eine ungünstige Konstellation, dieser Hund und diese Hundeanfängerin.Aber hätten wir Sarah nach einem Jahr zurückgeben sollen???Bei diesem Vietnamesen hatte sie sicher kein schöneres Leben.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...

    ... nicht verzweifeln ... Dein Motto.

    Vanessa, ich glaub nicht, daß alles verloren ist, absolut nicht.

    Auch ich glaube dran, daß man fast alles wieder gut machen kann. Klar, man scheitert manchmal. Scheitern gehört aber dazu.

    Ich glaub, Du bist grade sehr mutlos. Kann ich auch verstehen.

    Ich würde wirklich versuchen, nochmal neu zu beginnen. Hier gab es schon so viele tolle Ansätze, die funktionieren könnten. Wichtig ist für Euch alle aber, daß es mal eine Weile problemlos funktioniert. Dann ist der Hund auch vielleicht etwas ruhiger, Sarah "weiß" sicher in irgend einer Form, daß sie da etwas getan hat, war gar nicht geht.

    Ich drück Dir die Daumen!

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