Zitat von Inaktiver User
... hunde sind oportunisten, sie fühlen sich dort am wohlsten wo es ihr grösster vorteil ist. sie werden dir nie aus liebe gehorchen.
ich bin interessant für meine hunde weil ICH die ressourcen einteile, sei es leckerle, streicheleinheiten, spiel usw.
4. hast du mal einen film über wölfe gesehen? da ist das alphatier nicht unbedingt darauf bedacht immer und überall der chef zu sein, weil es zuviel energie kosten würde.
den alpha musst du dir verdienen, das geht nur mit respekt und klaren grenzen und klaren linien.
6. ignorieren ist doch allemal besser als wenn sarah deine tochter wieder beisst. vielleicht solltest du die kommunikation zwischen dir und tochter ansehen, denn wie ihr redet kommt beim hund auch rüber.
ist schwierig zu erklären, aber der hund spürt einiges was zwischen menschen abläuft.
beispiel: frau mit baby und hund, jedesmal wenn baby im bett ist wird mit dem hund gespielt oder geschmust, baby ist wach und anwesend wird der hund ignoriert.
hund lernt "baby ist schlecht, immer dann bekomme ich keine aufmerksamkeiten".
7. schmerzen hat ein hund sehr selten wenn er auf der jagd ist, denn jagen ist überlebensnotwendig und selbstbelohnend. hunde sehen schlecht, sie haben nur eine gute nase!
Was für wahre Worte!!!![]()
Stimme Dir 100 % zu.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 47
-
06.05.2008, 16:34Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Zitat von Inaktiver User
Was für wahre Worte!!!
Stimme Dir 100 % zu.
-
06.05.2008, 19:16Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Meine Tochter(=T) ist heute zur Tür reingekommen und hat sich hingesetzt.Sarah ist sofort von ihrem Platz aufgesprungen und hat sie schwanzwedelnd begrüßt und ihre Schnauze auf die Oberschenkel von T gelegt.T konnte sie nicht ignorieren,hat sie gestreichelt und ihr erzählt, was für ein blödes Mistvieh sie ist

T muss jetzt wieder ganz gesund werden, dann werden wir bei einem ernsten Gespräch die Probleme in Angriff nehmen.Einiges haben wir ihr ja schon gesagt.
Ich glaube aber trotzdem, dass es ein Hierarchieproblem ist.Sarah spürt einfach die Unsicherheit von T.
Schwierige Situation.Rational kann ich ja nicht abstellen, ob ich Angst vor einem Hund hab...
-
07.05.2008, 03:32Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Erst mal OT, verzeiht, Ihr Lieben:
Ich verstehe immer noch nicht, warum ein Hund aufstehen soll, wenn er irgendwo in der Wohnung liegt und schläft...
Wenn wir Heimtieren zugestehen, mit uns in unserer Behausung zu wohnen, sollten wir ihnen auch den "allgemeinen" Freiraum zugestehen. Es gibt Plätze, die eigen und intim sind, die sind tabu oder störbar. Und es gibt die allgemeinen Plätze. Ein Hund, der in der Familie lebt, hat meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Ruhe im "neutralen" Gebiet wie jeder andere innerhalb der Familie. Und wenn Hund dann irgendwo im neutralen Bereich schläft, sollte man Hund nicht stören, außer es gibt einen gewichtigen Anlass. Für mich ist z.B. Staubsaugen tabu, wenn einer meiner Hunde gerade auf dem Teppich tief schläft, putzen kann ich auch eine halbe Stunde später. Ich muß nicht immer und dauernd meine Dominanz zeigen, vor allem nicht in so läppischen Situationen, nur um der Dominanz Willen.....
Das ist meine Meinung, vielleicht habe ich 40 Jahre lang was falsch gemacht!
@ Vanessa: ich habe eine Hündin, Mary, inzwischen acht Jahre alt. Ich hatte sie als Welpen per Flugzeug aus England geholt, und dieser Hund war von Anfang an ein großes Problem. Wann immer jemand von uns mit dem Kopf auf ihre oder unter ihre Gesichtshöhe kam, hat sie "gefaucht": Knurren, Zähnefletschen, in die Luft schnappen, aber dabei Ducken. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, war schwierig, wenn z.B. beim Spielen ein Ball unter einen Schrank gerollt war. Es ergab sich dann (in einer Tierkommunikation), daß die kleine Hündin unsicher wurde, wenn Mensch auf ihrer Höhe oder darunter war, sie wollte Menschen als Anführer sehen, um selbst ihren Weg zu finden. -Das ist ähnlich wie bei Sarah und Deiner Tochter: Sarah sucht Sicherheit, und steht einem unsicheren Menschen gegenüber.-Wir haben das geklärt, incl. Mary`s Ängsten beim Flug als Baby.
Ich möchte jetzt nicht zu Tierkommunikation raten, das ist nicht jedermanns Sache. Aber versucht mal die Seite zu sehen, daß Sarah noch nie im Leben (außer Dir anscheinend) jemanden getroffen hat, der klar zeigte: verlaß dich auf mich, vertraue mir, denn ich bin Chef, ohne laut zu brüllen! Und nicht auf der Basis von Dominanz, sondern von Souveränität und Sicherheit.
Und Chef kann Liebe geben, ohne sich einschleimen zu müssen- das mögen Tiere nämlich nicht, sie verachten das.
-
07.05.2008, 08:04Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Nö, katja, das geht mir zu weit.
Wenn ich mich durchgerungen habe, staubzusaugen, und der Hund liegt irgendwo, muß er mir einfach ausweichen. So ist das und wird sich im Leben nie ändern.
Mein Hund lebt mit der Familie, hat es gut, fühlt sich sauwohl. So soll ein Hundeleben aussehen, meiner Auffassung nach.
Zum Untertan mache ich mich aber sicher nicht freiwillig! Das können die Katzenhalter machen ...
-
07.05.2008, 11:45Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
So wie Fenetra seh ich das auch.Und normalerweise lässt man seinen Hund ja auch in Ruh, wenn er grad irgendwo schläft.Aber es gibt immer wieder Situationen, wo das eben nicht funktioniert.
Mein Problem ist: wie kann ich einen unsicheren Menschen sicher machen???
Ein Freund von mir hatte (vor fast 30 Jahren) auch einen Hund, dem bin ich völlig unbefangen gegenüber getreten.Aber als ich mitbekam, wie bissig dieses Viech war wurde ich immer unsicherer.Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen und hätte ihm nie auch nur ein Leckerli gegeben.Ich hatte einfach Angst.Und diese Angst konnte mir niemand mehr nehmen.
Und meine Tochter hat jetzt auch Angst und ist unsicher.Es ist alles so schwierig.Wir geben unser Bestes und beschäftigen uns mit dem Tier und mit der Problematik.Aber wir sind trotzdem unerfahren und reagieren vielleicht deshalb auch oft falsch.
-
07.05.2008, 11:53Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
VanessaB
Du hast hier geschrieben, dass Du sogar Angst hast, dass der Hund irgendwann Kinder außerhalb der Famile " anfällt " : nun überlegst Du wie Du " Ts " Unsicherheit ändern möchtest..
Ich denke es muss MEHR geschehen, viel mehr..
Ich habe wenig Ahnung von Hunderziehung, erwarte aber von Hundehalten, die das Wissen um die Unberecherbarkeit ihrer Tiere haben, dass sie dann einfach verantwortungsvoll handeln :
Und sich nicht darauf verlassen, dass sich der Hund mit selbstgekochtem Essen, homöpathischen Tropfen ändert..
Ich verfolgte auch Deinen letzten Strang mit : als er Deine große Tochter in die Lippe gebissen hat : wenn er ein kleines Kind ins Gesicht beißt, könnte das schwere Folgen haben..ich kenne leider ein Kind, dem das geschah : bin zugegebenermaßen eh Hundeschisser und hatte immer Angst um meine Kinder..
Wenn ich hier von dem Herumgedoktere ( verzeih bitte, aber manche Vorschläge muten mir so an.. ) lese, wird mir wieder ganz anders..
Der Hund ist ein Problemhund mit einer bedauerlichen Lebensgeschichte : nicht Deine Tochter ist das Problem : nicht das Kind, das unsicher zuckt, wenn ein Hund dann beißt..oder sich ungesund aufbläht..der Hund muss sein Verhalten ändern..
Und ich bin immer höchst angenervt, wenn ich als Hundeängstliche vermittelt bekomme, dass ich meine Angst verlieren soll, damit der Hund mich nicht beißt ????
Ich HABE Angst, wenn man mir erzählt : "Der merkt das und fühlt sich dann überlegen.."
Hallo ? Das ist ein Hund..der hat sich nicht überlegen zu fühlen, nicht so, dass er mich beißt..wenn ich in seinen Augen etwas tue, was ihm nicht passt..
Es wäre schön, wenn der Halter, mit professioneller Hilfe eventuell, dem Hund das beibringen würde : Frustrationstoleranzschwelle höher legen zum Beispiel..oder weiß der Kuckuck wie das bei Hunden genannt wird..Geändert von Inaktiver User (07.05.2008 um 12:11 Uhr)
-
07.05.2008, 13:19Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
NEIN, kein hierarchieproblem!
Zitat von Inaktiver User
T ist unsicher und macht sarah damit unsicher, sarah braucht klare, sichere, souveräne führung von euch, von euch allen.
ihr müsst euch sicher sein was ihr wollt und auch dahinter stehen.
wenn sarah das nächste mal kommt und sich zu T kuschelt, soll T sie nicht beachten und notfalls weggehen.
lara
-
07.05.2008, 13:21Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
sei überzogen von dem was du tust und du wirkst auf den hund viel sicherer als wenn du ihm z.b. sagst "sitz" er tut es und du hast mitleid mit ihm weil andere hunde rumdüsen dürfen.
Zitat von Inaktiver User
verstehst du meinen ansatz?
lara
-
07.05.2008, 13:39Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Vanessa, fragt euch mal, ob ihr Vertrauen in euch und in den Hund habt, dass ihr "die Krise" schafft. Wenn ihr Vertrauen habt, dann besteht auch kein Grund mehr für Unsicherheit - das überträgt sich sofort auf den Hund.
Trotzdem würde ich mit ihm nicht mehr ohne Maulkorb rausgehen. da hört für mich auch der Spass auf - mit oder ohne Hundetrainer / homöop. Tropfen / Feld / Leine. Das ist nämlich mindestens kleinen Kindern gegenüber unverantwortlich.
Wenn ihr kein Vertrauen habt und das auch nicht absehbar bekommt, dann würde ich an eurer Stelle überlegen, ob ihr nicht jemanden aktiv sucht, der besser mit diesem Hund klar kommt und euch einen pflegeleichteren zu legt. Das ist nämlich sonst überhaupt kein Spass mehr - weder für Hund noch für Mensch ... der Hund tanzt euch dann nämlich bald nur noch - zwangsweise sozusagen - auf der Nase herum.
Das darf es überhaupt nicht geben: Ein Hund, der - seinen eigenen (!!!) - Mensch beißt und ebenso wenig ein Mensch, der Angst vor dem eigenen Hund (!!!!!!!!!) hat.
Wie alt ist denn der Hund? Bzw. wie alt ist er für seine Größe bzw. für seine "Stressgeschichte"?
- Bei manchen Hunden wird ja "im Alter" auch einiges schlimmer was vorher schon latent da war.
Fiel mir noch als Erklärungsansatz ein.
----
Die Story mit dem Staubsauger finde ich auch goldig .... nicht saugen, weil der Hund schläft?
Das gilt ja noch nicht mal für den Mann auf dem Sofa.
- Ich meine, der Mann kriegt eine Ansage, dass saugen dran ist - kann man das einem Hund nicht zumuten?
Bis der Staubsauger aus dem Besenschrank geklappert und im Nebenzimmer eingesteckt ist, ist ein normaler, gesunder Hund längst aufgewacht ... (im Gegensatz zum Mann.)
-
07.05.2008, 14:05Inaktiver User
AW: Ich weiss mir keinen Rat mehr-mein Hund...
Sarah ist jetzt ca 7 bis 7,5 Jahre.
Sie darf draussen nur angeleint gehen, ohne Leine darf sie nur auf den einsamen Feldwegen laufen.
Ich selber würde Sarah gerne behalten, ganz einfach weil wir sie seit 5,5 Jahren haben und sie ein Familienmitglied ist.
Meine Tochter steht mir aber näher, wenn sie nicht bereit ist, mit Sarah zu arbeiten wird sich die Situation nicht verändern.
Die Wahrscheinlichkeit, für Sarah geschulte Hände zu finden ist sehr gering.
Wenn Sarah mal irgendwann nicht mehr bei uns ist werden wir sicher keinen neuen Hund haben.Ich wollte nie einen
...
Fragt man 5 Hundeerfahrene Leute, wie es jetzt weitergehen könnte/sollte erhält man 10 unterschiedliche Meinungen und Vorschläge.Auch nicht gerade hilfreich.
Im Moment läuft der Alltag, Tochter ignoriert Sarah weitgehend, und ich mach mir so meine Gedanken, lese Hundbücher, Threads etc und suche nach einer guten Lösung für alle


!
Zitieren